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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
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2694 Antworten
Zitat:
@Drahkke schrieb am 4. November 2016 um 19:21:13 Uhr:
Ich habe nirgendwo geschrieben, daß die Lohnkosten dafür ins Bodenlose sinken. Ist also allein deine Interpretation.
Mit Ironie hast du es nicht so und mit Kostenkalkulation wohl auch nicht....:D:)
Noch ein technischer Hinweis.
Die an einer einzelnen Steckdose zu messende Spannung hängt nicht nur von der ins Haus eingespeisten Versorgungsspannung, den Lasten und Spannungsfällen im L- und N-Leiter ab, sondern auch von der Qualität der Erdung. Ein nicht genügend niederohmiger Hauserder zum Beispiel kann in Verbindung mit starker Last auf nur einem Zweig des Dreiphasenanschlusses dazu führen, dass ein anderer Zweig spürbar "hochgezogen" wird, weil die gesamte Erdungsschiene Spannung hat. So können dann auch mal Spannungen von 250 V messbar sein, obwohl tatsächlich nur die übliche Niederspannung von 3 x 230 V gegen Erde ins Gebäude "reinkommt".
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 4. November 2016 um 20:04:22 Uhr:
Ein nicht genügend niederohmiger Hauserder zum Beispiel kann in Verbindung mit starker Last auf nur einem Zweig des Dreiphasenanschlusses dazu führen, dass ein anderer Zweig spürbar "hochgezogen" wird, weil die gesamte Erdungsschiene Spannung hat.
Da würde ich mal bitte ein technisch genaue Eklärung für haben, wie ein schlechter Hauserder die Spannung zwischen L und N beeinflusst.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 20:12:02 Uhr:
Da würde ich mal bitte ein technisch genaue Eklärung für haben, wie ein schlechter Hauserder die Spannung zwischen L und N beeinflusst.
Das Dreieck wird sich nicht durch das eine "N" verschieben. Das passt so nicht.
Der Erder kann aber natürlich ein Widerstand werden und so zum Spannungsteiler und die Spannung runter ziehen.
Bitte mal an Hand der Skizze den Spannungsteiler einzeichnen.
In der Erdungsanlage fließt kein Strom im Normalbetrieb. Selbst im TT Netz nicht wo kein Schutzleiter mitgeliefert wird.
Erwachsener verwechselt hier anscheinend schlechten Erdungswiderstand mit N Unterbrechung und daraus resultierendem schwebenden Sternpunkt.
Selbst wenn ich den lokalen Erder abklemme (hochomiger gehts wohl kaum) hat das keinen Einfluss auf die Spannung der Anlage.
nach der Lektüre folgender Überlegungen werden wieder einige hier ne frische Unterhose brauchen :D:
Zitat:
Elektromobilität, Share Economy und besserer Klimaschutz werden hierzulande nicht funktionieren, "weil wir die falsche Regelwelt haben", meint Andreas Knie
(...)
In den Städten seien viele nur noch "genervt von den vielen Autos", meint der Sozialwissenschaftler Knie. Das liebste Kind der Deutschen gelte nicht mehr als "die Ikone der Moderne". Gehen oder Radfahren hätten dagegen "enorm an Bedeutung gewonnen". In der Hauptstadt etwa würden nur noch 25 Prozent der Wege mit dem Auto erledigt. Im Trend stehe das "verknüpfte Verkehrsmittel".
Die Zeit ist für Knie daher reif für teils radikale Schnitte. So plädierte Knie, der der Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen der Nationalen Plattform Elektromobilität angehört, etwa für ein "Verbot des Eigentums" an Autos. Es gelte, "nicht das Internet ins Auto zu bringen, sondern das Auto ins Internet". Sprich: Jeder erklicke sich das gerade gebrauchte Verkehrsmittel per Smartphone und App nach "direkter Verfügbarkeit".
http://www.heise.de/.../...e-fordert-Verbot-eigener-Autos-3455829.html
Ihr habt recht, ich muss das präzisieren: Dieser Effekt kann natürlich nur dort auftreten, wo das EVU keinen N- oder PEN-Leiter bereitstellt (Altinstallationen, vermutlich gar nicht mehr zulässig) oder dieser bzw. dessen Betriebserdung selbst nicht OK ist. Ist die Erdung des Sternpunkts - egal wie sie ausgeführt ist - nicht niederohmig genug, bekommst du einen "schwebenden Sternpunkt", dessen resultierende Spannung und Phasenlage von der Lastverteilung in den Zweigen abhängt.
Kleines Rechenbeispiel: Lass zwei Lastzweige hochohmig und setze beim dritten sagen wir 10 Ohm ein, macht 23 A, also etwa 5,3 kW (z. B. Elektroherd). Jetzt gibst du der Erdung (Verbindung zwischen Sternpunkt und Erde) 1 Ohm Widerstand. Damit sinkt die Stromaufnahme auf 21 A (alles bißchen gerundet), der E-Herd kriegt nur noch 209 V und leistet 4,4 kW, was der Hausmann aber nicht merkt. An der Erdschiene im Haus sind jetzt 21 V gegen Erde zu messen (und der Hauserder und/oder N-Leiter samt Betriebserde verbrät ganz nebenbei 440 W Wärme).
Wie wirkt sich diese plötzliche Spannung am Sternpunkt auf die beiden anderen Zweige aus? Antwort: Wegen der Phasenverschiebung STEIGT dort die Spannung zwischen L und N! Und zwar hier um den Betrag 21 V mal Wurzel3 = 12 V. Du wirst also an den Steckdosen dieser zwei Kreise 242 V messen.
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 4. November 2016 um 21:03:33 Uhr:
Ihr habt recht, ich muss das präzisieren: Dieser Effekt kann natürlich nur dort auftreten, wo das EVU keinen N- oder PEN-Leiter bereitstellt (Altinstallationen, vermutlich gar nicht mehr zulässig) oder dieser bzw. dessen Betriebserdung selbst nicht OK ist. Ist die Erdung des Sternpunkts - egal wie sie ausgeführt ist - nicht niederohmig genug, bekommst du einen "schwebenden Sternpunkt", dessen resultierende Spannung und Phasenlage von der Lastverteilung in den Zweigen abhängt.
In Deutschland gibts ja nur TT oder TN Netz. In beiden Fällen ist der Sternpunkt auf Versorgerseite geerdet und wird als Neutralleiter mitgeführt.
Eine Unterbrechung der Erdung auf Versorgerseite ist sehr unwahrscheinlich, da dieser durch die Verknüpfung aller lokalen Erder in den Kundenanlagen ein quasi ununterbrechbares Erdungsnetz zur Verfügung hat. Sprich die Summe aller Fundamenterder in den Haushalten ist "der Sternpunkt".
Schwebend kann dieser nur noch werden, wenn innerhalb der der Kundenanlage der Neutralleiter unterbrochen ist (zum Beispiel an N-Trennklemmen den kleinen Reiter nicht mit der N-Sammelschiene verbunden).
Deswegen ist es bei FIs so wichtig den N Leiter auch an der Klemme mit der Beschriftung N anzuschliessen. Der FI hat einen verzögerten N Öffner (bzw. voreilend schließend - wie man mag). Löst ein FI aus, werden erst die drei Außenleiterkontakte geöffnet und zum Schluss der N Kontakt. Beim Zuschalten entsprechend erst N dann L1/2/3.
Wäre das nicht so, und der N würde zuerst aufgehen hätte man das Problem aus deiner Beispielrechnung.
Hat aber nichts mit dem Zustand des lokalen Erders im Haus zu tun.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 19:16:11 Uhr:
Unser Stromnetz ist auf 230V/400V pm10% ausgelegt. Fakt.
Das 230/400V-Netz ist ausschließlich die normierte Bezeichnung nach IEC für alles was zwischen 207 bis 253 Volt einphasig, bzw. 358 und 438 Volt dreiphasig auf der Leitung ist.
1990 hat man EU-weit mittels IEC-Norm das 230/400V-Netz eingeführt, obwohl in etlichen Regionen in Europa selbst heute noch nichts angepasst ist und es weiterhin 220/380 V sind. Allerdings stört dies niemanden, weil durch die sehr großzügig gewählte Toleranz nach unten es sich um das in Europa existierende 230/400V-Netz handelt.
2001 wurde plötzlich die bis dahin geltende geringe obere Toleranz auf +10% gesetzt, die zwei Hintergründe dafür waren:
1. der Anschluss von GB mit seinem 240/415V-Netz, die heute immer noch 240/415 +/-5% haben, allerdings durch die Toleranzerweiterung nach oben es sich um das in Europa existierende 230/400V-Netz handelt.
2. Die erste VDE-Ausführungsrichtlinie und technische Norm für die Einspeisung von "klimaneutral" erzeugter Energie in Kraft getreten ist. Das sind Wind und Solar inkl. deren Speichertechnik, Wärmekraftanlagen, ..., ausgenommen davon sind echte Wasserkraftwerke. In dieser Norm beträgt die vorgeschriebene Einspeisespannung 240/415 Volt +5%, sind 240-252/415-436 Volt.
Da 252 nicht 253, und 436 nicht 438 sind, handelt sich bei diesen Spannungswerten um das vorgeschriebene in Europa existierende 230/400V-Netz
Lebt man in einer Region, die schon einem sehr großen Anteil aus "klimaneutralen" Anlagen versorgt wird, hat man 240/415 auf dem Netz, denn geringer dürfen diese Anlagen gem. VDE nicht einspeisen.
Da die Betreiber damit Geld verdienen wollen, müssen derartige Anlage so lange wie möglich unter maximaler Last gefahren werden. Bedeutet, dass als Abschaltpunkt der Einspeisung an allen derartigen Anlagen der maximal mögliche Spannungswert eingestellt ist, das sind 252/436 Volt.
Kommen nun noch lastarme Zeiten dazu, zB. Nachts oder am Wochenende, wenn gewerbliche Großverbraucher abgeschaltet sind, dann geht die Netzspannung auch tatsächlich auf 252/436 hoch. Und ist weiterhin ein 230/400V-Netz, weil es nach IEC so benannt ist.
Und wie bereits genannt eine sehr interessante Situation für zB. alte 220/380V-Geräte (vor 87 produziert, vor 90 verkauft), die bis maximal +10% Überspannung betrieben werden dürfen, was 242/418 Volt sind, damit zulässig gem. IEC im 230/400V-Netz betrieben werden dürfen, auf dem die Spannung gem. DIN auch 252/436 Volt betragen kann und ab und an auch beträgt.
Dass derartige Geräte nicht mit Überspannung betrieben werden, liegt gem. TAB in der Verantwortung des Nutzers. Hier ist Oma Erna verpflichtet, bei steigender Spannung ihre alten Geräte bei spätestens 242V vom Netz zu trennen, Stecker ziehen; und kann dann bei sinkender Spannung diese Geräte beim Durchschreiten von 242V wieder einstecken.
Zitat:
Die Energieversorger versuchen die Spannung so stabil wie möglich zu halten.
Das funktioniert aber immer nur so lange, wie Großkraftwerke die deutliche Oberhand im Netz haben und die (min.) 240/415 auf ihre 230/400 herunter ziehen können.
Da die alternativen Energien massiv ausgebaut werden und in nächster Zeit einige Großkraftwerke (Kern- und auch alte Kohlekraftwerke) vom Netz genommen werden, sollte eigentlich klar sein, wo auch mindestens 240/415, gerne auch mal 252/436 auf dem Netz an der Tagesordnung sein werden.
Zitat:
Daraus folgt: In Deutschland gibt es kein 240V Netz.
Weil es nach IEC als 230V Netz bezeichnet werden muss, auch wenn es sich tatsächlich teilweise schon, mittel- bis langfristig dann überall um 240V handelt.
Zitat:
Wenn du zwei Laptops ab das öffentliche Stromnetz anschließt hast du ja auch nicht automatisch ein 19V Netz in Deutschland nur weil deine Verbraucher die 230V auf 19V runterregeln.
Bei solcher Geschichte wird es dann richtig lustig aufgrund unserer Verordnungsformulierer, also wenn man die drei Netzteile richtig zwischen schalten würde und im gesamten bundesweiten Niederspannungs-Versorgungsnetz 19V 3phasig hätte:
Es wäre dann immer noch ein 230/400V-Netz, weil unser Netz diese Bezeichnung trägt. Es wäre dann ein 230/400V-Netz mit einer unzulässig geringen Spannung, weil mit 19V die Min-Spannung von 207/358V unterschritten wäre.
Zitat:
Ich hoffe dir ist nun klar, dass die Aussagen von Kontergewicht zum 240V Netz elektrotechnischer Unfug sind.
Wenn Du darauf bestehst, dass eine unabhängig von der Situation festgelegte Namensbezeichnung, man hätte das Ding genauso gut auch Klaus-Netz nennen können, ein elektrotechnische Fug ist, dann magst Du Recht haben :rolleyes:
Zitat:
Und wie kommen die Daten nun vom KfZ zum Anbieter?
Wahrscheinlich wie alle kommenden Telematikdienste auch, als Zusatzdienst auf eCall, hat ab spätestens 31.3.2018 jeder Neuwagen.
Zitat:
Zitat:
Wer bezahlt das Roaming wenn ich an einer RWE Laterne tanke aber der Chip sagt mein Anbieter sind die Stadtwerke Kleinkleckersheim? Oder muss ich mit jedem Anbieter einen neuen Vertrag abschließen, damit diese direkt bei mir abbuchen dürfen?
Varianten gibt es viele, wie soll man da heute im Detail schon die Zukunft vorhersehen?
Was für "Roaming" hat man denn heute so, wenn man mit einem Vertrag mit einer Bank eine Karte bekommt und damit praktisch europaweit überall alles bezahlen kann?
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:27:31 Uhr:
Vor allem was mach ich in den 5-6 Stunden die mein Auto am Supercharger hängt? Im Kreis laufen und pfeifen?
Jetzt wird komplett frei gedreht :D
Ein Supercharger kann heute 145 kW Ladeleistung, bei 5,5 Stunden Ladezeit lädst Du 800 kWh in Dein E-Auto und kannst damit 5.300 km weit fahren, bis das nächste Mal geladen werden müsste.
An Deiner Stelle würde ich einen Supercharger nicht nur an Deinem, jedem Straßenrandparkplatz vor der Wohnung fordern, sondern auch einen eigenen am Arbeitsplatz. Man weiß ja nie, ob man auf dem Nachhauseweg noch beim Baumarkt vorbei muss, nicht dass es dann die Schweißperlen auf die Stirn treibt, weil es nicht reichen könnte.
Zitat:
@Kontergewicht schrieb am 5. November 2016 um 03:08:51 Uhr:
Man weiß ja nie, ob man auf dem Nachhauseweg noch beim Baumarkt vorbei muss, nicht dass es dann die Schweißperlen auf die Stirn treibt, weil es nicht reichen könnte.
... und falls sich dieser Baumarkt irgendwo in Sibirien befindet, so dass man überrasschend zu einem Umweg gezwungen wird.
Zitat:
In dieser Norm beträgt die vorgeschriebene Einspeisespannung 240/415 Volt +5%, sind 240-252/415-436 Volt.
Eine Einspeisung ist noch kein Netz. Genau wie ein Baum noch kein Wald ist. Wenn ich etwas "in das Netz einspeise" ist das etwas eben immer noch außerhalb des Netzes (nur was draußen ist kann reingehen, sonst wäre es drinnen).
Zitat:
Kommen nun noch lastarme Zeiten dazu, zB. Nachts oder am Wochenende, wenn gewerbliche Großverbraucher abgeschaltet sind,...
Anscheinend hast du keine Ahnung was Nachts so in Industrieanlagen passiert ;) Negative Minuteneserve ist hier das Stichwort. Die grünen Jesuslatschen würden aus den selbigen Kippen, wenn sie wüssten wie die Energieeinsparungen der kleinen Leute durch LED Leuchtmittel oder "Kind mach das Licht aus wenn du aus dem Raum gehst" in der Industrie ad absurdum geführt werden.
Zitat:
...dann geht die Netzspannung auch tatsächlich auf 252/436 hoch. Und ist weiterhin ein 230/400V-Netz, weil es nach IEC so benannt ist.
Dann beantworte mal eine einfache Frage: Wenn die Windkraftanlagen die Netzspannung auf 252V hochziehen könnten/würden, wie könnten sie dann noch Strom ins Netz speisen? Können Windkraftanlagen die Gesetze der Physik aushebeln und im wahrsten Sinne "gegen den Strom schwimmen"?
Zitat:
Bedeutet, dass als Abschaltpunkt der Einspeisung an allen derartigen Anlagen der maximal mögliche Spannungswert eingestellt ist, das sind 252/436 Volt.
Wie gesagt, sind es 253V als Abschaktpunkt. Sonst würde auch deine falsche Aussage mit der 252V Netzspannung noch falscher werden. Aber über 1V brauchen wir jetzt nicht streiten.
Zitat:
Was für "Roaming" hat man denn heute so, wenn man mit einem Vertrag mit einer Bank eine Karte bekommt und damit praktisch europaweit überall alles bezahlen kann?
Dann geh mal mit deiner Volksbank Girokarte zu einem Automaten der Sparkasse und heb 50 Euro ab. Du wirs dich wundern was auf deinem Kontoauszug erscheint. Warum ist Kreditkartenzahlung wohl bei den meisten Einzelhändlern nicht akzeptiert? Roaminggebühren fließen bei jeder Transaktion. Nur weil der Kunde sie teilweise nich sieht fließen sie trotzdem.
Zitat:
Ein Supercharger kann heute 145 kW Ladeleistung, bei 5,5 Stunden Ladezeit lädst Du 800 kWh in Dein E-Auto und kannst damit 5.300 km weit fahren, bis das nächste Mal geladen werden müsste.
Selbst wenn die 6 Stunden übertrieben sind, bleibt die Frage warum ich zum Laden an eine 2km entfernte Säule fahren soll um dann je nach Ladezustand dort 30 bis 75 Minuten dumm rumzustehen? Wer auf Ladetechnik setzt verliert. Wechselakku ist hier das Mittel der Wahl. Alles andere wird zu teuer und nicht akzeptiert werden.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 5. November 2016 um 09:00:21 Uhr:
Zitat:
Was für "Roaming" hat man denn heute so, wenn man mit einem Vertrag mit einer Bank eine Karte bekommt und damit praktisch europaweit überall alles bezahlen kann?
Dann geh mal mit deiner Volksbank Girokarte zu einem Automaten der Sparkasse und heb 50 Euro ab. Du wirs dich wundern was auf deinem Kontoauszug erscheint. Warum ist Kreditkartenzahlung wohl bei den meisten Einzelhändlern nicht akzeptiert? Roaminggebühren fließen bei jeder Transaktion. Nur weil der Kunde sie teilweise nich sieht fließen sie trotzdem
Zu behaupten, dies sei auf Jahrzehnte ein Showstopper, das ist nichts anderes als der Griff nach einem Strohhalm - um ein Contra Argument mehr im Köcher zu haben.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 5. November 2016 um 09:00:21 Uhr:
Zitat:
Ein Supercharger kann heute 145 kW Ladeleistung, bei 5,5 Stunden Ladezeit lädst Du 800 kWh in Dein E-Auto und kannst damit 5.300 km weit fahren, bis das nächste Mal geladen werden müsste.
Selbst wenn die 6 Stunden übertrieben sind, bleibt die Frage warum ich zum Laden an eine 2km entfernte Säule fahren soll um dann je nach Ladezustand dort 30 bis 75 Minuten dumm rumzustehen?
Es geht eben nicht um Stunden - das ist nunmal schlicht falsch.
Es geht auch nicht darum, irgendwo hin zu fahren, zum Laden. Es geht darum, dass man bspw zuhause oder auf Arbeit lädt. In dem Falle kostet das garkeine Zeit, sondern spart Zeit. Denn die Tankstelle unterwegs ist dann nicht erforderlich und man wartet auch nicht - das Auto lädt alleine. In meinem Falle bspw wäre genau das der Normalfall und Laden (bei angenommener Reichweite 300 km) wäre etwa 1x die Woche nötig.
Klar, es gibt mehr oder weniger Ausnahmen: Was damit abgedeckt wird, das reicht nicht für jeden (und auch nicht für jeden immer) und Lösungen sind nicht sofort umgesetzt.
Aber man darf nicht den Fehler machen, hier von einer linearen Entwicklung auszugehen und man darf die Zeit nicht unterschätzen. In 5 Jahren wird manches nicht mehr so sein wie heute - und: Wenn das System für mehr Leute interessant wird, dann wird dies auch wieder die Schaffung neuer Möglichkeiten auslösen und dies wiederum wird das System für mehr Leute interessant machen. Ich bin nicht sicher, ob im Jahre 2030 ein Verbot neuzugelassener Verbrenner überhaupt noch nötig ist und noch irgendjemanden betrifft.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 5. November 2016 um 09:00:21 Uhr:
Wer auf Ladetechnik setzt verliert. Wechselakku ist hier das Mittel der Wahl. Alles andere wird zu teuer und nicht akzeptiert werden.
Es kann auch eine Mischung geben. Wenn ich immer am gleichen Platz parke und dort eine Lademöglichkeit habe, dann sehe ich erstmal keinen Bedarf, meinen Akku zu wechseln. In anderen Szenarien kann das vielleicht hilfreich sein.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 29. September 2016 um 12:36:33 Uhr:
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Nach den Grünen und dem Bundesrat jetzt auch die IG Metall:
IG Metall fordert rasche Abkehr von Benzin- und Dieselautos
Zitat:
Die IG Metall fürchtet, dass deutsche Autokonzerne die Elektromobilität verschlafen. Die Gewerkschaft macht nach SPIEGEL-Informationen nun Druck auf die Industrie - und unterstützt sogar Fahrverbote.
(...)
Iwer: "Technische Raffinessen, um die Emissionen zu senken, helfen uns nicht mehr weiter. Es geht um einen Systemwechsel bei Vollgas. Es geht um eine Verkehrswende - da werden wir nicht drum herumkommen."
MfG, Tazio1935