Vor mehr als einer Woche startete unser Community Testdrive mit dem VW Tiguan II. Seither sind Andreas aka Maxfli, Kostas aka telephonopoulos, Dieter aka Bartman, Zeljko aka zk1 und Steffen aka Dark-Angel712 mit dem SUV unterwegs und testen für Euch. Im ersten Zwischenbericht geht es um den Antrieb, das Platzangebot sowie die Assistenzsysteme. Erster Eindruck Auch Dark-Angel712 ist vom Auto angetan: „Man findet sich nach kurzer Zeit gut zurecht mit den Bedieneinheiten. Der Radioklang wird auch höheren Ansprüchen gerecht. Vor allem, dass das Radio DAB hat, finde ich persönlich sehr gut.“ Kostas testet einen Tiguan II 2.0 TDI mit 190 PS. Er freut sich über die technischen Finessen: „Keyless Entry vorhanden, also ran ans Fahrzeug, Tür geöffnet und reingesetzt. Die Sitze sind teilelektrisch mit Massagefunktion und Sitzflächenverlängerung. Es gibt ein digitales Instrumentendisplay, ein großes Navi mit CarPlay sowie Sitzheizung vorne und hinten. Die Rundumsicht ist tadellos, die Surround-View-Kamera aber noch etwas gewöhnungsbedürftig.“ Motor und Getriebe Dem schließt sich auch Kostas an: „Das volle Drehmoment steht erst nach einer kleinen Gedenksekunde an.“ „Das DSG schaltet unmerklich und flott und lässt sich nur beim Abfordern hoher Leistung und dem damit einhergehenden Herunterschalten mehrerer Gänge etwas Zeit“, schreibt Kostas. Steffen geht ein stückweit mit: „Das DSG ist angenehm zu fahren, es schaltet sauber“. Er räumt aber ein, dass es „nicht wie in der Werbung“ unmerklich schaltet. „Wer ein feines ‚Popometer‘ hat, merkt die Schaltvorgänge“, schließt er ab. Ein wenig mehr Schwung wünschen sich die MOTOR-TALKer vor allem im kalten Zustand. Denn kalt ist Kostas der Motor zu laut. Aber „im warmgefahrenen Zustand wird die Laufkultur besser“, findet er. Andreas ist insgesamt zufrieden: „Der 150 PS Turbobenziner bringt den gut 1,6 Tonnen schweren Wagen zügig in Fahrt. Um auf seine Höchstgeschwindigkeit zu kommen, braucht er aber einen kleinen Anlauf.“ Platzangebot AssistenzsystemeWas für ein Gefühl haben die Fahrassistenzsysteme bei den Testern hinterlassen? Kostas hat die Fahrassistenzsysteme besonders ausgiebig getestet: Den Tempomaten mit Abstandshalter (ACC), den Stauassistenten, die Verkehrszeichenerkennung und den Totwinkelwarner. „Es ist schon gewöhnungsbedürftig, wenn das System erstmalig selbst abbremst, um den Abstand zu halten“, fasst er seinen ersten Eindruck vom ACC zusammen. Ihm sagen vor allem die Einstellungsmöglichkeiten der Assistenten zu und dass er die Option hat, alle Assistenten ausschalten zu können. So ganz möchte er die Kontrolle noch nicht abgeben: „Vielleicht bin ich etwas ‚oldschool‘. Es hat mich viel Überwindung gekostet, den Stauassistenten zu nutzen. Ich habe es dann aber doch versucht. Das Ergebnis hat mich wirklich verblüfft. Im dichtesten Stadtverkehr hält der Wagen den Abstand zum Vordermann, kommt selbständig zum Stillstand und fährt wie von Geisterhand wieder los.“ Etwas Verbesserungspotential sieht er bei der Verkehrszeichenerkennung: „Was mir nicht so gut gefällt ist, dass immer Tempolimits angezeigt werden, welche nur zu bestimmten Zeiten gelten, weil das System die zusätzlichen Zeitangaben nicht erkennt.“ Beim Stauassistenten war sich Steffen zunächst nicht ganz sicher, was er von ihm halten soll. Er kam aber zu einem positiven Urteil. „Er reagiert nicht über, bremst normal und lässt etwas Abstand zum Vordermann. Nach anfänglicher Skepsis würde ich ihm jetzt vertrauen.“ So ging es ihm auch mit dem Front Assist: „Selbst, wenn kurz vor einem jemand einschert, haut er nicht gleich voll auf die Bremse, sondern bremst gut ab und versucht, den Abstand wiederaufzubauen.“ Abonniert die Seite, um hier von den weiteren Erfahrungen der Tester lesen. Welche Fahrzeuge die Tester fahren, lest Ihr in unserem Vorstellungsartikel. |









