- Startseite
- Forum
- Wissen
- Verkehr & Sicherheit
- "Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
Ähnliche Themen
2694 Antworten
Zitat:
@d118bmw schrieb am 22. Oktober 2016 um 13:16:59 Uhr:
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 22. Oktober 2016 um 13:06:47 Uhr:
Da war aber alles zerstört und die Lohnkosten lagen in einem komplett anderen Bereich! Vieles wurde unentgeltlich geleistet, meist nur für Verpflegung und (Not)Unterkunft!
Das ist ein Vergleich von Äpfeln und Pflaumen.
Spielt aber auch keine Rolle. Schließlich leben wir in einer Industrienation. Wenn die das nicht hinbekommt, können wir gleich nach dem Ende der Ölvorkommen mit dem Rad fahren. Aber daran glaubt doch ernsthaft niemand.
Das Fahrrad wäre im Übrigen keine schlechte Alternative und vor allem eine sehr konsequente Wahl :p
Ich glaube, den Elektro- Ängstlichen ist noch nicht so ganz klar, dass ein Elektroauto aus den möglichen Alternativen immer noch die Wahl ist, die ihren Wünschen mit am nächsten kommt.
Zitat:
@zille1976 schrieb am 22. Okt. 2016 um 10:30:23 Uhr:
Ich finde es schon erschreckend wie naiv hier einige sind und meinen man könnte die Fahrzeuge zum Laden mal eben so nebenbei ans Netz stöpseln.
In D waren 2015 über 53.000.000 KfZ zugelassen. Tendenz weiter steigend.
Der Großteil dieser Fahrzeuge wird eben nicht über eine normale 230V Schukusteckdose geladen werden, wenn der Ladezyklus dort 40 Stunden dauert.
Die Regel dürfte werden bei Wenigfahreren 24 Stunden Ladezyklus zu 3,7kW Anschlussleistung.
Sissyphos laesst gruessen! Es ist echt zermuerbend, wie naiv manche Leute irgendwelche Zahlen aus dem Bauch heraus fuer Tatsache halten, nur um anschliessend diese jedesmal von Neuem zerreissen zu muessen. Moers75 hat es doch schom deutlich genug geschrieben. Da das DURCHSCHNITTS-Fahrzeug gerade mal 35km targlich faehrt, muessen taeglich auch nur 35km nachgeladen werden, also 5,25kWh. An einer popligrn Haushaltssteckdose mit 2,3kW Leistung ist der Acku nach weniger als 3h taeglich voll! Deinen Unsinn mit von wegen der GROSSTEIL muesste taeglich 40h laden lass in Zukunft bitte bleiben.
Zitat:
@Moers75 schrieb am 21. Okt. 2016 um 09:48:29 Uhr:
Der durchschnittliche PKW fährt ca. 13000km pro Jahr, macht 35km pro Tag. Macht bei 5l Verbrauch 1,8l pro Tag. Bei irgendwo 15kWh/100km wenn man sich die aktuellen E-Autos auf Spritmonitor anguckt 5,25kWh Strom
Mal etwas weiter ausgeholt, ist ein Großteil unseres heutigen Wohlstandslebens tatsächlich auch auf die billigen Energiequellen zurückzuführen, die die letzten 60 Jahre dominiert haben: Öl, Gas, Kernspaltung. Diese sind nicht endlos verfügbar und/oder ziehen unabsehbare Folgen nach sich. Wer also auf den drohenden Bequemlichkeitsverlust schimpft ("dann müssen wir alle Rad fahren") und dafür die E-Auto-Politik verantwortlich macht, zäumt das Pferd vom Schwanze auf. Die Veränderungen im Individualverkehr sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom eines viel größeren Problems.
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 22. Oktober 2016 um 14:31:04 Uhr:
Da das DURCHSCHNITTS-Fahrzeug gerade mal 35km targlich faehrt, muessen taeglich auch nur 35km nachgeladen werden, also 5,25kWh.
Mit solchen Durchschnittswerten zu argumentieren, ist schon immer der größte Unsinn gewesen. Denn das Durchschnittsauto fährt keine 35km am Tag, sondern mal mehr und mal weniger ;).
Im Fazit gebe ich dir aber recht, die ganz große Mehrheit bräuchte wohl keine besondere Steckdose. Viele E-Auto Fahrer haben sich eine einbauen lassen und sagen heute, die hätte es nicht gebraucht. Und das kann ich nachvollziehen.
40h Ladezeit ... so lange dauert es an eine gewöhnlichen 230 V Steckdose und einem 80kWh Akku. Selbst wenn wir mal so etwas haben und der vielleicht am Vortag auf einer 600km Strecke nahezu entladen wurde, dann kommt eben höchst selten am nächsten Tag die nächste 600km Strecke. Nein, da gurkt man eher die 10km zur Arbeit ... dann mit einem Akku, der eben nicht voll ist ... ist doch egal.
Aufrüsten müsste man das Stromnetz natürlich trotzdem an vielen Ecken. Und wie gesagt, es steckt doch niemand heute Geld rein, wenn von 2030 oder 2040 die Rede ist. Das ist ein langer Zeitraum, ein viel zu langer Zeitraum, damit sich heute schon was tut.
Bei dieser kiffer und Phädopartei wundert mich nichts mehr. Im übrigen sind das auch die größten Deutschlandhasser.
Zitat:
@reom35 schrieb am 23. Oktober 2016 um 01:30:07 Uhr:
Bei dieser kiffer und Phädopartei wundert mich nichts mehr. Im übrigen sind das auch die größten Deutschlandhasser.
Dieser Kommentar ist von solch beispielhafter Sachkompetenz, deren Wirkung man sich nur mit größter Anstrengung entziehen kann.
Zitat:
@d118bmw schrieb am 23. Oktober 2016 um 01:35:27 Uhr:
Zitat:
@reom35 schrieb am 23. Oktober 2016 um 01:30:07 Uhr:
Bei dieser kiffer und Phädopartei wundert mich nichts mehr. Im übrigen sind das auch die größten Deutschlandhasser.
Dieser Kommentar ist von solch beispielhafter Sachkompetenz, deren Wirkung man sich nur mit größter Anstrengung entziehen kann.
Dann verzieh dich mal schnell
Wem es noch nicht aufgefallen ist: die NUB und Beitragsregeln wurden ein wenig geändert. Rechtsradikale Äußerungen sind nicht mehr statthaft. Also etwas Sparsamkeit bei der Verkündung des unerfreulichen Hirnzustands walten lassen. :)
Zitat:
@d118bmw schrieb am 23. Oktober 2016 um 01:35:27 Uhr:
Dieser Kommentar ist von solch beispielhafter Sachkompetenz, deren Wirkung man sich nur mit größter Anstrengung entziehen kann.
Na ja, Gelsenkirchen halt. Da ist die Erwartungshaltung jetzt nicht soooo hoch.
Zitat:
@berlin-paul schrieb am 23. Oktober 2016 um 07:40:37 Uhr:
Rechtsradikale Äußerungen sind nicht mehr statthaft. Also etwas Sparsamkeit bei der Verkündung des unerfreulichen Hirnzustands walten lassen. :)
Den Zusammenhang versteh ich nicht.
Ok, alle Rechtsradikalen sind von Haus aus dumm, soweit nachvollziehbar. Aber der Umkehrschluß, wenn ich jemanden als dumm bezeichne, er automatisch als Rechtsradikaler beschimpt wird, sehe ich irgendwie nicht.
PS: Du solltest dringend deine Freizeitaktivitäten überprüfen. Wer zur Hölle hat so viel Langeweile die NUBs auf Neuerungen zu checken?
Zille ... :rolleyes:
Na ja,ich kann ja nichts dafür das manche so vergesslich sind oder zu jung um sich zu erinnern.
Ich kann mich gut daran erinnern das die Grünen schon immer dafür eingestanden sind weiche Drogen zu legalisieren.
Und auch an den Antrag im Bundestag Sex mit minderjährigen nicht mehr zu bestrafen.
Sind nun mal Tatsachen auch wenn es dem einen oder anderen nicht gefällt.
Zitat:
@berlin-paul schrieb am 23. Oktober 2016 um 07:40:37 Uhr:
Wem es noch nicht aufgefallen ist: die NUB und Beitragsregeln wurden ein wenig geändert. Rechtsradikale Äußerungen sind nicht mehr statthaft. Also etwas Sparsamkeit bei der Verkündung des unerfreulichen Hirnzustands walten lassen. :)
Dann erkläre mir doch mal warum mein Beitrag Rechts war. Bin mal gespannt was da kommt.
Das hat leider nichts mit dem Eingangsthema zu tun. Nach den NUB und Beitragsregeln müsstest Du dazu einen eigenen thread oder Blog aufmachen. Meine Antwort würde Dir auch bestimmt nicht gefallen. Sorry. :)
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 22. Oktober 2016 um 19:27:51 Uhr:
Mal etwas weiter ausgeholt, ist ein Großteil unseres heutigen Wohlstandslebens tatsächlich auch auf die billigen Energiequellen zurückzuführen, die die letzten 60 Jahre dominiert haben: Öl, Gas, Kernspaltung. Diese sind nicht endlos verfügbar und/oder ziehen unabsehbare Folgen nach sich. Wer also auf den drohenden Bequemlichkeitsverlust schimpft ("dann müssen wir alle Rad fahren") und dafür die E-Auto-Politik verantwortlich macht, zäumt das Pferd vom Schwanze auf. Die Veränderungen im Individualverkehr sind nicht die Ursache, sondern ein Symptom eines viel größeren Problems.
Eben.
Und wenn man sich die Antworten der E-Mobiltäts-Kritiker mal anschaut, stellt man mit Erschrecken fest, daß sich viele der dort vorgebrachten Argumente aus dem dem Unwillen speisen, notwendige Veränderungen anzuschieben und die dafür erforderliche Investitionslast zu schultern. Daß sich der Fortschritt in dieser Richtung aus einer gemeinschaftlichen gesellschaftlichen Anstrengung entwickeln muß und nicht von Staat und Industrie allein geschultert werden kann, wird dabei immer gern wahlweile abgelehnt, ignoriert oder negiert.