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1600er einbauen und tunen
Hallo,
ich möchte gerne in meinem Mex EZ 1985 einen 1600er Motor einbauen und eventuell tunen.
Was für einen Motor ( Kennbuchstabe ) soll ich nehmen und brauche ich auch ein anderes Getriebe?
Vielen Dank für Infos
Gruß
Mexi8
Beste Antwort im Thema
Hallo
Du brauchst kein anderes Getriebe einzubauen, es sei denn du bist viel auf der Autobahn unterwegs.
Ich hab' 1,8l (110 PS) und ein gewöhnliches 34PS Getriebe davor. Läuft völlig problemlos !
Bei höheren Geschwindigkeiten hat man nur halt sehr hohe Drehzahlen die man mit einem länger übersetzten Getriebe natürlich nicht hat. Wenn du viel mit hohem Dauertempo unterwegs sein willst, solltest du natürlich besser auf eine lange Übersetzung zurückgreifen, das schont den Motor, den Geldbeutel (Verbrauch) und die Ohren.
1600-Motoren (mit 50 PS!) hatten im Käfer folgende Kennbuchstaben: AD , AS , AJ
Du kannst natürlich auch Motoren aus dem Typ 3 einbauen. Dann mußt du allerdings ein wenig mehr schrauben, denn es müssen dafür alle Anbauteile getauscht werden. Die Rumpfmotoren von Käfer und Typ 3 unterscheiden sich nur dadurch, das der T3 -Motor die Öffnung für den Ölpeilstab unten am Gehäuse sitzen hat ( passendes Umbauteil gibt es bei CSP). Die Motornummer sitzt oben auf dem Motor und nicht wie beim Käfer unterhalb des Lichtmaschinenfußes.
Luftgekühlte Grüße - Markus
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46 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von flatfour
Ich spreche von ZK-temperatur - nicht ÖL. Da sind bei versch. Busmodellen schon die Ventilsitze deswegen rausgekullert. Die standen "vorschriftsmässig" für 5min im Leerlauf an der Raststätte.
Das dürfte aber nur an einem ausgelutschtem Motor gewesen sein,bei dem schon Risse in den Köpfen waren zwischen den Ventilen und dem Kerzengewinde,ansonsten werden die Sitze nicht locker.
Oder es waren schlecht Teile verbaut ,falsche instandsetzung o.ä.
Vari-Mann
Nein, es waren originale VW Köpfe, keine Risse, kein schlechtes Material. Die Köpfe sahen äusserlich unbeschadet aus, nur die Sitze haben sich eingearbeitet. Es gibt natürlich auch die die Gründe die du nanntest- klar, aber hier geht es um die Besonderheit verschiedener Sitzmaterialien. Stahl(in seinen Variationen), CrNi -qualitäten und Sinterstählen und Buntmetallen.
VW hat wohl manchmal die Qualitäten gewechselt, aber die Übermasse nicht immer angepasst. Einige wurden verstemmt, andere nicht. Da haben sich eben durch die Wärmedehnung und unpassende Übermasse einige Qualitäten gelockert; und das passierte nur im Leerlauf -eben wenn die Motoren vorher lange Strecken fuhren, schon heiss waren und dann im Leerlauf lange tuckerten. Machte so'n klingeldiling-Geräusch. Spätestens wenn man die dann ausstellte, fielen die raus, hingen am Ventil und wenn man Glück hatte schlugen sie auch wieder so zurück wo sie hingehörten. Meistens nicht.
Willibaldmotoren hatten das Problem schon mit neuen originalen Köpfen nach wenigen tausend km, Kummetat hatte das in den 80ern auch. Aber nur nicht allesamt, sondern vereinzelt. Kummetat versuchte das mit erhöhten Presssitz, aber dadurch überdehnte er das Kopfmaterial---fielen auch raus.
Die Köpfe werden im Stand heisser als wenn die auf der Bahn geprügelt werden.