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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
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2694 Antworten
Zitat:
@Matsches schrieb am 10. Oktober 2016 um 12:09:13 Uhr:
Zitat:
@S Klasse Fan schrieb am 10. Oktober 2016 um 12:03:31 Uhr:
Und inwiefern sind Deine 3 Punkte keine, die über den Geldbeutel gehen?
Was meinst Du?
Natürlich gehen die über den Geldbeutel.
Ich sagte doch, anders gehts in Deutschland meiner Ansicht nach auch nicht?
Die Frage ist nur noch, wessen Geldbeutel denn am meisten belastet wird.
Das Verbot wird nicht kommen. Weil es gar nicht mehr benötigt wird.
Man stelle sich vor, 1995 hätte jemand gefordert, 2010 müssen alle PKW über 150PS zu 75% Diesel sein.
Ging von ganz alleine. Wenn etwas "cool" ist, einen "haben wollen"-Reflex auslöst, dann verkauft sich das von alleine.
Und das geht 2017 mit dem Ampera-E los, der Tesla 3 wird richtig loslegen und Anfang der 2020er kommen dann auch die deutschen Hersteller aus den Puschen. Bis 2030 ist das E-Auto die Normalität. Da kaufen nur noch ein paar Petrolheads aus dem MT V&S Verbrenner...
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 10. Oktober 2016 um 12:44:38 Uhr:
Ging von ganz alleine. Wenn etwas "cool" ist, einen "haben wollen"-Reflex auslöst, dann verkauft sich das von alleine.
Womit der Problem des Kladens für Laternenparker leider immer noch nicht gelöst ist.....Also wage ich diesen Ausführungen mal zu widersprechen. Die E Karren waren vor 116 Jahren schon tot, jetzt kommen sie als Zombies wieder. Aber man kann natürlich alles kaufen und dann mit der Bahn fahren- natürlich elektrisch. Die Hersteller legen immer als Tiger los und enden als Bettvorleger.
Parkt Dein R129 an der Laterne?
Wenn wir die andere Hälfte der Autos, die nicht an der Laterne parken, umgestellt bekommen, ist schon viel gewonnen.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 10. Oktober 2016 um 09:06:53 Uhr:
Ein schönes Beispiel für die sprunghafte "Verbesserung" der Akkus sind gerade die Mobiltelefon-Akkkus: Man kann gar nicht so schnell gucken, wie die alle sind. Welch Fortschritt.....:D
Weil der Verbrauch mit jedem neuen Smartphone vielleicht steigt?
Mein Nokia 5800 hat bei Kauf vor 7 Jahren etwa 10 Tage im Standby durchgehalten. Nach einem Austausch des Akkus ein paar Jahre später waren es plötzlich 18 Tage. Ist das kein Fortschritt? Gut, man sieht immer nur die Dinge, die zur eigenen Argumentation am Besten passen.
Zitat:
@Bikerleo66 schrieb am 10. Oktober 2016 um 07:28:06 Uhr:
Mal so allgemein, in einem anderen Thread zum Thema E-Mobilität werden die Akkus als unkaputtbar und langlebig hingestellt, als ich diese als größten und teuersten Schwachpunkt darstellte. Die darauffolgenden Antworten sprechen Bände und sind typisch. Da lag ich wohl doch nicht so daneben?
Die Pflege eines Notebook- oder Smartphoneakku hat immer noch nur sehr entfernt etwas mit dem Acku eines Eautos zu tun. Daran ändert sich auch nix in diesem Thread. Entsorgung ist auch kein Problem, da es bei ausreichender Masse an Gebrauchten wunderbar zweitverwertet und sogar recyceln lässt. Anders Benzin und Diesel: Als CO2 ist es nur noch als Treibhausgas brauchbar, wir brauchen deshalb in Zukunft wahrscheinlich keine Heizungen mehr zu Hause.
Nur offensichtlich willst du die Argumentation nicht akzeptieren, dann beschwer dich auch nicht, dass man über dich herzieht.
Zitat:
@Bahnfrei schrieb am 10. Oktober 2016 um 13:49:40 Uhr:
Weil der Verbrauch mit jedem neuen Smartphone vielleicht steigt?
Der "Verbrauch" der Elektrokarren auch. Licht, Radio, Klimaanlage uws. und dann noch eine Steigung und mit der Herrlichkeit ist es bald vorbei. Hier scheint ein Mißverständnis vorzuliegen: Ich habe absolut nichts gegen den E-Motor - solange dessen Versorgung gesichert ist. Mit den vorsintflutlichen Akkus, die hier immer gerne schön geredet werden, funktioniert das jedenfalls nicht. Nicht umsonst hat die Bahn Oberleitungen und die Berliner S-Bahn eine Stromschiene. Die Akku-Triebwagen landeten schnell auf dem Abstellgleis.
Es gibt auch Busse, die an Oberleitungen fahren.
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 10. Oktober 2016 um 13:10:52 Uhr:
Parkt Dein R129 an der Laterne?
Im Sommer ja, im Winter nein, aber der Vermieter der Garage investiert garantiert nichts in Steckdosen, würde auch den bißchen teuer bei den Anzahl der Garagen und Stellplätze, wobei noch für jeden ein seperater Stromzähler dazu kommt. Das ist der ganze Rattenschwanz, der immer unter den Teppich gekehrt wird.
Hi,
aber du musst doch sehen welche Entwicklung die Akkutechnik in den letzten 10 Jahren gemacht hat. Obwohl gerade das Elektroauto nun wirklich nicht im Fokus stand.
Die Entwicklung wird sich jetzt noch beschleunigen wenn große Hersteller in den Markt einsteigen und die Stückzahlen steigen. In 10 Jahren werden nur noch sehr wenige Einschränkungen ihrer persönlichen Mobilität hin nehmen müssen wenn sie ein EV mit Akku besitzen.
Gruß tobias
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 10. Oktober 2016 um 14:54:39 Uhr:
aber du musst doch sehen welche Entwicklung die Akkutechnik in den letzten 10 Jahren gemacht hat.
Gruß tobias
Die wären ? Außer den Knallfrosch-Samsung-Akkus natürlich :D.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 10. Oktober 2016 um 14:56:11 Uhr:
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 10. Oktober 2016 um 14:54:39 Uhr:
aber du musst doch sehen welche Entwicklung die Akkutechnik in den letzten 10 Jahren gemacht hat.
Gruß tobias
Die wären ? Außer den Knallfrosch-Samsung-Akkus natürlich :D.
Doppelte Kapazität bei halbem Gewicht, du Knallfrosch. Dir geht das aktuelle Geschehen um dich herum doch tatsächlich am Arsch vorbei, sorry. Ich bin hier aus deinem Thread zu deinem Wohl heraus.
Ich versuche mal meine Frage von Seite 19 erneut zu stellen. Hier sind sicher einige Ökolobbyisten unterwegs. Ich pfeife auf große Akkus in den Autos. Mich interessiert, wo und wie ich mein Auto laden soll. Muss ich dann ein Stromkabel aus dem Kellerfenster ziehen? Was mache ich, wenn ich nicht vor meinem Kellerfenster parken kann? Es geht um die Praxis und nicht wieviel Akku im Auto ist. Im Übrigen saufen Hybriden auf der Bahn mehr als ein Diesel, weil der Elektromotor dort nicht hilft.
Den letzten Tesla habe ich kann schick mit 130 Kmh auf der Autobahn überholt. Ich schreibe hier von Richtgeschwindigkeit. Diese fahre ich meist, weil ich keinen Bock auf rasen habe und auch ans Ziel komme. Zum Preis eines Tesla schreibe ich lieber nichts. Können dann nur noch die Reichen selbstbestimmt von A nach B fahren? Bei all den Fragen ist es auch egal wieviel Windstom beim Laden des Autos genutzt wird. Habe gestern mal nach Wasserstofftankstellen gesucht, die nächte ist in Berlin!
Zitat:
@Lewellyn schrieb am 10. Oktober 2016 um 13:10:52 Uhr:
Parkt Dein R129 an der Laterne?
Wenn wir die andere Hälfte der Autos, die nicht an der Laterne parken, umgestellt bekommen, ist schon viel gewonnen.
Dann schau dich mal in den Großstädten um. Dann siehst Du, wie viele PKW eigentlich an der "Laterne" parken. Dieser Begriff wird allzu gerne pauschalisiert. Auch andere Stellflächen, gerade in großen Miethäusern, Neubauten mit Stellflächen etc. Das stelle ich mir gerade lustig vor, wenn dann die Hälfte der Parker dort anfängt, die Autos zu verkabeln.
Alleine ein Neubaugebiet-Parkplatz mit, sagen wir mal 100 Stellflächen sollte dann auch zumindest 50 Ladestellen haben. Welche Ladeleistungen dort dann benötigt werden, wenn alle zur Feierabendzeit ihre Boliden wieder aufladen wollen, kann man sich leicht ausrechnen. Ich hoffe nur, die Infrastruktur wird dann genauso euphorisch angepasst, wie heutzutage die E-Mobilität gepriesen wird!
Bei uns wird jetzt auch eine Wasserstofftanke gebaut. Eine Tesla-Ladestation ist schon da, da steht eigentlich immer mind. 1 Auto, welches geladen wird. Wenn die Modelle X und 3 mal auf dem Markt sind, wird es sicher noch mehr.
Ein Bekannter hat sich nen Golf GTE gekauft, mehr als zufrieden.
Wenn es nächstes Jahr im Sommer nen E-Polo gibt, bestelle ich wohl einen als 2. Wagen. Stromkabel wird dann natürlich passend verbaut, das ist es sicher Wert!