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"Todesraser"

Themenstarteram 10. Februar 2004 um 10:06

Hallo an alle,

aus aktuellen Anlass (Beginn der Gerichtsverhandlung) würde ich gerne eure Meinung bezüglich Berichterstattung, Indizien, späteres Urteil, usw. hier hören.

Im Juli 2003 hatte sich hier ein wirklich interessanter Thread mit vielen Beiträgen und Meinung bezüglich des Unfalls gefunden.

Ich würde mich freuen, wenn wir hier wieder so einen regen Meinungsaustausch hätten und verschieden Sichtweisen aufgezeigt werden würden.

Viele Grüße

Lomax

471 Antworten

@jerry

dem kann ich nur zustimmen...dieser thread führt leider zu nichts!!!

das thema fand ich schon vor einem halben jahr interessant als es auch beim MT heiß diskutiert wurde(glaube im bmw-bereich)....nun nachdem der entsprechende thread im "us-cars" bereich geschlossen wurde wollte ich hier sachlich über die sache diskutieren....

....mit dem ergebnis, daß ich prompt von "tempomat", den ich im übrigen nicht gefragt habe, als pro-raser abgestempelt wurde....

schade leute....hätte dem forum mehr zugetraut....

in diesem sinne

gruß

patronn-citron

Ich hab mir den Thread im US-Cars mal durchgelesen. Der war ja übelst!

Der hätte schon vorher geschlossen werden müssen.

Hallo,

Der Mercedes-Fahrer wurde zu 18 Monate Haft verurteilt.

jo. echt ein witz...

 

mal ein anderes beispiel.

hier bei uns wurde vor ca. nem halben jahr einer frei gesprochen, der ist hinter nem alten mann hergefahren, wollte überholen, war so halb auf der gegenfahrspur und ist in ein entgegenkommendes auto reingefahren. er hat überlebt, die im anderen auto waren beide tot. mann und frau. deren kinder waren zuhause und sind jetzt alleine...

18 Monate Haft / Bericht KA-news

und

hierzu Bericht bei web.de

(Ich denke, da wird`s auf ein Berufungsverfahren rauslaufen.) Wie sonst ist zu erklären, dass der Angeklagte bei der Urteilsverkündung keine Regung zeigte - wo er doch gar nicht dabei war ;)

Gruß

Bommel

am 18. Februar 2004 um 9:18

keine gnade, der soll im knast nachdenken was er getan hat!

und wie ich deutschlands justiz kenne kommt der nach 3-6 monaten sowieso wieder raus!

@ road

n witz? für die familie war das bestimmt kein witz!

schlechter witz das urteil.

aber was soll man machen wenn eine Frau die Richterin ist, alle Medien und das Volk (aufgehetzt durch die sehr objektive berichterstattung) den schuldigen ausfindig gemacht haben.

interessant was mittlerweile ohne wirkliche zeugen in deutschland möglich ist....

Das Urteil halte ich nach dem Verlauf des Verfahrens für einen schlechten Scherz.

MumiMB :

Zitat:

n witz? für die familie war das bestimmt kein witz!

Dass du es auch einfach nicht peilst. Es gab keine ausreichende Beweislast für eine Verurteilung. Jetzt soll man jemanden, damit die Rachegelüste der Familie gestillt sind, für 18 Monate in den Knast stecken ? Was für ein Unfug. Die Gefühlslage der Familie hat bei der Urteilsfindung nicht zu interessieren, wo ist denn auf einmal die Rechtsstaatlichkeit hin ?

Was ich an der Berichterstattung nicht verstehe, ist, dass hier nicht mehr, oder zusammengefasst alle Details der `Beweislage´ der Öffendlichkeit übermittelt werden.

Einerseits will man der Öffendlichkeit, aufgrund des hohen allgemeinen Interesses, zeigen, dass der Arm des Gesetzes zugreift, nimmt aber andererseits in Kauf, dass sich der Eindruck nicht vermeiden läßt, man habe aufgrund einer fragwürdigen Beweislage mglw. einen falschen in den Knast gesteckt.

Wem soll damit gedient sein?

Aber vielleicht ist diese Frage schon von ihrem Anspruch her an das hohe Gericht zu hoch, denn, vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.

Aber vileicht erfahren wir ja noch in anderen Medien (außer Bild) noch etwas detaillierteres.

Gruß, Tempomat

am 18. Februar 2004 um 10:28

Zitat:

Original geschrieben von Pütz

Hallo,

Der Mercedes-Fahrer wurde zu 18 Monate Haft verurteilt.

Und das auch noch ohne Bewährung. Hätte ich nicht gedacht nach der letzten Woche.

Unabhängig von den aktuellen Urteilsgereimt- oder ungereimtheiten ist die vorgeführte Tatsache, dass jeder Einzelne, so er denn meint (und es auch tut) die Straftat eines zu geringen Abstandes zu begehen, dass er mit einem Bein für längere Zeit im Knast stehen kann.

Ob das nun gefällt oder (wahrscheinlich) nicht.

Gruß, Tempomat

Zitat:

Original geschrieben von Tempomat

Unabhängig von den aktuellen Urteilsgereimt- oder ungereimtheiten ist die vorgeführte Tatsache, dass jeder Einzelne, so er denn meint (und es auch tut) die Straftat eines zu geringen Abstandes zu begehen, dass er mit einem Bein für längere Zeit im Knast stehen kann.

Ob das nun gefällt oder (wahrscheinlich) nicht.

Gruß, Tempomat

Der geringe Abstand alleine ist keine Straftat. Unterschreiten des Mindestabstands ist eine OWi, soweit ich weiss (oder Bußgeldverf.). Nötigung oder wie in diesem Fall fahrlässige Tötung sind Straftaten. Auch dicht auffahren ist alleine noch keine Nötigung.

Aber recht hast du dennoch. Die abschreckende Wirkung des Urteils dürfte das einzig positive an der ganzen Geschichte sein.

aus www.ka-news.de

"...

Eine Stellungnahme von den Prozessbeteiligten war nach der Urteilsverkündigung nicht mehr zu bekommen. Rolf F. verschwand mit seinen Anwälten sofort durch eine Hintertür des Gerichtssaals. Auch die Eltern der Getöteten gaben kein Statement ab. Sie haben die Geschichte exklusiv an Stern TV verkauft. ( sie/ak)"

_________________________________________________

Sosehr ich mich mit dem Urteil bis jetzt auch anfreunden kann, umso mehr widerstrebt mir die Tatsache, dass die Eltern der Frau die Story an die Presse zu verkaufen.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass ich beim Tod eines meiner Kinder auf so `ne perverse Idee kommen könnte.

Aber der Prozess war ja für viele Überaschungen gut. :mad:

hi!

finde ich auch pervers. wenn mir oder meine familie solch ein schicksal widerfahren würde käme ich nicht auf die idee, diese "story" an die presse zu verkaufen.

ich würde wahrscheinlich versuchen, ruhe zu finden, um das geschehene zu verarbeiten und damit nicht an die presse gehen, um da dann, wahrscheinlich noch bei einem live-besuch, der welt zur erzählen, was meine familie und ich erlebt haben.

Hi,

diese Gedanken können im ersten Augenblick kommen, aber es kann auch andere Gründe haben z.B. die Kosten der psychologische Behandlung des Ehemanns der Verunglückten oder andere Kosten die von der Versicherung nicht erstattet werden/wurden. Ich habe mal einen Bericht über die Familie im Fernsehen gesehen und hier hat man gesehen (den Eindruck gehabt), daß die finanziellen Mittel sehr beschränkt sind.

Ich denke man sollte hier nicht päpstlicher als der Papst sein.

 

cu

pp

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