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10 Jahre Subaru Forester SG 2,0 X Active - Versuch eines Fazits

Subaru Forester II (SG)
Themenstarteram 28. Januar 2016 um 0:11

Hallo,

alles hat seine Zeit.

Im Jahre 2005 - ich war zu diesem Zeitpunkt Besitzer eines VW Golf IV (105PS) - ergab sich die Notwendigkeit, ein neues Auto zu beschaffen.

Berufsbedingt mußte es etwas sein mit Allrad und mehr Bodenfreiheit als Normal Null, familiär bedingt 4 Türen und ein gut nutzbarer Kofferraum. Für den Urlaub und den Hund. Ja und der Kauf sollte auch nicht allzu teuer werden.

Unter diesem Aspekt schied mein Traum Mercedes G sofort aus, leider.

Auch Audi allroad und Volvo XC 70 waren bei genauerer Betrachtung alles andere als günstig, LR Defender und Lada Niva sicherheitstechnisch jeweils bereits 2005 ein Totalausfall. Was nun?

Subaru!!! Aus der Ralley-WM ja bestens bekannt, also rein ins I-Net und ab zu Subaru D, mit dem Forester und dem Outback fanden sich da zwei unspektakuläre Autos, aber irgendwie auch zeitlos in der Form. Welcher sollte es konkret werden?

Der Forester, mit dem SG hatte man das interessante, jedoch keinesfalls so neue Grundkonzept endlich optisch attraktiv gestaltet, erinnert hat mich dieses Auto an den Toyota Tercel 4WD aus den 80er Jahren, fand ich zu der Zeit schon sehr gelungen. Wer kennt ihn noch?

Für den Forester sprach weiterhin der Preis, zudem gab es ihn mit unlackierten Stoßfängern/Seitenverkleidung. Im Falle einer Feindberührung ohne die Gefahr eines Lackschadens.

Außerdem die Möglichkeit einer Ausrüstung mit Low Range, war zu der Zeit durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Zumindestens in diesem Segment.

Der Forester war keine Liebesheirat, eher eine Vernunftsehe, aber das war für mich akzeptabel, in der Hauptsache brauchte ich ein Auto für schlechte Wege und Winterwetter, keine Fahrspaßmaschine, kein Premium, ein Arbeitsgerät, zuverlässig, anspruchlos. Keine Gedanken an hübsch oder flott, nur eine Zweckmaschine, ein Nutzfahrzeug also.

Nach einigem hin und her bin ich also zum nächsten Händler gefahren und habe eine Bestellung aufgegeben.

Subaru Forester SG 2,0 X Active

+ Standheizung

+Winter-Paket

+ Nebelscheinwerfer

+ Kofferraumwanne/Fußraumwannen/Gummimatten

+Laderaumgitter

+Diff.Schutz d HA

+AHK

+ Ladekantenschutz in Kunstsoff

Zudem wollte ich die Stoßfänger/Seitenteile und Radlaufverbreiterungen unlackiert und da wurde es schwierig, kein Auto vorrätig, muß also extra gebaut werden und das kann dauern. Mit Farbe in jeder Farbe kein Problem, aber nur so. Rest dauert, da habe ich mich gewundert, Subaru war doch lt. der diversen Testberichte die Marke der Förster etc.? Wofür brauchen die lackierte Stoßfänger und so?

Egal und nicht zu ändern.

Nach gerade mal 9 Monaten war es dann schon soweit und das Auto stand beim Händler in Stralsund.

Ich habe zwar mit dem Forester eine Probefahrt unternomen, aber die verging eigentlich viel zu schnell und so entstand ein intensiverer Kontakt erst nach dem Kauf. Ernüchternd war der Innenraum des Foresters. Würde ich den Golf IV als nett eingerichtetes Wohnzimmer ansehen wollen, so war der Subaru wie ein lustlos eingerichteter Hobbykeller, praktisch ganz sicher, nutzwertorientiert, aber gemessen an dem, was in der Großserie nach 2000 möglich war, für mich persönlich ein Rückschritt. Mancher Kunststoff hatte Trabant-Niveau, ich weiß, wovon ich rede.

Die Bedienung unproblematisch, aber der Forester wollte richtig angepackt werden, recht schwergängig teilweise, selbst unser 2010er VW Caddy - ein Handwerker-Auto - war da schon Welten weiter.

Zum Motor morgen weiter.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 28. Januar 2016 um 0:11

Hallo,

alles hat seine Zeit.

Im Jahre 2005 - ich war zu diesem Zeitpunkt Besitzer eines VW Golf IV (105PS) - ergab sich die Notwendigkeit, ein neues Auto zu beschaffen.

Berufsbedingt mußte es etwas sein mit Allrad und mehr Bodenfreiheit als Normal Null, familiär bedingt 4 Türen und ein gut nutzbarer Kofferraum. Für den Urlaub und den Hund. Ja und der Kauf sollte auch nicht allzu teuer werden.

Unter diesem Aspekt schied mein Traum Mercedes G sofort aus, leider.

Auch Audi allroad und Volvo XC 70 waren bei genauerer Betrachtung alles andere als günstig, LR Defender und Lada Niva sicherheitstechnisch jeweils bereits 2005 ein Totalausfall. Was nun?

Subaru!!! Aus der Ralley-WM ja bestens bekannt, also rein ins I-Net und ab zu Subaru D, mit dem Forester und dem Outback fanden sich da zwei unspektakuläre Autos, aber irgendwie auch zeitlos in der Form. Welcher sollte es konkret werden?

Der Forester, mit dem SG hatte man das interessante, jedoch keinesfalls so neue Grundkonzept endlich optisch attraktiv gestaltet, erinnert hat mich dieses Auto an den Toyota Tercel 4WD aus den 80er Jahren, fand ich zu der Zeit schon sehr gelungen. Wer kennt ihn noch?

Für den Forester sprach weiterhin der Preis, zudem gab es ihn mit unlackierten Stoßfängern/Seitenverkleidung. Im Falle einer Feindberührung ohne die Gefahr eines Lackschadens.

Außerdem die Möglichkeit einer Ausrüstung mit Low Range, war zu der Zeit durchaus ein Alleinstellungsmerkmal. Zumindestens in diesem Segment.

Der Forester war keine Liebesheirat, eher eine Vernunftsehe, aber das war für mich akzeptabel, in der Hauptsache brauchte ich ein Auto für schlechte Wege und Winterwetter, keine Fahrspaßmaschine, kein Premium, ein Arbeitsgerät, zuverlässig, anspruchlos. Keine Gedanken an hübsch oder flott, nur eine Zweckmaschine, ein Nutzfahrzeug also.

Nach einigem hin und her bin ich also zum nächsten Händler gefahren und habe eine Bestellung aufgegeben.

Subaru Forester SG 2,0 X Active

+ Standheizung

+Winter-Paket

+ Nebelscheinwerfer

+ Kofferraumwanne/Fußraumwannen/Gummimatten

+Laderaumgitter

+Diff.Schutz d HA

+AHK

+ Ladekantenschutz in Kunstsoff

Zudem wollte ich die Stoßfänger/Seitenteile und Radlaufverbreiterungen unlackiert und da wurde es schwierig, kein Auto vorrätig, muß also extra gebaut werden und das kann dauern. Mit Farbe in jeder Farbe kein Problem, aber nur so. Rest dauert, da habe ich mich gewundert, Subaru war doch lt. der diversen Testberichte die Marke der Förster etc.? Wofür brauchen die lackierte Stoßfänger und so?

Egal und nicht zu ändern.

Nach gerade mal 9 Monaten war es dann schon soweit und das Auto stand beim Händler in Stralsund.

Ich habe zwar mit dem Forester eine Probefahrt unternomen, aber die verging eigentlich viel zu schnell und so entstand ein intensiverer Kontakt erst nach dem Kauf. Ernüchternd war der Innenraum des Foresters. Würde ich den Golf IV als nett eingerichtetes Wohnzimmer ansehen wollen, so war der Subaru wie ein lustlos eingerichteter Hobbykeller, praktisch ganz sicher, nutzwertorientiert, aber gemessen an dem, was in der Großserie nach 2000 möglich war, für mich persönlich ein Rückschritt. Mancher Kunststoff hatte Trabant-Niveau, ich weiß, wovon ich rede.

Die Bedienung unproblematisch, aber der Forester wollte richtig angepackt werden, recht schwergängig teilweise, selbst unser 2010er VW Caddy - ein Handwerker-Auto - war da schon Welten weiter.

Zum Motor morgen weiter.

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freu mich auf morgen.....

Mit dem Innenraum kommt schon in etwa hin... Vergleiche aber Impreza mit Golf4 vorher.

 

Aber mittlerweile bin ich da rel Schmerzbefreit.

Themenstarteram 28. Januar 2016 um 23:22

Hallo,

weiter geht´s.

Als Motorisierung hatte ich den 2Liter-Sauger mit 158 PS gewählt, ohne Gas. Etwa 3 Monate, nachdem meine Bestellung fix war, bot Subaru die Umrüstung auf Gas gratis an, aber da war es zu spät. Zunächst habe ich mich darüber geärgert, wenn ich aber die - teils sehr kontroversen - Berichte über den Gasantrieb lese, denke ich fast, daß ich wohl nichts verpaßt habe. Richtig?

158 PS erschienen mir eigentlich genug, dazu 2 Liter Hubraum, der Golf war sicher leichter und bot weniger mechanischen Widerstand im Antriebsstrang, aber dafür hatte der Forester 150% der Motorleistung. Zudem wurden die Boxer als sehr drehfreudig und laufruhig gepriesen in den zeitgenössischen Testberichten renommierter Journale, hörte sich in der Theorie sehr brauchbar an.

Im Alltag konnte der Motor dann 2 ganz verschiedene Charaktere offenbaren.

Da gab es die guten Zeiten, in denen war ich zufrieden. Ok, der Motor war kein Dynamik- und Beschleunigungswunder, zu keiner Zeit, habe ich auch nicht erwartet, aber um im normalen Straßenverkehr mitzuschwimmen, dafür reichte es. Der Bereich zwischen 2000 - 3000 U/min war die Achillessehne, hier half nur der Gangwechsel, in der Ebene -1, am Berg besser -2, dann konnte ich überholen oder auf die Hauptstraße auffahren etc.

Hatte die Karre erstmal Fahrt aufgenommen, ging es durchaus flott vorwärts, auf BAB mit entsprechendem Anlauf bis ca. 195 km/h, z.T. auch schneller, all-time-v.max 210 km/h, im Gefälle hinter Wilsdruff mit dezentem Rückenwind, alles laut Tacho. Und damit war ich, wenigstens auf der A 19/20/7/1/2/11/14 usw. , ziemlich weit links, interessant - man wurde nicht so ernst genommen wie Autos mit Stern/Flügelrad/4 Ringen, also schnell nochmal ausscheren und an dem LKW vorbei, den wir uns seit 120 min. von hinten angesehen haben. Das war teilweise lästig. Manchmal auch brenzlig.

Ich war 2x im Erzgebirge mit dem Subaru, leider in schneefreien Zeiten, hat mich übrigens sehr angekotzt, zu Zeiten des Golfs war immer Schnee dort, an den Steigungen ist dem Forester recht schnell die Luft ausgegangen, ich habe mal zwischen Aue und Oberwiesenthal die Berge mit LR absolviert, ging richtig gut, war aber laut und für die Mechanik sicher ein Alptraum, eingedenk dessen endete der Versuch dort.

Also im Gebirge hätte ich sicher den 2,5 XT gewählt.

Und da gab es auch noch die schlechten Tage. Leider.

Dann erzeugte der Motor in dem magischen Drehzahlbereich 2000 - 3000 U/min keinerlei nennenswerten Schub mehr, quasi wie Arbeitsverweigerung, manchmal habe ich an die Testberichte der ersten 911er Turbo-Generation gedacht, Turboloch-Gedenksekunde-los geht´s. Das wirkliche Ätzende daran war, daß ich nie wußte, wann die Schüssel wie pariert.

Und wenn dann an diesen schlechten Tagen die Hintermänner im Rückspiegel sehr schnell sehr groß wurden, und zwar viel schneller viel größer als es mir lieb sein konnte, dann gab es durchaus einige unruhige Momente im Auto. Lichthupe auch und gratis.

Die Psychiater kennen die manisch - depressiven Erkrankungen, in der Manie voller Tatendrang und sehr umtriebig, in der Depression genau das Gegenteil. Wenn es selbiges auch für Automotoren gibt, mein Forester war zumindestens ein Borderline - Fall.

Es ist mir bis heute nicht möglich zu sagen, warum es dann so war und morgen ganz anders. Die Verfassung der Maschine konnte innerhalb eines Tages (mehrfach) wechseln, längere manische Phasen gab es auch, die rein depressiven Verstimmungen waren anhaltend nicht so häufig. Jeder Tag wollte erlebt werden.

Ja und was die besondere Laufruhe der Boxer betrifft, ich habe da keinen Unterschied zu den VW - 4Zylindern feststellen können, nicht im Guten und nicht im Schlechten. Vielleicht fehlt mir auch der sensibele Hintern dafür.

Bis jetzt ist das Antriebsaggregat sehr zuverlässig gewesen, zweifellos.

Der Allradantrieb war und ist natürlich ein Gedicht.

Zusammen mit LR bietet er eine Traktion und einen Vortrieb, wie ich es vorher nicht erlebt habe. In einem Allradler mitfahren ist das eine Paar Schuhe, ihn selber zu bewegen das andere.

Da ich das manuelle Schaltgetriebe geordert hatte, war die LR auch an Bord. Zum Glück, muß ich heute sagen.

Die Traktion des Foresters und sein Vermögen, sich abseits befestigter Fahrbahnen bewegen zu können, war und ist einfach toll. Das Auto definiert die Grenzen eines bisherigen Zweifußes ganz neu, er muß erfahren werden im wahrsten und besten Sinne des Wortes, man traut sich zunächst weniger, als das Auto kann.

Ich würde auch behaupten wollen, daß der Antrieb nicht die Grenzen des Forester SG definiert, eher die (zu großen) Überhänge und die fehlende Achsverschränkung, in meinem Falle auch die Straßenbereifung. Klebriger, lehmiger und damit sehr anhänglicher Dreck hat ganz schnell das Profil zugesetzt, dann hat sich 2 x Schmierseife getroffen, rien ne va plus.

In einem anderen Fahrzeugkonzept wäre der Forester sicher ein noch besserer Kraxeler, aber er schafft Dinge, die man nicht erwartete.

45° - Hang mit nassem Gras, geht, Kupplung stinkt bei eingelegter LR zwar ab, aber er fährt. Berghoch.

Die Domäne meines Foresters war der Winter, Schnee und / oder Eis, das hat viel Freude bereitet, dafür war er gemacht und konfiguriert worden.

Freitag mehr darüber.

Angenehme Nachtruhe

Uwe

Themenstarteram 29. Januar 2016 um 23:53

Hallo,

nach dem ersten Wintertag waren wir Freunde, so souverän war ich noch nie bei Eis und Schnee unterwegs. Das hatte dann einen richtig großen Spaßfaktor. Der fuhr los, als wäre es Sommer, da mußte man schon aufpassen, was der Vordermann macht, sonst wurde es eng. Stand ich vorne an der Ampel, verschwanden recht schnell die Lichter der hinter mir fahrenden Autos im Spiegel. Nur beim Bremsen waren wir alle wieder gleich.

Winterreifen waren natürlich obligat, 2011 habe ich den Wechsel völlig verschlafen, vielleicht auch zu lange verschoben. Plötzlich morgens Schnee, eigentlich ein Grund zur Freude, aber nicht mit 4 Sommerreifen und permanentem Schlupf, in der Stadt ein Horror. Sehr beeindruckend war der Wechsel auf Winterschuhe, als wäre es ein anderes Auto.

Schneeketten hatte ich angedacht, aber mich nie zu durchringen lkönnen.

Das Fahrwerk empfand ich als sehr gelungen, auf traktionsstarken Wegen nahezu neutral, lediglich in schnell gefahrenen Kurven, die am Ausgang zu machten, dezentes Untersteuern. Wer die Grundgesetze der Fahrphysik akzeptiert, ist mit dem Auto narrensicher unterwegs, quasi wie auf Schienen.

Wurde der Untergrund schlüpfrig, versuchte der Forester es mit Untersteuern, ein wohldosierter Einsatz des Pedals ganz rechts jedoch führte zu erstaunlichen Driftwinkeln, gut beherrschbares Übersteuern und schön quer kommste um´s Eck. Gerne und ausgiebig genutzt, letztmals vor 3 Tagen auf einer Eisfläche, vermutlich die finale Spielerei dieser Art. Danke dafür !

Der Fahrkomfort war für mich sehr gut, zumindestens so lange, wie die Stoßdämpfer dabei waren.

ESP und sonstige Assistenzsysteme waren nicht an Bord, also eher Abstinenzsysteme, ernsthaft vermißt habe ich sie nicht, eingedenk des hektisch wirkenden ESP im Caddy (bei Nässe/Schnee usw.) war da sicher 4x4 wesentlich effektiver.

Ob nun Trommelbremsen hinten 2006 der Technik letzter Stand waren, wage ich zu bezweifeln, die Bremsleistung des Foresters ist bis heute zwar akzeptabel, jedoch kein Renner.

Die georderten Extra haben sich recht gut bewährt.

Koffer - und Fußraumwannen haben viel Dreck, Mist und Hundehaare aufgenommen sowie rasch und unkompliziert wieder abgegeben, Labrador Otto, schwarzes Fell und ständig im Fellwechsel, 2 x /Tag Fahrgast, hat immer für Nachschub gesorgt, ich natürlich auch. Eine Frechheit waren die Preise für diesen umgeformten 08/15-Kunststoff. Hätte ich so schlecht entgrateten Kram abgegeben, wäre unser Meister im PA-Unterricht ausgetickt.

Sitz-/Spiegelheizung würde ich nicht mehr vermissen wollen.

Die Webasto-SH war elendig teuer, aber mit Funkfernstart, Schaltuhr habe ich kaum genutzt. Schön, wenn der Innenraum warm ist, viel besser, daß die Scheiben nicht umgehend beschlagen nach dem Einsteigen. Ein erheblicher Beitrag zur Verkehrssicherheit, wer je mit 4 Insassen bei -10°C im Trabant 601 einen Kaltstart erlebt hat, weiß, was ich meine.

Die erste Batterie habe ich damit verheizt, im wahrsten Sinne, die 2. hält nun seit sieben Jahren - muß aber mittlerweile jeden Abend ans Netz.

Die Heizwendeln unter den Frontscheibenwischern habe ich bewußt nicht benutzt, was sollen die eigentlich bewirken?, gehörten aber zum Winterpaket, der Tempomat war ein im Alltag gerne und viel genutztes Extra.

Der Differentialschutz an der HA hat etliche Schläge einstecken müssen, den Kauf habe ich nicht bereut, dieses als Überleitung -

- zu den (wenigen) Änderungen.

Und zwar Lederschaltknauf, wenige Wochen nach Erhalt des Autos, vorher noch Stoffüberzug für den Lenkradkranz, hätte ich wohl besser die Ledrausführung bestellt, wenn das für den Active möglich war. Der Kunststoff in diesen Bereichen hat alle Vorurteile über japanische Autos bedient, Abhilfe tat not und war dann auch dauerhaft gegeben.

2008 hat meine Frau das Schiff auf einem Spiralfahrradständer geparkt, sicher unbeabsichtigt, danach hing der Plastekram unter dem Motor trostlos in der Gegend herum, in der Werkstatt ist alles entfernt und durch die Alu-Platte ersetzt worden, wollte ich schon zum Zeitpunkt x0 bestellen, irgendwie verschusselt, nun war sie drunter und hält bis heute.

Im Herbst 2014 erhielt der Subaru LED-Tagesfahrlicht, warum erst so spät? Gute Frage, kann ich nicht mehr sagen, der Gedanke existierte wesentlich länger, tja, manche Dingen dauern eben auch länger.

So long

Uwe

Liest sich schön!

Wieviel ist der Forry bis jetzt gelaufen?

Was ist denn außerplanmässig kaputtgegangen?

Gruss Jörn!

Themenstarteram 31. Januar 2016 um 0:48

Guten Abend.

Einige Anmerkungen.

Gestört haben die wenigen Variationsmöglichkeiten des Scheibenwischintervalls. 2 x Dauerbetrieb und 1 x mit Pause, selbige war oft entweder zu lang oder zu kurz, gepaßt hat es selten. Ein kleines Übel, aber eines mit Dauerpräsenz.

Die Heckklappe mußte mit sehr viel Nachdruck betätigt werden, ein Schloßwechsel hat temporär geholfen, mittlerweile muß ich teilweise wieder mehrmals den Vorgang absolvieren. Lästig.

Die Dosierung der Heizung hat diesen Namen nicht verdient, es gibt nur kalt oder warm, weiß oder schwarz, leider sind die Grautöne komplett abstinent. Die Heizleistung an und für sich ist auch bei -18°C und Gegenwind völlig ausreichend.

Mit der Klima ist die Dosierung viel besser gewährleistet.

Angenehm sind die großen Spiegel, nach den Schminkformaten des 4er Golf ein Erlebnis.

CRUISE - Leuchte blinkt..., heute übrigens auch wieder.

Ging nach 2,5 Jahren los, hat nie gänzlich aufgehört, beim ersten Mal war es noch sehr aufregend, etliche Werkstattbesuche und 2 Sekundärluftpumpen später easy going.

3 Werkstätten waren in die Ursachenforschung involviert, auch die entsprechende Einrichtung eines SUBARU-Händlers konnte im Endeffekt nicht helfen. Irgendwann war es die Sekundärluftpumpe, muß gewechselt werden - also los, Meister fragte mich, ob die Mühle nicht gezogen hat, stimmt, dann wird nun alles besser.

Da die Karre aber phasen- und tageweise nie richtig gezogen hat, muß doch die olle IrgendwasPumpe von Anfang an defekt gewesen sein. Also Kulanz/Garantie? Antwort: Unsere Autos werden darauf hin geprüft.

Ja ne, is klar. Egal, nun ist ja alles gut. Sagte der Meister.

Ganz sicher war es auch nicht schlechter. Die CRUISE - Leuchte jedenfalls machte weiter wie gehabt. Man hatte ihr wohl vergessen zu erzählen, daß sie nun gar nicht mehr blinken müsste.

Daß 1 Jahr später die gewechselte Sekundärluftpumpe erneut gewechselt werden mußte, hatte den Vorteil, daß wenigstens diese eine Mal CRUISE eine reproduzierbare Fehlermeldung anzeigte. Man konnte es aber auch riechen, das Aroma von angeschweltem Kunststoff waberte durch´s Auto und es gab eines Abends ein zwar angenehmes, aber fremdes sonores Knurren im Motorraum.

Wieder zur Werkstatt, wieder ein Wechsel, wieder die gleichen Fragen / Antworten und Verheissungen.

Danach hatte ich die Nase echt voll von diesem Unfug, ich habe in der zweiten Lebenshälfte des Autos die Lampe einfach blinken lassen, Dauer zwei Stunden bis zwei Tage.

Wirklich störend an diesen Attacken ist nur die fehlende Tempomat-Funktion.

191707 km.

MfG Uwe

verstehe ich das dann so, dass er keine automatische Klima hat?

Die im Impreza funktioniert normal

Themenstarteram 31. Januar 2016 um 11:30

Hallo,

ja richtig, es ist keine Klimaautomatik.

Noch eine Macke. Die Fernbedienung der ZV weigert sich, bei Temperaturen unter 5°C ihrer Funktion nachzukommen und fernzubedienen, trat vor 2 Jahren erstmals auf und hat sich als anhänglich erwiesen.

2008 ist mir ein richtig dicker Ast, 30cm Durchmesser, während der Fahrt aufs Auto gekracht, danach war die Frontscheibe ein (auch noch) unvollständiges Puzzle, die fehlenden Teile habe ich im Laufe der nächsten Jahre hier und da wiedergefunden, Einschlag genau im Winkel zwischen Motorhaube und linker A-Säule, selbige war danach ordentlich geknickt. Im wahrsten Sinne.

Die Werkstatt hat aber alles gut wieder gerichtet, ok, später hat die Innenverkleidung nicht mehr so recht gepaßt, ich konnte mich jeweils entscheiden, ob sie oben oder unten einhakt, hat ich was zum Spielen an der Ampel.

Etwas unangenehmer war dann der Wassereinbruch in den Fußraum links vorne und hinten, Frühjahr 2014, zunächst habe ich gedacht, es ist noch vom Winter her, der viele Schneematsch usw., also alles schön getrocknet. Fertig, dann das ganze beobachtet, blieb weiter alles trocken, scheinbar gut, aber im Herbst nach den ersten ergiebigen Regenfällen same theme. So, nunm mußte ich ein bißchen suchen, denn das war ja kein akzeptabler dauerzustand, beim nächsten Regen Lappen hinter die Frontscheibe, konnte ja nur im linken Teil sein, Kardantunnel war das Schott, und tatsächlich etwa am Beginn der unteren Hälfte der linken A-Säule begann der Wassereintritt, also wieder zur Werkstatt, ein Jahr später hätte ich dann einfach Silikon hingeschmiert, aber so weit war ich zu der Zeit noch nicht. Die Scheibe wurde neu eingeklebt, gleich auch noch einige andere Kleinigkeiten erledigt, u.a. das Dichtungsgummi der Heckklappe erneuert, hatte der Hund völlig zerbröselt mit seinen Krallen.

Nun aber erstmal Gutten Appetit.

MfG Uwe

Themenstarteram 31. Januar 2016 um 22:52

Guten Abend,

heißt natürlich Guten Appetit. Wie editiert man hier?

Möglicherweise wurde das Gummi nicht so richtig eingesetzt.

Im Oktober 2015 habe ich nach längerer Zeit mal wieder einen Blick in die Reserveradmulde geworfen, zu meiner großen Überraschung war dort reichlich Wasser vorhanden, etwa 3 Liter, klar und rein. Sehr komisch, woher?

Also habe ich das Wasser entfernt, 2 Stunden in die Sonne gestellt, danach war es schön trocken. Leichter Rost von der Ladekante hinunter in die Mulde. Rad wieder rein, fertig. Für eine weitergehende Ursachenforschung fehlte mir da schon die Motivation. Anfang Dezember wieder mal reingeschaut, ca. 1 Liter, links neben dem Reserverad ist ein Plastestopfen (gewesen), den habe ich entfernt und mit einem ansehnlichen Strudel lief das Wasser ab, als Abfluß und Zirkulation gleich so belassen. Rost dito.

Gestern habe ich das Auto bis auf wenige unbedingt notwendige Dinge ausgeräumt, in der Mulde war ein Schnappsglas voll Wasser, doch mal kurz die mögliche Ursache gesucht, unter dem Heckklappengummi findet sich reichlich Feuchtigkeit und Rost, na ja, genauer wollte ich das gar nicht mehr wissen, alles wieder rein und nicht gut, aber ist nun nicht mehr zu ändern.

Apropos Rost, der fand sich recht schnell an den Sitzbefestigungen des Fahrersitzes, außen vor innen, vorne vor hinten, nun seit 2 Jahren auch im Bereich des Fahrersitzes. Wollte ich immer mal bearbeiten, es blieb bis heute beim Wollen. Ist auch nur ein oberflächliches Geschehen.

2013 monierte der TÜV Rost am Unterboden, das waren die vielen Schneewälle der vergangenen Winter - Rost entfernt und Elaskon rauf, 2015 war das kein Thema mehr.

So sehr viel mehr hatte die Werkstatt außerplanmäßig auch nicht zu erledigen, Routinearbeiten / planmäßige Instandsetzung, obwohl keine Subaru-Werkstatt, habe ich mich da immer sehr gut aufgehoben gefühlt.

Irgendwann war mal eine Schelle am Auspuff im Eimer, da hatte die Karre für einige Stunden einen tollen Sound.

2015 im Frühjar wollte die Kupplung nicht mehr ordentlich trennen, war auch kein großes Ding.

Ansonsten alle 2 Jahre HU/AU, dazwischen nur wenige Bedarfsuntersuchungen,die meistens wegen der CRUISE-Geschichte, solange ich darauf noch reagiert habe, bis heute abend habe ich das Gefühl, ein wirklich sehr anspruchsloses Auto zu fahren.

Und was soll ich sagen, CRUISE ist seit 48 Stunden wieder in Aktion. Aber schietegal.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt bin ich 191732 km gefahren, onroad/offroad 70/30, ca. 15.000km BAB, die aber voll oder so schnell, wie erlaubt, Bundesstraßen / sonst. Straßen dabei 30/70, etwa 75% aller Kilometer sind um den Kirchturm herum entstanden, wären sicher schon über 200 Tkm, aber von Dezember 2009 bis November 2010 hatte vorwiegend meine Frau den Forester und ich einen Golf IV, außerplanmäßiges Erbstück, schönes Wohnzimmer, toller TDI, lausige Traktion. So schnell war ich an 4x4 gewöhnt.

Verbrauch 10 -12 Liter / 100km, weniger war es wohl selten, im Winter mehr, katastrophal auf BAB, da war nach 300-350 km Nachtanken angesagt. Ok, ein Forester ist kein Spritsparwunder, das gibt´s anderswo. Und ich habe auch nie versucht, irgendwelche Verbrauchsrekorde aufzustellen.

Ab Herbst 2012 wollte der Forester auch gerne mehr Öl, alle 8 Wochen, 0,75 - 1,0 Liter, geleckt hat er nicht, das hätte ich auf seinem Stammparkplatz sehen müssen, bis heute dort alles iO, also Supermarktware nachgefüllt, ergab kein Problem. Wo ist das Öl geblieben, wahrscheinlich verbrannt, ich hatte eigentlich immer nur Bammel wegen der AU, aber die gab es ohne Beanstandungen 2013 und auch 2015.

Themenstarteram 31. Januar 2016 um 23:32

Eigentlich wollte ich zunächst gar nicht so lange den Subaru fahren, es war ja eher eine Übergangslösung, aber: nichts ist beständiger als das Provisorium.

Die HU 2009 und 2011 waren obligat, 2013 dann erste Überlegungen einer Nachfolge, aber ich hatte da sehr konkrete Vorstellungen und für eine weitere Übergangslösung war ich mit der vorhandenen viel zu zufrieden, um nun auf Kraft etwas veranstalten zu müssen. TÜV 2013 auch erhalten, mußte nur - s.o. - den Rost beseitigen lassen, also Frist bis 06/2015. Im Herbst 2014 erneut intensives Nachdenken, im Ergebnis dessen TÜV 2015 geplant und dann, nach Erhalt, Abfahren der Fristen bis maximal Juli 2017 mit Ersatzbeschaffung, ohne 2017 erneut mit dem Forester den TÜV bemühen zu müssen.

Leider war ab Anfang 2015 zunehmend eine Schwäche des Fahrwerkes zu bemerken, ich habe ja geschrieben, daß die Masse aller Kilometer um den Kirchturm herum und damit auf den immer gleichen Wegen zusammengekommen ist. Zunehmend mußte ich nun ein Trampeln / Stempeln des Autos bei mehreren kurz aufeinanderfolgenden Querfugen konstatieren, weiterhin ein Stampfen / Schaukeln bei Längsverwerfungen der Fahrbahn, dies begann sachte, wurde jedoch im Laufe der letzten 12 Monate immer - ich sag´s mal ehrlich - dramatischer, zunächst wollte ich vor dem letzten TÜV im vorauseilenden Gehorsam eine Reparatur vornehmen lassen, aber zu dem Zeitpunkt hatte ich schon ganz andere Gedanken, volles Risiko und ab zum TÜV, bestanden, uffz. Aber so, wie die Mühle zu dem Zeitpunkt schon hinten durchgehangen hat, vorne dafür aufgetaucht ist, wollten die das nicht sehen oder ist es kein TÜV - relevantes Geschehen? Na gut, Plakette drauf, Problem dito, mir war es ja recht, denn ich hatte keine Lust mehr, dafür noch Geld in die Hand zu nehmen, eher schlimmer noch werdend, ich habe in den folgenden Wochen mir derart viele innere Tempolimits erstellt, mittlerweile macht es keinen Spaß mehr und die ganze Angelegenheit wird zugegebenermaßen auch sicherheitstechnisch relevant.

Andere Kleinigkeiten kamen und kommen hinzu, Armaturenbeleuchtung, verschiedene Kontrollleuchten und Schalter, ZV-Fernbedienung, Sitzheizung, Kofferklappenschloß, Batterieschwäche, Wasser in der Reserveradmulde und auch das, was mal jemand den moralischen Verschleiß nannte, schöne Wortkonstruktion, ja, er ist momentan vorhanden und als ich die ersten Bilder vom 2016er Modell des geplanten Nachfolgers sah, da war es dann soweit, bestellen und aushalten/warten.

Angenehme Nachtruhe

Uwe

Und? Was kommt denn nun als Nachfolger?

Lg

Pete

Rost wegen Aufsetzen auf Feldwegen?

Hatte noch nie was beim Tüv, lag auch schon öfter unterm Auto

Themenstarteram 1. Februar 2016 um 18:00

Hallo,

na ich denke eher, daß ich den Unterboden weniger auf Feldwegen als auf den reichlich überfahrenen Schneewehen/-bergen und sonstigen Anhäufungen dieser Materie abgeschliffen habe, aber ist nur mein Gedanke, mag auch eine andere Ursache gehabt haben.

Nachfolger Mercedes G 350 d.

MfG Uwe

Mercedes G, das ist natürlich ein anderes Kaliber, wird viel Freude machen!

Lg

Pete

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