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3 Euro für einen Liter Kraftstoff, warum nicht?

Themenstarteram 10. August 2006 um 12:44

Ich meine die Frage ernst, aus zwei Gründen:

1. Die Luftqualität ist nun wirklich denkbar schlecht. In grossen Städten sind ein Drittel der Einwohner echt durch Asthma und Kopfschmerzen beim Leben und der Arbeit behindert. Man will das Rauchen verbieten, warum nicht den Abgasgestank?

2. Durch Staus und Verkehrbehinderungen, wozu auch Rotlichter gehören, ist die Durchschnittsgeschwindigkeit auch ausserorts auf 50 kmh oder weniger gefallen. Da brauchen wir keine 200 PS mehr und der Spass ist auch vorbei...

Dass die Leute nur über das Portemonnaie 'gesteuert' werden können ist bekannt. Erst eine Verdoppelung des heutigen Preises wird die Menschen dazu bringen, den Verbrauch um die Hälfte zu reduzieren. Auch viele Menschenleben würden gerettet.

Die Autoindustrie? Die könnte einfach Kleinwagen bauen, welche 3 Liter oder weniger verbrauchen, denn diese würden endlich gekauft. Wer braucht schon einen SUV um die Kinder zur Schule zu bringen??!

PS. Die Preisverdoppelung kommt hin oder her - aber ich meine, JETZT wäre der Moment, denn es reicht mit dem Gestank!

PPS. Ich bin kein Grüner, auch nicht alt und fahre (noch) einen 3-Liter Jaguar, letztes Jahr neu gekauft...

Was meint ihr, nach Ueberlegung und ernsthaft zum Vorschlag?[/B

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864 Antworten
am 19. März 2007 um 15:46

Muss ja wannsinig viel Spaß machen hier alleine zu schreiben.

7 von 15 Beiträgen auf Seite 51 waren offensichtlich zu viel für Dich, gelle?

Lies mal die ersten 50 Seiten oder 750 Beiträge im Thread durch und suche mich. ;)

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Wovon träumst Du Nachts so?

Was meinst Du als Ausgleich?

LPG wird nicht subventioniert, weder vom Staat noch vom Gasversorger.

Von einem A8 4.0 TDI ;) träume ich Nachts ;)

Gas WIRD! natürlich viel geringer besteuert als Normalbenzin. Dehalb lohnt sich ja auch das Gasfahren trotz Mehrverbrauch:)

Grüße,

NIUBEE

P.S In meiner Lohnsteuererklärung konnte ich früher ca. 2.000 Euro als Pendlerpauschale einsetzten...

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Du hast einen Firmenwagen.

Vollkostenrechnung bei Deinem Auto und Deiner Fahrleistung (Waren es 50.000 km) nicht unter 20.000 EUR pro Jahr.

Steueranteil dabei locker 8. bis 10.000 EUR.

Andererseits können die Vollkosten mit Ausnahme Deines privaten Steueranteils bei der Steuer geltend gemacht werden.

Sie schmälern den Gewinn und führen zu einer legalen Steuerverkürzung.

Dennoch wird die Kiste immer noch genug Nettogewinn (also nach Steuern) pro Monat kosten. ;)

Ne ne das zahlt alles schön brav meine Firma und die holt es sich zu 100 % vom Staat wieder.

Ich muß nur den nur Wagen versteuern ;) Geldwertervorteil.

Ergo: ca. 800 Euro/Jahr

Und damit das so bleibt buch ich weiter meinen Diesel, laut car policy...und zahlen auch brav meinen Eigenanteil;)

Somit: Wie schon in den 80er: "Kost Benzin auch 2 Mark 10, scheiß egal es wird schon gehn, ich will Spaß"

"Der Tankwart ist mein bester Freund.."

" Mein Maserati fährt 210..."

Tja... wenn man auf deutsche BAB heute so guckt ist vieles von den 80er Realität, ergo Autofahren viel zu billig.

Grüße,

NIUBEE

Zitat:

Original geschrieben von NIUBEE

Ne ne das zahlt alles schön brav meine Firma und die holt es sich zu 100 % vom Staat wieder.

Das ist die typische Milchmädchenrechnung.

Firmen schreiben alles ab, machen Verluste und bekommen Geld vom Finanzamt.

Nur so können sie überleben.

 

Also:

Deine Firma kann zwar die Kosten geltend machen, aber sie bekommt deswegen keinen einzigen EURO von Vater Staat.

Die Kosten wirken sich durch die Steuerersparnis nur gewinnmindernd aus.

Aber eben nur zum Teil.

Einen Teil holt die Company bei Dir zurück.

Der Dienstwagen ist teilweise "unsichtbarer" Arbeitslohn und senkt so direkt die Personalkosten und Deine Steuerlast. ;)

Daneben bekommst Du noch einen Teil als Arbeitslohn ausgewiesen und zahlst darauf Steuern.

am 20. März 2007 um 10:59

Zitat:

Original geschrieben von NIUBEE

Gas WIRD! natürlich viel geringer besteuert als Normalbenzin. Dehalb lohnt sich ja auch das Gasfahren trotz Mehrverbrauch:)

gas hat lediglich einen mehrverbrauch in litern.

das auto braucht mit gas betrieben auch nicht mehr energie als mit benzin

vondemher ist das eine bescherte betrachtungsweise.

lpg währe momentan auch voll besteuert immer noch billiger wie benzin.

selbst wenn man endlich mal die gerechte brennwertsteuer einführen würde anstatt für jeden kraftstoff sozusagen einen anderen steuersatz.

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Das ist die typische Milchmädchenrechnung.

Firmen schreiben alles ab, machen Verluste und bekommen Geld vom Finanzamt.

Nur so können sie überleben.

 

Also:

Deine Firma kann zwar die Kosten geltend machen, aber sie bekommt deswegen keinen einzigen EURO von Vater Staat.

Die Kosten wirken sich durch die Steuerersparnis nur gewinnmindernd aus.

Aber eben nur zum Teil.

Einen Teil holt die Company bei Dir zurück.

Der Dienstwagen ist teilweise "unsichtbarer" Arbeitslohn und senkt so direkt die Personalkosten und Deine Steuerlast. ;)

Daneben bekommst Du noch einen Teil als Arbeitslohn ausgewiesen und zahlst darauf Steuern.

Komisch mein Lohnzettel sagt was anders, aber du mußt es ja wissen ;) Bei mir holt sich niemand was zurück.

Ich habe keine Km Begrenzung, muß keine Spritkosten zahlen.

Ich muß nur den Wagen versteuern, 1% Regel, klingelt was?Schon mal einen Dienstwagen gehabt Mad?

Meine Firma kann den Wagen zu 100 % als Kostenblock abschreiben :)

Bist ja ein Experte auf den Gebiet.

Grüße,

NIUBEE

Zitat:

Original geschrieben von NIUBEE

Komisch mein Lohnzettel sagt was anders, aber du mußt es ja wissen ;) Bei mir holt sich niemand was zurück.

Ich habe keine Km Begrenzung, muß keine Spritkosten zahlen.

Ich muß nur den Wagen versteuern, 1% Regel, klingelt was?Schon mal einen Dienstwagen gehabt Mad?

Meine Firma kann den Wagen zu 100 % als Kostenblock abschreiben :)

Du scheinst nicht verstehen zu wollen (können).

Die 1 Prozent Regel ist der sichtbare Teil Deines Arbeitslohnes.

Den unsichtbaren (Dienstwagen und dafür Lohnverzicht) siehst Du entweder nicht oder willst ihn nicht sehen.

Der Kostenblock ist wie mehrfach gesagt gewinnmindernd.

Grob vereinfacht:

Umsatz - Kosten = Gewinn

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Stimmt.

Für die Rentenversicher ein dicker Gewinn,

für die Krankenversicherung ein guter Gewinn (Raucherkosten gehen vov den ersparten Altersaufwendungen ab).

das is wohl ´n witz ? die raucher kosten uns ne menge kohle, wenn die mal krank durch das rauchen werden.

alleine die hypertoniker ( durch rauchen ) benötigen medis in 7 stelligen zahlen jährlich.

also was da an kohle an rente sparst legste vorher an krankheit drauf.

aber jetzt mal im ernst -- was ist das für eine diskussion ?

es gehört zwar nicht zum grundthema ( ist eh schon lange vorbei ) aber ich meine und denke, das jeder bürger dieses landes ein recht auf gewisse versorgungen hat, dafür hat er ja auch gezahlt, - und egal ob er raucht oder schnieft oder frisst. wenn es mal davon abhängt --- dann werde ich auswandern.

gruss

andreas

Zitat:

Original geschrieben von kumpelchen

das is wohl ´n witz ? die raucher kosten uns ne menge kohle, wenn die mal krank durch das rauchen werden.

Das ist kein Witz.

Raucher kosten zwar früher Geld.

Aber insgesamt deutlich weniger.

Der Fachbegriff in der Sozialversicherung lautet:

Sterblichkeitsgewinn.

Themenstarteram 20. März 2007 um 22:33

Zitat:

Original geschrieben von Gasjeeper

 

PS: 3,00 € Spritpreis ist mir völlig egal - trifft wieder nur die, die aufs Auto unbedingt angewiesen sind unnötig hart. Viele werden dann ihren Job verlieren, weil sie es sich nicht mehr leisten können auf Arbeit zu kommen - das ist Dir aber anscheinend egal.

Hör mir auf mit der Job-Verlier-Keule - das ist Geschwätz. Der Arbeitsort und der Wohnort müssen nah sein, Punkt. Jeder kann sich einrichten...

Themenstarteram 20. März 2007 um 22:40

Zitat:

Original geschrieben von madcruiser

Jetzt fahre ich Autogas und zahle an der Zapfsäule nur noch 600 EUR Steuern.

Das Rauchen habe ich kurz darauf auch daran gegeben.

Steueranteil noch höher als beim Sprit:

75 Prozent.

Da ich Kettenraucher war (~ 16 EUR für Tabak am Tag) fehlen dem Finanzminister 12 EUR täglich oder 4.400 EUR p.a.

Macht unterm Strich für mich 7.000 EUR im Jahr.

Das ist mehr als ein Durchschnittsverdiener an Einkommenssteuer zahlen muss.

Bravo! Wenn viele Leute wie du das Rauchen aufgeben würden und auf Autogas umstellen würden (Autogas, Erdgas wird bei meiner Vision etwa 1,5 Euro kosten) stimmt die Rechnung perfekt.

7000 Euros weniger zahlen entsprechen 2 Monate arbeiten, besser kann man nicht argumentieren.

am 20. März 2007 um 22:51

Zitat:

Original geschrieben von proto

Hör mir auf mit der Job-Verlier-Keule - das ist Geschwätz. Der Arbeitsort und der Wohnort müssen nah sein, Punkt. Jeder kann sich einrichten...

Irgendwie hast Du völlig den Bezug zur Realität verloren.

Fast Keiner kann sich mehr seinen Arbeitsplatz entsprechend seinem Wohnort einrichten und wenn 2 in der Familie arbeiten, dann ist es heutzutage fast unmöglich, dass beide in die gleiche Richtung müssen.

Auch Fahrgemeinschaften sind nur Illussionen, denn in der Praxis funktionieren sie meist nicht.

Zitat:

Original geschrieben von proto

Hör mir auf mit der Job-Verlier-Keule - das ist Geschwätz. Der Arbeitsort und der Wohnort müssen nah sein, Punkt. Jeder kann sich einrichten...

Endlich mal jemand meiner Meinung, das das Geld durch Arbeit verdient werden sollte,

und nicht mit dem Weg dorthin.

am 21. März 2007 um 7:49

Zitat:

Original geschrieben von proto

Hör mir auf mit der Job-Verlier-Keule - das ist Geschwätz. Der Arbeitsort und der Wohnort müssen nah sein, Punkt. Jeder kann sich einrichten...

Wie wäre es, proto, wenn du dem Finanzminister freiwilig jährlich 6000 Euro zusätzlich überweist und uns hier mit deinen unsäglichen Ergüssen verschonst ...

Selten so einen Stuß gelesen ...

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