ForumOffroad
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Offroad
  5. "Ich saufe für drei" bald auch in "D"

"Ich saufe für drei" bald auch in "D"

Themenstarteram 14. März 2007 um 10:31

Hallo

Bei uns in der Schweiz haben die "jungen Grünen" seit längerem eine Aktion laufen.

An Offroader werden Aufkleber mit der Schrift " Ich saufe für drei" montiert. Natürlich ohne den Fahrzeughalter zu fragen.

Ein Gerichtsentscheid hat nun ergeben das dies KEINE Straftat ist. Die Kleber müssen sich nur ohne Beschädigung des lackes entfernen lassen..... eine Frechheit.

http://www.readers-edition.de/.../...eber-in-der-schweiz-nicht-illegal

 

Nun stand in der Zeitung dass die "Grünen" in Deutschland Ihre Schweizer-Grünen angefragt haben ob Sie diese Strategie auch in Deutschland übernehmen dürfen.

Die Grünen in der Schweiz sind davon natürlich hell begeistert.

So wie es aussieht müsst Ihr wohl in absehbarer Zeit damit rechnen einen mit Sticker bepflasterten Wagen anzutreffen wenn Ihr zu eurem Auto kommt.

Ob bei euch die Rechtslage anders sein wird als bei uns weis ich nicht.

Falls ich mal wieder so nen Aufkleber am Auto habe und den Verursacher nicht antreffe werd ich den wohl demontieren und an ne auffällige Stelle kleben- Hinter dem Schriftzug " Ich saufe für drei" "......und das ist auch gut so" anfügen und meinen Spass dran haben wenn sich die grünen aufregen.

Fakt ist, wenn ich erfahre das die Grünen mal wieder irgendwo eine Kundgebung gegen Offroader lancieren werd ich wohl dort den ganzen tag gemütlich rumgurken :D

Ähnliche Themen
236 Antworten

...interessant....

Ebenfalls interessant finde ich die Werbungen, die man auf der sinnbefreiten Homepage vorfindet...Zum Beispiel wie folgt:

"Offroad-/Camping-Anhänger

Dachzelte, Outdoor, 4x4, Land Rover Ersatzteile, Spezialanfertigungen

www.BLABLA-parts.de"

Egal, was man dazu sagt, es wirkt einfach lächerlich... ;)

Gruß

Björn

am 28. April 2007 um 12:35

Hallöchen.

3 kurze Dinge:

1- Ja, die seiten waren mal online, sind jetzt nicht und könnten schon in ein paar minuten wieder sein. Ich hab immer gesagt, es wird daran gearbeitet. Da ich das nicht selber mache, hab ich aber keinen einfluss darauf.

2- Was habt ihr denn immer mit den Grünen und dieser Kleberaktion? Wir haben weder mit dem einen noch mit dem anderen was zu tun. Das Offroader-Thema ist aus unserer Sicht völlig unpolitisch. Ich steh übrigens auf Stoiber.

3- Schönes Wochenende an Alle!

Dieser eingereichte Passus gefällt mir am besten:

----------------------------------------------------------------------

Eingereichter Text

Gemäss Medienberichten führt Italien im kommenden Jahr eine Strafsteuer für sportliche Luxus-Jeeps ein. In seiner Antwort auf

----------------------------------------------------------------------

Das beweist wieder einmal, die Leute haben echt keine Ahnung. Informieren sich nur oberflächlichLuxus-Jeeps

Michi

am 28. April 2007 um 13:09

Zitat:

Original geschrieben von graufrau

Da ich das nicht selber mache, hab ich aber keinen einfluss darauf.

OK - wenn man den Mund so voll nimmt, aber dann doch angeblich nichts selber macht .. Hosen runter

Wer bist Du? Es wird Zeit sich vorzustellen, denn wer solch große Töne öffentlich spuckt, der sollte dann auch den Mut haben Farbe zu bekennen.

Aber das soll ja wohl alles geheim bleiben - nicht wahr? - sonst hätten die Seiten ja auch ein gesetzlich vorgeschriebenes Impressum.

OK - dann schauen wir doch alle mal wem denn die Seiten gehören:

whoi-is-Eintrag für offroaderinfo.ch

und

who-is Eintrag der offroaderinfo.de

wie ein uneigennütziges Privatprojekt sieht das aber gar nicht aus!

Ja - ja, wenn einen die Argumente ausgehen ...

Wenn man jetzt auf offroaderinfo.ch ins Forum gehen will bekommt man nur noch die lapidare Meldung:

Zitat:

Leider...

leidet unser Forum zur Zeit unter technischen Problemen.

Die Leute sind dran und werden es möglichst bald wieder aufschalten.

Vielen Dank für Euer Verständnis. Es wird bestimmt nicht mehr lange dauern.

Sind es nun technische Probleme oder nicht eher Argumentationslosigkeit von Eurer Seite?

Natürlich habt ihr kein politisches Interesse am Thema ... ihr behandelt das Thema völlig unpolitisch ja?!

Zitat auf Eurer Seite:

Zitat:

Nutzen Sie die Möglichkeiten der Politik.

 

Unterstützen Sie aktiv alle politischen Vorstösse, die die Verwendung von Offroadern einschränken. Unterstützen Sie noch heute die "Initiative für einen menschenfreundlicheren Verkehr", auch bekannt als "Stopp-Offroader-Initiative" der Jungen Grünen. Hier geht's zur Website der Initiative, hier können Sie den Unterschriftenbogen herunterladen.

 

Wählen Sie nur Politiker, die auch privat auf einen Offroader und andere umweltbelastende Fahrzeuge verzichten.

Nutzen Sie jede Gelegenheit, um mit Ihrer Stimme dem Nichtstun und - noch schlimmer - den Lippenbekenntnissen einzelner Parteien und Politiker eine deutliche Abfuhr zu erteilen.

 

Zugegeben, es ist schwierig, mit Orks zu diskutieren. Die glauben nämlich, dass man Ihnen die Welt entreissen will, wenn man ihr Fahrzeug auch nur mal schief anschaut. Entsprechend reagieren Sie hysterisch, cholerisch und gehetzt, fluchen gegen alles linke und grüne und alle anderen sind schuld. Und sie glauben allen ernstes, dass Freiheit bedeutet, dass man tun und lassen kann was einem gerade beliebt. Und wer das nicht einsieht, der sei ohnehin auf Drogen. Das ist halt so, da lachen wir nur drüber. Trotzdem: Je mehr diskutiert wird, desto mehr lässt sich - wenn auch in kleinen Schritten - erreichen..

Wie kann man nur so verlogen sein?

Ich persönlich schätze Graufrau als nette Person ein.

Sie ist nur, wie auch viele andere, auf diese Leute reingefallen. Sonst nichts.

Vielleicht geht ihr jetzt ein Licht auf?

Michi

am 28. April 2007 um 13:50

Zitat:

Original geschrieben von michi m.

Ich persönlich schätze Graufrau als nette Person ein.

Sie ist nur, wie auch viele andere, auf diese Leute reingefallen. Sonst nichts.

Vielleicht geht ihr jetzt ein Licht auf?

Michi

Stimmt. Sie ist nett in der Diskussion und nicht so radikal wie die anderen der offroaderinfo-Seite.

Hoffentlich merkt sie was sich da im Hintergrund wirklich abspielt und was die wahren Gründe dieser Aktion sind. Hoffentlich merkt sie wie verlogen das Ganze ist .. predigen Wasser und trinken Wein. Es wäre ihr für ihre persönliche Entwicklung zu wünschen. Seht über den Tellerrand hinaus und erkennt die wahren Probleme.

am 28. April 2007 um 14:00

Das Hauptproblem sind einfach diese überzogenen Forderungen die absolut realitätsfern sind.

Wer so extrem überzogen fordert muss sich nicht wundern, wenn dann überhaupt nichts mehr passiert, und nachfolgende Eingaben nicht mehr ernst genommen werden.

Ich finde die Londoner Regelung z.B. OK, dort zahlt man halt für ein SUV in der Stadt mehr (als ich dort war für Parken und Maut ~ 2x) damit kann trotzdem jeder der muss in die Stadt mit dem SUV, fördert aber gleichzeitig den Umstieg oder die Anschaffung eines kleineren Zweitwagens.

Diese Regelung greift nämlich genau da, wo es am sinnvollsten ist in der Stadt, ohne gleich SUVs komplett verbieten zu wollen oder irgendwie einschränken zu wollen - was nur bundesweit durch Gesetze klappt - somit eine Änderung eher unwahrscheinlich ist.

Hat eine Stadt das Gefühl übermässig von SUVs überrannt zu werden, soll sie halt über kommunale Abgaben das steuern, das zusätzlich eingenomme Geld könnte ja z.B. in CO2 Projekte gesteckt werden...... ich konnte damit in London ganz gut leben

Geld ist nun mal das sinnvollste Steuerungsmittel, das ich kenne.

am 28. April 2007 um 14:16

Das Hauptproblem ist wie das Ganze ausufert.

z.B. hier:

Die autofeindliche Pollerbande von Bern

Zitat:

Dass Autofahrer in der rot/grün regierten Stadt Bern nicht willkommen sind, ist europaweit bekannt. Mit allen nur erdenklichen Schikanen versucht die der Wirtschaft feindlich gesinnte Birkenstockträger-Fraktion die Autos aus der Stadt zu vertreiben. Neuerdings werden jetzt mittels automatisch ausfahrbaren Pollern Autos sogar demoliert und zerstört. Diese Zerstörungswut erlebte gestern auch eine ortsunkundige Autolenkerin, die einem anderen Auto in die Hotelgasse folgte. Der Poller schnellte einfach in die Höhe und spiesste den Wagen auf. Der Wagen war erst einen Monat alt und erlitt Totalschaden!

Diese rot/grüne Posse dauert nun schon fast ein Jahr und der gestrige Vorfall ist mindestens der vierte Zerstörungsakt dieser Art. Die rot/grüne Regierung schiebt immer wieder elektronische und mechanische Probleme vor. Böse Zungen behaupten jedoch, dass sich die grüne Regula Rytz einen Spass daraus macht, von ihrem Amtssitz aus ferngesteuert per Joystick Autos aufzuspiessen und zu demolieren. Spätestens dann, wenn Rytz ihren Regierungskollegen und Cüpli-Sozi Tschäppät während einer PR-Velofahrt aufspiesst, werden die Poller zu Grabe getragen. Bis dann aber wird Gemeinderätin Regula Rytz wieder einen Weg finden um sich herauszureden.

Herzlich willkommen in Bern! In D hätte man diese Poller bereits wieder abbauen müssen, wenn auch nur die Gefahr der Beschädigung bestnden hätte - spätestens nach dem 1. Schaden. Aber hier gabs ja schon 4 Vorfälle und noch immer passiert nichts dagegen. Irgendwie läuft doch da in der Schweiz was völlig verkehrt.

am 28. April 2007 um 14:29

Hmm so ähnliche Probleme gab es aber in Stuttgart/BW auch als in der Innenstadt z.B. Heusteigviertel sowas ähnliches installiert wurde vor vielen Jahren - vor allem die Witterung draussen war für die Elektronik nicht ganz ideal ..... Bus, Stadtfahrzeuge, Einsatzfahrzeuge.... sollen ja immer durchfahren können, darum war da eine relativ komplexe Elektronik verbaut

Da gab es auch einige PKW-Schäden am Anfang... inzwischen klappt das aber.

am 28. April 2007 um 15:45

Zitat:

Original geschrieben von graufrau

Aber jetzt wären wir doch mal froh um Deine Argumente, weshalb Du uns schwächeren Verkehrsteilnehmern mit grosser Kühlerhaube drohst und uns die Luft verpestest, ohne Dir der gesetzlichen Bestimmungen bewusst zu sein, dass Du kein Recht hast, die Gesundheit anderer Menschen damit aufs Spiel zu setzen??? Oder hast Du dafür eine Gesetzeslücke entdeckt?

Finden Sie nicht, dass wir es mit dem Naturschutz allmählich übertreiben? Das Wetter ist herrlich, aber wir dürfen die Sonne nicht mehr richtig genießen. Viele Menschen trauen sich kaum mehr zu atmen und etwas Kohlenmonoxid in die Luft zu pusten. Schon kommen Umweltpolizisten um die Ecke geschossen und wollen die Atmungsorgane erkennungsdienstlich behandeln. Die DDR ist verschwunden, doch die Öko-Linke träumt schon wieder von einer Diktatur: Sie sagt Klimakatastrophe und meint den Sozialismus. Bald müssen wir graugrüne Kittel tragen und heidnische Windmühlen anbeten.

Paul Nolte hat recht. Kennen Sie Paul Nolte? Journalisten kennen ihn als Historiker, und Historiker kennen ihn als Journalisten. Paul Nolte sagt: »Die ökologische Agenda hat Deutschland in einen mentalen und wirtschaftlichen Stillstand geführt. Weit jenseits der Grünen legt sich diese Gesinnung längst wie Mehltau übers Land. Viele Deutsche haben das Gefühl, man dürfe überhaupt nichts mehr riskieren, keine Straße mehr bauen, keinen Baum mehr fällen.«

Angenommen, Sie fahren einen stinknormalen Geländewagen, sagen wir einen landesüblichen Porsche Cayenne oder einen VW Touareg. Vierradantrieb, 300 PS. Hoher Spaßfaktor, günstiger Verbrauch, knapp achtzehn Liter, kaum der Rede wert. Warum brauchen Sie Vierradantrieb? Nur mit Vierradantrieb gelangen Sie bei teuflischem Blitzeis am Weihnachtstag unfallfrei zur heiligen lateinischen Messe, um für den Erhalt der Schöpfung zu beten. Nur mit Vierradantrieb bringen Sie bei Neuschnee eine Kiste südafrikanischer Orangen heil vom türkischen Gemüsehändler heim zur russischen Lebensabschnittsgefährtin – und helfen ganz nebenbei noch einem Schwellenland. Damit nicht genug. Sollte es zum Weltuntergang kommen, herrscht viel Chaos. Auch Angst. Kleinwagen flüchten vor herannahenden Fluten und versperren unschuldigen Bürgern die freie Fahrt. Hier hilft wiederum das Allradfahrzeug. Angstfrei setzt es sich über die genannten Verkehrshindernisse hinweg und räumt sie kraftvoll beiseite. Belasten Allradler die Ökobilanz? Nein, sie tun es nicht. Gemessen an der zulässigen Zuladung für Obstkisten, stößt ein Luxusgeländewagen weniger Giftstoffe aus als ein Kleinwagen, der von ihm mühelos überrollt wird. Während ein Kleinwagen noch saumselig über die Landstraße schleicht und die Luft verpestet, ist ein Porsche Cayenne bereits am Ziel und schont emissionsfrei die Natur.

Völker, höret die Signale: Steuern rauf für Kleinwagen!

 

Zitat: Die Zeit, Nr. 17, 19. April 2007, Feuilleton; Seite 53

Gruss

Linus71

Bist du ein Zeuge Jehowas oder etwas ähnliches?

Auf jeden Fall: Das Kraut, das du rauchst möchte ich gerne haben. Kann ich das bei dir beziehen?

Michi

am 28. April 2007 um 20:21

Es gibt Neues auf offroaderinfo.de:

Zitat:

www.offroaderinfo.de

ist noch nicht in Betrieb genommen worden.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese Seite ist nicht zu verwechseln mit www.offroaderinfo.ch!

Verwenden Sie bitte www.google.de, um weitere Quellen zum Thema SUV / Offroader finden.

Kommen Sie aber bald wieder: offroaderinfo.de wird einiges an Überraschungen für Sie bereit haben.

So, so ...

am 29. April 2007 um 8:13

Ihr seid mir ja eine lustige Truppe: Ein Grammatikexperte, ein Rechtsfachmann, ein Meisterdetektiv, ein Charmeur und ein (echt überzeugender) Moderator ;)

Mir aber geht es um die Sache, deshalb will ich nochmals auf den x-fach erwähnten ADAC-Test zurückkommen. Das Fazit des ADAC-Tests zum Thema Fussgängerschutz lautet:

...

Die meisten Hersteller erfüllen beim Fußgängerschutz nur das, was gesetzlich gefordert ist. Da der Hüftaufprall bis heute für keine Fahrzeugklasse gesetzlich vorgeschrieben ist, wird er von den meisten Herstellern ignoriert. Dieses Ergebnis ist aber für Geländewagen und SUV besonders schlimm, denn gerade diese Fahrzeuge haben aufgrund ihrer Bauform die größten Schwächen im Bereich des Hüftaufpralles beim Fußgängerunfall. Becken und auch die Köpfe von Kindern prallen bei diesen hohen Fahrzeugen mit voller Wucht gegen die vordere Haubenkante. Der ungedämpfte Aufschlag - wie gegen eine fahrende Mauer - hat dann meist schwerwiegende Folgen. Es kann keine Energie durch Verformung, Abrollen oder Rutschen, wie bei anderen Fahrzeugklassen üblich, an der steifen hohen Haubenkante absorbiert werden.

...

Quelle: http://www.adac.de/.../default.asp?...

Frage: Wieso kauft man sich diese Autos trotzdem, auch wenn man sie gar nicht braucht?

Bin gespannt auf Eure Antworten. Aber es hat keine Eile, ich fahr jetzt erst mal in Urlaub. Selbstverständlich mit dem Fahrrad. Wenn ihr mich also irgendwo in der Region Bodensee überholen solltet, dann bitte mit ausreichend Abstand, damit ich nach dem Urlaub eure Postings noch lesen kann;) In der Zwischenzeit: Machts gut!

am 29. April 2007 um 10:19

Zitat:

Original geschrieben von graufrau

Ihr seid mir ja eine lustige Truppe: Ein Grammatikexperte, ein Rechtsfachmann, ein Meisterdetektiv, ein Charmeur und ein (echt überzeugender) Moderator ;)

Ja - da merkst Du ja auch, dass wir Offroader doch ganz umgängliche Menschen sind und nicht wie auf der Webseite dargestellt.

Zitat:

Mir aber geht es um die Sache, deshalb will ich nochmals auf den x-fach erwähnten ADAC-Test zurückkommen. Das Fazit des ADAC-Tests zum Thema Fussgängerschutz lautet:

...

Die meisten Hersteller erfüllen beim Fußgängerschutz nur das, was gesetzlich gefordert ist. Da der Hüftaufprall bis heute für keine Fahrzeugklasse gesetzlich vorgeschrieben ist, wird er von den meisten Herstellern ignoriert. Dieses Ergebnis ist aber für Geländewagen und SUV besonders schlimm, denn gerade diese Fahrzeuge haben aufgrund ihrer Bauform die größten Schwächen im Bereich des Hüftaufpralles beim Fußgängerunfall. Becken und auch die Köpfe von Kindern prallen bei diesen hohen Fahrzeugen mit voller Wucht gegen die vordere Haubenkante. Der ungedämpfte Aufschlag - wie gegen eine fahrende Mauer - hat dann meist schwerwiegende Folgen. Es kann keine Energie durch Verformung, Abrollen oder Rutschen, wie bei anderen Fahrzeugklassen üblich, an der steifen hohen Haubenkante absorbiert werden.

...

Quelle: http://www.adac.de/.../default.asp?...

Also hier stimmt schon mal was nicht in den Angaben beim ADAC .. ich sage ja auch immer - traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast.

Wir haben einen Jeep Cherokee Ez. 1997 und einen Jeep Wrangler Bj. 1991. Ich weiß aber ganz sicher, dass weder unsere beiden noch der Cherokee ab Bj.2003 niemals 2,5t überschreitet.

OK - mein Jeep Cherokee 4,0l (Benziner) hat Leergewicht knapp 1600 kg und das ist schon die Vollausstattung mit Automatikgetriebe, usw. und zusätzlicher Autogasanlage. Selbst das zzG erreicht keine 2,5t und wann ist der mal voll beladen bis ans Dach? Er ist also vom Gewicht her mit einem "normalen" PKW voll vergleichbar - viele "normale" PKWs sind schwerer. Der Jeep Wrangler 4,0l gar wiegt nur 1500 kg - es ist ein Cabrio mit Stoffverdeck und Halbtüren Der Wrangler ist auch nicht zum Schnellfahren gebaut, sondern ein Fun-Freizeit-Mobil, eben ein Cabrio, welcher gekauft wird um damit wirklich Offroad zu fahren. Ein Wrangler wird im Jahr meist nur max. 5. - 6000 km gefahren, aber auch das ist dann schon viel. Er ist eben das Fahrzeug für Offroad und ab und an mal um offen zu fahren, wenn schönes Wetter ist. Mit einem offenen Wrangler fährt niemand über 80 - 90 km/h. Man kauft sich so ein Auto nicht um zu Rasen - niemand. Einen Frontbügel hat der Wrangler nur einen kleinen drauf und Stahlrohrstoßstangen, aber nur, weil er eben massiv im gelände benutzt wird. Mind. 1x im Monat gehts ins richtige Gelände (aber nur da, wo es erlaubt ist) z.B. Sandgrube od. Kiesgrube.

Der Jeep Cherokee, da brauch ich ab und an mal den großen Kofferraum - z.B. wenn man zu dritt mal wegfahren will und den brauch ich um jeden Tag zur Arbeit zu kommen. Damit das Ganze umweltbewusst wird, fahren wir mit Autogas. Man tut wirklich was auch für die Umwelt. Ich kenne keinen Offroader, der rücksichtslos einfach irgendwo querfeldein fährt - die sind alle naturverbunden. Keiner lässt irgendwo seinen Unrat liegen oder fährt gar quer über irgendein Feld/Wiese etc. .. es gibt immer Feldwege. Allerdings kommt man auf deutschen Feldwegen mit normalen PKW meist nicht sonderlich weit. Schnell hat man aufgesetzt sonst oder steckt nach einem Regenguss im Schlamm fest. Da braucht man den Allrad schon. Wie gesagt, wir fahren nur da wo es erlaubt ist Offroad. Der Cherokee muss den Hänger mit dem Wrangler zu den Veranstaltungen ziehen. Such mal ein Fahrzeug, welches 3,3t ziehen kann - da wirds arg eng, aber mit einem normalen PKW gehts nicht. Außerdem muss man ja auch dann mit dem Zugfahrzeug bis ins Gelände kommen - das geht eben nicht mit einem normalen. Dann brauchst Du noch die gesamte Campingausrüstung mit .. also auch einen großen Kofferraum. Klar, dass wir uns dann nicht noch einen Dritten kaufen um zur Arbeit zu fahren. Die Jeeps sind unser Hobby - die ganze Freizeitgestaltung der gesamten Familie findet mit dem Jeep statt.

Da bist Du in einem etwas falschen Forum gelandet, denn hier findest Du keine X5 oder ML od. gar Porsche .. hier sind die wirklichen Offroader. Deshalb sind diese auch über Eure Angriffe so sauer. Hier findest Du nicht einen Thread .. " .. ätsch - meiner fährt ja schneller als Deiner!". Darum gehts den Offroader doch gar nicht. Offroader sind keine Raser! Keiner. Aber Ihr greift sie an.

OK - zur Stadtsituation. Ich wohne auf dem Land. Teilweise sind aber auch in der Stadt die Straßen so schlecht, da braucht man ab und an sogar in der Stadt einen Offroader. Ich wöllte nicht wissen, wie oft ich mir auf den schlechten Straßen .. die Umleitungen quer durch reine Baustellen .. manchmal halb über Fußwege (echte öffentliche Straßenführung wegen Baustellen!) ich mir ohne meinen Offroader schon Schäden zugezogen hätte oder gar überhaupt nicht da lang gekommen wäre. Fahr mal mit einem normalen PKW z.B. einen 30 cm hohen Bordstein hoch .. echt, das ist bei uns erst eine Baustellenumleitung gewesen .. ganz legal) Soviel zum Offroader in der Stadt. Solange die Straßen immer noch teilweise so sind, so lange sagen die Menschen ".. da brauch ich doch bei den Straßen einen Offroader, sonst hab ich schnell Schäden, die mir keiner ersetzen will." Das ist nicht übertrieben. Von den vielen Schlaglöchern in den städtischen Straßen wollen wir mal gar nicht reden. Einen tiefergelgten Sportwagen, den kann man teilweise gar nicht fahren, weil man da sich den Unterboden beschädigt oder die schönen teuren Alufelgen im nu kaputt macht .. ebenso die Radaufhängungen, Achsen etc.). OK - wir haben uns sicher verstanden.

Ich rase niemals in der Stadt - ja rase überhaupt nicht. Schneller fahre ich nur auf der Autobahn und auch da fährt ein US-Car-Fahrer keine Wettrennen, ein Jeepfahrer cruist gemütlich. Um das zu verstehen, dazu müsstest Du aber Dir mal die Mühe machen und die Jeepfahrer und Offroader richtig kennenlernen. Du wirst schnell erfahren, dass das alles nur oft von den Medien und Neidmenschen hergebetete Kischees sind, aber keinesfalls zutreffen.

Es kann kein Fahrzeugführer ausschließen, dass mal ein Unfall passiert .. klar. Aber ich kenne keinen, der nicht entsprechend bewusst mit seinem Offroader fährt. Wieviele Unfälle passieren denn mit den wahren Offroadern .. da wirst Du kaum welche finden .. mit den SUVs ev. schon eher, aber zahlenmäßig eben trotzdem insgesamt gesehen sehr verschwindend gering. Die von Dir zitierte steile Front, die haben noch viel schlimme die Vans u. von LKWs usw. reden wir lieber erst gar nicht. Ich habe die gleiche Front wie ein normaler Kombi an meinem Cherokee. OK - ich habe einen kleinen Frontbügel auch an dem, aber der ist bei einem Unfall nicht starr - der hat Sollbiege- und Bruchstellen und nimmt also so die Energie auf, welche die massive Stoßstange und der Leiterrahmen nicht aufnehmen könnte.

Ja - mir ist ein Radfahrer bereits vor meinen Jeep quer aus Unachtsamkeit gerast in einer Seitenstraße. Es ist ihm nichts passiert - er hat sich am Bügel festgekrallt und war hinterher wirklich froh, dass der Bügel da war (das hat er wirklich auch gesagt, er ist nicht mal umgefallen). Ich hatte ihn mit 30 km/h vor die Front quer bekommen, stand auch sofort, selbst wenn er umgefallen wäre .. ich hätte ihn nicht überrollt .. außer paar leichte blaue Flecke hat er wirklich nichts gehabt. Ich denke der Schock saß bei ihm und er wird zukünftig sicher erst schauen bevor er eine Straße einfach quert. Ihm wurde schlagartig klar, dass er bei einem normalen PKW schwere Verletzungen davon getragen hätte. Er wäre auf der Motorhaube gelandet und sehr wahrscheinlich mit dem Kopf in der Frontscheibe. Bei mir war er vorn wie "drangeschnallt". Soviel zu den immer als so gefährlich eingestuften Frontbügeln. Ein Dummi im Test kann sich nicht festhalten - klar, aber im Erstfall greift ein Mensch automatisch nach was, wo man sich festkrallen kann. Ein mensch verhält sich also in Gefahrensituation anders als ein Testdummy. Wenn mir ein Fußgänger nicht geade direkt unter ein Rad geraten würde, dann würde ich schadlos über ihn liegend wegfahren können - es würde ihm nichts passieren. Er könnte unten auch nirgends mit dem Kopf anschlagen wie bei normalen PKWs. Gefährlich sind nur die Räder und das ist bei jedem Fahrzeug so, aber bei den nrmalen tiefen PKWs kommt ein Verunfallter mit der gesamten Bodengruppe gefährlich in Kontakt. Es gibt also wie bei jedem Fahrzeug positives, aber ev. auch negatives bei einem Unfall, aber eine Mehrgefährdung gibt es wirklich nicht. Stell Dir den Unfall mit den Radfahrer jetzt mal mit einen Van vor .. steile Front, kaum Platz zwischen Unterboden und Straße ... die Frontscheibe in Kopfhöhe ... merkst Du, was wir Dir versuchen zu erklären? Ich bin mit 30 km/h in der Seitenstraße gefahren, der normale PKW vor mir bestimmt mit 60. Meinst Du, er hätte eine Chance gehabt, wenn er den PKW vor mir erwischt hätte - nein, das wäre sicher böse ausgegangen. Denke bitte ehrlich darüber nach .. Du bist Radfahrer und sicher auch schon mal gefallen. Ein ev. durch die front gebrochenes Bein beim Radfahrer ist nicht schlimm im Vergleich zum Kopf in der Frontscheibe oder auf der Motorhaube. Das Bein heilt wieder, beim Kopf ist es meist tötlich. Wenn jemand unter die Räder gerät ist es immer tragisch - unstrittig. Du kommst bei einem Unfall genau so unter einen normalen PKW, wie bei einem höheren Offroader .. das sollte Dir klar sein, nur kannst Du Dir beim Offroader nicht den Kopf unbedingt stoßen, beim tiefen PKW ist es unausweichlich. Wenn Du hinfällst und mit dem kopf auf die Straße aufschlägst .. das Kann Dir auch schon so passieren, ohne das ein Auto überhaupt beteiligt ist - es reicht ein einziger fahrfehler und Sturz. Ein Radfahrer sollte sich das auch ehrlich eingestehen.

Ein Kind hat bei keinem Fahrzeug eine Chance - klar - außer es fällt bei einem Offroader in die Mitte - dann passiert dem Kind gar nichts, durch die Höhe. Auch das sollte man sich mal vor Augen führen. Ein Kinderkörper ist generell so gebaut, dass er keinerlei Anstößen ohne Verletzungen standhalten kann. Wie gesagt, alle Fahrzeuge haben da verherrende Folgen. Es gibt keine mehr gefährdende Folgen. Auch bei dem angesprochenen Offroader-Unfall und dem Kind in der Schweitz und der folgenden Front- und Frontbügeldiskussion wurde festgestellt, das der Kopf nicht das Fahrzeug getroffen hatte, sondern hart auf der Straße aufgeschlagen ist und deshalb keine Überlebenschance bestand. Nur wollten das die Medien und Offroadgegner nicht hören - das feinbild war längst geschaffen. Ihr solltet Euch mit solchen Dingen wirklich umfangreicher auseinandersetzen und nicht solchen teilweise praxisfremden Tests nur vertrauen, wo nur ein bestimmter Fall am sich nicht bewegenden Objekt nachgestellt wird. Diese Tests können die Reaktion des Betroffenen nie berücksichtigen und jedes Lebewesen hat in Gefahrensituationen "von Geburt an eingebaute" Verhaltensmuster um der gefahr zu entgehen oder diese abzumindern .. ein Dummy kann dies niemals allgemeingültig nachstellen. Ein Crashtest mit Dummys ist also immer nur ein grober Anhaltspunkt, dass es eben wahrscheinlich so sein könnte. Also haltet Euch nicht an Tests fest, sondern analysiert viele Fälle in der wahren Praxis - nur werdet ihr in Bezug auf Offroader da nicht viel finden .. mit normalen PKWs aber schon.

Leider gibt es viele Radfahrer, die überhaupt nicht im Straßenverkehr aufpassen und einfach drauf losfahren. Ich erlebe es jeden Tag und rege mich darüber auf. Da werden Straßen ohne zu schauen hinter parkenden Autos hervor im rasertempo ohne zu schauen überquert ohne auch nur im Traum daran zu denken, dass da ein Auto kommen könnte ... da wird mit Walkman gefahren, die hören nicht mal eine Autohupe .. da werden die Einbahnstraßen entgegengesetzt langgerast durch die entgegenkommenden langsam fahrenden autos durch - ohne Rücksicht ob sie vielleicht einen Schaden machen .. da wird sich neben einem Auto einfach rücksichtslos durchgezwängt - auch wenn der Platz nicht reicht und man mit dem lenker am Auto langschrammt ... da wird über rote Ampeln gefahren, wo jeder Fußgänger warten würde - die Ampeln gelten auch für Radfahrer .. da wird rücksichtslos auf dem Fußweg geradelt und öfters Fußgänger angefahren .. da wird zu Zweit oder gar zu Dritt auf der Straße nebeneinander gefahren oder ein einzelner Radfahrer fährt in der Mitte der Straße .. usw. die Aufzählungen sind ellenlang Gib ehrlich zu .. wieviele radfahrer oder Fußgänger-Unfälle passieren, wo das Auto wirklich Schuld hat. Ein Autofahrer versucht immer das Schlimmste zu verhindern - auch wenn der Andere einen fehler gemacht hat ... manchmal schafft er es eben leider nicht den Unfall zu verhindern oder abzumildern. Wir sind alle Menschen und machen Fehler.

Ich erwarte von den Radfahrern, dass sie sich im Verkehr nach den Regeln und rücksichtsvoll verhalten. Da ist großer Aufklärungsbedarf gegeben. Eigentlich müsste auch jeder Radfahrer einen Führerschein machen müssen. Ja die radfahrer und deren verhalten im Verkehr regt mich sehr auf, aber deshalb will ich sie nicht verbieten, sondern appelliere an deren Vernunft sich doch bitte rücksichtsvoll und an die Regeln zu halten. Ein Verbot, nur weil sie mir vors Auto geraten könnten (nur mal aus meiner Sicht gesehen) .. das würde doch nicht zum Ziel führen. Kindern gehört eine umfangreiche Verkehrsschulung zur Verfühgung gestellt und besonders sollten die Erwachsenen ihre Aufsichtspflicht ernst nehmen. Als Eltern kennt man die Unberechenbarkeit von Kindern doch. Wer stellt sich wirklich hin und erklärt einem kleinen Kind die Gefahren richtig? Wer hat sein lebhaftes kleines Kind wirklich an Straßen an der Hand. Einen Hund hat man oft an der Leine .. er könnte ja plötzlich auf die Straße rennen .. warum nehmen Eltern ihre Kinder da nicht an die Hand? Ich sehe es oft. Da laufen Erwachsene vor den Kindern oder gar zusammen mit ihnen über eine rote Ampel statt konsequent zu warten! Wie soll ein Kind lernen die Gefahren einzuschätzen. Verkehrserziehung fängt schon im Kleinkindalter an. geht in Kindergärten und Grundschulen und macht mit den Kindern Verkehrserziehung. Früher gabs das mal richtig umfangreich, aber heute?! Sicher kann man ein Kind nicht vor allen gefahren immer bewahren, aber man kann ihm lernen, was die Gefahren sind und wie man sich richtig verhält. Auch ein Kleinkind, welches gerade erst Laufen gelernt hat, kann verstehen, dass die Straße eine Gefahr ist. Da brauch man aber Geduld und konsequentes Verhalten dazu. Schon ein normaler 2jähriger kann problemlos rot und grün und Warten und Gehen an einer Ampel unterscheiden. Wenn die Kinder dann sehen, dass Erwachsene bei Rot gehen, da sagen die dann immer "NEIN, NEIN!". Klar - wenn Kinder spielen, dann vergessen sie alles. Aber man kann im Alltag durch Erzeihung die Gefahren minimieren - nur wer macht das heute noch, wer nimmt sich wirklich die Zeit?

Zitat:

Frage: Wieso kauft man sich diese Autos trotzdem, auch wenn man sie gar nicht braucht?

Wie bereits oben beschrieben - ich brauch meinen Offroader.

Zitat:

Wenn ihr mich also irgendwo in der Region Bodensee überholen solltet, dann bitte mit ausreichend Abstand, damit ich nach dem Urlaub eure Postings noch lesen kann;)

Ich halte immer Abstand beim Überholen und riskante Überholmanöver mach ich nicht .. dann fahr ich eben langsam hinter dem Radfahrer / Mopedfahrer im Standgas hinterher bis ich ihn gefahrlos überholen kann - die zeit hab ich immer. :) .. und Du fahr immer schön am Fahrbahnrand und nicht in der Mitte ;)

Ja - es gibt viele rücksichtslose Autofahrer, aber es gibt genau so viele rücksichtsvolle und das ist unabhängig davon, welches Fahrzeug man hat.

Also komm unversehrt aus dem Urlaub zurück - bis bald.

Uff - ein langer Post, aber vielleicht kann er Dich mal zum Nachdenken anregen und die Wirklichkeit reeller sehen. Vielleicht solltest Du auch mal einen Offroader (einen echten Offroader und einen normalen SUV und dann auch einen LUXUS-SUV alla Porsche oder Hummer) selbst fahren/ mitfahren und dann dieses Thema aus dieser Sicht fair betrachten? Geschmack ist verschieden - klar, aber man sollte um urteilen zu können die andere Seite auch genau kennen, um feststellen zu können, ob es denn in der Praxis wirklich so ist.

Zitat:

Original geschrieben von graufrau

Wenn ihr mich also irgendwo in der Region Bodensee überholen solltet, ...

...dann hast DU schon den ersten Fehler gemacht und fährst auf der Straße, obwohl es einen Radweg gibt...darüber rege ich mich viel mehr auf (Radfahrer trotz Radweg auf der Straße fahrend) als über ein paar große Fahrzeuge in der Stadt...

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Offroad
  5. "Ich saufe für drei" bald auch in "D"