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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
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2694 Antworten
Weil man die Industrie und den Hafenbetrieb ebenfalls an die Kandare genommen hat.
Zitat:
Neben Industrien und Alltagsverkehr der privaten Autos und Lastwagen kann die Luftverschmutzung zu einem wesentlichen Teil dem Hafen-Binnenverkehr zugeschrieben werden, d. h. den Lastwagen, die zwischen Kai und Ablage Güter tragen und bei denen sich oft die Motoren im Leerlauf befinden. Abhilfe sollen elektrische Schwerlastwagen schaffen, die seit 2009 eingeführt werden.[27]
Aus dem Artikel über LA in Wikipedia.
Übrigens finde ich es unhöfflich englische Artikel kommentarlos zu verlinken, nicht Jeder hat die entsprechenden Sprachkenntnisse um das Zeug zu übersetzen. Deswegen halte ich solche Quellen schlicht für Untauglich. :D
Des weiteren hat man in LA wieder begonnen einen ÖPNV zu installieren, Quelle war mal ein Bericht in einer Zeitschrift. Damit fahren zwar wohl eher ärmere Einwohner aber das sorgt dafür das viele alte schlecht gewartete Kisten von der Straße kommen.
Ein großes Problem von LA ist aber auch die Lage, Berge die den Luftaustausch behindern. Was aber auch bedeutet das entsprechende Windverhältnisse auch die Luftqualität verbessern können.
Letzten Endes hat diese Stadt aber das gleiche Problem wie alle Großstädte, zu viele Einwohner auf zu wenig Fläche.
Zitat:
@tazio1935 schrieb am 29. August 2017 um 20:34:31 Uhr:
... und wenn man sich nur ein klein wenig mehr Mühe macht, dann findet man innerhalb weniger Minuten eine Grafik, die einem die Abnahme von Stickoxiden und Kohlenmonoxid in L.A. und anderen Regionen Kaliforniens zeigt, von 1960 bis 2010. Siehe unten.
Hinweis an alle, das sind logarithmische Diagramme. Die Werte sind nicht nur auf zwei Drittel bzw. die Hälfte gesunken, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte. Der Sprung ist viel größer.
Das Ende des Benziners/Diesel witrd über kurz oder lang kommen, das ist für mich keine Frage. Es gilt sich unabhängig zu machen von Wüstenstaaten, die mit den Petrodollars so "schöne" Organisationen wie z.B. den IS unterstützen. Mein Favorit bleibt der Wassenstoff, wo es noch einige Probleme zu erledigen gibt. Vermutlich wird auch hier der chinesische Markt den Startschuß geben, denn wenn man sich die Umweltsituation z.B. in Peking so ansieht, da kriegt man das Grauen. Die E-Karre ist aus den bekannten Gründen keine Lösung, da das Problem nur an den Rand verlagert wird ( wer mal die uralten Dreckschleudern von Kraftwerken dort gesehen hat, weiß von was ich rede). Vielleicht macht auch die Brennstoffzelle das Rennen, das wird alles die Zukunft zeigen. Der Markt wird es letztlich regeln, irgendwelche irren Verbotsorgien braucht kein Mensch.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 30. August 2017 um 06:47:53 Uhr:
...Vermutlich wird auch hier der chinesische Markt den Startschuß geben, denn wenn man sich die Umweltsituation z.B. in Peking so ansieht, da kriegt man das Grauen. Die E-Karre ist aus den bekannten Gründen keine Lösung, da das Problem nur an den Rand verlagert wird ( wer mal die uralten Dreckschleudern von Kraftwerken dort gesehen hat, weiß von was ich rede).
...
@R 129 Fan
Ja wir wissen auch, dass Wasserstoff auf Plantagen angebaut wird oder mittels Algen produziert wird. Schmutzige Kraftwerke werden dafür nicht benötigt. Die Plantagen brauchen aber viel Platz. Es gibt auch noch die Möglichkeit, das Wassermolekül mit einen scharfen Messer aufzuteilen. Dann hat man Wasserstoff und Sauerstoff. Dafür braucht man aber viele Arbeitskräfte, das ist aber in China kein Problem.
:o
Natürlich können die Chinesen auch Wasserstoff mit regenerativen Strom produzieren. Den könnte man aber genauso gut, aber verlustärmer, gleich ins Emobil laden.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 30. August 2017 um 06:47:53 Uhr:
Mein Favorit bleibt der Wassenstoff, wo es noch einige Probleme zu erledigen gibt. Vermutlich wird auch hier der chinesische Markt den Startschuß geben, denn wenn man sich die Umweltsituation z.B. in Peking so ansieht, da kriegt man das Grauen. Die E-Karre ist aus den bekannten Gründen keine Lösung, da das Problem nur an den Rand verlagert wird ( wer mal die uralten Dreckschleudern von Kraftwerken dort gesehen hat, weiß von was ich rede). Vielleicht macht auch die Brennstoffzelle das Rennen, das wird alles die Zukunft zeigen.
wenn man heute von Wasserstoffauto spricht dann ist im Allgemeinen ein Brennstoffzellenfahrzeug gemeint. In der Brennstoffzelle wird der gespeicherte Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser umgewandelt und dabei entsteht Energie.
Das verbrennen von Wasserstoff war ein Irrweg das hat meines Wissens nur BMW mal etwas intensiver ausprobiert aber dann schnell aufgegeben.
Das Problem ist wenn ich 20kwh Energie habe und speichere die in einem Elektroauto kann ich damit problemlos 100-130km fahren.
Wenn ich 20kwh benutze um Wasserstoff herzustellen ,den Wasserstoff dann in einer Brennstoffzelle in Energie zurück umwandele und damit ein Auto antreibe komme ich damit vielleicht 30-35km weit.
Für das Wasserstofffahrzeug benötige ich also 3x mehr Energie die eben womöglich aus den von dir genannten dreckigen Kraftwerken kommen.
Gruß Tobias
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 30. August 2017 um 07:42:04 Uhr:
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 30. August 2017 um 06:47:53 Uhr:
Mein Favorit bleibt der Wassenstoff, wo es noch einige Probleme zu erledigen gibt. Vermutlich wird auch hier der chinesische Markt den Startschuß geben, denn wenn man sich die Umweltsituation z.B. in Peking so ansieht, da kriegt man das Grauen. Die E-Karre ist aus den bekannten Gründen keine Lösung, da das Problem nur an den Rand verlagert wird ( wer mal die uralten Dreckschleudern von Kraftwerken dort gesehen hat, weiß von was ich rede). Vielleicht macht auch die Brennstoffzelle das Rennen, das wird alles die Zukunft zeigen.
wenn man heute von Wasserstoffauto spricht dann ist im Allgemeinen ein Brennstoffzellenfahrzeug gemeint. In der Brennstoffzelle wird der gespeicherte Wasserstoff mit Sauerstoff zu Wasser umgewandelt und dabei entsteht Energie.
Das verbrennen von Wasserstoff war ein Irrweg das hat meines Wissens nur BMW mal etwas intensiver ausprobiert aber dann schnell aufgegeben.
Das Problem ist wenn ich 20kwh Energie habe und speichere die in einem Elektroauto kann ich damit problemlos 100-130km fahren.
Wenn ich 20kwh benutze um Wasserstoff herzustellen ,den Wasserstoff dann in einer Brennstoffzelle in Energie zurück umwandele und damit ein Auto antreibe komme ich damit vielleicht 30-35km weit.
Für das Wasserstofffahrzeug benötige ich also 3x mehr Energie die eben womöglich aus den von dir genannten dreckigen Kraftwerken kommen.
Gruß Tobias
Als Vorteil muss man dagegen halten, dass heute schon viel Strom übrig ist, der nicht verbraucht werden kann da Strombedarf und Stromerzeugung bei regenerativen Energien häufig nicht synchron laufen. Meine Photovoltaik z.B. regelt seit März fast jeden Tag ab, weil der Akku im Keller voll ist, der Hausverbrauch gerade recht niedrig und ich nicht mit mehr als 50 % der Nennleistung einspeisen darf. Da könnte der überschüssige Strom bei mir im Keller wunderbar Wassermoleküle spalten und das Gas ins Gasnetz einspeisen oder einen Drucktank im Keller füllen, aus dem ich dann wiederum mein Brennstoffzellenfahrzeug tanken kann (oder im Winter mit einer Brennstoffzelle im Keller Strom und Wärme für das Haus erzeugen kann, wenn die Photovoltaik dafür nicht ausreicht).
Wenn die elektrische Energie also übrig ist und regenerativ erzeugt wird, also nix kostet, wäre die Effizienz zweitrangig. Besser mit relativ hohen Verlusten Wasserstoff erzeugt als den Strom verschenkt oder abgeregelt.
Beispiel bei mir:
Im vergangenen Jahr (September 16 - August 17) haben wir 7.400 kWh verbraucht (5 Köpfe, Heizung und Warmwasser mit L/W-Wärmepumpe, 160 m² Wohnfläche KFW 70). Die Photovoltaik hat in dieser Zeit 8.300 kWh Strom geliefert, ins Netz eingespeist wurden davon 2.900 kWh. Grob geschätzt hätte die Photovoltaik von März bis Oktober ca. 1/3 mehr liefern können, wenn sie nicht aufgrund der Regularien (Einspeisebegrenzung) heruntergeregelt hätte, so ca. 2.300 kWh. Soll heißen: ich hätte ca. 5.200 kWh "übrig" um Wasserstoff zu erzeugen. Hätte ich einen Akku, der diese 5.200 kWh speichern könnte, hätte ich gar keinen Strom mehr aus dem Netz beziehen müssen (das waren in dem Zeitraum 3.200 kWh). Da ich nicht so blauäugig bin zu glauben, dass Akkus in dieser Größe in absehbarer Zeit in den Keller passen, wäre die Wasserstofferzeugung und -Speicherung eine denkbare Alternative. Dann hätte ich von den 5.200 kWh überschüssigen Strom immerhin etwas mehr als 1.700 kWh gespeichert und könnte meinen Strombezug nochmal um die Hälfte reduzieren. Mit etwas mehr Dachfläche (und/oder noch leistungsstärkeren Modulen) wären dann auch 100 % Autarkie möglich.
Hi,
praktisch ist das mit der Wasserstofferzeugung im Haus halt ein ziemlicher Aufwand und auch nicht ganz ungefährlich. Möchte gar nicht wissen welche Auflagen du da erfüllen müsstest und welche regelmäßige Kosten da auf dich zukommen würden. Allein die Ex geschützte Kompressoranlage um den Wasserstoff zu komprimieren dürfte ein gewaltiger Geld- und Energiefresser sein.
Ich habe einen Flüssiggastank im garten der muss auch regelmäßig geprüft werden.
Ein größerer Akku im Keller kommt dich da wahrscheinlich günstiger. Zusätzlich noch ein Elektroauto das Nachts von diesem Akku geladen wird.
100% Autarkie ist machbar aber absolut nicht wirtschaftlich.
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 29. August 2017 um 21:24:19 Uhr:
...
Wäre schön, wenn du im Themenverlauf bleibst und nicht einfach irgendwas rein blähst.
Wäre schön, wenn du nicht immer den Klugscheißer und Blockwart gäbest. :p
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 30. August 2017 um 10:12:01 Uhr:
praktisch ist das mit der Wasserstofferzeugung im Haus halt ein ziemlicher Aufwand und auch nicht ganz ungefährlich. Möchte gar nicht wissen welche Auflagen du da erfüllen müsstest und welche regelmäßige Kosten da auf dich zukommen würden. Allein die Ex geschützte Kompressoranlage um den Wasserstoff zu komprimieren dürfte ein gewaltiger Geld- und Energiefresser sein.
Ich habe einen Flüssiggastank im garten der muss auch regelmäßig geprüft werden.
Ein größerer Akku im Keller kommt dich da wahrscheinlich günstiger. Zusätzlich noch ein Elektroauto das Nachts von diesem Akku geladen wird.
100% Autarkie ist machbar aber absolut nicht wirtschaftlich.
Das ganze war auch eher ein Gedankenexperiment. Aber im großen Stil, in Windparks z.B., oder cloudmäßig für mehrere Photovoltaikanlagen (bei uns im Ort haben mindestens 1/3 der Häuser Photovoltaik), warum nicht? Um nur die theoretisch durch Wasserstoff nutzbaren 1.700 kWh in einem Akku zu speichern, bräuchte ich 200 Akkus von der Größe, wie ich ihn jetzt im Keller habe (9,2 kWh). Dafür müsste die Miniaturisierung schon extreme Fortschritte machen...
Und wie gesagt: der Wasserstoff dürfte nur zur Speicherung überschüssigen regenerativen Stroms dienen. Wasserstoff aus Kohlestrom herzustellen wäre in der Tat blödsinnig.
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 30. August 2017 um 10:22:50 Uhr:
Wasserstoff aus Kohlestrom herzustellen wäre in der Tat blödsinnig.
Was auch für die heiligen Akku-Autos gilt.
Das ist ja das schöne an dir, deine Diskussionsbeiträge sind immer so sachlich und enthalten zum Beispiel niemals abwertende Attribute wie "heiliger" Akku.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 30. August 2017 um 10:39:05 Uhr:
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 30. August 2017 um 10:22:50 Uhr:
Wasserstoff aus Kohlestrom herzustellen wäre in der Tat blödsinnig.
Was auch für die heiligen Akku-Autos gilt.
Nicht unbedingt, weil auch bei denen nach X Kilometern die CO2-Bilanz und auch die Abgasbilanz besser ist als bei konventionellen Fahrzeugen, abhängig vor allem von der Größe des Akkus. Trumpf ist hier eben der gute Wirkungsgrad bei dem eigentlichen Fahrbetrieb, der gleicht den erhöhten Energieaufwand bei der Herstellung wieder aus. Bei der Herstellung von Wasserstoff würdest Du aber da schon 2/3 Verlust haben (die Du bei der direkten Stromnutzung nicht hättest). Und würdest Du den Wasserstoff dann noch in Verbrennungsmotoren nutzen, hättest Du auch nur den erbärmlichen Wirkungsgrad von ca. 30 % eines Verbrennungsmotors (im Gegensatz zu den ca. 90 % bei der Kombination Brennstoffzelle + E-Motor).
Macht also für den Weg Strom -> Wasserstoff -> Verbrennungsmotor einen Gesamtwirkungsgrad von erbärmlichen 9,9 %, beim Weg Strom -> Wasserstoff -> Brennstoffzelle auch nur 29,7 %. Bei der Verwendung von regenerativ erzeugtem Überschussstrom wäre das aber relativ egal, der kostet ja nix und erzeugt auch keine Abgase.
Hmmmm... gibt es dazu verlässliches (!) Zahlenmaterial? Zur Umweltbilanz gehören Herstellung (incl. Rohstoffgewinnung), Betrieb / Lebensdauerbetrieb incl. Service, Ausbau und Entsorgung. Ich kenne da bislang immer nur abschnittsweise Betrachtungen, und je nachdem, wie man die Abschnitte wählt, schneidet die eine oder andere Lösung eben besser oder schlechter ab.
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 30. August 2017 um 10:54:05 Uhr:
Das ist ja das schöne an dir, deine Diskussionsbeiträge sind immer so sachlich und enthalten zum Beispiel niemals abwertende Attribute wie "heiliger" Akku.
In Brennstoffzellen-Fahrzeugen sind heilige Akkus verbaut, im Gegensatz dazu sind im reinen BEV unheilige Akkus verbaut. Leider wird dieser gravierende Unterschied von unzähligen Halb-Experten nicht wahrgenommen. Dieser Umstand wird vom sach- u. fachkompetenten User @R 129 Fan völlig zu Recht, auf dem entsprechenden sprachlichen Niveau, regelmäßig angeprangert.
;):D