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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
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2694 Antworten
Wäre eine Alternative (und ein weiterer Kostenfaktor bei der Autoherstellung), aber das Problem der fehlenden Lademöglichkeiten in den Straßen der Großstädte ist damit inmmer noch nicht gelöst.
Jede Ladestation braucht ein Terminal. Und Ladestationen brauchen wir viele bei der langen Ladezeit. Schon bei den Verbrennern staut es sich an der Tanke.
Zitat:
@downforze84 schrieb am 4. November 2016 um 13:00:57 Uhr:
Jede Ladestation braucht ein Terminal. Und Ladestationen brauchen wir viele bei der langen Ladezeit.
Joa. So ziemlich genau 45 Millionen.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:06:46 Uhr:
Joa. So ziemlich genau 45 Millionen.
Icl. Aufbau, Verkabelung, Software für die Abrechnung icl. Rechenzentrum, Wartung, Instandsetzung, zusätzlicher Kraftwerke. Ich glaube, die Umrüstung von Tankstellen auf den ach so verteufelten Wasserstoff wäre billiger....
Ach kommt Männer, wenn wir es schaffen, in Berlin einen neuen Flughafen zu bauen und in Stuttgart diesen tollen neuen Bahnhof, dann sind doch diese paar Ladeterminals Peanuts! ;)
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 4. November 2016 um 12:14:15 Uhr:
Das Abrechnen von Telefonaten mit dem Handy funktioniert doch auch.
Also bekommt jeder ne Art Chipkarte die er dann ins Auto steckt, das seinerseits via Ladekabel mit der Laterne verbunden ist.
Und wie kommen die Daten nun vom KfZ zum Anbieter?
Wer bezahlt das Roaming wenn ich an einer RWE Laterne tanke aber der Chip sagt mein Anbieter sind die Stadtwerke Kleinkleckersheim? Oder muss ich mit jedem Anbieter einen neuen Vertrag abschließen, damit diese direkt bei mir abbuchen dürfen?
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:06:46 Uhr:
Zitat:
@downforze84 schrieb am 4. November 2016 um 13:00:57 Uhr:
Jede Ladestation braucht ein Terminal. Und Ladestationen brauchen wir viele bei der langen Ladezeit.
Joa. So ziemlich genau 45 Millionen.
Da 35% der 40mio Haushalte Ein- und Zweifamilienhäuser sind, brauchen wir dadurch schon mal 14mio Ladestationen weniger. Bedenkt man, dass diese Haushalte meist mehr als 1 Auto haben und bedenkt man weiterhin, dass Stadtbewohner tendenziell viel weniger Kilometerleistung mit ihrem Auto haben als Landbewohner und damit längst nicht jede Nacht laden müssen, so sind das nochmal deutlich weniger Ladestationen, die man tatsächlich bräuchte. Ein Großteil der Stadtbewohner käme wohl tatsächlich damit aus, einmal die Woche zum Supercharger zu fahren, deren Anzahl selbstverständlich sukzessive noch steigen muss, wenn der Anteil der EAutos steigt.
Das alles ist aber noch Zukunftsmusik von 2042, bis alles stehen muss.
Zitat:
@-Xaron- schrieb am 4. November 2016 um 14:18:32 Uhr:
Ach kommt Männer, wenn wir es schaffen, in Berlin einen neuen Flughafen zu bauen und in Stuttgart diesen tollen neuen Bahnhof, dann sind doch diese paar Ladeterminals Peanuts! ;)
Er hat Jehova gesagt :D
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:18:57 Uhr:
Und wie kommen die Daten nun vom KfZ zum Anbieter?
Wer bezahlt das Roaming wenn ich an einer RWE Laterne tanke aber der Chip sagt mein Anbieter sind die Stadtwerke Kleinkleckersheim? Oder muss ich mit jedem Anbieter einen neuen Vertrag abschließen, damit diese direkt bei mir abbuchen dürfen?
Varianten gibt es viele, wie soll man da heute im Detail schon die Zukunft vorhersehen?
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 4. November 2016 um 14:19:48 Uhr:
Das alles ist aber noch Zukunftsmusik von 2042, bis alles stehen muss.
Das werde ich nicht erleben und im übrigen kommt es immer anders, als man denkt. Übrigens stelle ich mir gerade vor: Eine "Station" mit, von mir aus , 50 Plätzen und 150 wollen laden. Bei den Ladezeiten wird das aber eng......:D Könnte aber auch ein Geschäft werden, man könnte Brötchen und Kaffee verkaufen, um die Wartezeit zu verkürzen.
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 4. November 2016 um 14:19:48 Uhr:
Ein Großteil der Stadtbewohner käme wohl tatsächlich damit aus, einmal die Woche zum Supercharger zu fahren, deren Anzahl selbstverständlich sukzessive noch steigen muss, wenn der Anteil der EAutos steigt.
Erst heißt es jede Laterne und jeder Haushalt braucht eine Ladestation mit 3,5kW Schukosteckdose und jetzt brauchen wir plötzlich doch für den Großteil eine große Anzahl Supercharger?
Was denn nun?
Vor allem was mach ich in den 5-6 Stunden die mein Auto am Supercharger hängt? Im Kreis laufen und pfeifen?
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:27:31 Uhr:
Vor allem was mach ich in den 5-6 Stunden die mein Auto am Supercharger hängt? Im Kreis laufen und pfeifen?
Dann nimmst du den gerade aufgeladenen Drittwagen.......:D
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 4. November 2016 um 14:22:25 Uhr:
Varianten gibt es viele, wie soll man da heute im Detail schon die Zukunft vorhersehen?
Ja das stimmt.
Rundsteuertechnik zum Beispiel. Ach ne. Die kann solche Datenmengen garnicht verarbeiten.
PowerLine aber. Mist. Auch nicht. Reichweite zu kurz. Störanfällig und wohnt zufällig ein Amateurfunker in der Strasse, legt der dir höchstoffiziell den ganzen Ladestrang lahm.
LTE Router in jede Laterne? Das wird wohl auch nix. Die sind in der Stahlröhre ja gut geschirmt. Aber man könnte ja alle Lampenmasten umbauen und oben mit kleinen Antennen versehen.
Also doch ein LAN-Adapter an jede Laterne? Die Strassen müssen ja eh aufgerissen werden.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 4. November 2016 um 14:28:55 Uhr:
Dann nimmst du den gerade aufgeladenen Drittwagen.......:D
Oder man macht es wie beim Polentriathlon. Zu Fuß zum Schwimmbad, eine Stunde schwimmen und mit dem geladenen E-Auto wieder nach Hause.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 4. November 2016 um 14:12:00 Uhr:
Icl. Aufbau, Verkabelung, Software für die Abrechnung icl. Rechenzentrum, Wartung, Instandsetzung,
DAS hat Toll collect auch hinbekommen. Und augenscheinlich funktioniert das mit der OBU halbwegs. Direkt per Kabel an die Laterne angeschlossen müsste es dann doch perfekt funktionieren.
Zitat:
zusätzlicher Kraftwerke.
Die zusätzlichen Kraftwerke brauchen wir rechnerisch nur wegen dem Abschalten der KKW und der KKW.
Zitat:
Ich glaube, die Umrüstung von Tankstellen auf den ach so verteufelten Wasserstofff wäre billiger....
Ist Wasserstofff verteufelt? Wäre schade. Ich dachte immer, es ist ein technisches Problem.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 4. November 2016 um 14:27:31 Uhr:
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 4. November 2016 um 14:19:48 Uhr:
Ein Großteil der Stadtbewohner käme wohl tatsächlich damit aus, einmal die Woche zum Supercharger zu fahren, deren Anzahl selbstverständlich sukzessive noch steigen muss, wenn der Anteil der EAutos steigt.
Erst heißt es jede Laterne und jeder Haushalt braucht eine Ladestation mit 3,5kW Schukosteckdose und jetzt brauchen wir plötzlich doch für den Großteil eine große Anzahl Supercharger?
Von brauchen war nicht die Rede. Ich wollte nur aufzeigen, dass es nicht notwendig ist, von heute auf morgen 45millionen Laternen zum Tanken umrüsten zu müssen. Btw. welche Laternen hättest du denn gerne umgerüstet, da sind wahrscheinlich mehr als 45mio vorhanden.
Zitat:
Was denn nun?
Vor allem was mach ich in den 5-6 Stunden die mein Auto am Supercharger hängt?
Frag mich nicht nach der korrekten Definition. Für mich ist ein Supercharger eine Ladestation, die mit mehr als 1C Elektronen in den Acku pumpt, also in weniger als 1h. Abgesehen davon, dass 20% Ladekapazität nicht unterschritten und 80% gerade am Supercharger nicht überschritten werden soll, ist das nach 30 Minuten schon erledigt. Die Alternative "Ackutausch in 90 Sekunden zu $80" haben die Tesla-Fahrer in Kalifornien mit großer Mehrheit abgelehnt - Zeit ist also nicht das Problem.
Zitat:
Im Kreis laufen und pfeifen?
Ja, im Kreis laufen wir hier schon, da schadet es nicht, dies auch mal an der frischen Luft zu tun.