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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten

Themenstarteram 29. September 2016 um 12:36

Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot

Beste Antwort im Thema

Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.

Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.

Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.

Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.

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Zitat:

@R 129 Fan schrieb am 3. November 2016 um 12:13:19 Uhr:

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 3. November 2016 um 12:09:28 Uhr:

Ich mache ja gerne bei Grünen-Bashing mit. Aber dieser Thread zeigt deutlich wie man sich als Grünen-Basher selber lächerlich machen kann. Damit ist auch dem Grünen-Bashing leider nicht mehr geholfen!

Die "Grünen" "bashen" sich schon selber ( siehe die Skandale dieses Haufens in letzter Zeit, ich erwähne da nur den Namen Beck) und lächerlich sind höchtens die, die diesen weltfremden Blödsinn noch verteidigen.

Auch die Grünen machen nicht alles falsch. Für den großen Rest kann man sich aber gerne lustig machen. Wie schon gesagt, Beck und Co. Aber Kretschmann hat ja wohl jetzt Schwarz/Grün eingeläutet.

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 3. November 2016 um 11:54:53 Uhr:

Zitat:

Alles hat seine Zeit und vor allem es braucht seine Zeit. In Zukunft wird mit hoher Wahrscheinlichkeit induktiv geladen. Dann hat sich die Kabeldebatte von ganz alleine erledigt. Für LKW sind Oberleitungen im Gespräch und so weiter und so fort. Ich denke, dass diese Diskussion nur deshalb leicht eskaliert weil manche der Meinung sind, das gehe alles von jetzt auf gleich und die anderen, es gehe gar nicht.

Der letzte Satz stimmt nicht ganz. Die eine Gruppe sagt, es wird funktionieren und dauert seine Zeit (und 14-26 Jahre sind schon lang). Die andere Gruppe sagt, es muss jetzt und sofort ohne Einschränkung gehen oder es kann nie funktionieren, weil, ja weil halt.

Dann haben wir aber 3 Gruppen

1.) Die eine Gruppe sagt, es wird funktionieren und dauert seine Zeit

2.) Die andere Gruppe sagt, es muss jetzt und sofort ohne Einschränkung gehen oder es kann nie funktionieren

3.) Die, welche sagen, das funktioniert niemals

Fazit: aller guten Dinge, sind 3 :D

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 3. November 2016 um 11:59:38 Uhr:

Zitat:

@Martin P. H. schrieb am 3. November 2016 um 11:46:03 Uhr:

Nö, dummerweise hat sie mit ihrer Aussage absolut recht: http://www.taz.de/!5119221/

"Schwere Versorgungsengpässe dürften sich erst recht ergeben, weil Frankreich – entgegen einer auch kürzlich von Industrieminister Eric Besson wiederholten – seit 2004 netto mehr elektrischen Strom aus Deutschland bezieht, als es dorthin exportiert."

Und nicht nur bei Hitze, auch bei Kälte haben die Franzosen Probleme mit ihren AKW:

"Das gilt übrigens nicht nur für die Hitze im Hochsommer, sondern erst recht auch bei extremen Temperaturschwankungen im Winter: Als das AKW Saint-Laurent gebaut wurde, hatte niemand in Betracht gezogen, dass die Loire gefrieren könnte, die zur Kühlung von vier AKWs dienen muss.

Wie Lhomme erzählt, musste im Januar 1987 der Reaktor A1 in Saint-Laurent notabgeschaltet werden, weil seine Kühlung aus der zugefrorenen Loire nicht mehr möglich war. Nur durch vorschriftswidrige Improvisationen habe der französische Stromkonzern EDF eine dramatische Entwicklung vermeiden können."

Also wer erzählt jetzt hier Unsinn - Bahnfrei oder Du? ;)

Bahnfrei immer noch!

Was nun ein einziges Problem aus dem Jahr 1987 einem sagen soll, erschließt sich mir nicht (es liegt übrigens nahe, dass man damals die vorschriftswidrige Improvisationen im Nachgang zu einer vorschriftsgemäßen Maßnahme gemacht hat und deshalb keine Probleme mehr hat).

Wir reden hier nicht nur über einen einzelnen Fall im Jahre 1987; dieser war nur exemplarisch.

Frankreich hat damit offenbar öfter Probleme:

"Ein Problem ergibt sich aus dem Kühlwasserbedarf der Kernkraftwerke in heißen Sommerperioden, sofern diese nicht an einer Küste errichtet wurden. Da Frankreich kaum über Ersatzkapazitäten verfügt, können länger anhaltende Hitzeperioden zu ernsten Problemen in der Sicherstellung der Elektrizitätsversorgung führen.[26] Das zeigte sich zum Beispiel im August 2003.

Ebenfalls kritisch sind länger anhaltende sehr kalte Frostperioden, da in diesen wegen des überwiegend elektrisch beheizten und schlecht isolierten französischen Gebäudebestandes die Stromnachfrage sehr stark ansteigt. So wurde Frankreich z.B. während der Kältewelle in Europa 2012 vorübergehend zum Nettostromimporteur.[27]" (Quelle: https://de.wikipedia.org/.../Kernenergie_in_Frankreich?... )

Zitat:

Und Frankreich importiert deshalb vor allem im Sommer den Strom, weil wir im Sommer nicht hin wissen, wohin mit all dem Zufallsstrom, denn der fällt vor allem im Sommer an.

Das Problem mit dem "Zufallsstrom" ist vor allem deshalb so gravierend, weil es bisher nicht ausreichend möglich war, den produzierten Strom entweder zu speichern oder zügig dorthin zu transportieren, wo er benötigt wird.

Zitat:

@R 129 Fan schrieb am 3. November 2016 um 09:41:15 Uhr:

Zitat:

@Kontergewicht schrieb am 3. November 2016 um 09:33:50 Uhr:

Aber auch mal an Dich, wie wäre es denn mal mit Zahlen und Fakten, warum das Deiner Meinung nach nicht funktioniert?

Du laberst wieder blödes Zeug. Um "Electronic Chash" zu nutzen, muß dafür die Voraussetzung an den Straßenlaternenplätzen geschaffen werden. Kriegt dann jede Steckdose ein Kartenlesegerät? Wie wäre denn, wenn du toller Zukunftsjünger mal deinerseits mit Fakten und Zahlen rüber kommst, was die Laderei deiner Steinzeit-Akkus denn infrastrukurmäßig kosten soll? Aber da du ja wohl noch, wie die anderen Akku-Anhimmeler im Jahre 1899 lebst, wird da wohl nicht viel kommen...:D

 

Die Abrechnugnssysteme gibt es bereits und sie funktionieren ähnlich wie beim CarSharing mit einer Chipkarte, mit der sich der Kunde registrieren muss, damit er mit dieser Karte Strom an den Säulen des Betreibers freischalten kann.

am 3. November 2016 um 13:06

Zitat:

@Martin P. H. schrieb am 3. November 2016 um 12:35:25 Uhr:

Frankreich hat damit offenbar öfter Probleme:

Dass es unter gewissen Umständen zu Problemen kommen kann, möchte ich ja gar nicht bestreiten. Aber diese Einzelfälle sind nicht der Grund dafür, dass Frankreich im Sommer kräftig unseren EE-Strom importiert.

am 3. November 2016 um 13:20

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 3. November 2016 um 12:10:57 Uhr:

Ich habe mich vielmehr darüber lustig gemacht, dass das Kabel, das unter der Laterne durchführt, dass diese per Schalter stromlos gemacht werden soll. Das ist halt nicht so, wie du ja selbst auch schon geschrieben hast, es wird per Rundsignal(!) gesteuert. D.h. im Kabel unter der Laterne ist nach wie vor die volle Leistung anzapfbar.

Nicht unbedingt.

Wiki-Link lesen: Es gibt vom Grundsatz zwei Ausführungen, Laterne an Dauerstrom und Rundsteuergerät (Schalter) im Anschlusskasten der Laterne, oder alle Laternen ohne Schalter an einem eigenen Strang und der gesamte Strang wird über ein Rundsteuergerät (Schalter) geschaltet.

Der zweite Fall ist die klassische Prinzip der Weihnachtsbaumbeleuchtung, bei der der Stecker gezogen wird und die Zuleitung stromlos ist.

 

Zitat:

Ja, dann stimmt meine Rechnung ja doch.:rolleyes:

Nö :D

 

Zitat:

Ist doch für die Maximalleistung egal, ob ich 3x230V oder 1x400VxPhasenkorrektur rechne. Die 400V multipliziert mit der Phasenkorrektur sind ja nicht zufällig dasselbe wie 3x230V.

Du hast zwei Fehler gemacht, neben der falschen, weil nur einphasigen Berechnung, hast Du auch noch missachtet, dass wir seit über 10 Jahren 240 Volt haben.

Deine falsche Rechnung, weil nur einphasig gerechnet, wäre "korrekterweise"

3 x 240 x 63 = 45,360 kW

Bei Dir ist ausschließlich der Zufallseffekt eingetreten, dass sich beide Fehler gegenseitig aufgehoben haben. Die Erhöhung aus der Einphasenberechnung mit der Reduzierung aus dem zu geringen Spannungswert.

 

Zitat:

Man kann ja statt Drehstrom jede einzelne Phase für z.B. verschiedene Räume verwenden und jede Phase zu 14,5kW nutzen. Macht in Summe max. 43,5kW.

Einphasig sind es 240 V x 63 A = 15,120 kW ;)

am 3. November 2016 um 13:24

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 3. November 2016 um 12:52:06 Uhr:

Die Abrechnugnssysteme gibt es bereits und sie funktionieren ähnlich wie beim CarSharing mit einer Chipkarte, mit der sich der Kunde registrieren muss, damit er mit dieser Karte Strom an den Säulen des Betreibers freischalten kann.

Und die Datenübertragung zwischen Ladesäule und Betreiber/Anbieter für Freigabe des Ladevorgangs, Abrechnungsdaten, ... läuft direkt über den Netzanschluss des Ladegeräts; Rundsteuertechnik oder neudeutsch Powerline.

Zitat:

@Kontergewicht schrieb am 3. November 2016 um 13:20:22 Uhr:

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 3. November 2016 um 12:10:57 Uhr:

Ist doch für die Maximalleistung egal, ob ich 3x230V oder 1x400VxPhasenkorrektur rechne. Die 400V multipliziert mit der Phasenkorrektur sind ja nicht zufällig dasselbe wie 3x230V.

Du hast zwei Fehler gemacht, neben der falschen, weil nur einphasigen Berechnung, hast Du auch noch missachtet, dass wir seit über 10 Jahren 240 Volt haben.

Haben wir nicht. Es gibt sowohl Niederspannungsetze mit 240V als auch welche mit 230V. Früher gab es auch noch 220V, das ist passé.

Bei mir zeigt mein Multimeter 230V Wechselspannung an.

Und wenn du schon von 240V sprichst, dann musst du aber auch gleichzeitig von 420V Drehstrom sprechen, denn die beiden Werte sind nun mal nicht unabhängig voneinander.

Ob die Rechnung nun (gerundet) 43,5kW oder 45,360kW oder ob eine Phase 15,120kW statt 14,5kW hat, spielt im aktuellen Thread doch überhaupt keine Rolle! Bei uns werden 3 Phasen verbaut und mit Werten zwischen 43 und 46kW sind sie von den von deinem Vorredner postulierten 30 oder gar 15kW pro Hausanschluss WEIT entfernt und damit für nächtliches Aufladen von EKarren geeignet.

Edit: Sir Donald war dein Vorredner, der von maximal 34kW bzw. 30kVA sprach.

Kinder. Könntet ihr mal aufhören, euch um die Leistungsberechnung bei Dreiphasenanschlüssen zu streiten? Es ist doch nun völlig egal, ob man die Sternspannung als Ausgangspunkt nimmt oder die Dreieckspannung nimmt und dann für die Stromphasenkorrektur alles durch den Korrekturfaktor Wurzel3 teilt. Die Dreieckspannung, na sowas, berechnet sich nämlich aus der Sternspannung mal Wurzel3. Wier immer gilt: Die Physik lässt sich nicht vera*schen.

Zitat:

@R 129 Fan schrieb am 3. November 2016 um 11:56:36 Uhr:

Na dann bin ich ja froh, daß du wenigstens keine Ahnung hast und davon sehr viel.

Ah. Jetzt weiss ich, du bist er hier - der Checker vom Dienst:

http://www.blogrebellen.de/.../

Themenstarteram 3. November 2016 um 20:08

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 3. November 2016 um 12:52:06 Uhr:

 

 

 

Die Abrechnugnssysteme gibt es bereits und sie funktionieren ähnlich wie beim CarSharing mit einer Chipkarte, mit der sich der Kunde registrieren muss, damit er mit dieser Karte Strom an den Säulen des Betreibers freischalten kann.

Aha, die schiebe ich dann in den Laternenschlitz oder den Schlitz im Bordstein :D

am 3. November 2016 um 20:24

Zitat:

@R 129 Fan schrieb am 3. November 2016 um 20:08:10 Uhr:

Aha, die schiebe ich dann in den Laternenschlitz oder den Schlitz im Bordstein :D

Ich teile zwar deine Bedenken, dass das alles nicht so einfach installierbar ist, es sehr teuer wird, aber an der Abrechnung würde es bei einer Steckdose an der Laterne sicher nicht scheitern.

Themenstarteram 3. November 2016 um 20:27

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 3. November 2016 um 20:24:24 Uhr:

 

aber an der Abrechnung würde es bei einer Steckdose an der Laterne sicher nicht scheitern.

Habe ich nie behauptet, nur der Aufwand dürfte nicht bezahlbar sein. Darum geht es mir.

Die Masse wird auch hier zu Preissenkungen führen.

am 3. November 2016 um 20:44

Zitat:

@R 129 Fan schrieb am 3. November 2016 um 20:27:35 Uhr:

 

Habe ich nie behauptet, nur der Aufwand dürfte nicht bezahlbar sein. Darum geht es mir.

Der Aufwand an der Laterne ... sehe ich auch so, der Aufwand für das Bezahlsystem ... das ist heutzutage sehr günstig machbar.

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