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2024: Das Ende der Dieselfahrzeuge bei Volvo

Volvo

Eigentlich war es kein Geheimnis mehr, aber das aktuelle Modelljahr 2024 wird das letzte Modelljahr sein, in dem Volvo Fahrzeuge mit Dieselmotor (früher D-Motoren, zuletzte als Mildhybrid mit B-Zusatz) anbieten wird. In einigen Modellen sind heute schon keine Diesel mehr bestellbar, das wird sich dann auf alle Modellreihen auswirken. Anfang 2024 (also zum Ende des MY24) wird dann der Dieselmotor nicht mehr angeboten. Wer unbedingt einen Diesel-Volvo fahren möchte sollte sich also sputen!

Für einige Modelle stehen rein elektrische Nachfolgemodelle an, die bisherigen Modelle werden dann als Benziner/Plugin_Hybrid weiter angeboten - das kann man heute bereits als EX90 bzw. XC90 sehen. Das selbe Schema wird dann auch die anderen Modelle in den kommenden Jahre betreffen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

(Diesen Post habe ich in die Unterforen der aktuellen 90er, 60er und 40er Baureihe gespiegelt)

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380 Antworten

Zitat:

@206driver schrieb am 4. Oktober 2023 um 07:56:30 Uhr:

Bis 31.08.23 wurden in DE 4.032 Mazda CX-60 zugelassen, davon genau 0 Diesel. Wikipedia sagt, dass man den Diesel ab 01/23 bestellen konnte.

Das kann nicht sein, ich habe schon mehrere gesehen. Läuft der Diesel in der Statistik ggf. unter Mild-Hybrid? Das gleiche Thema hatten wir doch weiter oben schon bei den Volvo Diesel.

Sehr aufmerksam. Da bin ich tatsächlich in die Falle getappt.

Die korrekten Werte lauten: Bis 31.08.23 wurden in DE 4.032 Mazda CX-60 zugelassen, davon genau 1.860 Diesel.

Die 0 hatte mich im Nachhinein auch gewundert. Hatte mich davon leiten lassen, dass Wikipedia bei den Motoren nur von "Dieselmotor" spricht. Bilde mir ein, dass ich bei anderen Modellen auch schon den Zusatz "Mild Hybrid" an der Stelle gesehen hab.

Ich möchte noch einmal zurück kommen auf die Vor- und Nachteile eines Diesels. Meine persönliche Meinung:

Nach 13 Dieseln stand ich Anfang 2019 erstmals wieder vor der Wahl einen Benziner nehmen zu „müssen”, weil das Leasingangebot für einen V60 T5 250 PS Benziner so sensationell günstig war und nur für den T5 Benziner galt. Die Rate war so gut, dass die ca. 80 € monatlich höheren Betriebskosten in der Rate ganz deutlich unterboten wurden.

OK, dann kann man mal wieder einen ruhigeren Motor ohne den Dieselbumms fahren, auch wenn der damalige kleine 55 Liter Tank öfter mal eine kleine Pause nötig machte. Den Motor fand ich richtig gut, sehr gleichmäßig, den Diesel habe ich nicht vermisst. Die etwa 1,5 Liter Mehrverbrauch gegenüber den etwa gleich starken 240 PS Dieseln in den Passats fand ich angemessen. Nur einen Stadtverkehr mochte der Motor nicht.

Schaue ich mir die aktuelle Situation an, kostet der B4 Diesel im V60 3.100 € mehr, als der gleich starke Benziner. Der Diesel wird ca. 1,5 Liter/100 km weniger benötigen. Die Spritpreise sind in den letzten Monaten auf Augenhöhe. Rund 150 € mehr KFZ Steuer kostet der Diesel immer noch. Das bedeutet, dass ich erst einmal weit über 100.000 km fahren muss, damit sich ein Diesel finanziell rechnet. Mit meinen aktuell etwa 20.000 km/Jahr müsste ich bei derzeitigen Spritkosten 10 Jahre und 200.000 km fahren, um bei +/- null zu sein. Einen finanziellen Grund für den Diesel gibt es eher selten. Der Dienstwagenberechtigte mit 0,5/1% Versteuerung dürfte meist mit einem BEV/PHEV günstiger fahren. Ich hatte schon 2016 einen hybriden Passat GTE, der damals ohne jegliche Förderung bei nahezu gleichem Listenpreis etwa ähnlich teure Jahreskosten hatte, wie die Passat Diesel. An den Kosten kann es meist eher nicht liegen.

Auch das „Feeling” eines Diesels ist nicht mehr so, wie in den 1990ern, als die TDI den unaufgeladenen Benzinern so vehement davon fuhren - ich erinnere mich da noch an den Vergleich meines 150 PS Benzin Passats zu dem 110 PS TDI. Im Rückblick war der 250 PS T5 ein sehr angenehmer Motor, hat mir besser gefallen, als der etwas kravallige 240 PS BiTurbo Diesel im Passat. Die heutigen saubereren Diesel haben nicht mehr den direkten Dieselbumms. Wenn es um den Durchzug geht, gibt es nichts besseres als BEV.

Wenn ich nun wieder im nächsten Jahr noch einmal herumdieseln werde, dann ist nur die etwa 300 € monatlich günstigere Leasingrate schuld. Dieseln, gesponsert by Volvo :D

Brauchen tue ich den nicht unbedingt. Wenn man ehrlich ist auch nicht die über 1.000 km Reichweite. Es ist eigentlich kein Problem alle 600 km mal kurz die Beine auszuschütteln, sogar jetzt mit dem BEV ist das nahezu immer unproblematisch, wenn ich meine Beine alle 300 km sogar länger ausführen muss. ;)

Unter dem Strich kann ich Volvo verstehen. Wenn man alle Antriebsformen kennt, weil man sie einige 10.000 km bewegt hat - mehrere 100.000 km mit Dieseln, einige 100.000 km mit Benzinern, 40.000 km mit zwei PEVH und 50.000 km mit drei BEV - ist ein Diesel eine angestaubte Antriebesform.

@febrika3 herzlichen Dank für die ausführlichen Erläuterungen

Mir geht es ähnlich - ich war auch in den 2000er und frühen 2010ern viel mit Diesel unterwegs. Auch wenn es keine VOLVO waren, aber der Durchzug und die Laufkultur der Einspritzerdiesel waren damals ein echtes PRO DIESEL Argument. Zumindest im Vergleich zu den alten Saugern. Dazu noch Aufladung und man hat alles gezogen, jeden stehen lassen und war auch noch vergleichsweise sparsam unterwegs.

Das "Sparsame" haben jetzt die BEV und mit Einschränkungen die Hybriden okkupiert.

Den "Durchzug" ebenso. Wer mal ein vernünftiges BEV gefahren ist (und kein Gebrumme- und Gestank-Junkie), der vermisst Verbrenner nicht.

Preisvorteil Diesel gegen Benzin hat sich arg relativiert. Reichweite finde ich persönlich überbewertet - ich bin aber auch kein Dauerlangstreckenfahrer.

Insofern - mein nächster VOLVO wäre eh kein Diesel geworden, weil ich einfach den T-Antriebsstrang liebe. Ich habe nie etwas besseres gefahren, als den PHEV von VOLVO und sehe für mich nur CONTRAS und keine PROS beim Diesel gegenüber den PHEV.

Das kann natürlich bei anderen Nutzungsszenarien anders aussehen. Ziehe keine Wohnwagen, fahre nie mehr als 400-500 km am Stück - und wenn ich weiter muss, geniesse ich eine Kaffeepause mit Beine vertreten.

Das "Diesel-Fahrgefühl" vermisse ich kein Stück. Ich nehme inzwischen sogar den Fuss vom Gas, wenn vor mir ein Diesel erkennbar schwarze Abgase ausstösst. Die mage ich nicht mehr in der Nase haben.

Wer stößt von den modernen Dieselmotoren noch schwarze Wolken aus?Habe in den letzten beruflichen Jahren

viele AU durchgeführt,da waren die Benzindirekteinspritzer wesentlich Partikelintensiver die Sonden der Abgasgeräte

ständig verschmutzt.

Meistens älterer VW (T4/T5), Mercedes VITO, Ford und FIAT. In der Regel beim Anfahren oder intensiven Beschleunigen. Ich achte da nicht explizit drauf - aber es fällt eben auf. Ruß und Mief. Da gehe ich auf Abstand und lass den ziehen.

 

Zitat:

@volvia56 schrieb am 4. Oktober 2023 um 13:17:35 Uhr:

Wer stößt von den modernen Dieselmotoren noch schwarze Wolken aus?

An welcher Stelle in meinem Text stand was von modernen Dieselmotoren? Es sind vermutlich eher die alten Karren, die einen Dreckschleier hinter sich herziehen ;)

Ich bin seinerzeit von einem A6 BiTDI auf einen V60 PHEV und seit Ende letzten Jahres erst auf den XC40 Single MY23 und seit 2 Monaten auf den Single Extended Range MY24 umgestiegen.

Weder den Diesel noch den PHEV vermisse ich.

Der XC40 ist das günstigste Auto (nicht nur angesichts 0,25 % Versteuerung), das ich bisher gefahren habe (OK, ausser alte gebrauchte Kleinwagen zu Studizeiten). Im Durchzug steht er dem V60 nicht nach. Max. 180 km/h fahren ja seit einiger Zeit alle Volvos

Die Reichweite von 400 bis 500 plus X km reicht für alle Belange.

Aufgrund der neuerdings sehr hohen Ladeleistung von max. 200 kW sind Ladestopps auf der Langstrecke keine langwierige Angelegenheit.

Strom kommt überwiegend vom eigenen Dach.

Diesel oder Benzin konnte ich nicht erzeugen ;)

Alles nachvollziehbar...und kann ja jeder für sich entscheiden. Aber hier geht es ja um die Diesel bei Volvo, die es bald nicht mehr neu geben wird. Das hat nichts mit den Vorteilen von Elektro oder Benzin zu tun. Und die aktuellen Diesel sind weder ruppig, noch raucht es aus dem Auspuff Die sind bei unserem aktuellen Strommix sogar beim CO2 Ausstoß besser als ein E Auto. Ich vermisse die Diesel bei Volvo jetzt schon, aber es gibt ja noch Alternativen bei anderen Herstellern.

Das mit dem besser in Sachen CO2 galt vor vielen Jahren und ist längst überholt. Die Entwicklung ist nicht stehengeblieben. Das Verbrennerfahrer das nicht wissen, ist nachvollziehbar.

Das Ende der Diesel ist eine direkte Folge der Entwicklung in Sachen BEV und damit zum Thema gehörend.

Mit dem nächsten Aufschlag auf die Dieselpreise, aufgrund der stetig steigenden CO2-Besteuerung, wird es auch für andere Hersteller zunehmend unattraktiver auf eine aussterbende Antriebsart zu setzen. Wirtschaftsunternehmen sind keine NPO's.

P.S.: Auf ein Antriebssystem zu setzen das effektiv nur rund 30 % der eingesetzten Energie in Bewegung umsetzt, ist geradezu archaisch. Zu viel Wärme gibt es auch so schon auf der Erde. Dazu muss man nicht völlig ineffektiv zusätzlich noch das in Jahrmillionen Jahren entstandene verbrennen. Das Verbrennen von Fossilem muss und wird ein Ende finden. Je schneller, desto besser für alle.

Fahre einen xc60 b4 diesel und werde wohl in Zukunft nur mehr bev fahren. Kann mir nicht vorstellen, dass mir das nageln eines diesels jemals fehlen wird, alles andere wird sich zeigen...

Das sich da was ändern muss, ist unbestritten.

Nur sollten wir in der Diskussion hier nicht vergessen, dass die eigentlichen Umweltprobleme nicht der letzte B4 Diesel verursacht, sondern die Tausenden von LKWs die tagtäglich da draußen über unsere Straßen rollen. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Denn wer sich einen schnellen Ausstieg vom Diesel wünscht, bekommt am Ende noch ganz andere Preise im Supermarkt zu sehen. Wir sollten daher mit dem Verteufeln der modernen Dieselfahrzeuge vorsichtig sein.

Daher kann ich die Entscheidung von Volvo so nicht nachvollziehen. Es muss/sollte Alternativen geben und die kann ich bei Volvo aktuell nicht finden ;)

Sorry, ich wollte mich hier eigentlich heraushalten, aber wenn ich schon wieder Beiträge lesen muss, die Richtung Ideologie gehen, nervt es mich, da nutzen auch 3 "danke" nichts, weil die Aussagen schlichtweg Müll sind. Zum einen der Wirkungsgrad der bei modernen Dieselmotoren mittlerweile bei knapp 48% ist und nicht bei "rund 30%" und zum anderen dass der durchschnittliche co2 Ausstoß pro kWh Stromproduktion "überholt" ist. Beides widerlegbar durch ein bisschen recherce. Gerade was die Stromproduktion angeht... in Winter wird's wieder übel, wenn Strom aus Braunkohle via Polen importiert wird, weil F den Strom selbst benötigt und wir dann wieder Boxberg 1 hochfahren müssen, natürlich mit Ausnahmegenehmigung weil ineffektive Filteranlagen...

Soviel zu den Thema.

 

Bev könnten wirklich im Verkehr emissionsfrei bewegt werden, jedoch bedarf es dazu weitgehende Veränderungen in der Infrastruktur und Stromproduktion, das wird leider noch dauern.

Wir sind also wieder bei den einfachen und stark verkürzten Thesen angekommen. Dann stelle ich mal folgende auf: Diesel ist immer schmutzig, BEV nur unter bestimmten Umständen. Was ist wohl weniger schlecht?

 

Aber das ist ja das typische Problem: da werden gezielt Argumente gesucht, um das komplette Thema platt zu machen. Ein E-Auto brennt und schon heißt es: „Die Dinger sind hochgefährlich, eine nicht beherrschbare Technologie“.

Oder es muss zu einem mal mehr, mal weniger hohen Anteil fossil erzeugter Strom zugeführt werden und schon ist das BEV die größte Dreckschleuder. Dass die meiste Zeit des Jahres der Anteil der erneuerbaren überwiegt, interessiert da nicht.

Sowas nennt man Populismus.

Zitat:

@Lichtviech schrieb am 5. Oktober 2023 um 06:27:51 Uhr:

Zum einen der Wirkungsgrad der bei modernen Dieselmotoren mittlerweile bei knapp 48% ist und nicht bei "rund 30%" (...)

Glaubhafte Quelle?

Zitat:

@Lichtviech schrieb am 5. Oktober 2023 um 06:27:51 Uhr:

(...) und zum anderen dass der durchschnittliche co2 Ausstoß pro kWh Stromproduktion "überholt" ist.

Der ADAC sagt, dass die CO2 Emissionen bei Elektro drastisch geringer sind als beim Diesel:

http://www.adac.de/.../

Zitat:

@Lichtviech schrieb am 5. Oktober 2023 um 06:27:51 Uhr:

in Winter wird's wieder übel, wenn Strom aus Braunkohle via Polen importiert wird, weil F den Strom selbst benötigt (...)

Wir exportieren weiterhin mehr Strom als wir importieren. Polen taucht in der Bilanz nicht mal als separates Land auf - so gering ist der Anteil des importierten Stroms aus Polen.

Angaben zur Stromerzeugung: 2022, Q1/23 und Q1+2/23.

Zur Wahrheit gehört, dass erst ab 219.000 km Fahrleistung ein Elektroauto im CO2 Ausstoß günstiger wird, als ein Dieselfahrzeug! Siehe hierzu folgendes:

 

https://youtu.be/NfdHSOtRERo?si=0RPhOPDNIretXTvr

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