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"Grüne" wollen Diesel-und Benzinautos verbieten
Da fällt einem nichts mehr zu ein. Was haben die eigentlich geraucht? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:
http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/84462-gruene-autos-verbot
Beste Antwort im Thema
Es ist erschreckend, wie naiv manche hier an langfristige politische Prozesse herangehen.
Was ist eigentlich passiert? Eine Partei hat ein Ziel. In diesem Fall hat sie ein ökologisches Ziel. Also wird dazu eine Maßnahme formuliert, die noch weit in der Zukunft liegt - wohlwissend, dass diese Maßnahme sowieso nicht exakt so umgesetzt wird. Vielmehr geht es darum, eine Diskussion anzustoßen. In einer solchen Diskussion wird man dann möglicherweise irgendwann mal zu einem tragfähigen Kompromiss kommen.
Es ist also keine Gesetzesverkündung. Es ist auch nicht der Untergang des Abendlandes oder der motorisierten Fortbewegung. Es ist einfach die Eröffnung einer Diskussion mit dem langfristigen Ziel, eine Veränderung zu erreichen, die weit unterhalb des jetzt formulierten Gesprächsbeginns entfernt liegt.
Aber bei einigen geht die Klappe ja leider sofort schon runter, nur weil die Grünen etwas sagen.
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2694 Antworten
@R 129 Fan
Was willst du uns mit diesem Link beweisen? Dass deine Lieblingsfeinde Die GEH, ERR, Ü, EN und E noch viel zu harmlos sind, weil die Grenzwerte fuer NOx und CO2 in g/km sowohl in Japan als auch USA seit 2005 DEUTLICH unter denen der EU liegen?
@Sir Donald
Du verwechselst da gerade nicht zufaellig Kalifornien mit Nevada (Las Vegas)?
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 15:10:27 Uhr:
Wobei Kalifornien seit sie ihren Umweltwahn entdeckt haben quasi Pleite ist.
Der Zusammenhang zwischen den Abgasgrenzwerten und den kalifornischen Staatsfinanzen erschließt sich mir nicht so ganz. Zumal in Kalifornien gar kein Hersteller von konventionell angetriebenen Fahrzeugen ansässig ist...
Zitat:
Dabei sind Abgase in Kern das kleinste Umweltproblem dort,
Schon mal in Los Angeles gewesen?
Zitat:
das größere Problem wäre die Wasserverschwendung. Da macht man voll auf Öko aber baut Hütten die zwingend Klimaanlagen brauchen, legt in der Wüste Golfplätze und Acker an und so weiter. Aber die Abgase sind Böse, wobei es auch in Kalifornien nur wenige Orte wirklich betrifft.
Das stimmt zwar, aber ich wüsste auch keinen Grund, warum man die eine Baustelle nicht anpacken sollte, so lange die andere Baustelle nicht fertig ist. Das eine hat mit dem anderen ja nichts zu tun...
Irgendwo mal gelesen das der Staatshaushalt sich in den Keller verabschiedete als der Staat auf den Umwelttrip ging.
Und klar, da man keine Autoindustrie hatte konnte man problemlos strenge Grenzwerte erlassen. Wobei die offensichtlich nicht zu besserer Luft in den chaotisch wuchernden Metropolen geführt hat aber die wenige Industrie zur Abwanderung animierte, natürlich eher wegen den sonstigen Auflagen und Ärgernissen. Was Kalifornien hat ist mit Apple und Co Firmen die Milliarden verdienen, gigantische Ansprüche an die Infrastruktur stellen aber keine Steuern zahlen.
Aber wie der Umweltgedanke dort gelebt wird sieht man an der Wasserverschwendung, der Verbreitung der Luxusschlitten usw und daran das Promis Preise für ihren Einsatz für den Umweltschutz bekommen und zur Verleihung Kumpels mit Privatflugzeugen einfliegen lassen.
Aber was haben die strengen Zulassungsvorschriften dort gebracht? Bisher nichts. Aber immerhin sind sie in Los Angeles wieder auf die Idee gekommen endlich mal wieder einen ÖPNV aufzubauen, den es bis vor rund 100 Jahren gab. Aber letztlich zeigt dieser Staat das auch strengste Vorschriften in solchen Metropolen nichts bringen.
Baustellen anpacken ist eine gute Idee, nur muss man auch Baustellen stilllegen wenn sich zeigt das dort nichts zu holen ist und an anderer Stelle ansetzen. Vor allem aber mal einsehen das man immer einen Punkt erreichen wird wo man mit höchstem Aufwand nichts mehr erreicht.
Es ist sicherlich so, dass durch vermehrte Umweltmaßnahmen auch vermehrt Staatsgelder gebunden werden (und damit Steuergelder).
Ob das aber erst mal grundsätzlich falsch ist oder nicht, das kann man wohl so einfach nicht entscheiden. Sicher fehlen Gelder, die in Umweltprojekte gesteckt werden, an anderer Stelle. Aber der Staat (jeder Staat!) ist bekanntlich findig darin, neues Geld vom Steuerzahler zu beschaffen.
Und andererseits können vermehrte Ausgaben im Umweltsektor durchaus zu namhaften Einsparungen an anderer Stelle des Staatshaushalts führen.
Dass ein Staat "pleite ist, weil er Umweltschutz betreibt", halte ich eher für unzutreffend.
Zitat:
@R 129 Fan schrieb am 29. August 2017 um 12:15:33 Uhr:
Wie sieht die Sache international aus?
Und noch einmal für alle zum Mitschreiben:
Die Grünen machen vielleicht Wahlkampf, können hier aber gar nix treiben. Treiben tun die Chinesen und andere für die Deutsche Autoindustrie wichtige Exportländer. Und da ist der Gedanke des Umweltschutzes auch nur ein Teil der Wahrheit. Eher noch wichtiger ist, dass der Vorsprung, den die Deutsche Automobilindustrie bei Verbrennungsmotoren nun einmal hat, durch das Vorschreiben von Elektroantrieben eliminiert wird. Und somit der eigenen (chinesischen und indischen) Autoindustrie somit deutlich bessere Chancen im Wettbewerb geschaffen werden.
Somit hat die Automobilindustrie gar keine andere Wahl, als eben solche Antriebe anzubieten. Oder sich eben aus diesen Märkten zurückzuziehen, was aber erst Recht das Ende dieser Sparte wäre.
Und zu glauben, man könnte die potentiell wegbrechenden Exporte nach China durch Exporte nach Afrika und Brasilien ausgleichen nenne ich mal, wohlwollend formuliert, naiv.
Soll heißen: um langfristig eine Chance auf den Weltmärkten zu haben, muss die Deutsche Automobilindustrie Vorreiter sein, nicht Bremser. Die Entwicklung auszusitzen und darauf zu setzen, dass sich der Trend als Fehler erweist und wieder verschwinden wird, wäre deutlich riskanter.
P.S.
Wie gut staatliche Eingriffe bzw. Schutz und Subventionen langfristig funktionieren, kann man ja an der Deutschen Steinkohle- und Werftindustrie erkennen. Im letzteren Fall gibt es aber auch ein Positivbeispiel, wie man auch in einem solchen Markt durch Innovationen und neue Wege konkurrenzfähig bleiben kann: Meyer Werft Papenburg.
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 29. August 2017 um 16:26:13 Uhr:
...
Und noch einmal für alle zum Mitschreiben:
Die Grünen machen vielleicht Wahlkampf, können hier aber gar nix treiben. Treiben tun die Chinesen und andere für die Deutsche Autoindustrie wichtige Exportländer. Und da ist der Gedanke des Umweltschutzes auch nur ein Teil der Wahrheit. Eher noch wichtiger ist, dass der Vorsprung, den die Deutsche Automobilindustrie bei Verbrennungsmotoren nun einmal hat, durch das Vorschreiben von Elektroantrieben eliminiert wird. Und somit der eigenen (chinesischen und indischen) Autoindustrie somit deutlich bessere Chancen im Wettbewerb geschaffen werden.
Das mag alles sein. Doch das sind seit Jahrhunderten die Prinzipien eines grenzüberschreitenden Warenverkehrs - jedes Land hat seine eigenen Methoden, die eigenen Ziele und die eigene Wirtschaft zu fördern und andere auszubremsen. Und wenn es nur (angeblich aus Gründen des Verbraucherschutzes bestehende) Zulassungs- und Zertifizierungserfordernisse sind; in Wahrheit sind dies Marktzugangsbeschränkungen.
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 29. August 2017 um 16:26:13 Uhr:
...
Soll heißen: um langfristig eine Chance auf den Weltmärkten zu haben, muss die Deutsche Automobilindustrie Vorreiter sein, nicht Bremser. Die Entwicklung auszusitzen und darauf zu setzen, dass sich der Trend als Fehler erweist und wieder verschwinden wird, wäre deutlich riskanter.
Volle Zustimmung. Schade nur, dass die deutsche Autoindustrie seit Jahren (Jahrzehnten?) anderes tut, wohlwollend gepampert von einer verantwortungslos agierenden, kurzsichtigen Politik.
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 29. August 2017 um 16:26:13 Uhr:
...
P.S.
Wie gut staatliche Eingriffe bzw. Schutz und Subventionen langfristig funktionieren, kann man ja an der Deutschen Steinkohle- und Werftindustrie erkennen. Im letzteren Fall gibt es aber auch ein Positivbeispiel, wie man auch in einem solchen Markt durch Innovationen und neue Wege konkurrenzfähig bleiben kann: Meyer Werft Papenburg.
Auch volle Zustimmung... nur hinsichtlich der Meyer-Werft gebe ich zu bedenken, dass der Landstrich dort, um eben diese Werft dort am Leben zu halten, jede Menge Einschnitte hinnimmt. Man könnte Papenburg auch Meyerburg nennen.
Steinkohle war ein schlechtes Beispiel. Da ist bald Schicht im Schacht. Warum nun die "Grünen" diesen Verbotsamok laufen, weiß ich nicht. Vielleicht wollen sie endlich wieder unter 5% und kommen mal zu den Zielen zurück, die sie mal hatten, als ich sie mal gewählt hab - allgemeines Erstaunen.....
Wer vehement seinen Benziner/iesel behalten will, kann aber auch noch anderes tun außer die "richtige" Partei zu wählen oder Veränderungen zu fordern.
Wenn ich sehe:
- wer am Wochenende alles bei schönem Wetter absolute Kurzstrecken zum Bäcker fährt
- mit dem Auto ins Fitnesstudio fährt um dort aufs Laufband zu hüpfen
- das vergessene Lebensmittel statt im Supermarkt um die Ecke 10 km entfernt kauft, weils da günstiger ist (das ist kein Witz, das machen viele tatsächlich so)
- den Firmenwagen mit dem Pedal am Bodenblech bewegt anstatt nicht ganz Vollgas
- ...
... der kann lange wettern. Der ist ein erhebliches Teil des Problems und nicht bloß das "Opfer".
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 16:09:07 Uhr:
Und klar, da man keine Autoindustrie hatte konnte man problemlos strenge Grenzwerte erlassen. Wobei die offensichtlich nicht zu besserer Luft in den chaotisch wuchernden Metropolen geführt hat
Was meinst Du denn mit "offensichtlich"?
Kannst Du Deine These, dass die Luftverschmutzung dort nicht abgenommen hat, bitte anhand von verlässlichen externen Quellen belegen? Zahlen, Daten, Fakten. Es gilt nämlich weiterhin: Unbelegte Aussagen sind wertlos.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 16:09:07 Uhr:
Aber was haben die strengen Zulassungsvorschriften dort gebracht? Bisher nichts.
Das ist nochmal die gleiche Behauptung, erneut ohne Beleg. Bringe bitte Zahlen aus verlässlicher Quelle, aus denen hervorgeht, dass die Luftverschmutzung in L.A. oder Kalifornien gleich geblieben ist.
MfG, Tazio1935
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 16:09:07 Uhr:
Aber was haben die strengen Zulassungsvorschriften dort gebracht? Bisher nichts.
Es hat mich jetzt weniger als 1 Minute gekostet, um über Google das hier zu finden:
Kannst Du nicht bitte endlich Deine Beihauptungen auf ihre Richtigkeit überprüfen, BEVOR Du sie hier ins Forum stellst? Warum überlässt Du diese Aufgabe stets anderen? Das geht nun schon seit Jahren so und nervt in gleicher Weise wie Deine Bekannten-Masche.
MfG, Tazio1935
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 16:09:07 Uhr:
Aber was haben die strengen Zulassungsvorschriften dort gebracht? Bisher nichts.
... und wenn man sich nur ein klein wenig mehr Mühe macht, dann findet man innerhalb weniger Minuten eine Grafik, die einem die Abnahme von Stickoxiden und Kohlenmonoxid in L.A. und anderen Regionen Kaliforniens zeigt, von 1960 bis 2010. Siehe unten.
Nochmal die Frage: Warum machst DU diese Recherche eigentlich nicht? Kostet das zu viel Zeit, die man besser für das Schreiben von noch ein paar sinnlosen, unbelegten Behauptungen verbraten kann? Es ist DEINE These, dass die strengen Zulassungsvorschriften keinen Effekt auf die Luftqualität in L.A. haben. Und damit auch DEIN Job, diese Behauptung zu belegen. Zu viel verlangt?
Weil alles was Ich verlinke in deinen Augen eh nichts taugt.
Und wenn man sich die Grafik anschaut kommt das Gleiche raus wie in Deutschland, seit Jahrzehnten sinken die Werte. Aber man kann keinen Punkt erkennen wo die Einführung der strengen Normen den Trend verstärkt hätten.
Und was medizinische Studien aus den USA angeht, da sollte man sehr vorsichtig sein.
Im Übrigen, wo ist der Beweis das die strengen Abgasnormen für PKW Ursache für die sinkenden Werte sind?
Zitat:
@Blubber-AWD schrieb am 29. August 2017 um 11:34:18 Uhr:
Zitat:
@Brunolp12 schrieb am 25. August 2017 um 19:32:40 Uhr:
... die es überall und unabhängig von politischen Richtungen gibt.
... was die Sache nicht besser macht.
Wäre schön, wenn du im Themenverlauf bleibst und nicht einfach irgendwas rein blähst.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 20:59:37 Uhr:
Weil alles was Ich verlinke in deinen Augen eh nichts taugt.
Stimmt nicht. Und schon Wikipedia finde ich als Quelle meist ganz tauglich, auch deshalb, weil am Ende weiterführende Links zu finden sind, die zu ernstzunehmenden Quellen führen.
Zitat:
@Sir Donald schrieb am 29. August 2017 um 20:59:37 Uhr:
Im Übrigen, wo ist der Beweis das die strengen Abgasnormen für PKW Ursache für die sinkenden Werte sind?
Wie bitte? Wenn schädliche Emissionen aus Verbrennungsmotoren reduziert werden und die Luftqualität anschließend besser wird, welchen Schluss lässt das wohl zu? Möchtest Du behaupten, dass der Betrieb von Pkw in L.A. keinen Einfluss auf die dortige Luftqualität hat?
Registrierte Pkw in Los Angeles County:
- 1998: 4,82 Mio.
- 2008: 5,86 Mio.
- 2015: 6,29 Mio.
Trotz viel mehr Fahrzeugen ist die Luft besser geworden.
Alternative Erklärungsansätze mit Quellenangabe?
MfG, Tazio1935
