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18 Jahre und schon einen Neuwagen ?
Hallo Leute,
eine blöde Frage an euch und zwar.
Was haltet ihr davon wenn man 18 Jahre ist und gleich einen Neuwagen bekommt? Ein A4 2.0 würde mir reichen doch manche sagen ja finde ich super Idee aber manche sagen auch zu mir das sie das nicht so gut finden wegen Unfallgefahren und sonstigem. Aber das kann mir doch mit einem gebrauchten genauso passieren.
Naja wollte mal eure Meinung wissen.
Wäre sehr nett wenn ihr mir eure Meinung sagen bzw. schreiben könntet.
Danke
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207 Antworten
da zu diesem Thread so viel geschrieben wird...
jetzt möcht ich auch :-) auch was sagen zum Thema Neid in Punkto Auto!
ich habe während der Zeit, wo ich zur Schule ging, immer nachmittags für 4 Stunden in einer Fabrik ausgeholfen, und so mein Geld damals als Schüler für ein Auto verdient.
Angefangen hatte ich mit einem Jahreswagen Polo, der zu 30 Prozent durch Daddy als Geb. Geschenk finanziert wurde, Versicherung Steuern auf meine Kappe. für dies Geld hätte ich klar einen 8 Jahre altes Auto fahren können, habe mir einen 6 Monate alten Polo mit 60 PS gegönnt, der damals 10.200 km auf der Uhr hatte.
da kamen auch damals schon böse Blicke auf, aber die Leute haben nicht gesehen, dass ich in den Sommerferien niemals im Urlaub war, genausowenig Ostern etc., dass ich 6 Wochen dann statt 4 Stunden 8,5 - 10 am Tag in der Fabrik stand.
dann nach dem Abi hab ich in der Ausbildung auch noch nebenbei gearbeitet, bin dann auf nen neuen Golf 4 umgestiegen...und dann nach 3,5 Jahren auf meinen jetzigen A4 1.9 TDI. und ich arbeite immer noch nebenbei, da ich in 2 Jahren mir wieder einen neuen gönnen möchte, und auch wieder die neidischen Blicke auf mich ziehen möchte.
da gabs auch, wie schon beschrieben, wenn man mal nicht arbeiten war, bei wochenendausfahrten mit der Clique Sprüche wie " Heute können wir wohl wieder mit deinem fahren"...
und ich hab gemerkt: Einfach stumpf die Leute auf den Neid ansprechen :-) Das können die überhaupt nicht haben :-)
Ich habe heute noch einen guten Freund, der immer nur uralte Kleinwagen fährt..wenn ich den in der Stadt seh überhol ich den heute noch gern mal um den ein bischen aufzuregen ;-)))
Mein letzter Beitrag zum Thema…
ich kenne mehr als genügend Leute die mehr als genügend Kohle gebunkert haben, um ihren Nachwuchs einen 911er zu können. Macht aber keiner von denen. Neulich war ich beruflich bei meinem Rechtsanwalt, der hatte echte Schwierigkeiten mir beizubringen, dass er seinen Sohn einen alten Polo zum Geburtstag geschenkt hatte. Selber fährt er einen 7er, seinen Sohn lässt er aber nicht damit fahren, getreu dem Motto „18 Jahre alt, noch keinen Tag gearbeitet, und einen auf dicke Hose machen“.:D
@ jeRONNYmo
Noch einmal. Es hat absolut nix mit Neid zu tun und auch wird mein Geld nicht im Sparstrumpf verschimmeln, völliger Blödsinn.
Bis ich 18 war hatte ich auch einiges Geld zusammengespart (ca. 25.000 DM). Von Geburtstagen, Weihnachten, Konfirmation, Lebensversicherung... Das wenigste davon habe ich mir selbst erarbeitet. Wie auch? Ich ging ja noch zur Schule und wenn ich am Wochenende mal gearbeitet habe und dann die 100 DM in die Hand bekam, ging ich damit Klamotten, Cds kaufen, Sport machen, Bier trinken, in die Disco....etc. was andere Jugendliche auch tun.
Mit 18 hätte es für ein neuen Golf gereicht, aber nach Gesprächen mit meinen Eltern entschieden wir das Geld eben nicht zu "verschwenden" sondern es noch zu sparen um in der Zukunft darauf zurückzugreifen: für meine Ausbildung, Studium, od. eine Wohnungseinrichtung zu kaufen. Ausgeben kann man das Geld nur einmal!
Ich bin meinen Eltern heute dankbar dafür. Übrigens hab ich damals einen Opel Kadett D gefahren (ca, 4000 DM). War ich voll zufrieden mit der Kiste :-)
Heute hat mein 6 jähriger Sohn bereits einen Sparvertrag laufen wo ich, Opa, Oma usw. einzahlen, dieser Vertrag wird erst mit 18 ablaufen und der Betrag dann Zuteilungsreif.
Mit 18 wird der Junge dann auf die stolze Summe von knapp 50.000 Euro zurückgreifen können :-)
Ich sag Dir ernsthaft, wenn er davon einen neuen A4 S-Line kaufen wird, dann muss ihn wohl in den Ar*** treten ;)
Ihr habt ja alle Recht. Doch manchen ist eben das Auto wichtiger als eine Wohnung. Nicht etwa zum angeben, aber das man was schönes und sicheres fährt.
Manchen ist das eben nicht so wichtig und stecken das Geld lieber in eine eigene Wohnung. Dazu meine ich aber das mir das im Moment nicht so wichtig ist, den ich komme mit meinen Eltern super klar und bei Ihnen zu wohnen ist für mich problemlos.
Klar möchte ich mal eine eigene aber das hat noch lange Zeit, den ich finde mein Zimmer groß genug.
Ich stecke lieber das Geld in ein Auto, den auf Autos bin ich schon verrückt seit ich klein war. Ich kann es jetzt noch kaum erwarten bis ich ein Führerschein habe und zähle schon die Tage leider sind es noch sehr viele über 400 Tage.
Also ich finde jeder sollte das Geld darein stecken wo es im am wichtigsten erscheint rein zu stecken.
Danke an alle.
@HU-571
Wenn Du Dein Geld für einen Neuwagen ausgeben willst dann tu es.
Du brauchst Dich dafür nicht rechtfertigen!
Du wirst nur auch sehen wie das dann in Deinem direkten Umfeld: Verwandtschaft, Grosseltern, Nachbarn, Freunde usw. ankommt.
Ich denke die Reaktion wird meist negativ ausfallen, aber das hat nicht unbedingt mit Neid zu tun! Jeder der Dir zu Deinem Geburtstag nochmal 50 Euro schenkt weiss ja wohin er (bzw. Du) es investierst.
Die Bestätigung die Du suchst wirst Du damit nicht finden, im Gegenteil.
Aber Spass wirst Du sicher mit dem Wagen haben ;-)
Ich gönne es Dir auch.
Gruss,
Sailor
@Hu-571:
Lebe dein Leben und geniese deine Jugend und jeden Tag, als wär es dein letzter.
Wenn Du Spass an einem Neuwagen hast und die nötigen Mittel besitzt, spricht nichts dagegen.
Vernünftig kannst Du noch 50 Jahre lang sein bzw. wirst es sein müssen.
DANKE
Wenn man in jungen Jahren Luxus finanziert bekommt, den man sich eigentlich selbst nicht leisten kann, kann das später in zwei Richtungen ausschlagen:
1) Man wird verwöhnt. Und zwar genau dann, wenn es immer so weiter geht, man also von der elterlichen Großzügigkeit zu deren Lebzeiten zehren kann und nach deren Ableben genug vererbt bekommt.
2) Man lernt Dinge zu schätzen, die man auch in Zukunft haben möchte. In diesem Fall wäre ein geschenkter Neuwagen sogar motivierend, sich bei Studium/Ausbildung richtig reinzuhängen. Denn nach wenigen Jahren (die "gefühlte" Dauer von Jahren und Jahrzehnten wird immer kleiner!) wird der damals neue Audi weder neu noch wertvoll sein.
Ich kann es nicht nachvollziehen - einen Neuwagen geschenkt zu bekommen stand bei mir nie zur Debatte. Den elterlichen Neuwagen fahren zu dürfen war aber einer der prägendsten Vertrauensbeweise meiner Eltern, an den ich mich erinnern kann. Ein geschenkter Neuwagen wäre, wenn er von den Eltern eben mal nicht so aus dem Ärmel geschüttelt wird, sicher noch höher einzustufen.
Trotzdem würde ich genau überlegen, und zwar im offenen Gespräch mit den Eltern, was sinnvoll ist.
Denn die Summe für einen neuen A4 ist nicht unerheblich. Wieso nicht einen Zweijahreswagen nehmen und den Rest anlegen? Die erste Wohnung muss eingerichtet, der Lebensunterhalt während der Ausbildung bezahlt werden usw. Wie gesagt, ein Auto altert schnell, und wenn du nicht weißt wie du in drei Jahren den nächsten Neuwagen finanzieren sollst, fang lieber mit etwas kleinerem an. Wobei "kleiner" nur finanziell zu sehen ist - gebrauchte Audis mit 200PS sind i.A. insgesamt wesentlich billiger als neue mit 100PS!
Schau mal über den Tellerrand! Faszination für Autos ist schön und gut, aber wie wäre es mit einer Weltreise?! Monatelang von China bis Karibik die Erde bereisen? Eindrücke und Kontakte sammeln, die dich dein ganzes Leben begleiten werden? Einen A4 wirst du später als Dienstwagen verpasst bekommen. Eine sechs- oder zwölfmonatige Weltreise wirst du dir aber kaum leisten können, da du keinen derartig langen Urlaub bekommen wirst.
Das mit der sozialen Wirkung des Autos auf andere ist ein weiterer Aspekt, der schon mehrfach angeführt wurde. Ich denke nicht, dass alle Leute, die dich wegen deines Autos einschätzen oder die keine große Wertschätzung für dein Eigentum aufbringen, gleich "Arschlöcher" sind. Stell dir vor, ich fahr als Student mit nem SL55 AMG in Seidenhemd und Sonnenbrille vor dem Hörsaal vor. Stil ist nach wie vor eine Sache von Feingefühl, das sich auch in Äußerlichkeiten manifestiert. Die Frage ist, mit wem man zu tun haben möchte.
Ich könnte noch einiges schreiben, aber ich brech hier mal ab. Wenn du nicht gerade ein Soziologiestudent bist, der hier Fake-threads eröffnet: Denk noch mal über die Sache nach, triff deine Entscheidung und poste hier das Ergebnis. Und bitte kauf keinen Audi-Vierzylinder-Saugmotor...
-Ebe
Hallo,
dankeschön "ebe".
Ich werde es mir doch nochmal überlegen, meine Eltern solche großen Kosten aufzubrummen.
Aber meine Überlegung ist auch wegen den gebrauchten Autos. Ein Jahreswagen kostet auch schon viel und ich weiß ja nicht wer den gefahren hat und wie der in gejagt hat. Und wenn es dann noch ein Raucher war der Fahrer war, dann ist es echt blöd den Geruch raus zu bekommen.
Klar bei gebrauchten muss man eben das Risiko eingehen. Doch nicht das ich dann in ein paar Jahren mit einem Motorschaden da sitze. Denn wenn ich manche sehe auf der Straße wie sie das Auto jagen, dann sieht man ja wieviel Gefühl und wie sie mit dem Auto umgehen können. Einfach nur Blöd.
Bei einem Neuwagen ist es schön das du der erste bist der es richtig fährt. Du hast viele Jahre problemlose Jahre. Und so ein Auto hält doch bestimmt 12 Jahre mindestens.
Was meintest du den mit einem Vierzylinder Sauger "ebe"? Diesel möchte ich eigendlich nicht und ein Sechszylinder ist zu teuer.
Gruß
Herbert
Hi,
ehrlich gesagt würde ich auch nicht zu einem Neuwagen greifen, da der Wertverlust in den ersten zwei Jahren eben am höchsten ist. Wenn man lange genug und geschickt sucht, findet man auch genau den Wagen mit der gewünschten Ausstattung, auch Nichtraucherfahrzeuge, diese werden übrigens immer mehr, da auch viele Raucher ans Wiederverkaufen ihres Wagens denken und darin nicht Qualmen.
Wenn man ein Jahreswagen mit ca. 5000-10000KM kauft, denke ich nicht, dass der so wahnsinnig "verheizt" ist. Erstens hat ihn der Besitzer ja neu gekauft und hat ihn daher bestimmt auch gut behandelt und zweitens kann ich bei einem neuen Auto auch mal heizen, ohne dass das dem Motor sonderliche Schäden zufügt.
Beim Kauf eines Neuwagen od. Jahreswagen als 18-Jähriger würde ich aber auch mal einen Schritt weiter denken und zwar an die Versicherung. Ich denke Du wirst Dich bei Deinen Eltern mit dem Wagen mitversichern, aber da Du ja ein so neues Fahrzeug willst, sollte man dies Vollkaskoversichern. Diese Kosten sollte man auf jeden Fall mit einbeziehen.
Ein gebrauchtes etwas älteres Fahrzeug kann ich Teilkaskoversichern, dort sind die Kosten auch nicht so hoch.
Mal kurz zu mir, ich bin nun auch erst 23 Jahre alt, bis vor zwei Jahren habe ich einen selbstfinanzierten VW-Polo gefahren und danach habe ich mir, selbst finanziert, einen 5 Jahre alten B5 Avant gekauft. Es ist natürlich nicht schlecht, wenn man als junger Mensch mal sieht, was man dafür arbeiten muss, um sich sowas leisten zu können. Mit zunehmendem Komfort wachsen nämlich die Ansprüche und das ist gefährlich, ob selbst finanziert, oder nicht.
Neidische Blicke und dumme Sprüche gibt's immer, doch da sollte man dann drüber stehen können.
Gruß
Andreas
Grundsätzlich bin ich der Ansicht, dass es in Bezug auf die Sorgfalt im Umgang mit dem Fahrzeug irrelevant ist, ob das Auto von den Eltern finanziert wird oder nicht. Man sollte fähig sein, den Aufwand, den die Eltern zum Erwerb dieses Fahrzeugs betrieben haben, genauso würdigen zu können wie wenn selber dafür gearbeitet wurde.
An deiner Stelle würde ich mir aber auch keinen Neuwagen von den Eltern bezahlen lassen. Ich würde - wie bereits angesprochen - zu einem Gebrauchtwagen mit einigen Kilometern greifen - du findest auch hier sehr schöne Modelle, die weder verheizt noch verbeult, sondern gut und sorgsam gepflegt wurden und preislich macht es einiges aus.
Zitat:
Neidische Blicke und dumme Sprüche gibt's immer, doch da sollte man dann drüber stehen können.
Dem ist leider wirklich so. Dafür brauchst du aber kein Auto. Auch dein Erfolg, deine zivile und militärische Ausbildung, dein Job, dein Zivilleben (Freundin etc.) vermögen Eifersucht und Neid zu fördern. Mitentscheidend (aber nicht alleine entscheidend) ist dein Verhalten - benimmst du dich protzig und streichst dein Fahrzeug und deinen Job ständig hervor, förderst du das diesbezügliche Verhalten deines Umfeldes. Schliesslich ist es aber so, dass es ohnehin - unabhängig von deinem Verhalten - dumme Sprüche und dummes Geschwätz geben wird (wobei dieses nur selten ggü. dir geäussert wird - eher "hintenrum"). An dieser Stelle sei dir geraten, dich von solchen Leuten fernzuhalten und falls du solche Personen in deinem nahen Umfeld hast, solltest du Konsequenzen ziehen und den Kontakt abbrechen. Eifersucht ist auch eine Sucht deren Bekämpfung oftmals sehr schwierig wenn überhaupt erfolgsversprechend ist.
Entschuldigt meine Abschweifungen. ;)
Autsch
ich danke euch für die zahlreichen Meinungen.
Ich war mir ziemlich sicher das ich jetzt ein Neuwagen möchte. Doch wieder hat sich das Blatt gewendet ich bin jetzt wieder total unsicher.
Deswegen, weil ich denke gerade daran ob es für meine Eltern sehr schwer fallen wird das Auto abzuzahlen und wie ich sie dabei bestmöglichst Unterstützen könnte.
Ihr habt natürlich Recht mit dem Gebrauchtwagen.
Das ist echt ne blöde Situation. Einerseits möchte ich ein Neuwagen und meine Eltern so gut wie es geht unterstützen. Andererseits denke ich mir warum die Eltern mit den Kosten belasten.
Das ist echt ne blöde Entscheidung.
Zitat:
Original geschrieben von HU-571
Deswegen, weil ich denke gerade daran ob es für meine Eltern sehr schwer fallen wird das Auto abzuzahlen und wie ich sie dabei bestmöglichst Unterstützen könnte.
Das klingt jetzt aber so, als ob das Geld überhaupt nicht vorhanden ist. Ich sage es mal ganz deutlich: Wenn der elterliche Kontostand größer als eine Million EUR ist, dann darf es ein Neuwagen für 40.000 EUR sein. Bewegt sich der Kontostand Deiner Eltern zwischen 300.000 und 500.000 EUR, würde ich davon allenfalls 20.000 EUR für einen jungen Gebrauchtwagen ausgeben.
Wenn sie aber gar nichts (wobei "gar nichts" in diesem Zusammenhang "weniger als 200.000 EUR" bedeutet) haben und das Auto "abzahlen" müssen, dann fahre mal lieber freiwillig weiter mit den Öffentlichen oder mit dem Fahrrad.
Mir ist bekannt, dass es in türkischen Familien üblich ist, Eigentumswohnungen in der Türkei zu verkaufen, damit der Sohn (nicht die Tochter) in Deutschland einen gebrauchten BMW kaufen kann. Aber diese Verfahrensweise empfehle ich ausdrücklich nicht zur Nachahmung.
Matthias
Also solche Summen haben wir garantiert nicht auf dem Konto leider ^^
Der Zins ist bei der Audi für ein Jahr sehr sehr niedrig und dann haben meine Eltern gesagt zahlen sie es aus. Doch um die 10000 € muss man ja anzahlen aber mehr sind im Moment nicht da. Das ist ja schon viel Geld.
In diesem Fall würde ich - ehrlich gesagt - dankend auf das äusserst grosszügige Angebot deiner Eltern verzichten. Hol'dir einen guten Gebrauchtwagen... damit hast du einerseits das Vergnügen eines eigenen Autos und andererseits reduziert sich die Belastung deiner Eltern.
Zitat:
Mir ist bekannt, dass es in türkischen Familien üblich ist, Eigentumswohnungen in der Türkei zu verkaufen, damit der Sohn (nicht die Tochter) in Deutschland einen gebrauchten BMW kaufen kann. Aber diese Verfahrensweise empfehle ich ausdrücklich nicht zur Nachahmung.
Matthias, was du hier beschreibst, ist bedauernswerterweise üblich. Es werden nicht nur die Eigentumswohnungen verkauft, sondern es werden die finanziellen Mittel der ganzen Grossfamilie (Cousin, Bruder von Cousin, Onkel von Vater etc.) in Anspruch genommen, um die Fahrzeuge zu finanzieren. Mithin mag es auch nicht zu erstaunen, dass es 20-jährige Türken gibt, welche einen neuwertigen M3 fahren. Die Wertschätzung und Definition über das Fahrzeug ist bei diesen Bevölkerungsgruppen wesentlich ausgeprägter als in unserer Mentalität. Leider gibt es dabei immer wieder Fälle, die dadurch in massive Schulden hineinlaufen, die diesen Familien jahrelang Einbussen im alltäglichen Leben verursachen.