ForumVolvo
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. 2024: Das Ende der Dieselfahrzeuge bei Volvo

2024: Das Ende der Dieselfahrzeuge bei Volvo

Volvo

Eigentlich war es kein Geheimnis mehr, aber das aktuelle Modelljahr 2024 wird das letzte Modelljahr sein, in dem Volvo Fahrzeuge mit Dieselmotor (früher D-Motoren, zuletzte als Mildhybrid mit B-Zusatz) anbieten wird. In einigen Modellen sind heute schon keine Diesel mehr bestellbar, das wird sich dann auf alle Modellreihen auswirken. Anfang 2024 (also zum Ende des MY24) wird dann der Dieselmotor nicht mehr angeboten. Wer unbedingt einen Diesel-Volvo fahren möchte sollte sich also sputen!

Für einige Modelle stehen rein elektrische Nachfolgemodelle an, die bisherigen Modelle werden dann als Benziner/Plugin_Hybrid weiter angeboten - das kann man heute bereits als EX90 bzw. XC90 sehen. Das selbe Schema wird dann auch die anderen Modelle in den kommenden Jahre betreffen.

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

(Diesen Post habe ich in die Unterforen der aktuellen 90er, 60er und 40er Baureihe gespiegelt)

Ähnliche Themen
379 Antworten

Zitat:

@Keylox schrieb am 5. Dezember 2023 um 15:15:05 Uhr:

Zitat:

@Christian0815 schrieb am 5. Dezember 2023 um 14:56:03 Uhr:

Ich darf noch auf einen Punkt eingehen, worin Wohnwagenbesitzer hier als kleine Minderheit tituliert wurden:

In Deutschland sind 800.000 Caravan Anhänger angemeldet. Anhänger insgesamt 7,5 Millionen.

Absolut vernachlässigbar bei 1,3 Millionen BEV

 

Natürlich sieht das weltweit anders aus, in manchen Ländern ist camping nun nicht so populär :-)

Den Rest mag ich nun wirklich nicht kommentieren

Holland hat mindestens 3 mal so viele Wohnwagen :D

Und gefühlt 3 x soviele BEVs wie in DE.

Noch etwa zum E-Auto, Anhängelast und Reichweite.

Zitat vom 04.12.23:

"BMW iX fährt mit ONE-Batterie 979 Kilometer mit einer Ladung".

Der BMW z. B. kann bis zu 2,5 to ziehen.

Die Entwicklung ist disruptiv und Argumente wie "Reichweite zu gering" etc. werden zunehmend obsolet. Dem reinen Verbrenner allgemein geht es nicht anders.

Der Diesel ist da der erste. Volvo macht in der Hinsicht alles richtig. Ein totes Pferd zu reiten macht keinen Sinn.

P.S.: Der C/XC40 kann bis zu 1,8 to ziehen.

Volvo-Chef: „Wer ausschließlich elektrische Autos anbietet, verliert bestimmte Märkte.

Wie geschrieben, reine Verbrenner sind out und PHEV nur eine Übergangslösung (das ich von Volvo bis vor einiger Zeit gerne genutzt habe).

Zitat:

@Gustaf_Larson schrieb am 5. Dezember 2023 um 19:10:12 Uhr:

Die Entwicklung ist disruptiv und Argumente wie "Reichweite zu gering" etc. werden zunehmend obsolet.

Das die Reichweite möglich ist und auch in absehbarer Zeit verfügbar sein wird hat - glaube ich - hier niemand bestritten. Zwischen PR-Ankündigung um den Aktienkurs bzw. Investoren zu besänftigten bis die Ware beim Händler auf dem Hof steht liegen erfahrungsgemäß ein paar Jahre. Siehe EX90, der iX ist preislich auch nicht grad ein Sparbrötchen.

Im Vergleichstest der Autozeitung vom Oktober liegen die Testreichweiten der Einstiegs SUVs von BMW, Audi und Mercedes zwischen 345-274km. Dabei ist der BMW iX1 erst grad auf den Markt gekommen.

Ich kann nur mit persönlicher Erfahrung dienen.

Mein XC40 Extended Range kommt bei milderen Aussentemperaturen max. 560 km und nun bei Minusgraden und Schnee sind es immer noch zwischen 430 und 460 km.

Die max. Ladeleistung liegt bei 200 kW.

Für das erledigen des Geschäfts und Essen zu sich zu nehmen auf der Langstrecke, muss man sich beeilen. Da ich darauf keine Lust hatte, war der Ladestand des Akkus dann höher als notwendig.

XC40 ER Reichweite AT 15 °C

Interessanter Beitrag zum Thema E-Auto in Deutschland:

https://www.achgut.com/.../...rheimlicht_totalschaden_der_e_auto_wende

Bosch baut ebenfalls aus dem gleichen Grund massiv Stellen im Raum Stuttgart ab.

https://www.stuttgarter-zeitung.de/...0bca-4bb0-b1e8-52fd0c1ec673.html

Stellenabbau bei Bosch

Zu achgut.vom

 

Die Seite und der Autor orientieren sich bekanntlich in eine Richtung, die man beim lesen und verdauen erkennen oder wissen sollte. Der Text ist eigentlich ein Kommentar und beinhaltet keine redaktionelle Arbeit sondern drückt Meinung aus.

 

Wer ist das Medium?

 

Der Autor, der sich Geschäftsführer und Chefredakteur ist schreibt an anderer Stelle darüber: „Viele unserer Autoren verstehen sich selbst nicht als „konservativ“, sondern als liberal oder links oder linksliberal. Achgut.com steht in erster Linie für Herrschaftskritik und gute Unterhaltung und ist für Autoren aller im demokratischen Spektrum beheimateten politischen Richtungen offen, darunter sog. „Antideutsche“, wirtschaftsliberale Hayekianer, Ex-Trotzkisten, ehemalige DDR-Bürgerrechtler, Sozialdemokraten, Grüne, Feministinnen, Humanisten, Ex-Muslime, Muslime, Juden, Christen und Christdemokraten.“

 

Der Beleg dass die Mischung passt bleibt aus. Die Seite fällt dadurch auf, dass sie öfters wegen „falsch oder unsachlich“ kritisiert wird. Eventuell liegt es an der Zusammensetzung der Leute die dort schreiben, und es sind den Strömungen nach, die vorher angesprochen werden, jede einmal vertreten.

 

Zu Bosch: man braucht beim BEV halt einige Teile aus dem Programm von Bosch nicht .

Dazu kann ich nur sagen, ach lassen wir es gut sein. Allein der Schreibstil weist die voreingenommene Richtung.

Zitat:

@StefanLi schrieb am 13. Dezember 2023 um 22:04:14 Uhr:

Zu achgut.vom

 

Die Seite und der Autor orientieren sich bekanntlich in eine Richtung, die man beim lesen und verdauen erkennen oder wissen sollte. Der Text ist eigentlich ein Kommentar und beinhaltet keine redaktionelle Arbeit sondern drückt Meinung aus.

 

Wer ist das Medium?

 

Der Autor, der sich Geschäftsführer und Chefredakteur ist schreibt an anderer Stelle darüber: „Viele unserer Autoren verstehen sich selbst nicht als „konservativ“, sondern als liberal oder links oder linksliberal. Achgut.com steht in erster Linie für Herrschaftskritik und gute Unterhaltung und ist für Autoren aller im demokratischen Spektrum beheimateten politischen Richtungen offen, darunter sog. „Antideutsche“, wirtschaftsliberale Hayekianer, Ex-Trotzkisten, ehemalige DDR-Bürgerrechtler, Sozialdemokraten, Grüne, Feministinnen, Humanisten, Ex-Muslime, Muslime, Juden, Christen und Christdemokraten.“

 

Der Beleg dass die Mischung passt bleibt aus. Die Seite fällt dadurch auf, dass sie öfters wegen „falsch oder unsachlich“ kritisiert wird. Eventuell liegt es an der Zusammensetzung der Leute die dort schreiben, und es sind den Strömungen nach, die vorher angesprochen werden, jede einmal vertreten.

 

Zu Bosch: man braucht beim BEV halt einige Teile aus dem Programm von Bosch nicht .

Ich kenne den Autor nicht (persönlich), auch nicht den Chefredakteur oder wie dieser seinen blog politisch einordnet.

Aber ich finde den Artikel-Inhalt interessant, wenn man mal vom polemischen ersten Absatz absieht, weil er sich kritisch mit dem Thema E-Autos auseinandersetzt.

 

Die etwas simple Antwort zur Krise bei Bosch erinnert mich ein bisschen an: „Die Arbeitsplätze sind ja nicht weg, sie sind halt nur woanders.“

Zitat:

@drwolfkai schrieb am 14. Dezember 2023 um 07:33:28 Uhr:

 

Ich kenne den Autor nicht (persönlich), auch nicht den Chefredakteur oder wie dieser seinen blog politisch einordnet.

Aber ich finde den Artikel-Inhalt interessant, wenn man mal vom polemischen ersten Absatz absieht, weil er sich kritisch mit dem Thema E-Autos auseinandersetzt.

Die etwas simple Antwort zur Krise bei Bosch erinnert mich ein bisschen an: „Die Arbeitsplätze sind ja nicht weg, sie sind halt nur woanders.“

Ich finde nicht, dass sich der Artikel in irgendeiner Form kritisch mit einem Thema auseinandersetzt. Der gesamte Artikel ist polemisch und bietet wenig inhaltliches.

Bezüglich Bosch, die allgemeine wirtschaftliche Lage war heuer schwierig und wird es auch nächstes Jahr noch sein. Ob es wirklich bereits 2025 wieder aufwärts geht, werden wir sehen. Aktuell bauen viele Unternehmen Stellen ab oder müssen Insolvenz anmelden. Siehe SIGNA - da gehen unzählige Stellen flöten und es wird weitere abhängige Unternehmen treffen. Die Bauwirtschaft (zumindest in AT) leidet im Moment auch stark, nach vielen Jahren, in denen sie nicht wussten, welches Projekt zu erst umgesetzt werden soll. KTM baut stellen ab, etc. etc.

Ist daran auch überall die "falsche" Einschätzung zum Thema E-Mobilität Schuld?

Man kann sich die Welt immer so richten, wie man möchte, aber manches ist doch deutlich komplexer.

lg

Gernot

Zitat:

@drwolfkai schrieb am 14. Dezember 2023 um 07:33:28 Uhr:

 

[...]

Ich kenne den Autor nicht (persönlich), auch nicht den Chefredakteur oder wie dieser seinen blog politisch einordnet.

Aber ich finde den Artikel-Inhalt interessant, wenn man mal vom polemischen ersten Absatz absieht, weil er sich kritisch mit dem Thema E-Autos auseinandersetzt.

Die etwas simple Antwort zur Krise bei Bosch erinnert mich ein bisschen an: „Die Arbeitsplätze sind ja nicht weg, sie sind halt nur woanders.“

Ich kenne den Herrn auch nicht persönlich. Bevor ich etwas in der Welt verteile, mache ich mich schlau, wessen Geist ich vertrete. Wenn jemand, der Chefredakteur und Geschäftsführer eine Publikationsseite ist, von sich und seinen Autoren schreibt, "wir sind Herrschaftskritiker" und als Stilrichtungen ein Sammelsurium sehr verquerer Zuordnungen, die sich politisch, religiös oder persönlich historisch definieren, heißt das überhaupt nichts gutes. Es ist unqualifiziert eine solche Menge als Definition anzuführen. Darüber hinaus ist der Start mit "Herrschaftskritiker" schon in einer Demokratie sehr unlogisch. Es gibt nämlich keinen Herrscher, sondern einen Souverän und der wird regelmäßig gewählt - und zwar von der Bevölkerung. Von diesem Souverän werden dann die Menschen ausgesucht, die die operative Führung aufgebürdet bekommen. Manche machen es sogar freiwillig. ;)

Dann ist ein Herrschaftskritiker in D, A, CH und vielen Ländern Europas, wo es vom Prinzip genau gleich läuft, ein Kritiker am Volk. Denn dieses ist ja in seinen Augen zu blöd richtig zu wählen. Ergo geht die Kritik an die koordinierende Wirkung des Systems - bei uns die Verfassung - oder an uns alle.

An dieser Stelle habe ich zwei Aspekte gefunden. Und beide Aspekte genügen mir zu sagen: NEIN! Übrigens wäre der erste , überspitzt ausgedrückt, ein Anspruch auf Schließung dieses Organs, da Verfassungsfeindlich. Das zweite ist für mich beleidigend.

Was hat das jetzt mit Volvo Dieseln zu tun? Es soll darauf hinweisen, dass es im Internet, manchmal wenn auch selten in der gedruckten Presse, Buchstabensammlungen gibt, die nicht offen und unvoreingenommen, faktenbasiert eine Situation analysieren. Sie geben einseitige polemisch und stark tendenziöse Meinungen wieder. Und die haben IMHO hier nichts zu suchen!

*Wieder beruhigt* :D:D:D

Wer kennt noch die Filmrollen von Kodak? Und die unzähligen Fotostudios welche nach den Ferien deine Bilder entwickelt haben und Abzüge für das Album machten?

In dieser Branche sind tausende Jobs quasi über Nacht flöten gegangen, als sich die Digitalkameras durchgesetzt haben. Wer würde heute sagen, dass man die Digitalkameras hätte verhindern müssen?

Mag sein, dass insbesondere die EU-Politik hier das zu reitende Pferd vorgegeben hat. Meine Interpretation: Tesla hat einfach gemacht, woran niemand geglaubt hat. Darauf hat die Politik dann reagiert. Unter dem Strich ist es gar nicht so entscheidend ob es rein die technische Innovation oder politische Rahmenbedingungen sind: Wer sich dem Markt nicht anpasst ist weg. Das hat nicht mit der Deutschen Automobilindustrie zu tun, sondern gilt für jeden Hersteller (wir sind hier bei Volvo... nur so nebenbei)

Die Mobilität wird sich in Zukunft noch viel mehr ändern und daran muss sich Industrie und Gesellschaft wie auch jeder selber gewöhnen und darauf einstellen.

Zitat:

@jobe_graz schrieb am 14. Dezember 2023 um 11:06:08 Uhr:

Zitat:

@drwolfkai schrieb am 14. Dezember 2023 um 07:33:28 Uhr:

 

Ich kenne den Autor nicht (persönlich), auch nicht den Chefredakteur oder wie dieser seinen blog politisch einordnet.

Aber ich finde den Artikel-Inhalt interessant, wenn man mal vom polemischen ersten Absatz absieht, weil er sich kritisch mit dem Thema E-Autos auseinandersetzt.

Die etwas simple Antwort zur Krise bei Bosch erinnert mich ein bisschen an: „Die Arbeitsplätze sind ja nicht weg, sie sind halt nur woanders.“

Ich finde nicht, dass sich der Artikel in irgendeiner Form kritisch mit einem Thema auseinandersetzt. Der gesamte Artikel ist polemisch und bietet wenig inhaltliches.

Bezüglich Bosch, die allgemeine wirtschaftliche Lage war heuer schwierig und wird es auch nächstes Jahr noch sein. Ob es wirklich bereits 2025 wieder aufwärts geht, werden wir sehen. Aktuell bauen viele Unternehmen Stellen ab oder müssen Insolvenz anmelden. Siehe SIGNA - da gehen unzählige Stellen flöten und es wird weitere abhängige Unternehmen treffen. Die Bauwirtschaft (zumindest in AT) leidet im Moment auch stark, nach vielen Jahren, in denen sie nicht wussten, welches Projekt zu erst umgesetzt werden soll. KTM baut stellen ab, etc. etc.

Ist daran auch überall die "falsche" Einschätzung zum Thema E-Mobilität Schuld?

Man kann sich die Welt immer so richten, wie man möchte, aber manches ist doch deutlich komplexer.

lg

Gernot

Dass erstens die E-Auto-Thematik komplex ist, sollte man spätestens anerkennen, wenn man sich anschaut, unter welch menschenwürdigen Bedingungen nur allein die dazu notwendigen Rohstoffe Lithium und Kobalt abgebaut werden!

Dass zweitens die Probleme des E-Autos die Ursache für Stellenabbau und Auftragsrückgang in anderen Wirtschaftsbereichen wären, hat niemand behauptet. Richtig ist vielmehr, dass beides meiner Ansicht nach Resultate einer falschen Energie- und Wirtschaftspolitik sind.

 

Man kann aber natürlich auch Argumentationen missverstehen, wenn man will.

 

VG

Dem Beispiel stimme ich absolut zu! Allerdings gab es bei Filmrollen wie auch bei vielen anderen Produkten wie Videokassetten, analogen Telefonen, Vinyllangspielplatten usw. einen wesentlichen Unterschied: Diese Produkte sind verschwunden, weil die Nachfrage auf dem freien Markt nicht mehr vorhanden war und nicht, weil die Filmrollen durch staatliche Gesetzesvorgaben unattraktiv gemacht und die neuen Konkurrenzprodukte durch Einsatz erheblicher Subventionen (steuerfinanziert) künstlich verbilligt wurden.

 

Wenn man in der Analyse weiter geht, gibt es auch immer, so auch hier, einen Gewinner und Verlierer. Dass die an sich erfolgreiche deutsche Automobilindustrie für viele globale Mitanbieter ein unliebsamer Konkurrent ist oder war, dürfte unstrittig sein, und mindestens beim Thema Diesel zu Weltspitze gehörend. Was liegt da näher, als ausgerechnet dort einen wunden Punkt zu finden („Dieselskandal“ zunächst in USA) und dieses Produkt in Mißkredit zu bringen?

(Das Besiegelung des Diesel-Endes bei Volvo ist in diesem Kontext in der Gesamtentwicklung dann nur folgerichtig.)

Interessante Ansichten. So wie ich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit kenne, hat das auch immer mit Pluralismus, das heißt u.a. Meinungsvielfalt und -freiheit zu tun. Dazu gehört auch und selbstverständlich, Regierungen und auch Mehrheitsmeinungen kritisieren zu dürfen. (Ein schlauer Kopf hat einmal gesagt: „Wenn alle dasselbe denken, denkt mindestens einer garnicht!“) Was wäre das denn sonst für ein System?

Ich befürchte, leider eins, das sich zu viele mittlerweile wünschen.

Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. 2024: Das Ende der Dieselfahrzeuge bei Volvo