Ein Konvoi zum KennenlernenDie Anreise war ab 9 Uhr vorgegeben und der Veranstaltungsbeginn war auf 10 Uhr terminiert. Die Wartezeit wurde mit Kaffee, Canapés, Obst und kühlen Getränken verkürzt. Unsere Augen glänzten schon mächtig ob der 16 in Reih und Glied aufgereihten Amaroks, einem tollen Cateringzelt, der Einkleidung mit einer schönen Jacke, einem T-Shirt und Basecap. Es wurde seitens der Organisatoren an alles gedacht. Nicht einmal die Sonnencreme fehlte an einem Tag, an dem die Sonne es echt gut mit uns meinte, wenngleich Stephan und ich uns wegen größerer Chancen eher einen nassen Untergrund gewünscht hätten. Die Veranstaltung begann mit einer gründlichen Einweisung in die Technik und Handhabung des 3-Liter, 6-Zylinder Diesels mit 8-Gang Wandlerautomatik und satten 160KW. Danach gab es die Möglichkeit für Fahrer und Beifahrer, die sich in den Sektionen abwechseln durften, das Fahrzeug im Gelände im Konvoi kennenzulernen. Instruktionen erhielten wir per Funk. Kurz vor 12 Uhr wurde dann zum Lunch gebeten. Was da vom sensationellen Catering geboten wurde, hätte jedem 4-Sterne-Hotel zur Ehre gereicht. Von Roastbeef bis Lachs, zig Variationen an Gemüsen und Salaten und und und. Am liebsten hätten wir von allem gekostet, aber dann hätten wir wohl das zGG bzw. das benötigte Kampfgewicht überschritten. So musste es notgedrungen bei einem „Ankosten“ der Köstlichkeiten bleiben. Vier Prüfungen müssen bewältigt werden Zu jeder Sektion startete man mit 100 Punkten Guthaben, von dem die Fehlerpunkte abgezogen wurden. Wir erreichten 50, 18, 45, 83 und 84, also insgesamt 280 Punkte, was den 10. Platz im Gesamtklassement bedeutete. Leider hat ein unglücklicher Verlauf in der Rückwärtssektion eine bessere Platzierung verhindert. Unser größtes Problem war das Ansprechverhalten der Wandlerautomatik des Amarok. Das und als Schaltgetriebefahrer mit einem nicht so schlechten Füßchen für die Kupplung, war mir das Automatikgetriebe völlig fremd. Handschaltung vs. Automatik Aber unsere als etwas enttäuschend empfundene Platzierung ändert nichts an dem tollen Gesamteindruck der Veranstaltung. VW-Nutzfahrzeuge hat keine Kosten und Mühe gescheut, allen Teilnehmern ein unvergessliches Event zu bescheren, an dem sich alle wie VIPs fühlen konnten. VG Bernd |


