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[Insignia B] Erfahrungsberichte

Opel Insignia B
Themenstarteram 14. Mai 2017 um 16:37

Hallo zusammen,

ich erlaube mir mal einen Sammelthread für Erfahrungen mit dem Insignia B aufzumachen. :)

Ich habe meinen Insignia nun seit 5 Tagen, übers Wochenende gab es die erste längere Fahrt, insgesamt sind jetzt etwa 800km ansolviert.

Ausstattung:

Modell: Insignia Grand Sport

Farbe: Tiefsee Blau Metallic

Motor: Benziner, 1.5T 165PS

Schaltung: Manuell 6 Gang

Sitze: AGR, Fahrer und Beifahrer (Stoff)

Sonstiges: Matrix-LED, Sicht-Paket, Komfort-Paket, NAVI900, beheizbare Frontscheibe, Sitz-/Lenkradheizung, Verkehrsschildassistent, Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Nach dem Wochenende kann ich als erstes Fazit schreiben, dass mir das Auto insgesamt trotz kleinerer Mängel, die z.T. aber nächste Woche behoben werden, gut gefällt. Kurz zu den Mängeln: habe bei der Auslieferung falsche Räder bekommen, habe die 15 Speichen Bi-Color Felgen bestellt, aber "nur" normale Alufelgen bekommen. Macht ja fürs Fahrverhalten etc. erstmal keinen Unterschied. Ansonsten ging der Kofferraumdeckel schlecht zu schließen, nur mit viel Schwung ging er ganz zu. Falls jemand dieses Problem haben sollte, der Kofferraumdeckel hat von innen rechts und links Abstandshalter, die man rein- und rausdrehen kann. Habe diese nun weiter reingedreht und jetzt schließt der Deckel deutlich besser. Nach zwei Tagen kam plötzlich ein klappern vorne links aus dem Amaturenbrett, wenn man durch Schlaglöcher fährt gibt es ein recht lautes Schnarren. Das wird nächste Woche behoben. Ebenso steht der Lautsprecher vorn in der Mitte des Amaturenbretts etwas hoch, d.h. er sitzt nicht richtig. Wird ebenfalls die nächsten Tage behoben. Das waren aber bis jetzt alle Mängel, außer ein bisschen Klappern bei unebener Fahrbahn ist mir sonst aus Qualitätssicht nichts negatives aufgefallen.

Das Fahrverhalten gefällt mir persönlich gut. Das normale Fahrwerk hat eine gute Abstimmung zwischen sportlich und komfortabel. Der Insignia liegt damit bei weitem nicht so straff auf der Straße wie z.B. der AdamS, bei dem man jedes Korn auf der Straße spürt, aber auch nicht zu schwammig. Mir gefällt es gut, ist halt eher für komfortables Reisen als für Rennstrecken ausgelegt. Aber genau den Anspruch habe ich persönlich auch an ein Auto dieser Klasse.

Der Motor ist gut, konnte mit allen Situationen gut umgehen. Beim bergauf Beschleunigen auf der Autobahn muss man ggf. mal einen Gang runter schalten, da es sonst je nach Situation auch mal etwas träge werden kann. Als Vergleich hatte ich vorher allerdings den Astra K mit 1.6T 200PS. Der gefällt mir insgesamt schon besser, spritziger und besserer Durchzug. Gibt es im Insignia baer leider nicht. Der 1.5T 165PS im Insignia ist nicht unbedingt für sportliches Fahren geeignet, aber meiner Meinung nach ein stimmiger Motor für diese Kombination. Ampelsprints oder Autobahnrennen sind nicht unbedingt seine Stärke, aber wer braucht das auch schon andauernd.. ;) Fürs normale Fahren empfand ich ihn als sehr angenehm und laufruhig. Bin auf der AB nur bis ca. 170km/h gefahren, zum Einen war aufgrund des Verkehrs mehr nicht möglich und zum Anderen werde ich den erst "treten", wenn er ein paar mehr km bekommen hat. Zur Top-Speed kann ich daher noch nichts sagen.

Der Verbrauch ist OK, hätte allerdings etwas weniger erwartet. Aber vielleicht geht der Verbrauch nach einer Einfahrphase noch etwas runter, war beim Astra K auch so. Bei drei Tagen Stadtverkehr + etwas Landstraße + 300km Autobahn (meiste Zeit um die 160km/h) nach etwa 500km getankt, da kam ich auf ca. 9,2L (BC und auch berechnet kam das ziemlich genau hin). Nach der Rückfahrt, etwa 290km Autobahn bei meiste Zeit zwichen 140-150 km/h mit Tempomat und teilweise dann stockender Verkehr, Stau und Landstraße zeigt der BC 8,1L Verbrauch an. Ich denke die Werte sind noch nicht so richtig aussagekräftig, dafür fehlt einfach die Langzeitstatistik.

Die Sitze gefallen mir gut, man sitzt sehr angenehm in den AGR Sitzen, keinerlei Rückenprobleme nach 300km am Stück. Das Platzangebot finde ich super, ich bin 1,90m Groß und wenn ich den Fahrersitz auf meine Größe eingestellt habe und mich dann dahinter auf die Rückbank setze, habe ich noch einige cm Platz vor den Knien. Sehr schön, also wer sich da über zu wenig Platz auf der Rückbank beschwert, der braucht nen Bus. :-) Kopffreiheit ist auch mit meiner Größe kein Problem, auch beim Ein-/Aussteigen gab es keine Probleme. Ich hatte am Wochenende auch mal volles Auto, d.h. 5 Personen, Rückbank komplett besetzt. Die Insassen waren zufrieden, keine Platzprobleme.

Das Infotainment ist gut zu bedienen, ich kenne es allerdings auch schon aus dem Astra. Insofern gab es da keine großen Anpassungsschwierigkeiten. Eine Sache finde ich allerdings ein wenig unlogisch. Es gibt einige Teile der Klimaautomatik über Drehregler / Knöpfe im unteren Bereich der Mittelkonsole. Wenn man die Belüftungseinstellungen für Fußraumbelüftug, Belüftung oben oder nur Scheibe sucht, muss man auf den Knopf "Climate" drücken, dann erscheinen diese Knöpfe digital auf dem Touchdisplay. Ebenso der Schalter um die AC Ein-/Aus zu schalten. Gibt es nicht mehr als richtigen Schalter. Das finde ich an sich ok, es spart Knöpfe und wirkt dadurch schön aufgeräumt. Etwas schlecht gelöst finde ich dann aber, wenn man z.B. nur Fußraumbelüftung gedrückt hat, dann würde ich erwarten, dass im Touch Display auch ein Button erscheint, um wieder in den Automatikmodus zu schalten. Gibt es dort aber nicht. Der Auto-Knopf ist dann wiedrum unten bei den "echten" Bedienknöpfen. Wenn mans weiß OK, aber gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich hätte den Schalter im Tocuh Display erwartet, da man hier den Auto-Modus ja auch verlässt. Dann muss man ihn meiner Meinung nach darüber auch wieder aktivieren können. Ansonsten alles wie ichs aus dem Astra kenne, gefühlt etwas zügiger. Spracheingabe funktionierte auch problemlos.

Das Matrix-LED Licht hatte ich im Astra zum Vergleich ebenfalls. Ich finde es beim Insignia nochmal besser. War auch schon im Astra super, aber im Insignia leuchtet es gefühlt einen noch größeren Bereich aus und es reagiert noch präziser und schneller als im Astra. Eine nächtliche Überlandfahrt durch ein Waldstück war sehr interessant, da war der halbe Wald erleuchtet. :D Wie auch schon beim Astra, auch hier eine absolute Empfehlung für das Matrix-LED Licht. Da würde ich lieber auf das ein oder andere Extra verzichten, wenn es preislich sonst knapp werden würde. Den Tankverschluss finde ich übrigens auch toll, endlich nicht mehr den Tankdeckel runterfummeln. Einfach Rüssel rein und fertig. :)

So, das war erstmal eine grobe Zusammenfassung des Wochenendes. Ich hoffe es sind nicht allzuviele Rechtschreibfehler drin. Bin auch nicht der große Berichteschreiber, wollte aber gern einen kurzen Erfahrungsbericht geben.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 14. Mai 2017 um 16:37

Hallo zusammen,

ich erlaube mir mal einen Sammelthread für Erfahrungen mit dem Insignia B aufzumachen. :)

Ich habe meinen Insignia nun seit 5 Tagen, übers Wochenende gab es die erste längere Fahrt, insgesamt sind jetzt etwa 800km ansolviert.

Ausstattung:

Modell: Insignia Grand Sport

Farbe: Tiefsee Blau Metallic

Motor: Benziner, 1.5T 165PS

Schaltung: Manuell 6 Gang

Sitze: AGR, Fahrer und Beifahrer (Stoff)

Sonstiges: Matrix-LED, Sicht-Paket, Komfort-Paket, NAVI900, beheizbare Frontscheibe, Sitz-/Lenkradheizung, Verkehrsschildassistent, Zwei-Zonen-Klimaautomatik.

Nach dem Wochenende kann ich als erstes Fazit schreiben, dass mir das Auto insgesamt trotz kleinerer Mängel, die z.T. aber nächste Woche behoben werden, gut gefällt. Kurz zu den Mängeln: habe bei der Auslieferung falsche Räder bekommen, habe die 15 Speichen Bi-Color Felgen bestellt, aber "nur" normale Alufelgen bekommen. Macht ja fürs Fahrverhalten etc. erstmal keinen Unterschied. Ansonsten ging der Kofferraumdeckel schlecht zu schließen, nur mit viel Schwung ging er ganz zu. Falls jemand dieses Problem haben sollte, der Kofferraumdeckel hat von innen rechts und links Abstandshalter, die man rein- und rausdrehen kann. Habe diese nun weiter reingedreht und jetzt schließt der Deckel deutlich besser. Nach zwei Tagen kam plötzlich ein klappern vorne links aus dem Amaturenbrett, wenn man durch Schlaglöcher fährt gibt es ein recht lautes Schnarren. Das wird nächste Woche behoben. Ebenso steht der Lautsprecher vorn in der Mitte des Amaturenbretts etwas hoch, d.h. er sitzt nicht richtig. Wird ebenfalls die nächsten Tage behoben. Das waren aber bis jetzt alle Mängel, außer ein bisschen Klappern bei unebener Fahrbahn ist mir sonst aus Qualitätssicht nichts negatives aufgefallen.

Das Fahrverhalten gefällt mir persönlich gut. Das normale Fahrwerk hat eine gute Abstimmung zwischen sportlich und komfortabel. Der Insignia liegt damit bei weitem nicht so straff auf der Straße wie z.B. der AdamS, bei dem man jedes Korn auf der Straße spürt, aber auch nicht zu schwammig. Mir gefällt es gut, ist halt eher für komfortables Reisen als für Rennstrecken ausgelegt. Aber genau den Anspruch habe ich persönlich auch an ein Auto dieser Klasse.

Der Motor ist gut, konnte mit allen Situationen gut umgehen. Beim bergauf Beschleunigen auf der Autobahn muss man ggf. mal einen Gang runter schalten, da es sonst je nach Situation auch mal etwas träge werden kann. Als Vergleich hatte ich vorher allerdings den Astra K mit 1.6T 200PS. Der gefällt mir insgesamt schon besser, spritziger und besserer Durchzug. Gibt es im Insignia baer leider nicht. Der 1.5T 165PS im Insignia ist nicht unbedingt für sportliches Fahren geeignet, aber meiner Meinung nach ein stimmiger Motor für diese Kombination. Ampelsprints oder Autobahnrennen sind nicht unbedingt seine Stärke, aber wer braucht das auch schon andauernd.. ;) Fürs normale Fahren empfand ich ihn als sehr angenehm und laufruhig. Bin auf der AB nur bis ca. 170km/h gefahren, zum Einen war aufgrund des Verkehrs mehr nicht möglich und zum Anderen werde ich den erst "treten", wenn er ein paar mehr km bekommen hat. Zur Top-Speed kann ich daher noch nichts sagen.

Der Verbrauch ist OK, hätte allerdings etwas weniger erwartet. Aber vielleicht geht der Verbrauch nach einer Einfahrphase noch etwas runter, war beim Astra K auch so. Bei drei Tagen Stadtverkehr + etwas Landstraße + 300km Autobahn (meiste Zeit um die 160km/h) nach etwa 500km getankt, da kam ich auf ca. 9,2L (BC und auch berechnet kam das ziemlich genau hin). Nach der Rückfahrt, etwa 290km Autobahn bei meiste Zeit zwichen 140-150 km/h mit Tempomat und teilweise dann stockender Verkehr, Stau und Landstraße zeigt der BC 8,1L Verbrauch an. Ich denke die Werte sind noch nicht so richtig aussagekräftig, dafür fehlt einfach die Langzeitstatistik.

Die Sitze gefallen mir gut, man sitzt sehr angenehm in den AGR Sitzen, keinerlei Rückenprobleme nach 300km am Stück. Das Platzangebot finde ich super, ich bin 1,90m Groß und wenn ich den Fahrersitz auf meine Größe eingestellt habe und mich dann dahinter auf die Rückbank setze, habe ich noch einige cm Platz vor den Knien. Sehr schön, also wer sich da über zu wenig Platz auf der Rückbank beschwert, der braucht nen Bus. :-) Kopffreiheit ist auch mit meiner Größe kein Problem, auch beim Ein-/Aussteigen gab es keine Probleme. Ich hatte am Wochenende auch mal volles Auto, d.h. 5 Personen, Rückbank komplett besetzt. Die Insassen waren zufrieden, keine Platzprobleme.

Das Infotainment ist gut zu bedienen, ich kenne es allerdings auch schon aus dem Astra. Insofern gab es da keine großen Anpassungsschwierigkeiten. Eine Sache finde ich allerdings ein wenig unlogisch. Es gibt einige Teile der Klimaautomatik über Drehregler / Knöpfe im unteren Bereich der Mittelkonsole. Wenn man die Belüftungseinstellungen für Fußraumbelüftug, Belüftung oben oder nur Scheibe sucht, muss man auf den Knopf "Climate" drücken, dann erscheinen diese Knöpfe digital auf dem Touchdisplay. Ebenso der Schalter um die AC Ein-/Aus zu schalten. Gibt es nicht mehr als richtigen Schalter. Das finde ich an sich ok, es spart Knöpfe und wirkt dadurch schön aufgeräumt. Etwas schlecht gelöst finde ich dann aber, wenn man z.B. nur Fußraumbelüftung gedrückt hat, dann würde ich erwarten, dass im Touch Display auch ein Button erscheint, um wieder in den Automatikmodus zu schalten. Gibt es dort aber nicht. Der Auto-Knopf ist dann wiedrum unten bei den "echten" Bedienknöpfen. Wenn mans weiß OK, aber gefällt mir persönlich nicht so gut. Ich hätte den Schalter im Tocuh Display erwartet, da man hier den Auto-Modus ja auch verlässt. Dann muss man ihn meiner Meinung nach darüber auch wieder aktivieren können. Ansonsten alles wie ichs aus dem Astra kenne, gefühlt etwas zügiger. Spracheingabe funktionierte auch problemlos.

Das Matrix-LED Licht hatte ich im Astra zum Vergleich ebenfalls. Ich finde es beim Insignia nochmal besser. War auch schon im Astra super, aber im Insignia leuchtet es gefühlt einen noch größeren Bereich aus und es reagiert noch präziser und schneller als im Astra. Eine nächtliche Überlandfahrt durch ein Waldstück war sehr interessant, da war der halbe Wald erleuchtet. :D Wie auch schon beim Astra, auch hier eine absolute Empfehlung für das Matrix-LED Licht. Da würde ich lieber auf das ein oder andere Extra verzichten, wenn es preislich sonst knapp werden würde. Den Tankverschluss finde ich übrigens auch toll, endlich nicht mehr den Tankdeckel runterfummeln. Einfach Rüssel rein und fertig. :)

So, das war erstmal eine grobe Zusammenfassung des Wochenendes. Ich hoffe es sind nicht allzuviele Rechtschreibfehler drin. Bin auch nicht der große Berichteschreiber, wollte aber gern einen kurzen Erfahrungsbericht geben.

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Stimmt ;)

Ich erlaube mir hier an der Stelle auch schon mal ein kleines Fazit zu meinem Dienstfahrzeug der letzten 2,5 Jahre, 174PS Diesel 8AT. Er war der erste Insignia in unserer Firma und die Nachfolge wird nun wieder ein Skoda übernehmen.

 

Großes Plus ist der Komfort auf langen Strecken, da gibt es nichts zu meckern. Auch der Verbrauch geht völlig in Ordnung für ein Fahrzeug dieser Größe, mit Sommerreifen und sinniger Fahrweise kann man mit 5 Liter auf 100 km fahren ohne ein Verkehrshindernis zu sein.

 

Zu den negativen Punkten:

(Alle technischen Punkte wurden mehrfach in verschiedenen Werkstätten geprüft und mit Schulterzucken abgetan)

Ebenfalls gemessen an der Fahrzeuggrösse ist der Kofferraum jetzt nicht herausragend, aber das können Premiumhersteller ala BMW etc. Ja auch nicht besser :D

Der Motor ist unkultiviert laut, das fällt leider immer wieder auf, die Automatik schaltet wie sie lustig ist, vor allem in Kurven wird hier sinnlos runter geschalten und damit der Motor hoch gedreht, obwohl die Gaspedalstellung das nicht verlangt.

Die Klimaanlage schafft es im Hochsommer nicht den Innenraum auf eine vernünftige Temperatur zu kühlen.

Leider ist auch die Batterie immer wieder ein leidiges Thema. Darüber musste ich mir bei vorherigen Autos nie Gedanken machen, bei diesem musste ich bereits 2 mal nachladen weil er nicht anspringen wollte. Einen Tag brauch er ewig zum starten und am nächsten Tag, bei gleichen Bedingungen kommt er sofort, das nervt ein wenig.

Der Service an sich ist am Ende aber KO Kriterium gegen den Verbleib bei Opel geworden. Da kann das Auto aber nichts dafür, sollte aber bei der Kaufentscheidung mit berücksichtigt werden. Es besteht leider kein Wille Fehler zu finden und zu beheben. Auch besteht kein Wille den Kunden irgendwie mobil zu halten wenn das Auto in die Werkstatt muss, das kenne ich so von keinem anderen Hersteller.

Die genannten Probleme hatte ich 3 Jahre lang nicht. 1,6er Benziner (200 PS) mit AT8. Händler war auch OK. Allzeit-Durchschnitt 9,2 Liter.

Ich finde mein Nachfolger-Superb fühlt sich eine ganze „Klasse“ tiefer bzgl. der Wertigkeit an. Der 2,0er Benziner mit 280PS ist natürlich aller erster Sahne und deutlich „besser“ als im Insignia. Sowas gibt es ja schon länger bei Opel/Stellantis leider nicht mehr :-(

Da kann ich auch einhaken, die von Ronny genannten Probleme (Klima, Batterie, Automatik) hatte ich alle nicht. War allerdings der 1.6er mit 136PS. Daneben war meine Opel-Werkstatt die beste die ich jemals hatte. Familienbetrieb, immer freundlich, zuvorkommend, lösungsorientiert, immer ein Leihwagen für mich (und da immer das neueste wie Mokka E, Astra Hybrid...). Die Menschen dort werde ich tatsächlich vermissen, das muss der hiesige (und riesige) Mercedes Händler erstmal nachmachen...

Werkstatt hat definitiv nichts mit der Marke zu tun - man sieht es ja auch beim Youtube von Car Maniac bezüglich Fehler am EQS und Werkstattproblem.

 

Und weshalb soll ein Händler für eine Mobilität verantwortlich sein bei Service oder Reparatur? Ke nach Grösse müssten da massiv viele Ersatzwagen vorhanden sein was kostenintensiv ist und auch Platz braucht. Manche denken dann auch „der soll das jetzt bitte kostenlos zur Verfügung stellen“ und Treibstoff wird nicht aufgefüllt wenn der Wagen am Abend hingestellt wird so dass am Morgen erst mal jeder getankt werden muss - Zeitaufwand für Mitarbeiter.

 

Und nein, auch das ist nicht Markenabhängig sondern bei jeder Marke so, also bitte keine subjektiven Negativansichten.

Sorry, doch das ist es sehr wohl. Ich rede hier nicht von Premiumherstellern, da ist es selbstverständlich dass man die Kunden nicht einfach ohne Auto stehen lässt, auch bei VW ist mir das noch nie passiert.

Aber das wurde ja bereits in einem anderen Thread ausreichend diskutiert, bei Opel scheint es üblich zu sein und offenbar wird das von der Kundschaft auch nicht erwartet…

Zitat:

@Ronny_M. schrieb am 09. Feb. 2023 um 21:50:40 Uhr:

bei Opel scheint es üblich zu sein und offenbar wird das von der Kundschaft auch nicht erwartet…

Nein, ist nicht üblich. Es hängt halt sehr stark von dem Händler/ der Werkstatt ab

Ich habe bei Opel immer einen Leihwagen bekommen und das kostenneutral. Bei Volvo z.B. hing es von der Werke ab - mal ja, mal nein.

Die Diskussion ist doch sinnlos. Vorschreiben tut es sicherlich kein Hersteller und somit hängt es vom Händler ab. Ich bekomme auch einen, muss aber immer 29 Euro (max 100 km) bezahlen und natürlich den Tank wieder voll machen. Bei meinem Fordhändler davor, habe ich auch immer einen bekommen und musste zumindest damals nichts extra bezahlen. Teilweise habe ich aber auch den "Privatwagen" des Werkstattmeisters bekommen, da wir uns super verstanden haben. Ist halt wie mit dem Kaffee. Der eine bietet dir einen an und der andere nicht. Und die ganz guten haben sogar einen Automaten zu stehen, wo sich der Kunde selber nach Lust und Laune bedienen kann.

Wurde wie gesagt schon mal in einem anderen Thread erörtert und da wurde ich bereits zerrissen, weil Ich das ja nicht erwarten könne. Deswegen meine Annahme dass es bei Opel normal wäre. Schön zu lesen dass es nicht so ist .

 

Generell verstehe ich nicht dass man sich hier gleich getriggert fühlt auf meine Erfahrungen zu reagieren und es als Blödsinn abtut. Es sind leider meine Erfahrungen der letzten 2,5 Jahre mit dem Opel Insignia. Tut mir leid, hab ich mir auch anders vorgestellt, aber es ist nun mal so.

Mach dir nix draus. Es sind i.d.R. immer die selben die den Beißreflex haben sobald man ihre heilige Marke angeht, auch wenn es nur um persönliche Erfahrungswerte geht. Sowas will der Markenbrillenträger nicht hören. Liest sich drüben im BMW Forum ganz genauso.

Zitat:

@Ronny_M. schrieb am 9. Februar 2023 um 14:41:24 Uhr:

Ich erlaube mir hier an der Stelle auch schon mal ein kleines Fazit zu meinem Dienstfahrzeug der letzten 2,5 Jahre, 174PS Diesel 8AT. Er war der erste Insignia in unserer Firma und die Nachfolge wird nun wieder ein Skoda übernehmen.

Großes Plus ist der Komfort auf langen Strecken, da gibt es nichts zu meckern. Auch der Verbrauch geht völlig in Ordnung für ein Fahrzeug dieser Größe, mit Sommerreifen und sinniger Fahrweise kann man mit 5 Liter auf 100 km fahren ohne ein Verkehrshindernis zu sein.

Zu den negativen Punkten:

(Alle technischen Punkte wurden mehrfach in verschiedenen Werkstätten geprüft und mit Schulterzucken abgetan)

Ebenfalls gemessen an der Fahrzeuggrösse ist der Kofferraum jetzt nicht herausragend, aber das können Premiumhersteller ala BMW etc. Ja auch nicht besser :D

Der Motor ist unkultiviert laut, das fällt leider immer wieder auf, die Automatik schaltet wie sie lustig ist, vor allem in Kurven wird hier sinnlos runter geschalten und damit der Motor hoch gedreht, obwohl die Gaspedalstellung das nicht verlangt.

Die Klimaanlage schafft es im Hochsommer nicht den Innenraum auf eine vernünftige Temperatur zu kühlen.

Leider ist auch die Batterie immer wieder ein leidiges Thema. Darüber musste ich mir bei vorherigen Autos nie Gedanken machen, bei diesem musste ich bereits 2 mal nachladen weil er nicht anspringen wollte. Einen Tag brauch er ewig zum starten und am nächsten Tag, bei gleichen Bedingungen kommt er sofort, das nervt ein wenig.

Der Service an sich ist am Ende aber KO Kriterium gegen den Verbleib bei Opel geworden. Da kann das Auto aber nichts dafür, sollte aber bei der Kaufentscheidung mit berücksichtigt werden. Es besteht leider kein Wille Fehler zu finden und zu beheben. Auch besteht kein Wille den Kunden irgendwie mobil zu halten wenn das Auto in die Werkstatt muss, das kenne ich so von keinem anderen Hersteller.

kann die Erfahrungen zT absolut teilen, die Batterie ist so ein Thema, bei mir hatte sie sich aufgrund eines Software Fehlers (Automatik Hebel offenbar nicht 100% auf P eingerastet) 2 x komplett entladen, beim 2ten Mal habe ich eine neue bekommen. Klimaanlage ist eigentlich ok, die Automatik tut sich vor allem bei kalten Temperaturen manchmal schwer, die Fahrstufen werden dann ruckartig eingelegt. Die Motorlautstärke ist ok, allerdings denke ich, gibt es hier erheblich Unterschiede zwischen FL (174PS Diesel) und meinem VFL 210PS BiTu Diesel. Zum Service, wie schon gesagt, es kommt auf den Händler an, ich kann hier nur Gutes sagen (grösstes Opel-Haus in MUC). Alles in allem bin ich nach 115TKM sehr zufrieden

und kann hier nach diversen Audis keine großen Nachteile feststellen, eher dass man hier viel mehr fürs Geld bekommt.

Der Skoda Superb mit 280PS ist natürlich erste Sahne, hat aber inzwischen seinen Preisvorteil zB ggü VW Passat eingebüsst.

Zitat:

@premutos666 schrieb am 9. Februar 2023 um 08:51:28 Uhr:

Meiner darf nach knapp 3,5 Jahren nun auch den nächsten erfreuen. Bin den Insi gerne gefahren. Das Infotainment ist und war nie das gelbe vom Ei, eine Menge Bugs, nicht erkannte SD-Karten, Fehler die da sind und beim nächsten Start wieder weg, dazu ist es inzwischen auch wirklich "alt". Das macht der neue erheblich besser, ist aber natürlich auch eine erheblich aktuellere Entwicklung. Was "Hey Mercedes" alles kann ist schon irre.

Fahrtechnisch war der Insignia aber über jeden Zweifel erhaben, super stabil auf der Autobahn, flinker als er durch seine Größe aussah, dazu ein Innenraum und Ladewunder. 4 Personen + Gepäck kein Problem. Das geht nun natürlich nicht mehr, ist für mich aber auch nicht mehr nötig. Die Ledersitze waren qualitativ top, der Innenraum hochwertig, auch wenn ich es nie geschafft habe das Klappern im Bereich des Lichtschalters loszuwerden.

Wenn er mich nicht auf den letzten Metern/Wochen noch so geärgert hätte (4, 5 Mal zur Fehlersuche in der Werkstatt, am Ende Tausche des DPF für ~3.000€), wäre mein Fazit fast durchweg positiv. Ich bin gespannt was da als Nachfolger kommen soll, vielleicht wird Opel dann ja wieder interessant für mich. Bis dahin erfreue ich mich aber am neuen, der macht auch so richtig Spaß ;)

Cla ohne amg line ist schon echt madig

Na, wenn Du sonst keine Probleme hast...

Super! Ein Vollzitat für diesen sehr eigenartigen Satz

Ich hab nie verstanden, warum Leute für eine andere Stoßstange extra Geld ausgeben. Egal ob AMG- oder OPC-Line oder wie sie alle heißen. Scheinbar Geschmackssache.

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