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1303er Cabrio stottert und stirbt ab - seit Jahren...

VW Käfer 1303
Themenstarteram 11. September 2023 um 20:57

Hallo zusammen

Ich besitze seit Jahren einen 1303er Käfer Cabrio, Jg. 79, mit Solex 34 Vergaser. Und seit Jahren hat er immer wieder dieselbe Macke, die mein Käfer-Schrauber scheinbar nicht dauerhaft lösen kann/will.

Nach teurer Reparatur, beginnt nach einer Weile, meist nach ein paar Wochen Standzeit, immer wieder dasselbe. Auto startet eigentich immer einwandfrei, Leerlauf aber kaum einstellbar, stirbt immer ab. Bis zu 50 Km/h stottert und ruckelt er wie wild. Ab 80 Km/h wirds deutlich besser, Motor zieht auch ganz normal. An jeder Kreuzung/Rotlich geht der Motor aber aus. Auch wenn ich z.B. 80 fahre und die Kupplung etwas länger drücke, geht der Ofen aus.

Also wieder zum Käfer-Spezi. Der reibt sich die Hände und veranschlagt so gegen 600 - 1000 EUR für die Instandstellung. Er kann auch nicht sagen, an was es genau liegt (oder will nicht - wäre auch schlecht für's Geschäft). Es sind alles noch Originalteile verbaut und nach der Reparatur läuft es auch wieder ganz ordentlich. Vergaser habe ich bereits ausgebaut und Grundeinstellung gemacht sowie Luftfilter ausgeblasen - ohne nennenswerte Wirkung.

An was leidet denn mein lieber Käfer? Warum kann das nicht nachhaltig gelöst werden? Weiss gar nicht was ich ersetzen soll, nachdem ja nach der Reparatur immer alles wieder zur Zufriedenheit läuft. Soll ich mal Zündkerzen und/oder Zündspule ersetzen (Zündspule wurde noch nie ersetzt, ist noch immer die schwarze).

Bin für jeden Tipp dankbar.

Thx und beste Grüsse

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40 Antworten

Zitat:

Und ich bewege meinen Käfer halt auch nur sehr wenig, so gegen 300 Km/ Jahr.

Das ist halt einfach zu wenig. Ein Oldtimer, der nicht ständig mal bewegt wird, wird immer solche Probleme haben. Man muss das Öl warm fahren und umrühren und Kondensat verdampfen, man muss den Sprit umrühren und bewegen, man muss die Bremsen ständig in Bewegung halten. Und bei den heutzutage zur Verfügung stehenden Dichtungen und Gummies und Vergasermembranen wird mir sowieso ganz anders, was die Haltbarkeit angeht.

Aber eines ist klar; zu wenig Bewegung des Oldies fürhrt kurz- und auch langfristig zu Problemen.:rolleyes:

die LL Düse ist nur für das Standgas zuständig, sobald die Drosselklappe eine der Übergangsbohrungen frei legt ist die quasi fast aussen vor..... ich denke das der Vergaser die Probleme macht, gerade wenn du das Auto nur wenig bewegst, alter Kraftstoff und die Bioanteile darin machen es nicht besser.

Rost im tank?

der dir dann den vergaser verdreckt.

Zitat:

@Robomike schrieb am 12. September 2023 um 06:59:23 Uhr:

Zitat:

 

Den Motor interessiert die Geschwindigkeit wenig, sondern mehr die Drehzahl, also wäre die Information eher interessant. Vielleicht bist Du einer von denen, die meinen, 50 im 4. Gang sei irgendwie normal, dann kann man schlecht helfen....

Hmm 50 im 4. funktioniert ohne weiteres mit einem bestens abgestimmten und eingestellten Motor.

Selbstverständlich vorausgesetzt es geht nicht bergauf oder man will grade stärker beschleunigen.

Bei 300 Km/Jahr brauchste ja nur alle anderthalb Jahre zur Tankstelle. In dem Fall würde ich schon fast Gerätebenzin aus dem Baumarkt vorschlagen...

Zitat:

@73Kaefer schrieb am 12. September 2023 um 18:37:24 Uhr:

Danke! Vergaser dachte ich auch aber nach der Reparatur geht ja alles wieder bestens, zumindest füe ein paar Monate. Aber ich kanns ja mal versuchen.

Bei 300 km/Jahr dürfte der Vergaser regelmäßig austrocknen, weiße Korrosionsprodukte können sich bilden, besonders, wenn die dann in den Kanälen blühen ist der Vergaser eigentlich fertig. Steht auch bei VW in den Büchern, die Dinger sind dann irreperabel.

Eine weitere Diagnose aus der Ferne ist damit eigentlich hinfällig. Sorry.

Mit welchem Benzin war der Wagen betankt ? E10 ist von VW nicht freigegeben.

Mit E5 läuft der Motor bei mir einwandfrei, allerdings bei regelmäßiger Benutzung. Nach wochenlangen Standzeiten dauert es mehrere Sekunden, bis wieder Benzin im Vergaser ist und dann startet der Motor sofort. Der warme Motor lässt sich auch mit 30 km/h im vierten Gang ohne Ruckeln fahren.

Ich hatte das Fahrzeug 23 Jahre mit randvoll Super verbleit gefülltem Tank stillgelegt. Die Hälfte war verdunstet, der Rest war voll funktionsfähig. Das lagerfähige Benzin von damals gibt es leider nicht mehr.

Du kannst aber probeweise Treibstoffsorte und Tankstellenkette wechseln.

Als Abhilfe kommt ansonsten regelmäßiger Benzinwechsel in Betracht. Mit einem Schlauch aus dem Einfüllstutzen den Inhalt in Kanister laufen lassen und in einem anderen Fahrzeug verbrauchen, bevor es schlecht wird.

300km/Jahr?

Und dann wahrscheinlich auch nur 3-5km am Stück. Das macht kein Auto mit. Egal ob Oldie oder nicht.

Ich war vor ein paar Jahren einen Käfer besichtigen, der 300 km in 10 Jahren gemacht hat.

Themenstarteram 14. September 2023 um 10:55

Zitat:

@JaWi64 schrieb am 14. September 2023 um 10:42:05 Uhr:

300km/Jahr?

Und dann wahrscheinlich auch nur 3-5km am Stück. Das macht kein Auto mit. Egal ob Oldie oder nicht.

Themenstarteram 14. September 2023 um 10:56

Zitat:

@schleich-kaefer schrieb am 14. September 2023 um 12:26:38 Uhr:

Ich war vor ein paar Jahren einen Käfer besichtigen, der 300 km in 10 Jahren gemacht hat.

Na also, gibt noch solche die weniger fahren als ich :-)

Themenstarteram 14. September 2023 um 10:57

Zitat:

@VW71H schrieb am 12. September 2023 um 18:51:22 Uhr:

Zitat:

Und ich bewege meinen Käfer halt auch nur sehr wenig, so gegen 300 Km/ Jahr.

Das ist halt einfach zu wenig. Ein Oldtimer, der nicht ständig mal bewegt wird, wird immer solche Probleme haben. Man muss das Öl warm fahren und umrühren und Kondensat verdampfen, man muss den Sprit umrühren und bewegen, man muss die Bremsen ständig in Bewegung halten. Und bei den heutzutage zur Verfügung stehenden Dichtungen und Gummies und Vergasermembranen wird mir sowieso ganz anders, was die Haltbarkeit angeht.

Aber eines ist klar; zu wenig Bewegung des Oldies fürhrt kurz- und auch langfristig zu Problemen.:rolleyes:

Ja, wird wohl so sein. Werde zukünftig einfach mehr fahren.

Themenstarteram 14. September 2023 um 10:59

Zitat:

@cris03 schrieb am 13. September 2023 um 13:29:05 Uhr:

Mit welchem Benzin war der Wagen betankt ? E10 ist von VW nicht freigegeben.

Mit E5 läuft der Motor bei mir einwandfrei, allerdings bei regelmäßiger Benutzung. Nach wochenlangen Standzeiten dauert es mehrere Sekunden, bis wieder Benzin im Vergaser ist und dann startet der Motor sofort. Der warme Motor lässt sich auch mit 30 km/h im vierten Gang ohne Ruckeln fahren.

Ich hatte das Fahrzeug 23 Jahre mit randvoll Super verbleit gefülltem Tank stillgelegt. Die Hälfte war verdunstet, der Rest war voll funktionsfähig. Das lagerfähige Benzin von damals gibt es leider nicht mehr.

Du kannst aber probeweise Treibstoffsorte und Tankstellenkette wechseln.

Als Abhilfe kommt ansonsten regelmäßiger Benzinwechsel in Betracht. Mit einem Schlauch aus dem Einfüllstutzen den Inhalt in Kanister laufen lassen und in einem anderen Fahrzeug verbrauchen, bevor es schlecht wird.

Danke für Deinen Beitrag. Kann ich nachvollziehen. Hab bereits Tankstelle gewechselt und tanke nur noch bei Shell. Und vermutlich ist das einfachste wenn er dann mal wieder läuft - fahren, fahren, fahren...

Themenstarteram 14. September 2023 um 11:01

Zitat:

@Marc_Voss schrieb am 12. September 2023 um 22:05:10 Uhr:

Zitat:

@73Kaefer schrieb am 12. September 2023 um 18:37:24 Uhr:

Danke! Vergaser dachte ich auch aber nach der Reparatur geht ja alles wieder bestens, zumindest füe ein paar Monate. Aber ich kanns ja mal versuchen.

Bei 300 km/Jahr dürfte der Vergaser regelmäßig austrocknen, weiße Korrosionsprodukte können sich bilden, besonders, wenn die dann in den Kanälen blühen ist der Vergaser eigentlich fertig. Steht auch bei VW in den Büchern, die Dinger sind dann irreperabel.

Eine weitere Diagnose aus der Ferne ist damit eigentlich hinfällig. Sorry.

Danke Dir - der Vergaser scheint nicht das Problem zu sein bzw. habe ich ja bereits mehrere, erfolgreiche Interventionen ausgeführt und der Vergaser ist noch immer derselbe. Aber natürlich wurde dieser jedes Mal gründlich gereingt.

Zitat:

@73Kaefer schrieb am 14. September 2023 um 13:01:21 Uhr:

Zitat:

@Marc_Voss schrieb am 12. September 2023 um 22:05:10 Uhr:

 

Bei 300 km/Jahr dürfte der Vergaser regelmäßig austrocknen, weiße Korrosionsprodukte können sich bilden, besonders, wenn die dann in den Kanälen blühen ist der Vergaser eigentlich fertig. Steht auch bei VW in den Büchern, die Dinger sind dann irreperabel.

Eine weitere Diagnose aus der Ferne ist damit eigentlich hinfällig. Sorry.

Danke Dir - der Vergaser scheint nicht das Problem zu sein bzw. habe ich ja bereits mehrere, erfolgreiche Interventionen ausgeführt und der Vergaser ist noch immer derselbe. Aber natürlich wurde dieser jedes Mal gründlich gereingt.

Hmmm,

Vergaser wird gereinigt -> Auto läuft.

Auto steht -> es bilden sich Ablagerungen etc. im Vergaser.

Problem ist nicht der (bzw. im) Vergaser ?

Wir wissen halt immer noch nicht, was im Detail die Werkstatt gemacht hat.

Aber, wie in div. anderen Antworten: spätestens alle 2..3 Wochen fahren.

Das läuft jetzt auf einen Lagzeitversuch raus.

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