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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten

Themenstarteram 29. September 2016 um 10:36

Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot

Beste Antwort im Thema

Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.

Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.

Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.

Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.

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Wenn nur die blöde Nacht nicht wäre...

Viele Dächer sind aber auch nicht Solartauglich, sei es wegen der Stabilität oder der Ausrichtung.

Der Witz ist das Baugebiete immer noch so ausgewiesen werden so das Solaranlagen auf dem Dach nicht sinnvoll genutzt werden können weil die Häuser "falsch" stehen.

Deutschland exportiert jetzt schon massig Strom. Dummerweise zu Tageszeiten wo eh schon tendenziell ein Überangebot besteht. Ersatzweise muss dann zu Zeiten knappen Angebots Importiert werden, zu entsprechenden Kosten.

Das Problem ist das man den Strom aus Sonne und Wind 1:1 in die Netze einspeist. Scheint die Sonne und der Wind bläst hat man ein Überangebot und wenn es Bewölkt ist oder Nacht und Windstill wird es im wahrsten Sinne des Wortes Duster.

Das Ergebnis kann man an der steigenden EEG-Umlage erkennen.

Zitat:

@-Xaron- schrieb am 19. Oktober 2016 um 11:23:18 Uhr:

Nun, die Foren-Experten würden wohl sagen, dass die Rechnung nur funktioniert, wenn auch die Sonne scheint. ;)

Ist den Autoren des VDI vielleicht ebenfalls bekannt, dass in D die Sonne nicht immer scheint?

Das wird in der Berechnung schon berücksichtigt sein. Durchschnittliche Sonnenscheindauer, Breitengrad etc.

Problem ist die Speicherung. Hier bietet das E-Auto in doppelter Hinsicht die Lösung. Angeschlossen, speichert es den Strom der PV-Anlage und gibt es ihn auch nachts wieder ab.

Nach der Nutzung im E-Auto werden die Akkus einem Zweitverwendung als günstiger Stationärspeicher zugeführt.

Macht Nissan ja schon so. Wird gängige Praxis werden.

https://www.welt.de/.../Nissan-baut-Stromspeicher-fuer-zu-Hause.html

Zitat:

@Sir Donald schrieb am 19. Oktober 2016 um 11:26:21 Uhr:

Wenn nur die blöde Nacht nicht wäre...

Da hast Du recht, früher war bzw. in den veralteten privaten Anlagen ohne Speicher ist das in der Tat ein großes (technisches) Problem.

Wenn auch dank der völlig sinnfreien garantierten Einspeisevergütung unserer Regierung kein wirtschaftliches.

Heute, bzw. in aktuellen Photovoltaikanlagen ist das glücklicherweise keines mehr.

Eine speicherlose Anlage wird daher heute kaum noch jemand im Privatbereich bauen.

Dann bleibts auch hell, wenns dunkel wird.;)

Zum Einlesen:

https://www.solarwatt.de/komponenten/stromspeicher

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 19. Oktober 2016 um 10:16:01 Uhr:

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 19. Oktober 2016 um 10:09:00 Uhr:

AKW ist alles andere als billig.

Echt? Teuer wird Strom doch erst seit dem Ökowahn.

Nicht der Ökowahn, sondern deren garantierte Einspeisevergütung, das sich ja Gott sei Dank geändert hat, aber eben noch einige Jahre braucht, bis alle Garantien ausgelaufen sind.

AKW ist nicht billig. Oder wer bezahlt das Recycling dieser Anlagen? Die Betreiber mit ihren lächerlichen Rücklagen sicher nicht. Die Lagerung/Beseitigung deren Brennstoffe kosten dem Steuerzahler auch Milliarden. Nur weil es buchhalterisch nicht auf der Stromrechnung steht, zahlt der Endverbraucher diese erheblichen aber nicht aufgeführten Kosten trotzdem, da er Personalunion mit dem Steuerzahler ist.

Die Umstellung auf PV und Wind allein reicht aber trotzdem nicht, es fehlt nach wie vor ein brauchbarer Speicher. Auf "Monstertrassen" könnten wir verzichten, wenn die WKA-Betreiber in Bayern sich auch mit kleineren Höhen begnügen würden (und nicht nur auf Gewinnmaximierung aus wären), dafür aber mehr Spargel aufstellen.

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 19. Oktober 2016 um 13:25:12 Uhr:

Die Betreiber mit ihren lächerlichen Rücklagen sicher nicht.

Du mußt dabei fairerweise bedenken, daß da keiner von politischen Kurzschlußreaktionen ausgegangen ist, und eine Betriebsdauer von (keine Ahnung) 40 Jahren geplant war.

Unterm Strich dürfte es (unter geplanten Voraussetzungen) die billigste Energieform sein.

Gruß Metalhead

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 19. Oktober 2016 um 13:25:12 Uhr:

Auf "Monstertrassen" könnten wir verzichten, wenn die WKA-Betreiber in Bayern sich auch mit kleineren Höhen begnügen würden (und nicht nur auf Gewinnmaximierung aus wären), dafür aber mehr Spargel aufstellen.

Windkraft finde ich da aber albern.

Wenn ich bei uns auf 'nen Hüglel klettere und 'ne 360°-Drehung mache, zähle ich um 80 Windräder.

Die erzeugen zusammen so viel Energie wie 5 Windräder an der Küste (nur da macht Windkraft meiner Meinung nach Sinn).

Gruß Metalhead

Zitat:

@Bahnfrei schrieb am 19. Oktober 2016 um 13:25:12 Uhr:

 

AKW ist nicht billig. Oder wer bezahlt das Recycling dieser Anlagen? Die Betreiber mit ihren lächerlichen Rücklagen sicher nicht. Die Lagerung/Beseitigung deren Brennstoffe kosten dem Steuerzahler auch Milliarden. Nur weil es buchhalterisch nicht auf der Stromrechnung steht, zahlt der Endverbraucher diese erheblichen aber nicht aufgeführten Kosten trotzdem, da er Personalunion mit dem Steuerzahler ist.

Genau so schaut´s aus.

Ein weiterer Punkt, der gern unter den Teppich gekehrt wird, ist die Frage der Versicherung im Falle eines Unfalls: http://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/a-761954.html

""Die Kernenergie ist aber letztlich nicht versicherbar", sagte der Versicherungsexperte Markus Rosenbaum am Mittwoch in Berlin. Wollte eine Versicherung für ein AKW ausreichende Prämien innerhalb von 50 Jahren, beispielsweise der Restlaufzeit eines Meilers, aufbauen, müsse sie pro Jahr 72 Milliarden Euro für die Haftpflicht verlangen."

Heißt auf deutsch übersetzt: Im Falle eines Unfalls zahlt (wieder mal) die Allgemeinheit.

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 19. Oktober 2016 um 13:38:29 Uhr:

wie 5 Windräder an der Küste (nur da macht Windkraft meiner Meinung nach Sinn).

Finde ich nicht. Abgesehen davon, dass man dann entsprechend genauso viel Masten für den Stromtransport aufstellen muss wie wenn man die Windräder lokal aufstellt, halte ich grundsätzlich eine dezentrale Stromproduktion für robuster. Eine Vermaschung von Stromproduzenten und -konsumenten ist stabiler als eine sternförmige Hierarchie.

Ich denke aber, dieses Thema auszuschlachten geht hier im Thread zu weit. Wir sind uns aber sicher einig, dass es auf Dauer so nicht weitergehen kann, wie wir unsere tägliche Ration an Energie derzeit erhalten.

Das ist wie mit der Intelligenz. Im "Schwarm" ist sie effektiver. :)

Vor allen Dingen redet ja auch keiner darüber, dass man vielleicht auch einfach mal lernen sollte, mit weniger Energie auszukommen. Es wird nur darüber gesprochen, wie man den steigenden Bedarf decken kann. Die Frage ist aber auch, muss er in dieser Form steigen.

Die Leuchtmittel-Verordnung der EU ist da nur ein Beispiel für die Bemühungen, mit weniger Energie auszukommen.

Nur als kleines Beispiel. Unser Vierpersonenhaushalt verbraucht im Jahr knapp unter 1.500 kWh, und das seit längerer Zeit stabil. Nein, wir veranstalten dafür keine besonderen Zaubereien. Und die Grünen habe ich noch nie gewählt.

Cool!

Ich bin zu Hause der große "macht gefälligst das Licht aus wenn ihr nicht mehr im Zimmer seid" Verfechter, wir haben keine veralteten Haushaltsgeräte und trotzdem verbrauchen wier zu viert seit Jahren schön konstant unsere gut 3500kWh.

Irgendwas mache ich falsch.

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 19. Oktober 2016 um 19:02:42 Uhr:

Das ist wie mit der Intelligenz. Im "Schwarm" ist sie effektiver. :)

Genau 10x IQ=20 ist besser als 1x IQ=150 :D

So handhabt es wohl auch die Politik. :D

Gruß Metalhead

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