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"BMW schafft sich ab": Million verprellte 6-Zyl.- Kunden ?

BMW 3er F31, BMW 3er F30
Themenstarteram 29. Juni 2012 um 8:25

Hier in MT haben sich in diversen Threads schon weit über 100000 potentielle BMW-Kunden mit dem Thema

4-Zyl. gegen 6-Zyl. "befasst"...

Wenn man mal annimmt, daß vielleicht nur jeder 10. "BMW-Interessent" hier in MT "aktiv" ist, kommt man leicht auf insgesamt über 1 Million Kunden, die der "Abstieg zum 4-Zylinder" emotional "berschäftigt", die evtl. deswegen enttäuscht sind, still und leise innerlich BMW "kündigen" ...

Wenn man bedenkt, wie anderereits mit Millionenaufwand, mit Hochglanzbroschüren, Internetauftritten, Rennsportbeteiligungen, Zeitungsanzeigen, Fernsehberichten usw. um das Firmen-Image und jeden Kunden gekämpft wird, finde ich den "Flurschaden" durch diese "Vergewaltigung" von großen Teilen der Kundschaft zum 4-Zylinder ziemlich gewagt, riskant !

 

Wenn man sich gegenüber der Konkurrenz nicht mehr mit dem alten, überaus wertvollen, seit Jahrzehnten gefestigten "feinen-Motoren-Image" absetzt, versinkt man laaangsam aber sicher im Meer der austauschbaren "Jedermannautos"!

Nur "schnelle Autos" gibt es auch anderswo genügend!

Da nützt es auch nicht zu sagen: Man kann ja doch noch 6-Zyl. Modelle kaufen: Die sind zwar toll, aber mittlerweile so teuer, daß sie für "Normalsterbliche" völlig unerreichbar sind ...

Außerdem tut noch unsere Politik ein Übriges, einem das Autofahren immer und überall zu vermiesen, alle gleich zu machen:

Der Porsche soll möglichst von München bis Hamburg brav hinter der Ente herfahren, Tempo 30, Verbote, Blitzer, saftige Srafen usw. usf.

Ob diese "Verarsche" der Bürger auf allen Gebieten noch lange gut geht ???

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Hier in MT haben sich in diversen Threads schon weit über 100000 potentielle BMW-Kunden mit dem Thema

4-Zyl. gegen 6-Zyl. "befasst"...

Wenn man mal annimmt, daß vielleicht nur jeder 10. "BMW-Interessent" hier in MT "aktiv" ist, kommt man leicht auf insgesamt über 1 Million Kunden, die der "Abstieg zum 4-Zylinder" innerlich "berschäftigt", die evtl. deswegen enttäuscht sind, still und leise innerlich "kündigen"

Wenn man bedenkt, wie anderereits mit Millionenaufwand, mit Hochglanzbroschüren, Internetauftritten, Rennsportbeteiligungen, Zeitungsanzeigen, Fernsehberichten usw. um das Firmen-Image und jeden Kunden gekämpft wird, finde ich den "Flurschaden" durch diese "Vergewaltigung" von großen Teilen der Kundschaft zum 4-Zylinder ziemlich gewagt, riskant !

 

Wenn man sich gegenüber der Konkurrenz nicht mehr mit dem alten, überaus wertvollen, seit Jahrzehnten gefestigten "feinen-Motoren-Image" absetzt, versinkt man laaangsam aber sicher im Meer der austauschbaren "Jedermannautos"!

Da nützt es auch nicht zu sagen: Man kann ja doch noch 6-Zyl. Modelle kaufen: Die sind zwar toll, aber mittlerweile so teuer, daß sie für "Normalsterbliche" völlig unerreichbar sind ...

Ob das lange gut geht ???

Dein Posting macht sehr gut deutlich, wie irrational das Thema in den Köpfen der Leute ist.

Nur mal zur Info: Deutschland hat 82 Millionen Einwohner, davon fahren die wenigsten einen BMW, davon die wenigsten einen R6, davon die wenigsten den 325i, der überhaupt nur durch einen R4 ersetzt worden ist. Und von denen, die übrig bleiben haben auch nicht alle ein Problem mit dem neuen, schnelleren 328i. Und von denen die dann noch übrigen bleiben kann sich vielleicht wieder nur ein Teil den 335i nicht leisten.

Rechnet man das runter, sind es wahrscheinlich wirklich nur die paar in den Foren (+ ein paar andere), die so stark verärgert sind, dass sie ihre Kaufentscheidung davon abhängig machen würden.

Ich kann den Ärger nachvollziehen, aber zu denken, dass BMW einen Fehler macht, ohne es zu merken, ist schon weit hergeholt. Im Gegensatz zu uns haben die alle Zahlen, die wissen genau wieviel Motoren jeweils verkauft werden, wie sich die Verhältnisse verschoben haben und mit was man Umsastz generiert und was nachgefragt wird.

Ist es da nicht viel wahrscheinlicher, dass diejenigen, die diese Infos nicht haben die Lage falsch einschätzen?

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Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

Muss man halt abwägen, hier ist vieles Geschmacks- und Empfindenssache. UND ich finde ein wichtiger Faktor ist halt auch ob man den Wagen selber zahlen muss oder ihn von der Firma gestellt bekommt. Wer nichts dran zahlen muss wird auch nicht 3x über einen F30 nachdenken sondern ihn einfach holen, spätestens in 2-3 Jahren gibts ja eh was neues wieder (falls Fehlentscheid).

Ich glaube diese falsche Stammtischvorstellung, dass manche Leute ihr Auto einfach von der Firma gestellt bekommen wird sich niemals auflösen. So wie Du es beschreibst ist es schon rein rechtlich nicht zulässig, da ein Auto immer ein geltwerter Vorteil ist, der versteuert werden muss. Im Endeffekt ist ein über die Firma bezogenes Auto ein ganz normaler Bestandteil des Gehalts, der anders versteuert wird.

Dass nach drei Jahren wieder was neues kommt, ist bei sehr sehr vielen Privatkunden genauso der Fall.

Naja, trotzdem - die ziehen dir 15 vom Gehalt ab, hast ne Tankkarte und zahlst keine Reparaturen usw!

So entspannt fahr ich mit meinem privatwagen nicht durch die Gegend!

Zitat:

Original geschrieben von betriebswirt83

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

 

An den wirklich vergeigten Punkten (Interieur) wird ja hier zum größten Teil kein schlechtes Wort gelassen, dabei ist DAS die einzige "wahre" Schwäche des 3ers.

Doch, der F30 ist eigentlich ein scheiss-Auto. Das einzige was man durchgehen lassen kann, ist das Exterieur-Design.

Gruß

und wenn BMW anstatt neue DInger zu entwickeln einfach die 6paks etwas modifiziert hätte, dann wärs für dich doch ein super duper wagen oder? :rolleyes:

Zitat:

Original geschrieben von Amen

Na ja - noch reissen die Hinterachsen nicht aus der Karrosserie wie beim E46. Die einzige Schrottbaureihe beim 3er war der E46 - denn die gingen wirklich nur noch auf den Schrott.

Der E46 Facelift war der stimmigste 3er, den BMW jemals gebaut hat:

- Gelungenes Exterieur

- Attraktiv designtes Interieur mit top Material- und Verarbeitungsqualität

- Attraktives Motorenprogramm

- Als erstes BMW-Modell mit Bügeltürgriffen

- War auch bei der Sicherheit für damalige Verhältnisse gut und hatte als erstes Mittelklassemodell den Kopfairbag

- Gutes Fahrwerk, das nicht zu hart und nicht zu weich war

- Gute Geräuschdämmung (im Vergleich zum Wettbewerb)

Der E90 war einfach hässlich, das Interieurdesign enttäuschend. Das Fahrwerk war zu hart. Mit dem Facelift wurde er zwar schöner, der hässliche Innenraum blieb.

Der F30 ist ein schönes Auto, das Interieurdesign ist ansprechend, jedoch ist die Materialqualität nicht optimal, das Motorenangebot dürftig und die Geräuschdämmung ist nicht optimal (im Vergleich zum Wettbewerb).

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

Zitat:

Original geschrieben von Amen

 

So richtig wie das ist, so sehr ist es doch ("gefühlt") ein Unterschied, ob man mehr Steuern zahlt (böser Staat :p) oder aktiv Geld ausgeben muss.

Abgesehen davon ist es schlichtweg weniger Geld. Ein 3er kostet ehrlich gerechnet mindestens 750 Euro Vollkosten pro Monat, versteuert man 60000€ BLP ist man immer noch erheblich günstiger dran.

Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben: jemand, der netto 750 EUR mehr verdient ist genau in der selben Situation wie jemand, der 750 EUR netto weniger hat, dafür das Auto gestellt bekommt. Das meinte ich. Der einzige Unterschied ist, dass derjenige, der 750 EUR netto mehr hat das Geld auch für andere Dinge ausgeben kann.

Ich glaube du hast einen kleinen Denkfehler! Du bekommst den Firmenwagen mit 1 Prozent des Listenpreises als Bruttolohn versteuert und hast somit effektiv nur ca 400 € netto weniger in der Lohntüte, nutzt aber einen Gegenwert von 750 € netto! Und was für ein Auto bekommst du fuer 400 €/Monat? Einen neuen 1er, oder einen JW Dreier, aber ganz sicher keinen 60.000 € teuren neuen Dreier!

für 400 Euro im Monat unterhält man ne alte Gurke, wenn man alles zusammenrechnet!

Leute mit Geschäftsautos haben idr. Tankkarten und Reparaturen usw zahlen die auch nicht!

Zitat:

Original geschrieben von christian80

Zitat:

Original geschrieben von Amen

Na ja - noch reissen die Hinterachsen nicht aus der Karrosserie wie beim E46. Die einzige Schrottbaureihe beim 3er war der E46 - denn die gingen wirklich nur noch auf den Schrott.

Der E46 Facelift war der stimmigste 3er, den BMW jemals gebaut hat:

- Gelungenes Exterieur

- Attraktiv designtes Interieur mit top Material- und Verarbeitungsqualität

- Attraktives Motorenprogramm

- Als erstes BMW-Modell mit Bügeltürgriffen

- War auch bei der Sicherheit für damalige Verhältnisse gut und hatte als erstes Mittelklassemodell den Kopfairbag

- Gutes Fahrwerk, das nicht zu hart und nicht zu weich war

- Gute Geräuschdämmung (im Vergleich zum Wettbewerb)

Der E90 war einfach hässlich, das Interieurdesign enttäuschend. Das Fahrwerk war zu hart. Mit dem Facelift wurde er zwar schöner, der hässliche Innenraum blieb.

Der F30 ist ein schönes Auto, das Interieurdesign ist ansprechend, jedoch ist die Materialqualität nicht optimal, das Motorenangebot dürftig und die Geräuschdämmung ist nicht optimal (im Vergleich zum Wettbewerb).

Das sehe ich bzgl E46 und E90 ganz ähnlich.

Der F30 ist, endlich wieder, optisch mM rundum attraktiv.

Echter Kauftip.

Tja, wenn es ihn mit schönen R6-Saugern gäbe...

Zitat:

Original geschrieben von Mobi Dick

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

 

Um mal bei deinem Beispiel zu bleiben: jemand, der netto 750 EUR mehr verdient ist genau in der selben Situation wie jemand, der 750 EUR netto weniger hat, dafür das Auto gestellt bekommt. Das meinte ich. Der einzige Unterschied ist, dass derjenige, der 750 EUR netto mehr hat das Geld auch für andere Dinge ausgeben kann.

Ich glaube du hast einen kleinen Denkfehler! Du bekommst den Firmenwagen mit 1 Prozent des Listenpreises als Bruttolohn versteuert und hast somit effektiv nur ca 400 € netto weniger in der Lohntüte, nutzt aber einen Gegenwert von 750 € netto! Und was für ein Auto bekommst du fuer 400 €/Monat? Einen neuen 1er, oder einen JW Dreier, aber ganz sicher keinen 60.000 € teuren neuen Dreier!

Das Beispiel mit den 750 EUR stimmt ja nicht - wer bezahlt den hier privat 750 EUR für seinen 3er? Gerade bei den momentanen Leasingraten zahlt der Privatkunde nicht sehr viel mehr als ein Firmenkunde, der den LP versteuert.

Und die ursprüngliche Argumentation war, dass der Firmenwagenkunde nichts für sein Auto bezahlen würde.

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

für 400 Euro im Monat unterhält man ne alte Gurke, wenn man alles zusammenrechnet!

Leute mit Geschäftsautos haben idr. Tankkarten und Reparaturen usw zahlen die auch nicht!

Das ist Nonsens. Das Finanzamt erlaubt gar nicht, dass Du Geldwerte Vorteile beziehst und diese nicht versteuerst. Und die Tankkarten sind i.d.R. für die Geschäftsfahrten notwendig. Dass Du Vorteile hast ist unbestritten, aber die Vorstellung, dass ein Firmenwagen geschenkt wäre ist einfach falsch.

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

Dass Du Vorteile hast ist unbestritten, aber die Vorstellung, dass ein Firmenwagen geschenkt wäre ist einfach falsch.

Geschenkt ist sicherlich nicht richtig faktisch, aber wenn ein 65" TV statt 3499€ auf einmal nur noch 999€ kostet sagt auch jeder "quasi geschenkt" dazu. ;)

 

 

Kurzer Überschlag:

 

BMW 320d F30 Limo mit xDrive & Sportautomatik, M-Paket, Metallic, Leder, 18"er, Sicht + Comfort + Park + Fahrkomfort Paket, HK Sound + Navi Prof, SurroundView, Adaptive Dämpfer. Das ist so ein relativ normaler Wagen mit diversen Extras (jedoch weit genug von Voll entfernt).

 

Liste 61.050€, über APL 52.050€. Macht im Leasingrechner etwa 715€ monatlich. Dazu kommen laut Autokostencheck noch monatliche Kosten hinzu wie folgt:

 

324 € ? 19,4¢ pro km

Versicherung 87 €

Verbrauch (Ø6,5L) 168 €

Kfz-Steuer 17 €

Wartung 52 €

Wertverlust 187 € nicht eingerechnet)

 

Summa Summarum sind das 1.039€ für einen 320d Mittelklasse 0815 Wagen. Angenommen du verdienst 3.000€ Brutto macht das Netto 1.846€bei KL1 laut Nettolohn.de. Müsstest du nun 610€ Monatlich mehr versteuern über das Gehalt wären das Netto 320€ weniger (1.524€). Also ICH würde ja sagen das ist fast GESCHENKT. ;)

 

Also wenn ich ohne Anzahlung mit lecker Tankkarte für nur 320€ im Monat einen 3er bekäme wärs für mich auch keine schwere Entscheidung. Wenn man aber 50-60.000 entweder Cash hinlegt oder halt eine fette Kostenrate von über 1.000€ monatlich abdrücken muss überlegt man sich SEHR genau was für ein Wagen der Zukünftige wird. Da zählt dann jede Fitzelkleinigkeit. Denn das tut durchaus weh (je nach Gehalt).

 

Und jedem der hier schwierig tut und meint er müsse auch soooo viele Kosten selbst tragen bei einem Firmenwagen lege ich dann doch sehr Nahe sich mal wieder selber einen Wagen zu beschaffen auf private Rechnung. Dann weiss man das Andere gleich wieder viel mehr zu schätzen. :D

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

für 400 Euro im Monat unterhält man ne alte Gurke, wenn man alles zusammenrechnet!

Leute mit Geschäftsautos haben idr. Tankkarten und Reparaturen usw zahlen die auch nicht!

Das ist Nonsens. Das Finanzamt erlaubt gar nicht, dass Du Geldwerte Vorteile beziehst und diese nicht versteuerst. Und die Tankkarten sind i.d.R. für die Geschäftsfahrten notwendig. Dass Du Vorteile hast ist unbestritten, aber die Vorstellung, dass ein Firmenwagen geschenkt wäre ist einfach falsch.

oh man, ich war schon in vielen Firmen wo Leute Dienstautos hatten, und immer nur gehobene Positionen kahmen in den Genuss obwohls jeder wollte, jeder hatte Tankkarte und weils neue Autos sind haben sie eh Garantie, ergo keine Rep kosten! was das Finanzamt erlaubt hin oder her, fest steht, meinen Meister hat weder den Benzinverbauch, das verheizen eines NEuwagens, noch Reperaturen gejuckt und das alles für 1% vom Neuwagenwert eines Vectra C (mit dem hatte ich mal explizit drüber geredet). Und genauso wenig jucken diese Sachen jetzt die Leute mit Firmenautos in meiner jetzigen Firma. die fahren alle gut damit - sonst würds doch keiner machen!

Ich hatte damals einen relativ neuen BMW Finanziert. Als ich arbeitslos wurde, muste ich sehen wie ich mit meinen Monatlichen Raten zurecht kahm.Nämlich Gar nicht - ich muste den Wagen mit ein paar tausenden Euro Verlust verhöckern im Krisenherbst 2008. So ein Risiko hat man im Falle eines Geschäftswagens ebenfalls nicht.

ich würde sogar freiwillig 1,5 oder 2% pauschale versteuerung als GWV akzeptieren und käme immernoch wesentlich günstiger davon als wenn dieser Wagen mein privater wäre. Die Sorgenfreiheit kann man garnicht mit geld bezahlen.

Zitat:

Original geschrieben von diegohnx

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

 

Das ist Nonsens. Das Finanzamt erlaubt gar nicht, dass Du Geldwerte Vorteile beziehst und diese nicht versteuerst. Und die Tankkarten sind i.d.R. für die Geschäftsfahrten notwendig. Dass Du Vorteile hast ist unbestritten, aber die Vorstellung, dass ein Firmenwagen geschenkt wäre ist einfach falsch.

oh man, ich war schon in vielen Firmen wo Leute Dienstautos hatten, und immer nur gehobene Positionen kahmen in den Genuss obwohls jeder wollte, jeder hatte Tankkarte und weils neue Autos sind haben sie eh Garantie, ergo keine Rep kosten! was das Finanzamt erlaubt hin oder her, fest steht, meinen Meister hat weder den Benzinverbauch, das verheizen eines NEuwagens, noch Reperaturen gejuckt und das alles für 1% vom Neuwagenwert eines Vectra C (mit dem hatte ich mal explizit drüber geredet). Und genauso wenig jucken diese Sachen jetzt die Leute mit Firmenautos in meiner jetzigen Firma. die fahren alle gut damit - sonst würds doch keiner machen!

Ich habe nie widersprochen, dass sie gut damit fahren. Das Argument war aber, dass diese Leute nichts für ihr Auto bezahlen und das stimmt eben bei weitem nicht. Wenn jemand einen Leasingfaktor von 0,89 privat hat, fährt er oftmals um einiges besser als bei einem Firmenleasing. und dass man 30.000km privat auf Tankkarte fahren kann, halte ich bei den meisten Firmen auch für ein Gerücht.

 

Zitat:

Ich hatte damals einen relativ neuen BMW Finanziert. Als ich arbeitslos wurde, muste ich sehen wie ich mit meinen Monatlichen Raten zurecht kahm.Nämlich Gar nicht - ich muste den Wagen mit ein paar tausenden Euro Verlust verhöckern im Krisenherbst 2008. So ein Risiko hat man im Falle eines Geschäftswagens ebenfalls nicht.

Das ist allerdings ein Vorteil. Nachteil ist, dass oftmals M-Paket oder bestimmte Farben nicht möglich sind.

ja das ist richtig, die Autos sind dann nicht so Individuell. Klar für umme gibts die nicht :)

Aber eben schon zu sehr guten Konditionen. Besser ein 08/15 f30 als ein Opel Astra f :D

Zitat:

Original geschrieben von Jens Zerl

und dass man 30.000km privat auf Tankkarte fahren kann, halte ich bei den meisten Firmen auch für ein Gerücht.

Dann arbeite ich bei einer dieser "Gerüchte"-Firmen. Ich fahre im Jahr ca. 30 Tkm (jedenfalls ist das Firmenleasing darauf ausgelegt 3 Jahre/ 30Tkm p.a./ 0 Anzahlung), davon unter 1% geschäftlich (dafür hab ich ne Bahncard oder alles was weiter als 400km geht wird geflogen).

Ich denke immer mehr Firmen sehen Firmenwagen als günstiges Gimmick für Personalakquise. Gute Leute bekommt man heute nur noch, wenn man entsprechende Benefiz oben drauf legt. Neben Firmenwagen sind dies vor allem Altersvorsorge, Gesundheitschecks und/oder private Zusatzversicherungen, Plätze für die Kinderbetreuung (wenn nötig 24 Stunden Kitas) usw.

Die zeiten, in denen Firmenwagen ausschließlich Arbeitsmittel sind, gehen m.M.n. in vielen Branchen dem Ende zu.

Zitat:

Das ist allerdings ein Vorteil. Nachteil ist, dass oftmals M-Paket oder bestimmte Farben nicht möglich sind.

Stimmt. M-Paket würde bei mir zwar zugelassen, passt aber nicht in die Maximale Bruttorate.

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

 

Liste 61.050€, über APL 52.050€. Macht im Leasingrechner etwa 715€ monatlich. Dazu kommen laut Autokostencheck noch monatliche Kosten hinzu wie folgt:

 

324 € ? 19,4¢ pro km

Versicherung 87 €

Verbrauch (Ø6,5L) 168 €

Kfz-Steuer 17 €

Wartung 52 €

Wertverlust 187 € nicht eingerechnet)

 

Summa Summarum sind das 1.039€ für einen 320d Mittelklasse 0815 Wagen. Angenommen du verdienst 3.000€ Brutto macht das Netto 1.846€bei KL1 laut Nettolohn.de. Müsstest du nun 610€ Monatlich mehr versteuern über das Gehalt wären das Netto 320€ weniger (1.524€). Also ICH würde ja sagen das ist fast GESCHENKT. ;)

 

Also wenn ich ohne Anzahlung mit lecker Tankkarte für nur 320€ im Monat einen 3er bekäme wärs für mich auch keine schwere Entscheidung. Wenn man aber 50-60.000 entweder Cash hinlegt oder halt eine fette Kostenrate von über 1.000€ monatlich abdrücken muss überlegt man sich SEHR genau was für ein Wagen der Zukünftige wird. Da zählt dann jede Fitzelkleinigkeit. Denn das tut durchaus weh (je nach Gehalt).

 

Und jedem der hier schwierig tut und meint er müsse auch soooo viele Kosten selbst tragen bei einem Firmenwagen lege ich dann doch sehr Nahe sich mal wieder selber einen Wagen zu beschaffen auf private Rechnung. Dann weiss man das Andere gleich wieder viel mehr zu schätzen. :D

Die Rechnung hat zwei Fehler:

 

1.) Es wird nicht 1% vom Listenpreis versteuert, sondern 1% + 0,03% pro Entfernungskilometer zwischen Wohnung und Arbeitsstelle, macht in meinem Fall 1,69%. 1% gibt's nur, wenn man im Büro wohnt (also eigentlich  nie).

 

2.) Ich gehe mal davon aus, dass die 715 € Leasingrate inkl. MWSt. ist. Dann sind es 600,84 € netto. Davon dürfte ich 200,48 € aus eigener Tasche (vom Netto!!) zahlen.

 

Deine Rechnung müsste also so korrigiert werden:

61000 € werden mit 1,69% dem Bruttogehalt zugeschlagen und versteuert, also 1030,90 €. Mit Deinem Gehaltsbeispiel ergeben sich nur noch 1302,08 € netto. Davon geht noch die Zuzahlung von 200,48 € ab, bleiben also 1101,60 €. Gesamtkosten also nicht 320 €, sondern 745,09 €. Sieht also schon deutlich anders aus.

 

Aber völlig unabhängig davon:

Der Dienstwagen ist Gehaltsbestandteil. Wenn in Deinem Beispiel der privat finanzierte Wagen 1039 € netto kostet, dann wäre die Alternative statt 3000 € brutto eben 5235 €. Das ergibt nämlich 2885 € netto. Letztlich ist es also eine Frage, wie das Gesamtgehaltspaket aussieht. Es gibt da absolut keinen Grund, diese Neiddiskussion um Dienstwagenfahrer zu führen. Die haben den Wagen nämlich nicht gestohlen, sondern sich verdient! Es ist jedem freigestellt, die Leistung zu erbringen, um ebenfalls in den Genuss zu kommen.

 

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