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1.6 TDI Commonrail Motor beim Golf VI

Themenstarteram 18. Mai 2009 um 23:28

Hallo Leute,

habe am 15.05.2009 einen Golf VI Comfortline 1.6 TDI Commonrail 107 g CO2 pro Km bestellt.

Nun zu meiner frage.

Wie ist der 1.6 TDI 105 PS im Vergleich zum 2.0 TDI 110 PS,hat jemand schon Erfahrung mit

Golf VI 1.6 TDI schon gemacht?

Mein Händler sagte mir er hat diese Motorisierung nicht gefahren und er kann mir nichts dadrüber sagen.

Den 1.6 TDI habe ich bestellt,weil das Fahrzeug ein Zweitwagen wird und weil er weniger Verbraucht und im Unterhalt günstiger ist.

Die angegebenen 107 g CO2 pro KM im Konfigurator sollten laut Angabe Wolfsburg und Händler stimmen.

MfG

BR404

Beste Antwort im Thema

Hallo,

ja der Beifahrer ist dafür da, dir das Auto zu erklären, die Strecke anzusagen und Fragen zu beantworten. Natürlich sollte man das Auto auch halbwegs gut behandeln. Hab den Golf aber mehrmals bis in den roten Bereich gedreht, war kein Problem.

Also die Beifahrer, mit denen ich unterwegs war, sind nicht bei VW angestellt oder so. Die werden von einer Agentur gestellt und ein paar Tage lang auf das Auto geschult. Da zur Zeit Semesterferien sind, hat man es dann natürlich oft mit Studenten zu tun.

Sie haben die Preislisten und Infos über Verbrauch, CO2, etc. dabei. Fragen sind also möglich. Für den "normalen" potentiellen Autokäufer sind die Infos, die man von den Jungs und Mädels bekommt, mehr als ausreichend.

Jetzt zum Fahrbericht. Vorweg ein paar Infos:

Ich bin selbst zwar Autonarr, aber kein VW-Experte( bin Volvo S60 D5 Fahrer). Ich hab den Bluemotion nicht mit dem Gedanken gefahren, hier einen Bericht zu schreiben. Hab also nicht auf alles geachtet. Mir ging es eigentlich eher darum generell einen Golf 6 zu fahren. Auch kann ich keine Vergleichswerte liefern zu anderen Fahrzeugen dieser Klasse liefern (mein Privat-PKW ist deutlich leistungsstärker und hat Automatik). Verzeiht es mir also, wenn Infos fehlen, falsch sind, oder verwechselt werden. Der Bluemotion war immerhin nur eins von 18(!) Autos, was ich Do. und Fr. gefahren bin.

 

VOLKSWAGEN GOLF 1,6 TDI BLUE MOTION

 

Der erste Eindruck:

Ein sehr schickes Auto. Das Aerodynamik-Paket ist nicht so aufdringlich, wie z.B. beim alten Polo BM. Das Fzg. hat einen kleinen Heckspoiler, einen verkleideten Kühlergrill und Leichtlaufreifen auf Alufelgen. Mein Eindruck war, dass es auch etwas tiefer als ein Serien-Golf liegt.

Weiter waren Xenon-Scheinwerfer, allerdings keine Nebelscheinwerfer an Bord. Aufgefallen ist mir noch das eine, gerade angeordnete Auspuffrohr. Ich kannte bei VW nur den leicht gebogenen Doppelauspuff.

Die Spaltmaße waren alle SEHR gut. Habe hier mal über Probleme damit gelesen. Vllt. hat man ja für die Messe etwas nachgearbeitet.

 

Innenraum:

Der ist echt verdammt hochwertig und lässt alles in seiner Klasse, was ich kenne (Focus, Astra,.... und auch den Volvo C30) weit hinter sich. Das Lenkrad ist aus sehr weichem Leder und hat eine gefällige Haptik.

Die Sitzposition war selbst mit meinen 120kg angenehm und leicht einzustellen.

Die Verarbeitung ist sehr gut, die Materialien sehen nicht nur gut aus, sie fühlen sich auch gut an.

Radio war das RCD510 mit Dynaudio-Soundpaket. Das Radio selbst mit seinen Multimedia-Funktionen und dem Touchscreen gefällt mir sehr gut. Auch die Bedienung über das Multifunktionslenkrad war ok.

Aber das Dynaudio-Paket kommt gegen das mir bekannte System "Premium-Sound" aus dem Volvo C30/S40/V50 in keinster Weise an. Habe extra eine CD mitgebracht, um es einigermaßen testen zu können. Allerdings ist es immer noch besser, als geschätzte 95% der anderen Audio-Systeme dieser Fzg.-Klasse.

Nicht gefallen haben mir die Regelung der Klimaautomatik und die umständliche Bedienung des Tempomaten. Eine Integration in das MuFu-Lenkrad (wie z.B. bei Volvo) wäre hier wünschenswert.

Auf jeden Fall fühlt man sich im Innenraum mindestens eine Fzg.-Klasse höher als bei den Mitbewerbern.

 

Motor:

105 PS, Commonrail, 5 Gang-Schaltung, 1,6 L Hubraum. Der Motor ist sehr leise. Kein Vergleich mit den altertümlichen Pumpe-Düse-Aggregaten. Die Beschleunigung geht in Ordnung.

Die Start-/Stop-Automatik funktioniert einwandfrei. Wenn man steht, und im Leerlauf von der Kupplung geht, stoppt der Motor, alles weitere läuft weiter. Tritt man die Kupplung, ist der Motor angesprungen, bevor man den 1. Gang eingelegt hat. Alles geht sehr schnell. Auch das Radio bleibt beim Motorstart durchgehend an. Man merkt allerdings deutlich, wenn der Motor aus-/ wieder angeht. Ist halt ein Diesel. Auf Wunsch kann man dieses System auch deaktivieren, z.B. im Autobahn-Stau.

Ich empfand den Wagen als sehr einfach anzufahren (fahre ja selbst Automatik), die Kupplung gibt gute Rückmeldung. Von der oft zitierten Anfahrschwäche habe ich eigentlich nichts gemerkt. Evtl. fehlen mir aber hier auch Vergleichswerte.

Die Schaltung ist präzise. Die Schaltempfehlung in der MFA ist schlüssig und gut umzusetzen. Nur beim Beschleunigen sollte man einen Gang runter schalten. Aus niedrigen Drehzahlen kommt der Wagen nicht so gut. Mir persönlich fehlte der sechste Gang nicht. Die Probefahrt ging aber auch nur bis max. Tempo 110 (auf der Stadtautobahn).

Der Motor fährt sich sehr gleichmäßig. Es gibt keinen "Pumpe-Düse-Bums" mehr. Er braucht meiner Meinung nach höhere Drehzahlen als der 1,9 TDI, um gleiche Beschleunigungswerte zu erhalten. Wenn man konstant fährt, kann man aber auch sehr niedertourig fahren.

Das Geräuschniveau im Innenraum ist gut, er hier leiser als ein Volvo V50 1,6D, zumindest was die Motorgeräusche angeht.

Grundsätzlich fühlte ich mich in dem Auto nicht untermotorisiert, der Motor ist im Alltag wohl ausreichend.

Auf den Verbrauch laut MFA hab ich leider nicht geachtet.

 

Ich hoffe, dass ich euch einen kleinen Eindruck meiner Probefahrt geben konnte!

 

Gruß

Christian

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Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Es ist doch total egal ob der Wagen 4,5 oder 7Liter verbraucht.

Dir ist es egal.

Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Weil da eine 100km/h Geschwindigkeitsbegrenzung war, oder?

 

Verstehe diesen Hype hier nicht. Da wird durch die Gegend geschlichen usw usw nur um 0,234L/100km einzusparen.

 

Es ist doch total egal ob der Wagen 4,5 oder 7Liter verbraucht.

Hammer Kommentar! :rolleyes:

Wenn du was zu verschenken hast, ich stell mich vorne an! Kannst mir ja für alle 100km die du fährst 2,50€ überweisen, ok? Ist ja egal ob dich das 7€ oder 4,50€ auf 100km kostet.

Meinst du es gibt einen Grund, warum Vielfahrer mit durchschnittlichen 30.000km im Jahr in der Regel einen Diesel kaufen und keinen Benziner? 

Wenn du mit der Baumschule fertig bist, rechne doch mal auf 5 Jahre hoch...da ist finanziell sogar ne Playstation drin...

am 29. September 2009 um 5:23

Mal wieder der Markenfrei:mad:

Nur dumme Kommentare abgeben und voll Off Topic sein.Deinetwegen wurde der Thread mindestens 1 Mal geschlossen.Ich frage mich echt was Du hier suchst ausser mal wieder rumzusticheln.Ist es Dir in Deinem Peugeot Forum (oder was Du auch immer fährst) zu langweilig geworden!

Tu uns einen Gefallen : Gib sinnige Kommentare ab oder halte Dich einfach aus diesem Thema raus!

So,und jetzt warte ich auf die Rote Laterne vom MOD!

Schon recht!

Da der Spritverbrauch nicht mal 30% der Gesamtfahrzeugkosten ausmacht ist das natürlich das wichtigste.

Einne vierstelligen Wertverlust pro Jahr, aber der Liter an der Tanke reist es bestimmt wieder raus.

Ein Diesel wird immer mindestens 5,5Liter verbrauchen. Egal ob VW da nun Blumotion oder 119g dran schreibt.

 

Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Schon recht!

Da der Spritverbrauch nicht mal 30% der Gesamtfahrzeugkosten ausmacht ist das natürlich das wichtigste.

Einne vierstelligen Wertverlust pro Jahr, aber der Liter an der Tanke reist es bestimmt wieder raus.

Ein Diesel wird immer mindestens 5,5Liter verbrauchen. Egal ob VW da nun Blumotion oder 119g dran schreibt.

Jeder Kostenfaktor ist für sich wichtig! Egal wie hoch sein Anteil an den Gesamtkosten ist! Die Summe machts!

Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Schon recht!

Da der Spritverbrauch nicht mal 30% der Gesamtfahrzeugkosten ausmacht ist das natürlich das wichtigste.

Einne vierstelligen Wertverlust pro Jahr, aber der Liter an der Tanke reist es bestimmt wieder raus.

Ein Diesel wird immer mindestens 5,5Liter verbrauchen. Egal ob VW da nun Blumotion oder 119g dran schreibt.

Klar ist der Wertverlust riesig.

Aber deine Aussage zum Verbrauch von mindestens 5.5 Litern ist sinnfrei. Der BM wird unter 5 Litern fahrbar sein. Meine Freundin ist alleine(ohne Klima) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 71km/h (90% Landstrasse 720km gefahren und hat einen Verbrauch von 4.2 Litern/pro 100km an der Zapfsäule gehabt(GolfVI Diesel). Bei normaler Fahrweise(etwas zügiger als meine Freundin) liegt mein Verbrauch bei 5 Litern und wenn ich mit Vollgas über die Autobahn fahre komme ich bisher nicht über 6 Liter.

Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Schon recht!

Da der Spritverbrauch nicht mal 30% der Gesamtfahrzeugkosten ausmacht ist das natürlich das wichtigste.

Einne vierstelligen Wertverlust pro Jahr, aber der Liter an der Tanke reist es bestimmt wieder raus.

Ein Diesel wird immer mindestens 5,5Liter verbrauchen. Egal ob VW da nun Blumotion oder 119g dran schreibt.

Mein jetziger Golf IV genehmigt sich 8,4l auf 100km. Meine Fahrleistung pro Jahr beträgt etwa 8000km. Mit dem 1.6 TDI BMT rechne ich mit einem Verbrauch von 4.8l auf 100km. Inkl. der neuen Besteuerung komme ich auf eine Ersparnis gegenüber dem Golf IV von knapp 4500 EUR in 10 Jahren und ist somit nicht unerheblich. Der Gesamtrabatt den ich auf den Golf VI bekomme beträgt 30% (meine Mutter Ihr Fiasko wird dafür abgewrackt), Endpreis inkl. Abholung in WOB 22900EUR. Für meinen 10 Jahre alten Golf (Kaufpreis 19200EUR bei 11% Rabatt) bekomme ich noch 6500EUR. Wertverlust pro Jahr mithin 6,6%, wobei ich mit dem Fahrzeug topp zufrieden war. Einziger ausserplanmässiger Defekt war das ESP Modul, das zur Hälfte auf Kulanz ersetzt wurde. Sonst nur Standardverschleissteile ersetzt. Monatliche Kosten inkl. Abschreibung, Sprit, Inspektion, Versicherung, Ersatzteile, ein paar Anbauten 250EUR. Der Neue wird trotz der wesentlich höherwertigeren Ausstattung auch um die Kante liegen. Lange Inspektionsintervalle, hohe Zuverlässigkeit, sehr gute Qualitätsanmutung, ordentliche Wirtschaftlichkeit, gute Nutzbarkeit bei noch kompakten Abmessungen, einfacher wiederverkauf da begehrtes Auto, dichtes Händlernetz, Top Versorgung im Bereich Zubehör und Ersatzteile, Verfügbar Informationen aufgrund riesiger Community von Golffahrern, um längen genauer auf den eigenen Bedarf ausstattbar. Das spart Geld ein, weil ich nicht Dinge im Paket dazu kaufen muss, die ich nicht will und zum anderen gibt es Komponenten die ich bei anderen weder für Geld noch für gute Worte bekomme. Das sind nicht mal alle Aspekte, die beim Kauf unweigerlich einen Golf ins Top Ranking hieven, ob das einem schmeckt oder nicht. Nicht umsonst ist der Golf eines der meistverkauftesten Autos seiner Klasse. Und vor allem, nie war er so wertvoll wie heute ;).

Auf Spritsparen zu setzen finde ich ausserdem auch bei nur 0.2-0.3l wichtig, weil es ein Signal an die Hersteller ist, das Thema ernst zu nehmen und nach dem in den letzten 10 Jahren dieser Druck gefehlt hat, mühen sich jetzt alle blitzartig damit ab, mild Hybrid, Hybrid, Elektro, Gas oder sonstige Varianten auf dem Markt zu bringen :p.

Zitat:

Original geschrieben von Markenfrei

Da der Spritverbrauch nicht mal 30% der Gesamtfahrzeugkosten ausmacht

Eben wars noch "total egal", jetzt sinds schon

30 %. Du bist ja ein richtiger Spassvogel :D

Zitat:

Meine Fahrleistung pro Jahr beträgt etwa 8000km.

Und dann einen Diesel mit DPF? Könnte zum Problem werden-Verstopfung bei Kurzstrecke. Sich dann noch für den BMT zu entscheiden, setzt aber in meinen Augen tatsächlich ein Signal, auch wenn es sich wohl nicht rechnet.

Zitat:

Original geschrieben von Oecher1963

Zitat:

Meine Fahrleistung pro Jahr beträgt etwa 8000km.

Und dann einen Diesel mit DPF? Könnte zum Problem werden-Verstopfung bei Kurzstrecke. Sich dann noch für den BMT zu entscheiden, setzt aber in meinen Augen tatsächlich ein Signal, auch wenn es sich wohl nicht rechnet.

50% von der Strecke ist Autobahn, weitere 20-25% Landstrasse. Damit sollte der Partikelfilter klar kommen. Gegenüber einem Benziner rechnet es sich auch schon bei 8000km und dank dem Downsizing auf 1.6l und der neuen Besteuerung sogar noch eher.

Ein Vergleich mit dem TSI 1.4l 122PS würde so aussehen:

Steuer: 14*2*+44*2=116EUR an Steuer nach neuer Besteuerungsregelung (vereinfachte Betrachtung).

16*9,5+7*2=166EUR an Steuer

7,3l Verbrauch für den 1.4l-> 80*7,3*1,26=735

4,8l Verbauch für den BMT-> 80*4,8*1,02=392

Versicherung und Inspektion dürften in Summe gleichauf liegen.

Über 10 Jahre dann: (116+735)*10=8510 EUR für den TSI

(166+392)*10=5580 für den BMT

Der BMT ist schon bei 8000km Fahrleistung pro Jahr in 10 Jahren knapp 3000EUR günstiger, in der Anschaffung dafür (22575-20900)=1675EUR teurer. Beim Wiederverkauf bekomme ich aber eine Teil von dem Mehrpreis wieder zurück. Ein Diesel ist heute schon bei geringer Laufleistung günstiger als ein Benziner und wenn man noch mehr fährt als die 8000km im Jahr wird es noch günstiger.

Mit der Rechnung machst Du Dir was vor die wird so nicht eintreffen, erstmal zu unterstellen der Preisvorteil in den nächsten 10 Jahren für Diesel wäre immer 24ct ist sehr mutig, ist erst ein paar Jahre her da war Diesel nur wenige ct günstiger. Dann hast Du vergessen den Steuervorteil des TSI wieder abzuziehen, Versicherung und Inspektion ist beim Diesel mit höchster Wahrscheinlichkeit teurer, da kannst Du ruhig pro Jahr +100 EUR rechnen zusammen. Macht nochmal 1000 EUR über 10 Jahre, Dein Vorteil ist damit nur noch bei ca. 1500 EUR immer vorrausgesetzt Deine Spritpreisannahme stimmt was alles andere als sicher ist, da bist Du jetzt schon etwa bei Gleichstand da der TSI in etwa um den Preis günstiger ist. Wenn jetzt Deine Spritpreisannahme nicht hinhaut oder Du dieseltypische extra Aufwendungen in der Zeit hast wie ein neuer Partikelfilter der früher oder später mit Sicherheit mal fällig sein wird, hast Du schon verloren, das ist mehr als sicher. Weniger Fahrspass bei höheren Kosten. Du mußt wesentlich mehr als 8000 km fahren damit das ohne schönrechnen auch bei ungewissen Spritpreisen rentabel wird. Und wenn Du jetzt noch berücksichtigst, daß Du leistungsmäßig den 1.6 TDI eher mit dem kommenden 1.2 TSI vergleichen müsstest wo der TDI auch besser aussehen würde, aber der 1.2 TSi auch nochmal ca. einen 1000er günstiger sein könnte als der 1.4 TSI und noch weniger Steuern kostet, mußt Du ne Masse mehr fahren pro Jahr damit sich der Diesel auszahlt.

Meiner Meinung nach. :)

Hallo, habe die Vergleichsrechnung für den normalen 1.6 TDI und dem 1.4 TSI gemacht.

Listenpreis für Comfortline ohne Extras-

Benzinpreis 1,33 Diesel 1,11

Versicherung laut Einstufung für NRW SFK 25

Verbrauch laut VW-Angabe + 1Liter

Wartung 500€ TSI und 550€ TDI

Der Grenzwert liegt bei ca. 9500km/ Jahr

Nimmt man den 1.2 TSI (Annahmen: 1000 € günstiger als der 1.4 TSI und 0,5 L/100Km verbrauchsgünstiger, ohne die Versicherung anzupassen)

liegt der Grenzwert bei ca. 16500km/Jahr

Beim Diesel besteht das Risiko das die Preisdifferenz nicht immer so groß bleiben muss. Der ADAC hat sich dazu ausgelassen.

Weiterhin besteht das Risiko das der Diesel vielleicht in 5-10 Jahren nur noch die gelbe oder gar rote Plakete bekommt(Stickoxide), was sich dann deutlich negativ auf den Restwert auswirkt. Dies kann man schon heute bei den aktuellen Gebrauchten feststellen.

Gruß

E_T

Also für mich käme der 1,4 TSI in der Monatsrate ein wenig günstiger, trotz Comfortline statt Trendline. Aber das sind vielleicht 5-10 € im Monat. Dagegen spart der Diesel jeden Monat 60 € Kraftstoffkosten (20000 Jahreskilometer). Der Diesel käme bei mir preislich etwa mit dem 80 PSer gleich. Der 1,2 TSI wird mehr als 1000 € günstiger sein, weil man nicht gleich Comfortline wie beim 1,4 TSI nehmen muss. Das ist auch der Nachteil des 1,4 TSI, dass man zu mehr Ausstattung gezwungen wird, die man nicht unbedingt braucht. Der 1,6 TDI ist mit Trendline zu bekommen, wie vermutlich auch der 1,2 TSI zu bekommen sein wird. Die Benzinkosten sind schwer vorhersehbar. Schnitt in den letzten 3 jahren war bei Diesel ca. 1,18 € und bei Benzin 1,33 €. Das ist aber im Spareffekt genauso wie 1,05 Diesel und 1,27 € Benzin, wie ich mal grob errechnete. Je höher das Preisniveau kommt, desto mehr spart der Diesel, weil er weniger verbraucht (kleinerer Faktor), trotz gleicher Differenz der Literpreise. Tendenziell wird Kraftstoff teurer.

j.

Moin louk!

Wie sieht denn Dein tägliches Fahrprofil aus bei 8000km/anno?

Ist da sehr viel Kurzstrecke bei? Wenn Du dir meiste Zeit des Jahres nur kurze Strecken (Einkaufen etc.) fährst und dazu dann zwei Strecken in Richtung Urlaub (eine Strecke hin, eine zurück), wäre ich beim Partikelfilter auch eher skeptisch. Bei hohem Kurzsteckenanteil würde ich diesem neuen & umweltschonenden Bauteil auch eher skeptisch gegenüberstehen. Von der Kilometerleistung sollten bei Dir Partikelfilter und Zahnriemen nicht ausgewechselt werden müssen, aber die Teile altern ja auch mit der Zeit. Auch ein Zahnriemen kann porös und spröde werden. Kenne ich leider von meinem ersten Auto: Wenig Kilometer, 11 Jahre alt und die Zähne vom Zahnriemen sind leider weggebröselt...

Auch ist bei kurzen Strecken die Gefahr höher, dass der Auspuff vergammelt. Mir ist mein Hosenrohr zum Glück erst nach 13 Jahren und der Bestellung des neuen weggegammelt, allerdings war es halt auch ein Langstreckenwagen. Die Reparatur inklusive Diesel-"Kat" wäre nicht ganz billig gewesen. Bei häufigen Kurzstrecken hält das Ding allerdings nicht so lange (Zum Vergleich: Der originale Auspuff wurde bei 210.000 km gewechselt).

Bei der Rechnung mit der Preisdifferenz würde ich für beide Kraftstoffsorten den gleichen Preis nehmen (wie letztes Jahr schon vorhanden), der Minderverbrauch des Diesels macht den größeren Sparvorteil aus. Bei häufigen Kurzstrecken trinkt ein Diesel aber auch etwas mehr, das merke ich immer wenn ich Urlaub habe, den daheim verbringe und meie ganzen Erledigungen in Richtung Baumarkt und co mache.

Restwert: Heutzutage kann man leider nicht mehr davon ausgehen, dass ein alter Diesel mehr Geld bringt als ein gleich alter Benziner. Vater Staat ist da in letzter Zeit kreativ geworden. Durch die rote Plakette hat mein alter Diesel-Passat mal spontan vier- bis fünfhundert Euro an Wert verloren. Mit ner roten Plakette ist man halt doch etwas eingeschränkt in seiner Mobilität. In zehn Jahren kann da viel passieren.

Die Versicherung ist auch höher:

HP / VK / TK

1,4l TSI 90 kW 15 / 17 / 18

1,6l TDI 77 kW 17 / 18 / 21 (normal und BlueMotion)

Auch wenn bei Deiner Rechnung 3000 Euro Preisvorteil rauskommen, ich würde die Rechnung noch mal überdenken.

Das alles schreibe ich jetzt als überzeugter Diesel-Fahrer. Mit meinem letzten Wagen bin ich allerdings auch knapp 28.000 km pro Jahr gefahren, daher habe ich jetzt auch wieder den Diesel gewählt. Und in den letzten ein, zwei Jahren bin ich den Wagen sehr wenig gefahren, nrur zur Arbeit und zurück. Er hatte halt 300.00 km runter und wurde langsam anfällig. Mein Hausbau mit dem zeitweise extremen Anhängerbetrieb hat seinen Teil beigetragen. ;)

Bei 20.000 km pro Jahr hätte ich mich für den 1.8er 160PS TSI entschieden, würde es den nicht geben hätte ich den 122PS genommen.

Ich will Dir den Wagen auf keinen Fall ausreden, TDI fahren ist auf jeden Fall eine feine Sache. Nur wie gesagt, bei den 3000 Euro über 10 Jahre bin ich etwas skeptisch.

Gruß,

Seppel

PS: Würde ich "nur" 8.000 km pro Jahr fahren hätte ich mindesten sechs Zylinder, würde Benzin tanken und der Verbrauch wäre mir endlich fast egal. ;)

Neue Abgasnormen

Die EU hat für Dieselfahrzeuge strengere Abgas-

Grenzwerte entwickelt, die sie zurzeit berät. Ab

2009 wird die Abgasnorm Euro 5 gelten, ab 2014

voraussichtlich Euro 6. Mit Euro

5 soll der Rußpartikelausstoß im

Vergleich zur Stufe Euro 4 um 80

Prozent gesenkt werden, der Ausstoß

von Stickoxiden um 20 Prozent.

Spätestens ab dann muss

jeder Dieselneuwagen mit einem

geschlossenen Rußfilter ausgerüstet

sein. Bei Euro 6 wird außerdem

der Stickoxidausstoß deutlich begrenzt.

Neuwagen müssen spätestens

dann serienmäßig eine Technik

zur Reduzierung von Stickoxiden

besitzen.

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