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3.0 TFSI-Verbrauch: Auf die harte Art?

Audi A6 C7/4G Allroad
Themenstarteram 1. November 2015 um 10:56

Hallo, ich fahre seit 2 Monaten und 6000 km einen 2014 er A6 allroad quattro. Hab den beim Audi-Händler gekauft mit 2000 km, bzw geleast, der hatte ihn aus Ingolstadt-also ein Werksfahrzeug.

Ich fahre das Auto zu 50% Stadt, 40% Überland und 10% Autobahn. Denke meine Fahrweise ist recht entspannt, habe vorher einen 3.0 Diesel (Phaeton) gefahren, sehr sehr schweres und auch behäbiges Auto. Dort einen Verbrauch von 11 l/100 km. Davor auch schon zig Allradler, Volvo XC 90 , XC70, A6 TDI, Jeep unlimited etc... .

Es geht mir sicher nicht darum, das falsche Auto gekauft zu haben und ich weiss auch dass es das Auto als BiTurbo gibt und Diesel etc...es ist eher eine Prinzip-Sache

Jetzt hab ich ein sehr modernes Fahrzeug, das letztens "18 Liter/100 km" verbraucht hat. Selbst wenn ich den schlechtesten Verbrauchszustand, nämlich nur Stadtverkehr nehme liege ich bei 10,1 Liter. laut Angaben Audi. Da nun überall gemogelt wird und jeder anders fährt dacht ich, dass ich mit 12 Litern davon komme, was ich grundsätzlich in der heutigen Zeit schon etwas heftig finde. Aber gut, ich habe 255er-Räder drauf, mein Wohnort liegt 800 Höhenmeter, was ja angeblich den Verbrauch um 0,0xxx nach oben bringt ... .. Aber, ich bin die letzte Tankfüllung, 72 Liter, 382 km gefahren. Das heisst, ich tanke für 100 Euro und fahre damit knapp 400 km. Ich weiss, das Auto hat Power, ein großer Motor etc. Nur, ich fahre recht umweltfreundlich, bin die 50+ Generation, weiss, dass solche Autos ihren Verbrauch haben-aber sind 18 Liter nicht schlicht und ergreifend die "Hölle". Ich fahre ja nicht Bentley oder so. Im Langzeitschnitt sind das eben auch knapp 16 Liter.

Am Montag bringe ich das Fahrzeug wegen dieser Sachen zum Händler, da ich das keinesfalls akzeptieren will. Der wird aber wohl ja auch keine Wunder bewirken können-ich würde da aber schon bis zum letzten gehen. Das kann doch nicht sein, oder? Wir sind hier immer noch bei Audi, A6, Zukunft, Leichtbauweise, Modernität.

Hat jemand Erfahrung mit harten Wegen, Wandlung, etc?

Hört denn irgendwann das "Fan-sein" um jeden Preis auf.

Bin für alle Meinungen, Kritiken, wie auch immer offen. Wie gesagt, ich fahre schon lange Autos dieser Klasse, der Art und bin eher zurückhaltend unterwegs. Herzlichen Dank schon mal für jede Antwort und Meinung.

Beste Antwort im Thema

Ich lese in deinen Beiträgen eigentlich nur noch blablabla 18 Liter blablabla ich kann Auto fahren blablabla...

Dadurch wird sich nichts ändern!

Entweder du suchst dir jetzt ein gleiches Fahrzeug und lässt die Fakten sprechen oder du lässt es bleiben.

Was du ab Seite 4 betreibst ist Zeitverschwendung, dir fehlt anscheinend die Zeit, sonst wären hier wohl schon weiter...:rolleyes:

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Zitat:

@Pizer schrieb am 4. November 2015 um 23:56:14 Uhr:

Ich fahre ein vergleichbares Fahrzeug: BMW F11 535i Touring xDrive - 306PS - Gewicht CoC 2110 Kg.

Bei konstanter Geschwindigkeit auf ebener AB habe ich folgende Durchschnittsverbräuche über jeweils ca. 5 Km ermittelt:

130km/h = 9,5 L , 160km/h = 12,0 L , 200km/h = 18,0 L , 220km/h = 22,0 L , 240km/h = 26,2 L.

Alle Verbräuche BC-Anzeige und in der 8. Fahrstufe.

Ich empfehle dem TE Fahrten mit konstant 130km/h und 200km/h im höchsten Gang über mind. 5km und den vom Bordkomputer angezeigten Momentan- oder kumulierten Verbrauch zu notieren und uns zu posten.

hier hat ein User (endlich, mein Daumen!) mal nicht nur aus dem Bauch geschossen, sondern vernünftige Messungen durchgeführt. Deswegen hab ich das auf Grundlage der BMW-Fahrzeugdaten (cw-Wert und Stirnfläche A) mal ausgewertet und zumindest den genauen Verbrauchsanteil des Luftwiderstandes ermittelt.

Ich kann die Empfehlung: 5 km konstant mit 100, 130, 160 km/h nur unterstreichen und man wird sich wundern (so wie ich!). Meinte Anfangs nämlich auch, mein 'Verbrauch' liege zu hoch (im Moment so 8,5-9l moderate Fahrweise, überwiegend AB). Nun bin ich mehrmals konstant 100km/h für einige km gefahren (flaches Stück, windstill!) und tatsächlich, die angegebenen 5,3l (272PS-ler) kommen hin!:)

für Interessierte mal die Zusammenstellung, wie sich der Verbrauch geschwindigkeitsabhängig zusammensetzt. Wer's für den A6-er nachrechnen (nachfahren!) will, muss das Produkt: cw x A (0,32 x 2,35 m^2) des 5er gegen die Werte des A6 austauschen (leider habe ich eine so schöne Zusammenstellung der techn. Daten wie beim 5er für den A6 nicht gefunden! ich habe mit 0,3 und 2,17 m^2 durch ausmessen, gerechnet))

Schade, dass die Drehzahlen nicht mit angegeben sind. Dann könnte man (ich) den thermischen Wirkungsgrad lastabhängig ausrechnen und hätte Vergleichswerte zu Elektrofahrzeuge. Dort wird nämlich bzgl. Verbrauchs- und Vergleichswerten gemogelt, dass sich die Balken biegen! Der ganze Öko-hipe ist nämlich eine Mogelpackung durch und durch. Siehe dazu mal Bild 2! Der gleiche CO2-Ausstoß in der Kette 'Elektroauto' liegt zum einen an der exorbitanten CO2-intensiven Batterieherstellung, und zum anderen an der zu ca. 50% schon erfolgten 'CO2-Erzeugung', bis der Strom 'aus der Steckdose kommt'.

Wir 'Deutschen' sind halt Weltmeister im sich 'Veräppeln lassen', und d a s nützt unsere Politik perfide aus.:mad:

ach ja, den Usern, die meinen 'es reiche jetzt' sei gesagt, es ist nicht verboten Threats nicht weiter zu verfolgen, dazu ist das Datum des letzten Beitrages in der Übersicht ja immer eingeblendet!

...abschließend noch: Gerade in der Stadt kann man sehr viel machen:

  1. Niemals E-Modus (Der wurde wohl nur für den Prüfstand oder den Rentnerbetrieb erfunden ;))
  2. Ist die Ampel vor mir rot oder steht der Verkehr bewege ich die linke Hand zum Schaltpaddel statt den rechten Fuß ... und bremse erst kurz vor Stillstand
  3. Beschleunigen tue ich schnell aufs Limit, und gehe dann aber ebenso flott vom Gas, damit die Kiste hochschaltet bzw. ich helfe mit der rechten Hand nach, falls sich das autoadaptive Schlaumeiergetriebe noch im Sportmodus wähnt...
  4. Ich beschleunige aber nicht so flott, dass ich dem Schnarchzapfen vor mir fast ins Heck knalle und deshalb wieder bremsen muss, sondern mach das eben vorausschauend
  5. Da die diversen Assis das nicht so gut können, bleiben die in der Stadt aus.
Themenstarteram 8. November 2015 um 17:26

Kommt drauf an wo Du fährst. Das ist das Spiel rückwärts. Stadt X% Überland%

Ich fahr ja momentan (diese Woche) viele Strecken (80%) mit 30-80 km, da lieg ich auch bei 11-12 Liter. Wenn aber die Stadt dazukommt, mit 50 bis 70 %dann lieg ich eben bei 16-17 Liter und wenn ich Autobahn fahre, und da noch was will ...

Ich denke, dass eben Stadt mit dem Auto nicht funktioniert. Wenn also das Verhältnis so bleibt, dann fahre ich das Auto mit viel gutem Willen nicht unter 15-16 Liter.

Wäre der Phaeton noch günstiger gekommen, bzw. wie ist Dein Profil? Stadt.Überland, Autobahn

Unter der Woche recht viel Stadt/Ort, dazu etwas Überland. Den RS6 fahre ich hauptsächlich auf der Autobahn und dort auch sehr zügig. Ich habe unter den SQ5'ern den höchsten Verbrauch. Viele fahren das Auto mit 7-8 Litern, bei mir sind es 2-3 Liter mehr. Auch den S4 bin ich im Kurzstrecken- und Autobahnverkehr gefahren. Meine Empfehlung: Lass mal einen anderen mit deinem A6 fahren, dann berichte mal, was er verbraucht hat. 16-17 Liter hatte ich nie im S4, da war selbst mein alter Audi A6 2.7 BiTurbo aus dem Jahre 2002 sparsamer, trotz 5-Stufen Automatik.

Ein Benziner mit ähnlicher Motorleistung verbraucht bei gleicher Geschwindigkeit 35-40% mehr als ein Diesel im gleichen Modell.

Der Audi A6 3.0 TFSI verbraucht bei 200km/h 21,2 L/100km der Audi A6 3.0 TDI nur 13,3 L/100km (Autobild 2014), das sind sogar 60% mehr.

@Konvi: "E" wird auch von Rentnern (wie z.B. mir) nicht akzeptiert, sonst wäre nicht der S6 mein erstes Rentnerauto gewesen. :D Allerdings brauche ich auch "S" oder "M" nicht; "D" taugt mir in allen Situationen.

Ansonsten: ich bin heute mit dem BiTDI mehr als 40 km lang (mit 2 bis 3 kleinen "Verstopfungen") mit auf 200 eingerastetem Tempomaten gefahren (die 18-er Winterreifen sind schon drauf und "gehen" leider nur bis 210; da war das eine prima Gelegenheit). Die Strecke war bergig und so kurvenreich, daß 200 km/h die WR teils schon gut ausgelastet haben. Der Durchschnittsverbrauch an Rübensaft betrug 12,5 l. Der leichtere S6 hat unter gleichen Bedingungen im Schnitt 22 l SuPlu geschluckt...........

Gefühlt ging der S6 beim Kickdown schon deutlich besser vorwärts, weil der Motor ein weit höheres Drehzahlband nutzen konnte als der Rübenaudi. Guckt man auf die Stoppuhr, sieht das schon anders aus.........

Zitat:

@nuovomonte schrieb am 8. November 2015 um 12:25:16 Uhr:

Ob Diesel oder Benziner ist doch ebenfalls egal. Auch das ist Blödsinn, da zu unterscheiden.

Du trittst die Physik gerade derb mit Füßen. Natürlich muss man zwischen Selbst, - und Fremdzündern unterscheiden. Selbstzünder (=Dieselmotoren) verbrennen Leichtöl, dieses hat eine höhere Dichte plus einen höheren Energiegehalt. Obendrauf kommt noch dazu, dass Dieselmotoren in weiten Lastbereichen erheblich magerer laufen und grundsätzlich, bedingt durch die tendenziell höhere Verdichtung, dem entdrosselten Betrieb (keine Drosselklappe!) und die üblicherweise niedrigere Drehzahl, den besseren Wirkungsgrad haben. Aus all diesen unabstreitbaren Vorteilen resultiert ein deutlicher Verbrauchsvorteil des Dieselmotors, üblich sind 30 bis 40 Prozent bei gleicher Fahrzeugmasse und Motorleistung.

Das mag sein, dennoch resultiert ein zu hoher Verbrauch bei beiden Motoren in 95% der Fälle aus dem Fahrverhalten. Defekte sind dahingehend die Ausnahme.

Es ist schon richtig, dass der NEFZ für den Großteil der Autofahrer praxisfremd ist und hier eine gewisse Angleichung des Testprofils stattfinden sollte.

Von Betrug zu sprechen finde ich aber falsch und polemisch, denn:

- lässt sich der NEFZ zumindest ansatzweise nachstellen. (Siehe meine 5.2l/100km bei bergige Strecke, Regen und 106 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit bei einer Werksangabe von 4.4l je 100km)

- er gewährleistet unabhängig vom Testaufbau die Vergleichbarkeit

- man kann mit einem standardisierten Test nicht alle Nutzungsprofile abdecken.

Natürlich kann ich den Ärger des TE nachvollziehen. Sehr gut sogar. Aber von Betrug zu sprechen und es auf den Hersteller zu schieben ist Polemik in Reinkultur.

Ich würde ihm raten mal mit dem Händler zu reden, welche Möglichkeiten es gibt das Fahrzeug zu tauschen.

Allerdings sollte man sich auch Fragen welcher Armleuchter einem Kunden mit sportlichem Fahrstil und 30.000km p. A. Einen TFSI verkauft!

am 9. November 2015 um 8:52

Zitat:

 

....Es ist schon richtig, dass der NEFZ für den Großteil der Autofahrer praxisfremd ist und hier eine gewisse Angleichung des Testprofils stattfinden sollte.

Von Betrug zu sprechen finde ich aber falsch und polemisch, denn:

- lässt sich der NEFZ zumindest ansatzweise nachstellen. (Siehe meine 5.2l/100km bei bergige Strecke, Regen und 106 kmh Durchschnittsgeschwindigkeit bei einer Werksangabe von 4.4l je 100km)

- er gewährleistet unabhängig vom Testaufbau die Vergleichbarkeit

- man kann mit einem standardisierten Test nicht alle Nutzungsprofile abdecken.

 

....Allerdings sollte man sich auch Fragen welcher Armleuchter einem Kunden mit sportlichem Fahrstil und 30.000km p. A. Einen TFSI verkauft!

Nein, denn wenn das Motormangement den Prüfzyklus erkennt (z.B. nur zwei Räder drehen sich) und Maßnahmen ergriffen werden, den Vebrauch weiter zu senken, die bei vergleichbarem Realbetrieb nicht machbar sind, ist das Betrug. Daher kommen ja die Mehrverbräuche von teilweise 80 % (!) v.a. bei den Turbobenzinern gegenüber den Katalogwerten. Außerdem ist die Beschleunigungsdauer im NEFZ so lahm, das auch hier genügend Spielraum für Tricksereien bleibt - so beschleunigt wirklich kein Mensch.

Da sind auch die Händler einfach überfordert, wie ich finde. Pauschal mal z.B. 30% draufschlagen trifft nun nicht mehr ins Schwarze.

Vor ca. 7 Jahren, war das kein Problem, da wurde der Prüfzyklus noch nicht so pervertiert angegangen, Du hast einfach den Stadtverbrauch genommen, das war dann eben der Durchschnitt. Noch länger zurück, zu Zeiten des Drittelmixes, war es kein Problem unter dem Schnitt zu bleiben.

Zitat:

@Dr.OeTzi schrieb am 9. November 2015 um 09:32:40 Uhr:

Er gewährleistet unabhängig vom Testaufbau die Vergleichbarkeit

Genau das ist das Problem des aktuell gültigen NEFZ: Der eigentliche Prüfstandslauf ist vergleichbar, jedoch gestattet er zu viele Schlupflöcher hinsichtlich der Vorbereitung der Fahrzeuge auf die Prüfung. Die Hersteller dürfen Karosseriefugen abkleben, Leichtlauföl einfüllen, Nebenaggregate abkoppeln und die Reifen übertrieben hart aufpumpen - alles völlig legal. Deswegen ist der Test zwar theoretisch vergleichbar, in der Praxis aber oftmals doch nicht, weil einfach ein paar Hersteller "besser" mogeln als andere. Das bemerkt man gut daran, dass die Diskrepanz zwischen Werks, - und Prüfstandsverbrauch bei völlig identischer Fahrweise mal kleiner, mal größer sein kann. Bei neueren Fahrzeugen geht die Tendenz hin zu Werten, die man nur noch bei absoluter Schleichfahrt schafft - es wurde also gut gemogelt. Viele ältere Fahrzeuge, welche aus einer Zeit stammen, in der der Kohlendioxid - Wert keinen interessiert hat, haben Werksangaben (ebenfalls nach NEFZ, den gibt´s schließlich schon seit 1996), welche auch bei flotter Fahrweise, ohne besondere Fahrkünste, erreichbar sind.

Nun ja, einen NEFZ-Testlauf von der Software "aufspüren" zu lassen und dann besonders sparsam zu werden ist illegal (oder muß zumindest mal auf Legalität hin überprürft werden; vllt. gäbe es da sogar rechtliche Schlupflöcher); der gesamte, viel größere "Rest" (Fugen abkleben etc.) ist absolut legal! Inzwischen dürften auch alle Hersteller erkannt haben, wie man sein Auto sparsam dastehen läßt, also dürften die modernen Fahrzeuge untereinander wieder gut vergleichbar sein.

Ich glaube nicht, daß der NEFZ überhaupt jemals das Ziel hatte, alltagstaugliche Werte zu liefern; dazu hat er -schon aus Kostengründen- einfach zu wenige Meßpunkte.

Vllt. wird das ja zukünftig geändert, aber ich gehe weiter davon aus, daß alle Hersteller auch zukünftig ihre Software peinlich genau an die neuen Meßvorgaben anpassen werden (natürlich legal; wie heute -bis auf die bekannte Ausnahme- ja auch schon).

Gerade dieser "Fred" zeigt doch absolut anschaulich, daß es VÖLLIG UNMÖGLICH ist, Verbrauchsdaten zu vergleichen, die von verschiedenen Fahrern zu verschiedenen Zeiten auf verschiedenen Straßen mit gleichen Fahrzeugen erzielt werden. Schon die verschiedenen Getriebe-Programme offenbaren ja deutliche Verbrauchsunterschiede beim selben Fahrzeug.

Ich weiß nicht, ob es heute Kunden gibt, die ihr Auto tatsächlich nach dem erwarteten realen Spritverbrauch auswählen (mir käme sowas nie in den Sinn!). Wer das wirklich machen will, hat doch im Web-Zeitalter alle Möglichkeiten, sich solche Werte zu beschaffen. Daß der Prospekt dafür nicht taugt, weiß heute jeder. Wer sich dennoch vom Verbrauch seines neuen Autos negativ überraschen läßt, sollte den Fehler m.E. zunächst bei sich selbst suchen (mangelnde Vorab-Recherche). Bleibt dann immer noch der Verdacht, daß ein mechanischer Fehler vorliegt, kann die Werkstatt konsultiert werden.

Ich denke da noch an meinen "Nasenbären" (VW 412 LE, 68 PS, 14,5 l Durchschnittsverbrauch). Dieser Verbrauch kam mir üppig vor, also fragte ich mal andere Besitzer (Internet gabs nicht). Ergebnis: Verbrauch absolut im Rahmen! Ein halbes Jahr später kam die Überraschung: die Werkstatt lötete (!!) auf Werksveranlassung hin kostenlos eine Hardware-Änderung im -fast aktenkoffergroßen- Einspritz-Steuergerät ein, die ein unangenehmes Schiebe-Ruckeln bei Gaswegnahme beseitigen sollte. Der Erfolg beim Ruckeln war zwar mäßig, aber die umgerüsteten Autos brauchten ab sofort über 3 l/100 km weniger! :eek:

Themenstarteram 9. November 2015 um 12:15

Mein ich doch nicht so, sind aber nicht alles Wissenschaftler, die Autos kaufen, mir ist das vollkommen klar was Du meinst. Ich glaube, das wird auch generell falsch verstanden, hier im Forum.

Alle haben recht etc.

Benziner brauchen mehr als Diesel, Fahrer A mehr als Fahrer B. Das ist mir alles klar. Dann sollen die das aber doch auch bitteschön lesen können, der Produzent das schreiben, vermarkten etc. so wie er liebendgerne ja auch 5.8 Liter Diesel beim Golf drauf schreiben oder so-ist jetzt nur ein Beispiel.

Man kann doch nicht einerseits mit sparsamen Autos glänzen und die Säufer untern Tisch fallen lassen. Da lässt sich die ganze Nation verarschen. Und, das hat ja noch nicht mal was mit Vermarktung zu tun. Wie gesagt, es ist sehr wichtig, zu unterscheiden, was ich als Werte veröffentliche und was sonst als ballaballa kommt. Mir sind hier alle zu sehr auf dem Insider-Tripp.

Ich wollte übrigens einen Benziner haben, besser gesagt, ich hab das Auto gesehen, bin es gefahren und hab dann einfach nicht gedacht dass heutzutage dieses Auto 18 Liter saufen kann. Ich weiss ja, wo ich unterwegs bin, Stadt Land... Fluss.. Unser Verkäufer meinte dann dass es mit 13/14 Liter schon geht. Aber eben, was nutzen mir Verkäuferangaben, Blabla... wenn man hier ja meint dass man sich auch nicht an dokumentiertes halten muss. Dann dachte ich-okee, der Ohaeton säuft 12/13... dann ist das Auge, selbst wenn das Benzin teuerer ist. So einfach ist das.

Eine wissenschaftliche Studie ist gar nicht notwendig, etwas googelt, so wie ich es gerade mal versuchsweise gemacht haben hätte - VOR dem Kauf - genügt: Testbericht TFSI

Themenstarteram 9. November 2015 um 14:41

Stimmt, da stehts. Im Focus online!

Schon richtig, wir Verbraucher sind Schuld.

Das hab ich nicht gelesen;-)

Hätte ichs gelesen und hätte ich meinen freundlichen auf den Wert angesprochen, dann bin ich gespannt, was ich gehört hätte. So dehnbar das Thema nach oben ist, so dehnbar ists ja auch nach unten. Einfach in alle Richtungen.

Fall 1: Nein, mit 8 Litern werden Sie da nicht hinkommen, Sie müssen da schon mit 12/14 Litern rechnen.

Fall 2: Aber ich bitte Sie, die haben da halt hoch betrieben beim Focus bis zum geht nicht mehr, das ist doch nicht Ihre Art Auto zu fahren. Wollen uns wohl schlecht machen ... ...

Ich hab aus dem Ganzen immer noch kein Fazit ziehen können und im Grunde ist doch auch hier jede Aussage dehnbar mit nach Honolulu.

Klar ist, dieses Auto säuft 18 Liter bei von mir aus maximaler Fahrt, oder 20 Liter. Dieser Wert gehört genau so veröffentlicht wie der unterste Wert. Dazu müssten die Autobauer verdonnert werden. Und vielleicht wirklich einige realistischer Beispiele zeigen, das ginge doch. Wenn man es ja eh nicht so richtig messen kann. Und wenn da eh nichts verbindliches dran ist, an dem gedruckten.

Aber es ist doch nicht richtig, dass der Verbraucher sich gefälligst überall erkundigen muss, bevor er etwas kauft, weil man auf das eh nichts geben kann, was im Prospekt steht. Wo sind wir denn.

Nachdem das Fahrzeug im Leben der meisten Männer die drittteuerste - nach Frau und Haus :D - Anschaffung ist, sollte die Wahl eines solchen "Lebensabschnittsgefährten" eben besonders sorgfältig geprüft und vorbereitet werden :p.

Auf Prospekt- oder gar Veräuferangaben zu bauen und hinterher Wehklagelieder anzustimmen ist, gerade von einem Werbeprofi, "a weng naiv" ;) ...

Aber was predige ich, auch ich werde bald wieder - aber wenigstens bestmöglich vorinformierter - teuer bezahlender Betatester spielen: Schau'n mer mal, ob sich die hybridisierte Panzerkuh mit 5 l + 20 KWh auf 100 km bewegen lässt - die offiziellen 1,7 l hingegen sind reiner Algorithmus...

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