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1.6 TDI CAYC nageln, rattern, stottern; Geräusch nach Warmstart beim Anfahren

VW Golf 6 (1KA/B/C)
Themenstarteram 16. März 2014 um 22:54

Guten Abend Leute!

Erster VW und nur Probleme...

Ich habe mir vor einigen Monaten (4) einen Golf VI Variant HL mit 103.000km gebraucht gekauft.

Motor: CAYC nicht BMT

EZ: 9.2010

MJ: 2010

Fahrzeug lückenlos VW, 1. Besitzer eine TÜV Service Station über VW Leasing

 

Von Anfang an zeigten sich verschiedene Probleme.

Nach verschiedenen Reparaturen beim :-) auf Händlergewährleistung ist jetzt noch (ebenfalls seit Kauf) ein Nageln des Motors nach dem Warmstart beim ersten Anfahren zu vernehmen.

Vorgehen zu Reproduktion (Fehler ist immer reproduzierbar):

1. Motor warm fahren (mind. 20km oder 20 Minuten)

2. Motor kurz aus machen (mind. 15 sec oder länger, Ampel-Rot-Phase, Einkaufen etc)

3. Motor starten und sofort anfahren (Vielleicht noch kurz anschnallen)

4. Normal mit 1000 - 1900 U/min anfahren, leichte Steigung (Motor sollte etwas unter Last sein)

-> hört sich kompliziert an, eigentlich ein ganz normaler Anfahrvorgang.

Problem:

Der Motor nagelt dann während der ersten 2-3 Sekunden deutlich bis eine Drehzahl von etwa 2000 U/min erreicht ist. Danach ist das Geräusch weg.

Das Geräusch nimmt mit steigender Drehzahl ab und ist dann ab ca. 2000 - 2500 U/min verschwunden.

Lasse ich die Kupplung ganz langsam und vorsichtig raus, Drehzahl sehr niedrig (ca 1100) kommt es mir vor als würde ich das Nageln und dazu einen unrunden Motorlauf (evtl schlechte Verbrennung) bemerken.

Der Motor stottert dann gefühlt etwas.

Diese Geräusche treten beim weiteren Anfahren nicht mehr auf.

Der Motor muss erst wieder abgestellt und ca 15 sec oder länger gewartet werden, dann neu starten.

Wenn ich die Kupplung ohne Gas kommen lasse und dann Beschleunige nagelt er ebenfalls.

-> hat also nichts mit Kupplung oder so zu tun

Wird der Motor wenn er noch kalt ist (Öl- und Wasser < ca. 90°C) tritt das Nageln beim Anfahren nicht auf.

-> je wärmer der Motor, desto lauter das Nageln

Lasse ich den Motor vor dem Anfahren im Leerlauf 20 - 30 sec laufen, kein Nageln beim Anfahren.

Das Nageln ist nicht ganz regelmäßig mit der Drehzahl, einzelne Verbrennungen Nageln also, vermutlich ein Zylinder betroffen.

-> keine Lagerschaden etc. (Denke ich)

Geräusch ist seit Kauf (ca. 6000km konstant laut und unverändert vorhanden)

Bisher unternommen (Händlergewährleistung, Reparatur durch VW Niederlassung):

- MSG Software auf 9970 Update

- ZMS und Kupplung neu

- HD Pumpe neu

- Kraftstofffilter neu

- Mengenregelventil und Drucksensor Rail neu

- Injektor 1 + 2 neu

- Injektor 3 + 4 VW Ultraschallgereinigt

- vermutlich nach allem Kleinstmengenadaption (nicht 100% sicher)

- Tanke nur noch VPower Diesel

VW Niederlassung sagt jetzt das Geräusch wäre normal, sie könnten nichts mehr machen...

 

Lautstärke des Geräusches:

- Radio normal an

- Lüftung an

-> Geräusch kaum - leise zu hören

- Radio aus

- Lüftung aus

- Leise Umgebung

-> Geräusch deutlich hörbar

 

Meine Bitte an euch:

Könnt ihr mal bei euren 1.6 TDI (nicht BMT) testen ob ihr auch so ein Geräusch habt (Leise Umgebung, Radio und Lüftung aus)?

-> einfach mal warm abstellen, 15 sec aus lassen, starten und dann normal anfahren (mit 1000-1900 U/min), Kupplung schön langsam kommen lassen, am besten an leichter Steigung

Bei euch irgendwelche Geräusche zu hören??

 

 

Hat jemand Tipps oder Vorschläge??

Was würdet ihr machen?

Ich überlege einen Anwalt zu nehmen und versuchen das Auto zurückzugeben..

 

Gruß U3210

 

 

Beste Antwort im Thema

In der TPI wird ein Softwareupdate auf mittlerweile 9971 empfohlen und danach eine Kleinstmengenadaption der Injektoren. 9970 reicht aber auch, du musst kein weiteres Update durchführen lassen.

Bei der "Kleinstmengenadaption der Injektoren" werden alle Lernwerte gelöscht. Anschließend werden in einem 5-40 Minuten andauernden Prozess die wichtigsten Lernwerte wieder geschrieben. Der Rest der Lernwerte wird in Schubphasen im normalen Fahrbetrieb angelegt. Um eine möglichst hohe Anlernqualität zu erreichen empfielt es sich daher, nach der Kleinstmengenadaption definierte Beschleuniguns-/Schubfahrten durchzuführen. Dazu aber gleich mehr.

Kleinstmengenadaption

1. Motor warmfahren: Öltemperatur >= 80°C (ansonsten wird der Motor vom Programm im Stand erwärmt)

2. Motor ausschalten und kurz warten bis das MSG "schlafen" geht

3. Motor wieder starten, Gang rausnehmen

4. In VCDS aufs MSG gehen

5. Sicherheitszugriff durchführen (sehr wichtig, sonst funktioniert der Ablauf nicht!)

6. "Grundeinstellung" wählen

7. "Kleinstmengenadaption der Injektoren" in der Liste wählen und starten

8. Bei Schaltgetriebe: Kupplung und Bremse voll durchtreten und wieder loslassen, danach Gaspedal voll durchtreten und wieder loslassen; Bei DSG: Wählhebel auf "P", Bremse voll durchtreten und wieder loslassen, danach Gaspedal voll durchtreten und wieder loslassen

9. Das Glühwendelsymbol fängt an zu blinken und der Vorgang läuft vollautomatisch ab

10. Warten bis die Glühwendel erlischt, der Motor wieder in den Leerlauf geht und VCDS eine Erfolgsmeldung anzeigt (kann bis zu 40 Minuten dauern, meist geht es aber wesentlich schneller)

11. Motor abstellen, VCDS trennen, Auto absperren und zwei Mintuten auf Busruhe warten

12. Fertig!

Zum allgemeinen Ablauf des Vorgangs

Zunächst werden für kurze Zeit 2000 1/min eingeregelt. Danach folgt mehrfaches Hochtouren bis über 3000 1/min. Dieser Prozess läuft insgesamt vier mal hintereinander ab (für jeden der vier Injektoren). Also: 2000 1/min, dann mehrfach hochtouren, und das ganze vier mal hintereinander. Nach Abschluss des Vorgangs müssten von VCDS schadhafte Injektoren auch gemeldet werden (bin mir aber nicht ganz sicher).

Beschleunigungs-/Schubfahrten

Damit die noch nicht angelegten Lernwerte in möglichst hoher Qualität angelegt werden können, empfielt es sich definierte Beschleunigungs-/Schubfahrten auf der Landstraße oder Autobahn im 4. oder 5. Gang zu fahren. Dazu immer hochbeschleunigen und dann mit eingelegtem Gang ausrollen lassen. Auf der Landstraße also z.B. auf 120 km/h hochbeschleunigen und dann immer bis 70 km/h ausrollen lassen. Nach ca. 50 km sollte der Motorlauf schon sehr gut sein. Auch hier ist die Voraussetzung eine Motoröltemperatur von mindestens 80°C, sonst werden keine Lernwerte angelegt. Eine Fahrt von ca. 100 km wäre perfekt, 50 km sollten aber auch schon ausreichend sein.

Wichtig: Eine während einem dieser Vorgänge stattfindende Partikelfilter-Regeneration macht den Lernerfolge zunichte. Ich würde den Vorgang dann wiederholen!

Das ganze hört sich jetzt komplizierte an als es ist. Ich habe nur wirklich jeden einzelnen Schritt aufgeführt, sicher ist sicher. Wichtig ist besonders der Sicherheitszugriff vor der Kleinstmegenadaption. Nur dann kann der Vorgang vollautomatisch ablaufen. Man kann dann auch das Auto verlassen. Wenn der Vorgang nicht automatisch abläuft, dann stimmt etwas nicht.

Ich hoffe geholfen zu haben.

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645 Antworten
am 16. März 2014 um 23:13

Hallo,

ich habe das auch.

Habe es auch, nachdem bei mir 4 Injektoren getauscht wurden. Die Kraftstoffpumpe wurde auch schon erneuert. ZMS ist auch neu bei mir. ;-)

Auch der Anlasser musste getauscht werden. Die Probleme lagen alle schon bei 50.000 km vor. Echt traurig. Hab das Autohaus wegen der Mängel verklagt und Austausch der Injektoren und der Pumpe sowie der Kosten des Anlassers erreicht.

Ich glaube durch die neueren Updates wird nur erreicht, dass der Wagen mehr einspritzt beim Anfahren. Der CR 1,6 TDI ist untenraus nicht so leistungsfähig wie der alte PD als 1,9 TDI. Denke daher rührt das Nageln.

Ich würde aber mal anraten, die Injektoren prüfen zu lassen. Ist echt eine heikle Thematik. Kenne noch jemanden, bei dem die Injektoren erneuert werden mussten.

VG

Themenstarteram 16. März 2014 um 23:43

Ist bei dir das Geräusch behoben worden?

Wie gesagt alle bisherigen Reparaturen haben nichts gebracht.

2 Injektoren wurden noch nicht getauscht.

Wenn ja wie?

am 17. März 2014 um 10:47

Wie gesagt, bei mir sind alle 4 Injektoren neu. Gelegentlich kommt das laute Nageln noch. Ich denke, das dürfte aber normal sein. Ich glaube durch die Softwareupdates wurde die Einspritzung erhöht, daher das gelegentliche Nageln beim Anfahren.

Lass deine Injektoren mal prüfen! Bei mir war die Hochdruckeinspritzpume zudem defekt, da der Wagen kaum noch Leistung brachte.

Themenstarteram 17. März 2014 um 10:51

Bei mir kommt das Geräusch ja immer, das macht mir ja Sorgen.

Es ist auch deutlich wahrnehmbar.

Wie gesagt nur bei warmem Motor, nach dem Starten.

- Hochdruckpumpe ist schon neu

- 2 Injektoren sind auch neu

(Die Liste der Neuteile ist in meinem ersten Beitrag)

Ist das bei dir auch nur bei warmem Motor nach dem ersten Starten?

Ich würde auf defekte Hydrostößel tippen. Denn wenn das Geräusch nach dem Anlassen da ist und nach höheren Drehzahlen weg ist klingt das für mich,als wenn die Hydro´s keinen Druck mehr halten können.

Themenstarteram 17. März 2014 um 19:13

Das Geräusch ist im Leerlauf nicht zu hören.

Erst beim Anfahren (Motorlast) fängt es an.

Es ist bei höherer Belastung beim Anfahren (zB am Berg) lauter als wenn ich in der Ebene anfahre.

Bei Gasstößen ist es ebenfalls nicht warnehmbar.

Ein Geräusch der Hydros sollte Lastunabhängig auch im Leerlauf zu hören sein da sich die Ventil/Hydro/Nockenwellengeometrie nicht verändert oder?

Nockenwellenverstellung vielleicht??

@User3210

Hast du VCDS? Oder kennst du jemanden, der es hat?

Die Kleinstmengenadaption soll wohl bei vielen helfen. Zu deinem Problem gibt es ja eine TPI. Hat die Werkstatt in der Richtung mal was unternommen? Da sie 9970 aufgespielt haben vermute ich schon, oder?

Themenstarteram 18. März 2014 um 6:54

Ja ich habe ein VCDS.

Seltsam ist halt nur dass es immer nur einmal nach dem Start auftritt...

Was empfiehlst zu machen?

Was genau wird in der TPI empfohlen?

Gruß

In der TPI wird ein Softwareupdate auf mittlerweile 9971 empfohlen und danach eine Kleinstmengenadaption der Injektoren. 9970 reicht aber auch, du musst kein weiteres Update durchführen lassen.

Bei der "Kleinstmengenadaption der Injektoren" werden alle Lernwerte gelöscht. Anschließend werden in einem 5-40 Minuten andauernden Prozess die wichtigsten Lernwerte wieder geschrieben. Der Rest der Lernwerte wird in Schubphasen im normalen Fahrbetrieb angelegt. Um eine möglichst hohe Anlernqualität zu erreichen empfielt es sich daher, nach der Kleinstmengenadaption definierte Beschleuniguns-/Schubfahrten durchzuführen. Dazu aber gleich mehr.

Kleinstmengenadaption

1. Motor warmfahren: Öltemperatur >= 80°C (ansonsten wird der Motor vom Programm im Stand erwärmt)

2. Motor ausschalten und kurz warten bis das MSG "schlafen" geht

3. Motor wieder starten, Gang rausnehmen

4. In VCDS aufs MSG gehen

5. Sicherheitszugriff durchführen (sehr wichtig, sonst funktioniert der Ablauf nicht!)

6. "Grundeinstellung" wählen

7. "Kleinstmengenadaption der Injektoren" in der Liste wählen und starten

8. Bei Schaltgetriebe: Kupplung und Bremse voll durchtreten und wieder loslassen, danach Gaspedal voll durchtreten und wieder loslassen; Bei DSG: Wählhebel auf "P", Bremse voll durchtreten und wieder loslassen, danach Gaspedal voll durchtreten und wieder loslassen

9. Das Glühwendelsymbol fängt an zu blinken und der Vorgang läuft vollautomatisch ab

10. Warten bis die Glühwendel erlischt, der Motor wieder in den Leerlauf geht und VCDS eine Erfolgsmeldung anzeigt (kann bis zu 40 Minuten dauern, meist geht es aber wesentlich schneller)

11. Motor abstellen, VCDS trennen, Auto absperren und zwei Mintuten auf Busruhe warten

12. Fertig!

Zum allgemeinen Ablauf des Vorgangs

Zunächst werden für kurze Zeit 2000 1/min eingeregelt. Danach folgt mehrfaches Hochtouren bis über 3000 1/min. Dieser Prozess läuft insgesamt vier mal hintereinander ab (für jeden der vier Injektoren). Also: 2000 1/min, dann mehrfach hochtouren, und das ganze vier mal hintereinander. Nach Abschluss des Vorgangs müssten von VCDS schadhafte Injektoren auch gemeldet werden (bin mir aber nicht ganz sicher).

Beschleunigungs-/Schubfahrten

Damit die noch nicht angelegten Lernwerte in möglichst hoher Qualität angelegt werden können, empfielt es sich definierte Beschleunigungs-/Schubfahrten auf der Landstraße oder Autobahn im 4. oder 5. Gang zu fahren. Dazu immer hochbeschleunigen und dann mit eingelegtem Gang ausrollen lassen. Auf der Landstraße also z.B. auf 120 km/h hochbeschleunigen und dann immer bis 70 km/h ausrollen lassen. Nach ca. 50 km sollte der Motorlauf schon sehr gut sein. Auch hier ist die Voraussetzung eine Motoröltemperatur von mindestens 80°C, sonst werden keine Lernwerte angelegt. Eine Fahrt von ca. 100 km wäre perfekt, 50 km sollten aber auch schon ausreichend sein.

Wichtig: Eine während einem dieser Vorgänge stattfindende Partikelfilter-Regeneration macht den Lernerfolge zunichte. Ich würde den Vorgang dann wiederholen!

Das ganze hört sich jetzt komplizierte an als es ist. Ich habe nur wirklich jeden einzelnen Schritt aufgeführt, sicher ist sicher. Wichtig ist besonders der Sicherheitszugriff vor der Kleinstmegenadaption. Nur dann kann der Vorgang vollautomatisch ablaufen. Man kann dann auch das Auto verlassen. Wenn der Vorgang nicht automatisch abläuft, dann stimmt etwas nicht.

Ich hoffe geholfen zu haben.

Zitat:

Original geschrieben von illStyle

@User3210

Hast du VCDS? Oder kennst du jemanden, der es hat?

Die Kleinstmengenadaption soll wohl bei vielen helfen. Zu deinem Problem gibt es ja eine TPI. Hat die Werkstatt in der Richtung mal was unternommen? Da sie 9970 aufgespielt haben vermute ich schon, oder?

Hallo

Mein Golf 1,6 TDI nagelt auch im kalten Zustand oder wenn ich untertourig fahre und beshleunige(auch im warmen Zustand) mit Vollgas.

Wo ist der Unterschied zwischen der Softwareversion 8831 und der 9970?

m.f.g.

swen

Zitat:

Original geschrieben von Iege

Wo ist der Unterschied zwischen der Softwareversion 8831 und der 9970?

Ich kenne die genauen Unterschied nicht, da aber VW in der TPI zum Thema "Laute Verbrennungsgeräusche" (im Volksmund Nageln) speziell das Aufspielen dieser Softwareversion vorschreibt scheint es hier wichtige Änderungen gegeben zu haben.

Außerdem ist die "Kleinstmengenadaption", die ebenfalls in der TPI erwähnt wird, erst mit neueren Softwareversionen hinzugekommen.

VW weiß also, dass es hier vereinzelt Probleme gibt, und hat mit der Kleinstmengenadaption einen Lösungsansatz parat, der in mir bekannten Fällen auch das Problem beseitigen konnte.

Ich würde mal in der Werkstatt vorstellig werden, und das Problem "harte" oder "laute" Verbrennungsgeräusche, bzw. "Nageln" ansprechen. Das Werkstattpersonal sollte dann die TPI mit den entsprechenden Anweisungen finden.

Zumindest der VAS-Tester zeigt auch ganz sicher nach Abschluss der Kleinstmengenadaption schadhafte Injektoren an, die ausgetauscht werden sollten. Auch nach dem Austausch aller Injektoren kann man übrigens nicht ausschließen, dass wieder mindestens ein defekter Injektor verbaut wurde, der die Probleme verursacht. Möglich ist aber eben auch, dass durch suboptimale Lernwerte geringfügige Bauteilunterschiede (die v.a. bei Piezo-Injektoren praktisch immer vorkommen viel ausmachen können) nicht richtig ausgeglichen werden. Das soll die Kleinstmengenadaption erledigen.

Also in Punkto nageln gibt es bei der 9970 und neueren Softwareversion offensichtlich einige Änderungen, zumindest unter der Voraussetzung, die Werkstatt hält sich an die in der TPI aufgeführten Anweisungen. Wer VCDS hat kann das natürlich gemäß meiner Anleitung sehr gut selbst machen.

Übrigens: Da die Kleinstmengenadaption zunächst einmal alle Lernwerte löscht, sollte sie nur bei konkreten Problemen, und nicht aus Spaß an der Freude durchgeführt werden. Wer aber konkrete Probleme hat, wie User3210, dem würde ich dringend raten das auch zu machen wenn die Möglichkeit besteht.

Zitat:

Original geschrieben von User3210

...

Seltsam ist halt nur dass es immer nur einmal nach dem Start auftritt...

...

Wenn der Wagen nicht, wie es scheint, schon einige male in einer Werkstatt gewesen wäre, wo ja eigentlich Menschen vom Fach arbeiten, die ein Nageln auch als solches identifizieren können, hätte ich vermutet, dass das Geräusch gar kein Nageln ist, sondern ein defekter Hydrostößel sein könnte, der insbesondere bei warmem Öl die Ölfüllung nicht halten könnte und der durch das dann auftretende Spiel dieses klackernde Geräusch verursachen würde.

Sobald der Motor stünde, liefe er wieder leer, klackerte nach dem Starten wieder, füllte sich dann wieder mit Öl und würde nach einigen Sekunden wieder ruhig.

Wie gesagt: Wenn der Wagen nicht schon ... Aber so? ;)

Schönen Gruß

Ich kenne das Problem ganz genau, und ich bin mir anhand der Beschreibung eigentlich realtiv sicher, dass es nicht die Hydrostössel sind, sondern eine schlecht ablaufende Verbrennung.

Die Werkstatt scheint ja, wenn man sich mal die bisherigen Reparaturversuche ansieht, zu einer ähnlichen Einschätzung gekommen zu sein.

Hört sich da Problem so ähnlich an wie in diesem Soundclip?

Zitat:

Original geschrieben von illStyle

Ich kenne das Problem ganz genau, und ich bin mir anhand der Beschreibung eigentlich realtiv sicher, dass es nicht die Hydrostössel sind, sondern eine schlecht ablaufende Verbrennung.

Die Werkstatt scheint ja, wenn man sich mal die bisherigen Reparaturversuche ansieht, zu einer ähnlichen Einschätzung gekommen zu sein.

Hört sich da Problem so ähnlich an wie in diesem Soundclip?

Hallo

Ich habe mir dein Soundclip angehört so nagelt mein Diesel nicht.

Dieses so genannte Kaltstartnageln oder im unteren Gang bei Vollgas kam erst durch die Änderung der Software 5563 auf 8831.

Bei den 60000er Kundendienst hat der Meister mit mir eine Probefahrt unternommen und meinte dieses Nageln hält er für ganz Normal.

m.f.g.

swen

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