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0,5% Pauschale für Elektroautos - Fragen/Diskussionen zur Förderung
Im Koalitionsvertrag der neuen GroKo steht schwarz auf weiss, dass die 1% Pauschale zur Berechnung des geldwerten Vorteils für Elektroautos auf 0,5% abgesenkt werden soll.
Zitat: „Wir verbessern die Luftreinhaltung in Städten und wollen Fahrverbote ver- meiden: Anreize für emissionsarme Mobilität (pauschale Dienstwagenbesteuerung von 0,5 Prozent für E-Fahrzeuge).“
Wenn das umgesetzt wird denke ich, dass das einen ordentlichen Schub für Elektroautos in Deutschland bringen wird. In der Klasse, in der sich Tesla bewegt sind Firmenwagen extrem wichtig. Die bisherigen Regelungen konnten den Aufpreis für Elektroautos nicht annähernd ausgleichen.
Da wird wohl Druck von Dienswagenfahrern auf ihre Chefs kommen, wenn man durch einen Elektrodienstwagen seine Einkommenssteuer senken kann.
Wahrscheinlich wird das wohl auch für PHEV gelten, aber wenn elektrisch zur Arbeit gependelt wird ist das ja auch vorteilhaft, wenn auch nicht für Tesla.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@JürgenS60D5 schrieb am 10. Februar 2018 um 19:44:17 Uhr:
Na, dann gehörst Du ja zu den Fahrer dicker Karren, die Grasoman gerne stärker besteuern würde.
Bei dem was ich an Steuern zahle habe ich kein schlechtes Gewissen. Aber es gibt ja immer Leute, die meinen, dass andere mehr zahlen sollen und sich selbst benachteiligt fühlen.
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521 Antworten
Zitat:
@CalibraDTMV6 [url=https://www.motor-talk.de/.../...er-e-fahrzeuge-in-d-t6266693.html?...]schrieb am 13. September 2018 um 22:32:39
Die Sonne schickt keine Rechnung genauso wie Wind und Wasser.
Hast du da Erfahrungen damit?
Wo bekomme ich eine kostenlose PV-Anlage her? Alternativ ginge auch ein kostenloses Windrad....
Zitat:
Es ist die Gier der Obrigkeit und die muss weg!!!
Wenn du denkst, daß du mit dem Umstieg von Benzin/Diesel auf Strom - evtl. sogar selbst erzeugter - weniger an den Staat zahlen müsstest, dann erliegst du einer Illusion.
Kurzfristig wird das funktionieren - Mittel-/Langsfristig wird sich der Staat die dann fehlenden Einnahmen aus der Energiesteuer auf Benzin/Diesel (früher: Mineralölsteuer) anderweitig bei dir (bzw. dem Volk) holen...
;-)
Du hast was missverstanden! Wir haben die falsche Regierung!!!
Sie unterstützt die Atomlobby koste es(Menschenleben) was es wolle sprich Endlagerung!
Ach ja die Sonne hat mir noch keine Rechnung geschickt.
Und in deiner Welt sind wohl alle Fotovoltaikanhänger Idioten.
Zitat:
@6502 schrieb am 13. September 2018 um 23:21:46 Uhr:
Mittel-/Langsfristig wird sich der Staat die dann fehlenden Einnahmen aus der Energiesteuer auf Benzin/Diesel (früher: Mineralölsteuer) anderweitig bei dir (bzw. dem Volk) holen...
Roadpricing! Das wird kommen, auf Autobahnen, Bundesstraßen und Feldwegen. Da ist es dann egal, ob du mit Benzin, Diesel, Stadtgas oder Strom fährst. Nichtmal mit dem Tretauto gibt es ein Entkommen. ;)
Anders wird das nicht mehr machbar sein. Denn wenn mal ein signifikanter Teil mit Strom fährt, ist die Mineralölsteuer dahin. Und Strom kann man nicht sinnvoll besteuern. Da gibt es einfach zu viele Schlupflöcher, weil man Strom so leicht selbst machen kann.
So gesehen macht die niedrigere Besteuerung von Firmenwagen Sinn. Da wird der Umstieg auf abgasarme Autos beschleunigt.
Bitte bleibt hier beim Thema "0,5% Pauschale" und dem Gesetzesentwurf dazu. Das Energieforum eurer Wahl freut sich hingegen über Diskussionen zu Strompreisen und den verschiedenen Energieformen.
Grüße
ballex
MT-Team | Moderation
Ja, zwangsläufig überschneiden sich die Themen!
Allerings halte ich das Thema für indiskutabel weil
es nur den Bruttolohn tangiert!
dann lass es doch einfach. ;)
Zitat:
@CalibraDTMV6 schrieb am 13. September 2018 um 22:11:42 Uhr:
....und letztendlich wird euer Bruttolohn weniger.
Kapiere ich nicht. Was meinst Du?
Solange das Netto steigt, ist es doch egal.
Der Nettolohn wird nur durch die etwas geringere Lohnsteuer und Sozialvers.
sich erhöhen. Also eher gering, und nicht wie viele vielleicht meinen um die
0,5 % vom BLP.
Und die Rente wird kleiner.
Nutzniesser ist der AG, meiner Meinung nach auch zu Recht, er zahlt ja auch
mehr fürs Fahrzeug und schont die Umwelt und somit deine Gesundheit.
Wenn du genug verdienst und in einer hohen Steuerstufe bist, geht es netto auch um einiges. Bei uns in Österreich wurde der Sachbezug von 2% bei Benzinschluckern auf 0% bei Elektroautos gesenkt. Da geht es um bis zu 55% von 960 Euro, auf das bei uns der Sachbezug gedeckelt ist.
Dadurch dass es bei euch in Deutschland nur 0,5% Reduktion sind, ist es etwas weniger, aber dafür gibt es kein oberes Limit beim Sachbezug soweit ich weiß.
Wenn du genug verdienst, bist du auch nach der Reduktion noch über der maximalen Beitragsgrundlage der Pensionsversicherung. Dann hast du hier auch keinen Nachteil.
Zitat:
@CalibraDTMV6 schrieb am 15. September 2018 um 15:04:16 Uhr:
Der Nettolohn wird nur durch die etwas geringere Lohnsteuer und Sozialvers.
sich erhöhen. Also eher gering, und nicht wie viele vielleicht meinen um die
0,5 % vom BLP.
Und die Rente wird kleiner.
Nutzniesser ist der AG, meiner Meinung nach auch zu Recht, er zahlt ja auch
mehr fürs Fahrzeug und schont die Umwelt und somit deine Gesundheit.
Ich kapier nicht was Du meinst.. Ich denke, Du irrst.
Du zahlst den geldwerten Vorteil für das Auto. Das sind derzeit 1%. Wenn das nun auf 0,5% gesenkt wird, zahlst Du nur noch die Hälfte.
Was hat das mit Lohnsteuer und Sozialvers. zu tun?
Die Lohnsteuerersparnis musst Du in D aufs Jahr beziehen.
Heisst, bei einem Fahrzeug von 50 T€ sind es 3000€ weniger
im Jahr was bei einem Bruttolohn von 50000€ dann eine
Steuerersparnis von doch von ca.1000€ (Lstkl. 1)sein dürften.
Also werden AN und AG belohnt es sein der AN verhandelt.
Wie das in A aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. September 2018 um 16:12:08 Uhr:
Zitat:
@CalibraDTMV6 schrieb am 15. September 2018 um 15:04:16 Uhr:
Der Nettolohn wird nur durch die etwas geringere Lohnsteuer und Sozialvers.
sich erhöhen. Also eher gering, und nicht wie viele vielleicht meinen um die
0,5 % vom BLP.
Und die Rente wird kleiner.
Nutzniesser ist der AG, meiner Meinung nach auch zu Recht, er zahlt ja auch
mehr fürs Fahrzeug und schont die Umwelt und somit deine Gesundheit.
Ich kapier nicht was Du meinst.. Ich denke, Du irrst.
Du zahlst den geldwerten Vorteil für das Auto. Das sind derzeit 1%. Wenn das nun auf 0,5% gesenkt wird, zahlst Du nur noch die Hälfte.
Was hat das mit Lohnsteuer und Sozialvers. zu tun?
Der geldwerte Vorteil wird auf den Bruttolohn aufgerechnet.
Wenn Du ein Fahrzeug vom AG zu Privatzwecken bekommst!
Ja, eben. Und wenn der gwV nun halbiert wird, dann zahlst Du nur noch die Hälfte fürs Autofahren als zuvor. Mit anderen Worten: Mehr Netto für gleiches Auto.
Zitat:
@holgor2000 schrieb am 15. September 2018 um 16:51:23 Uhr:
Ja, eben. Und wenn der gwV nun halbiert wird, dann zahlst Du nur noch die Hälfte fürs Autofahren als zuvor. Mit anderen Worten: Mehr Netto für gleiches Auto.
Genau so ist es!
Also ich gebe mal ein Beispiel ab, wie ich die Sache verstanden habe:
50K€ Jahresgehalt macht ca. pro Monat mit St.kl.3 Netto ohne Firmenwagen 2861€ (ohne Kirchensteuer, in Bayern).
Wenn man jetzt ein Firmenwagen bekommt mit einem BLP von 50.000 € und 30 km Arbeitsweg 2479 € Nettolohn pro Monat
(Differenz zu ohne Firmenwagen ist 382 €).
Wenn man sich stattdessen ein Hybrid oder Elektro holt mit 0,5% mit BLP 50.000 € mit gleichem Arbeitsweg wären es dann 2664 € Nettolohn pro Monat (Differenz zu ohne Firmenwagen 197€).
Daher, sobald das beschlossene Sache ist hole ich mir 2019 einen 5er Hybrid. ??