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"Kampfspurenbeseitigung" am Wohnwagen

Swift Group ACE Caravans Statesman
Themenstarteram 21. Oktober 2014 um 16:40

Auf der Heimfahrt vom Urlaub mussten wir in Frankreich nachts wegen einer Baustelle mit Vollsperre von der Autobahn abfahren und wurden dann auf kleinsten Nebenstrassen bis zur nächsten Auffahrt umgleitet.

Uns begegnete keine Menschenseele, bis auf ... ja, bis auf ein einziges entgegenkommendes Fahrzeug. Ich hatte zwar die Geschwindigkeit entsprechend verringert und fuhr dabei auch auf der schmalen Strasse ganz rechts ran. Das nutzt nur leider alles nichts, wenn der Entgegenkommende mit gut 100 an Dir vorbei rast. Dabei gab es einen heftigen Knall. What the f***?? Ich hielt an ... der andere war schon nicht mehr zu sehen ... naja, nochmal Glück gehabt ... nur der linke Zusatzspiegel war weg. Lag in zig Einzelteile zerschmettert auf der Strasse. Zum Glück war ich ausgerechnet diesmal nicht mit den EMUK-Spiegeln unterwegs. Dann wäre der normale PKW-Spiegel vermutlich mit abgerissen worden.

Erst bei Tageslicht wurde dann sichtbar, dass der Spiegel sich im Flug an der Kunststofffläche neben dem Gaskastendeckel des Wohnwagens fömlich zerlegt hatte. Die auf den angehängten Bildern deutlich erkennbaren unschönen schwarzen Streifen und Flecken sind alle vom Kunststoff des Spiegels. Zum Glück keinerlei sonstige Schäden oder gar Bruchstellen. Die Ablösungen an den Zierstreifen waren übrigens schon vorher! Aber die schwarzen Überreste liessen sich mit keinem der üblichen Reinigungsmittel entfernen. Die hatten sich förmlich mit dem Kunststoff des Wohnwagens "verbunden".

Deswegen griff ich dann als letzten Ausweg zu einem Kratzerentferner für Wohnwagenfenster. Ich hatte dafür Fenwicks Windowize verwendet. Funktioniert aber sicher auch mit entsprechenden Produkten anderer Hersteller. Man muss beim Polieren nur gut aufdrücken.

Seht Euch einfach mal das Ergebnis an. Auch gegen das Licht sind nun weder Schlierer, noch irgendwelche Oberflächenunterschiede zu erkennen.

Ich hoffe ja, dass Euch so etwas nie passiert, aber wenn doch, ist dieser Weg evtl. die sauberste Lösung ;)

Gruß

NoGolf

Tipp:

macht es ggf. wie ich und testet vorab an einer Stelle, an der es nicht auffällt!! Auch habe ich das nur auf einer Kunststofffläche gemacht. An Alu-Flächen würde ich diese Methode NICHT einsetzen!

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Themenstarteram 21. Oktober 2014 um 16:40

Auf der Heimfahrt vom Urlaub mussten wir in Frankreich nachts wegen einer Baustelle mit Vollsperre von der Autobahn abfahren und wurden dann auf kleinsten Nebenstrassen bis zur nächsten Auffahrt umgleitet.

Uns begegnete keine Menschenseele, bis auf ... ja, bis auf ein einziges entgegenkommendes Fahrzeug. Ich hatte zwar die Geschwindigkeit entsprechend verringert und fuhr dabei auch auf der schmalen Strasse ganz rechts ran. Das nutzt nur leider alles nichts, wenn der Entgegenkommende mit gut 100 an Dir vorbei rast. Dabei gab es einen heftigen Knall. What the f***?? Ich hielt an ... der andere war schon nicht mehr zu sehen ... naja, nochmal Glück gehabt ... nur der linke Zusatzspiegel war weg. Lag in zig Einzelteile zerschmettert auf der Strasse. Zum Glück war ich ausgerechnet diesmal nicht mit den EMUK-Spiegeln unterwegs. Dann wäre der normale PKW-Spiegel vermutlich mit abgerissen worden.

Erst bei Tageslicht wurde dann sichtbar, dass der Spiegel sich im Flug an der Kunststofffläche neben dem Gaskastendeckel des Wohnwagens fömlich zerlegt hatte. Die auf den angehängten Bildern deutlich erkennbaren unschönen schwarzen Streifen und Flecken sind alle vom Kunststoff des Spiegels. Zum Glück keinerlei sonstige Schäden oder gar Bruchstellen. Die Ablösungen an den Zierstreifen waren übrigens schon vorher! Aber die schwarzen Überreste liessen sich mit keinem der üblichen Reinigungsmittel entfernen. Die hatten sich förmlich mit dem Kunststoff des Wohnwagens "verbunden".

Deswegen griff ich dann als letzten Ausweg zu einem Kratzerentferner für Wohnwagenfenster. Ich hatte dafür Fenwicks Windowize verwendet. Funktioniert aber sicher auch mit entsprechenden Produkten anderer Hersteller. Man muss beim Polieren nur gut aufdrücken.

Seht Euch einfach mal das Ergebnis an. Auch gegen das Licht sind nun weder Schlierer, noch irgendwelche Oberflächenunterschiede zu erkennen.

Ich hoffe ja, dass Euch so etwas nie passiert, aber wenn doch, ist dieser Weg evtl. die sauberste Lösung ;)

Gruß

NoGolf

Tipp:

macht es ggf. wie ich und testet vorab an einer Stelle, an der es nicht auffällt!! Auch habe ich das nur auf einer Kunststofffläche gemacht. An Alu-Flächen würde ich diese Methode NICHT einsetzen!

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Cool.

Und bei den verfaulten Rangiergriffen hilft ein simpler Schmutzradierschwamm! ;) :D

Themenstarteram 21. Oktober 2014 um 18:36

Zitat:

@blue daddy schrieb am 21. Oktober 2014 um 18:27:26 Uhr:

Cool.

Und bei den verfaulten Rangiergriffen hilft ein simpler Schmutzradierschwamm! ;) :D

Wußte ich´s doch, dass da wieder jemand was zu meckern hat ;););)

Nachdem ich ja einen Mover habe und die fürs Rangieren eh ungeeigneten "Rangiergriffe" somit gar nicht nutze, werden die kommendes Jahr von mir lackiert. Ich überlege nur noch, ob ich weiss nehmen soll (mit dem Risiko einer Farbabweichung zum Rest), oder einen schönen hellen Grauton, wie er in den Zierstreifen vorkommt. Das gleiche Problem ist auch bei den hinteren Rangiergriffen ... da muß ich noch recherchieren, wie die zum Lackieren überhaupt abgehen.

Merci(-Klick) dennoch für Deine Fürsorge ;)

Gruß

NoGolf

Diese hässlichen Verfärbungen bei bestimmten Herstellern, selbst bei ungenutzen Rangiergriffen, beschäftigen übrigens die englischen Wohnwagenforen seit Jahren.

Sorry, aber der Gammelgriff ist mir auch ins Auge gesprungen ;)

Ich hatte ein Problem mit der Säuberung des Pilzlüfters der Zwangsentlüftung auf dem Dach.

Weil ich einen Waschbesen mit Gummirand benutze, waren da hässliche schwarze Streifen dran und auch sonst sah das Ding ziemlich gammelig aus. Polituren und Mittelchen aller Varianten halfen nicht, also kam wieder mal mein Allzweck-Wundermittel zum Einsatz - "AJAX-Pulver" und siehe da, alles weg.

Versuch mal damit deine Kunststoffgriffe zu säubern; billiger und einfacher geht's vermutlich nicht.

Nimm aber bitte keine anderen Scheuerpulver, die kratzen womöglich.

Themenstarteram 21. Oktober 2014 um 22:14

Ich hab sowohl den empfohlenen Schmutzradierer, als auch "Scheuerpulver" benutzt. Funktioniert an sich sehr gut ... aber ... das Material ist nicht UV-beständig. Die Oberflächen werden von alleine rau und schmuddelig. Das Problem ist, dass speziell diese Griffe dadurch auch nach jeglicher (Schleif-)Reinigung spätestens im Folgejahr wieder "dreckig" aussehen. Genau deswegen will ich die Dinger nun lackieren. Erst dann ist nach den Postings in den englischen Foren Ruhe.

Servus,

diese netten Zeitgenossen, die auf schmalen Alleen einen an den äußersten Straßenrand drängen, sind mir mehr als bekannt. Manchmal hat man das Gefühl, wer die schwächeren Nerven hat, weicht aus!!! Ebenso ist man mit plötzlichen Abbiegern konfrontiert, die scheinbar durch Telepathie abbiegen und das durch geistige Strömungen an den Blinker weitergeben. Tja, durch das entsprechende Bremsen fliegen vom WoWa schon mal die Radkappen ab. Dazu kommen noch dicke Straßenschiffe, die es mit seitlichen Abstand oder Abstand nach vorne und hinten nicht so genau nehmen. Vor allem in engen Tunnelbereichen erlebt man auch die sogenannte Lee-Watschn mit innigem Kontaktbedürfnis des WoWa zu fremden Fahrzeugen, ausgelöst durch eine Sogwirkung des überholenden Großfahrzeugs. Und alle haben es auf die Camper abgesehen.

Für Moosbildung und sonstige Verunreinigungen des geliebten WoWa gibts bei O...i ein sehr gutes Mittel, das man einfach auftragen kann, mit sehr gutem Erfolg. Campingnachbarn staunen immer wieder über mein WoWa-Dach und alle anderen Problemecken eines WoWa. Vor allem die Bereiche um die Dachluken, Verbindungsteile des Aufbaus und alle Zierleisten lassen sich gut damit behandeln. Für ganz hartnäckige Probleme innen und aussen gibt es im Großraum München verschiedene Anbieter, die mit ihren "Zaubermitteln" schnell Hilfe leisten können. Davon abgesehen wird es warscheinlich keine WoWa geben, die nicht irgendwo "hängen geblieben" sind. Dellen und Kratzer werden als Abzeichen langjähriger Verbundenheit zur Natur gesehen :).

Gruß

SurferHermann

Kompliment, die "Knochenarbeit" hat sich gelohnt.

Wie schreibt Fenwick schon auf seiner HP: ... using enough pressure!

Also ohne Druck nichts los.

Die Griffe würde ich mit Schleifpapier, Grundiermittel und dann geeigneten Lack auf Vordermann bringen.

Mir ist diesen Sommer ähnliches, weit weniger Spektakuläres passiert.

In einer Autobahnbaustelle, zwei Fahrspuren in meine Richtung. Überholverbot und "Versetztes Fahren" verbindlich Vorgeschrieben. Kommt von hinten ein Aus... mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit und überholt. An meinen Wohnwagen ist er noch vorbeigekommen, meinen linken Zusatzspiegel hat er dann aber mit seinen rechten Außenspiegel "weggeklappt". Das hat ihn aber nicht weiter gestört, auch nicht das ihm ein Außenspiegel fehlt. Der flog nämlich im hohen Bogen weg.

Noch mal gut gegangen.:rolleyes: Für mich.

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