Online: 6.591
ANZEIGE
Neue Wege finden, Shoppen und Musikhören mit SKODA Connect

Zwei MOTOR-TALKer testen für Euch zwei Wochen lang ŠKODA Connect. Lest in diesem Zwischenbericht das erste Urteil unserer beiden Tester Jan und Dieter.

Dieter aka Bartman testet mit seiner Familie - Frau Melanie und dem siebenjährigen Sohn Tim - das System in einem anthrazitfarbenen ŠKODA Octavia Combi und freut sich dabei besonders über mehr Komfort: "Connect macht mir den Alltag etwas unbeschwerter. Es ist einfach ein kleiner Assistent, dem man von unterwegs, also ohne Auto, im Büro oder während des Einkaufens, ein paar Sachen diktieren oder mit dem man etwas abfragen kann.“

Jan shootet mit dem Tablet, seine Freundin mit der Kamera Jan shootet mit dem Tablet, seine Freundin mit der Kamera In den ersten Testtagen verwendete er besonders häufig die Funktion „Status Türen & Licht". Schließlich könnte es ja sein, dass man das Abschließen mal vergisst. "Ist tatsächlich, zwar nicht mit dem ŠKODA, schon mal vorgekommen“, schreibt Dieter. Außerdem nutzt er Connect, um die Restreichweite abzufragen und seine Reise zu planen. „So kann ich meine Reiseroute schon vom Schreibtisch oder Wohnzimmer aus vorbereiten“.

Auf Anhieb praktisch findet Dieter das Feature „Kategorie Fahrzeug/Fahrdaten“: „Da stehe ich total drauf, mir den Verbrauch, die Fahrzeit, die Durchschnittsgeschwindigkeit sowie den Durchschnittsverbrauch tagesaktuell anzeigen lassen zu können. Da kann ich im Nachhinein einfach vor der Flimmerkiste zuhause den Autotag Revue passieren lassen.“

Jan aka el lucero orgulloso und seine Freundin Viola besuchen nach dem Abholen "ihres" feuerroten ŠKODA Karoqs erstmal das Hard Rock Café am Ku'damm. "Praktischerweise kenne ich mich in Berlin nur äußerst grob und meine Freundin überhaupt nicht aus, sodass gleich Sprachsteuerung und Navigationssystem einer ersten Probe unterzogen werden konnten", schreibt Jan. Deshalb sagt er überdeutlich in Richtung Navi: „Online Sonderziel kah-deh-weh Berlin“. Viola flüstert ihm noch zu: „Vielleicht eher 'Kaufhaus des Westens'?“. Doch das Navi weiß bereits, wo die beiden hin wollen und das KaDeWe erscheint auf dem hoch positionierten und gut integrierten Touchscreen. Jan bestätigt die Zielführung und schon kann es losgehen.“

Bislang ist Jan sehr zufrieden mit dem Connect-System Bislang ist Jan sehr zufrieden mit dem Connect-System Aber nicht alles klappt auf Anhieb bezüglich Navigation bei Jan und Viola: Um mal ein weiteres Feature des Connect Systems auszuprobieren, schickt Jan das Ziel von seinem Smartphone aus aufs Navi. Doch im Auto angekommen, macht sich zunächst Ratlosigkeit breit: Wo finde ich die Adresse? Und wie komme ich dann zur Zielführung? Im Menüpunkt „Navigation“ ist keine Spur zu erkennen. Daher aktiviert Jan erneut die Sprachsteuerung und sagte das Ziel an. "Erst später fanden wir heraus, dass auf dem Display meist ein Hinweis aufploppt, wenn man ein neues Ziel vom Smartphone zum Auto geschickt hat", schreibt Jan. Des Weiteren habe man die Möglichkeit, die Ziele im Menü-Punkt „ŠKODA Connect“ abzurufen.

Nach Aussage von Dieter macht das Navi "unauffällig genau das, was es soll". Es verwende nachvollziehbare Routen, es rechne schnell, und die Echtzeitdaten seien ultrapraktisch. Die Echtzeitdaten kenne jeder Handy-Navi-Nutzer sowieso, und es sei einfach Stand der Technik, das in einem fest verbauten Navi auch zu haben.

Musik hören bei zu wenig Staus

Bei seinen ersten Testfahrten waren noch Schulferien in Bayern und die Straßen nicht sehr voll, deshalb musste Dieter bei seinen täglichen Routen noch nicht auf die Stauumfahrungshilfe des ŠKODA Connect zurückgreifen. Sein Urteil lautet deshalb: "Eine Einschränkung bezüglich der Nutzbarkeitsdistanz konnte ich bisher nicht feststellen. Scheint überall zu klappen.“ Jan beschwert sich ebenfalls über zu wenig Stau auf den Straßen: Die Qualitäten der Stauerkennung und -umfahrung konnten auch Viola und er bisher nicht testen - schlicht weil keine Staus vorhanden waren.

Dieter mit seiner Familie vor dem Octavia Combi Dieter mit seiner Familie vor dem Octavia Combi

Alles andere aber läuft geschmeidig auf der Autobahn: "Die ACC hielt Tempo und Abstand, das mittlerweile gekoppelte Handy meiner Freundin samt Musik-Streaming versorgte die Canton-Audioanlage, die Sitzheizung hielt uns auch von hinten-unten warm und die Scheibenwischer die Scheibe frei – alles schick, alles nett!“

Etwas kritischer, was den Spaß beim Musikhören mit ŠKODA Connect angeht, ist im Moment noch Dieter. Er konnte aber auch die Funktion "CarPlay" noch nicht checken: sie "läuft leider nur mit Kabel, welches ich bisher noch nicht angestöpselt hatte“.

Das Wetter im Auto

Sehr zufrieden ist Dieter hingegen mit dem Wetter-Service: „Die Wetterdaten stimmten bisher. Gefühlt immer die identischen Zahlen wie am Handy. Passt so“, schreibt er. Und Jan schließt sich an: „Die Wettervorhersage würde ich als zuverlässig und zutreffend bezeichnen – zudem auch recht sinnig und praxisbezogen aufgebaut, denn man kann sich das Wetter am Aufenthaltsort, am Zielort oder an einem beliebigen, gesuchten Ort anzeigen lassen. Ebenso ist die Anzeige des aktuellen Wetters, des Wetters des nächsten Tages oder einer (meist zuverlässigen) Drei-Tages-Vorhersage möglich. Also durchaus schön und gut gemacht – weder zu abgespeckt, noch unnötig umfangreich.“

Besonders begeistert ist Dieter von den Übertragungszeiten zwischen Connect-App bzw. Website und dem System im Auto: „Die Übertragungszeit bei Skoda ist phänomenal schnell. Das dauert bei meinem BMW einfach länger, bis ich die Route/das Ziel im Auto auswählen kann“. Außerdem ist er begeistert von den Statistikfunktionen des Systems, etwa dem Aufzeichnen mehrerer gefahrener Routen: „Das finde ich ultrainteressant, dass man alles im Nachhinein betrachten/vergleichen kann.“

Neue Strecken in der Heimat entdecken

Dieter macht sich bei der Fahrzeugübergabe mit dem System 'Connect' vertraut Dieter macht sich bei der Fahrzeugübergabe mit dem System 'Connect' vertraut Apropos Routen: Jan und Viola entdeckten selbst in ihrer Heimat mit dem ŠKODA Connect mehrfach Routen, die sie noch nie gefahren waren: „Es kam häufiger vor, dass wir Strecken fuhren, die wir so noch nie gefahren sind (und das Saarland ist nun bekanntermaßen nicht riesig und irgendwann meint man, seine Umgebung gut genug zu kennen). Und damit kann das Navi schon einiges mehr und macht einiges richtiger als ältere Systeme, aber auch als aktuelle Konkurrenzprodukte." Deshalb würde Jan die dynamische Routenführung bei ŠKODA Connect definitiv aktiviert lassen. Ob er sie auch ständig im Alltag verwenden würde, sei dahingestellt, schreibt er. Den Funktionstest habe sie zumindest in den ersten drei Tagen gemeistert.

Welche Funktionen die beiden als nächstes testen wollen, erfahrt Ihr in Kürze hier.

Diesen Artikel teilen:
21 Kommentare

Praktisch wenns funktioniert, nach 11 Monaten Nutzung im Karoq stelle ich fest, daß man sich leider auf die App nicht verlassen kann. Mal heiß es "keine Internetverbindung" (alles andere auf dem Smartfon funktionert) oder man ist zwar drin, aber leider läßt sich grad die Standheizung nicht progammieren, dann wieder kennt die App den eingerichteten Benutzer nicht und man muß Benutzernamen und Kennwort neu eingeben. Damit ist man aber noch nicht drin in der App, erst muß man lustige Bilderrätsel lösen, Busse oder Ampeln anklicken - wer programmiert so einen Bockmist mit welcher Absicht? Und: wie in der Werbung das fahrende Auto lokalisieren geht selbstverständlich auch nicht ... Geld bezahlen würde ich für diese Glanzleistung nicht.

Kann mich dem nur anschließen. Nichts was man braucht. Schon gar nicht für Geld. Vielleicht bin ich auch nur schon zu alt, um den Sinn dieser ganzen Konnektivität zu sehen.

Mir reichts, wenn ich Musik vom Smartphone über BT hören kann. Ich brauche kein Internet im Auto. Und Navifunktion ist mir auch mit offline Daten völlig ausreichend.

Kein Mensch braucht eine Vernetzung im Auto. Wann und wo soll die Menschheit denn mal zur Ruhe kommen?

 

Bezeichnend ist doch, daß schon die halbe Menschheit als Fußgänger mit Stöpseln in den Ohren und der Mattscheibe in der Hand, die Städte bevölkert und ihre Umwelt gar nicht mehr wahrnimmt.

 

Im Kfz wird das auf die Dauer ins Auge gehen, was die dämliche Nutzung des Smartphons im Fahrzeug schon jetzt eindeutig belegt.

Du meinst, du brauchst solche Funktionen nicht. Mein nächstes Fahrzeug wird definitiv ein Navi mit Live-Verkehrsdaten haben, weil mir das im Alltag einen Nutzen bringt. Ebenso möchte ich gern die Möglichkeit haben, die Standheizung unabhängig von der Reichweite der Fernbedienung einzuschalten. Andere Funktionen sind für mich weniger bis überhaupt nicht relevant.

 

Sollte nicht jedem selbst überlassen sein, welches Maß an Konnektivität er haben will? Vernetzung ist nicht per se schlecht.

Zitat:

Ebenso möchte ich gern die Möglichkeit haben, die Standheizung unabhängig von der Reichweite der Fernbedienung einzuschalten. Andere Funktionen sind für mich weniger bis überhaupt nicht relevant.

Und genau da liegt das Problem, denn selbst das funktioniert nicht zuverlässig... Nachdem ich bei 3 von 5 Startversuchen mit einem "Dienst derzeit nicht verfügbar" gescheitert bin nehme ich jetzt wieder die Fernbedienung mit. Die ganze Kommunikation ist außerdem schnarchlangsam und der Status passt auch fast nie (unversperrt, Licht an - Auto steht versperrt vorm Haus). Also ja, Connect ist nett, aber drauf verlassen kann man sich nicht. Da ist noch viel Feinschliff notwendig...

 

Grüße,

Chris

Das ist doch nicht schlimm, wenn ein paar Funktionen für den Nutzer nicht richtig arbeiten, die Nutzerdaten werden bestimmt zuverlässig übertragen.

Avatar von Jubi TDI/GTI "Kodiaq 2.0l TSI Sportline"
14. November 2018 um 14:19:45 Uhr

Zitat:

@Gummihoeker schrieb am 13. November 2018 um 22:17:02 Uhr:

Kein Mensch braucht eine Vernetzung im Auto. [.....]

....und kein Mensch braucht mehr als 640 kB Hauptspeicher in sein PC. [Bill Gates, 1981] :D

 

Immer wieder interessant, dass einzelne User genau wissen was die Menschheit braucht und was nicht. :eek:

 

@chris.at

 

Du scheinst recht zu haben, denn man ließt nicht nur hier auf MT das die Angaben und Funktionen unzuverlässig sind und die Verbindungen zu den Skoda-Servern zu oft gestört sind und das nicht nur wegen Wartungsarbeiten die gelegentlich angekündigt werden.

 

Wenn es irgendwann mal so weit sein wird, habe ich jedenfalls erst einmal 3 Jahre Zeit um das System kostenlos zu testen. ;)

Aufgrund der häufigen Abbrüche, bzw. „Dienst steht nicht zur Verfügung“ Meldungen usw. haben wir Skoda Connect nicht verlängert.

Unsere Standheizung lässt sich nicht per App bedienen (Octavia RS FL zu früh bestellt :mad:) und die restlichen Features wie „Hupen und Blinken“ haben schnell ihren Reiz verloren. Die Fahrdaten kann ich mir auch im Fahrzeug abschauen.

Wetter, Parkposition etc. macht mein Handy schon. Dafür brauche ich nicht extra zu bezahlen.

Fehler vom Fahrzeug werden auch nicht angezeigt. Der Händler kann sie aber auslesen :confused:.

Gut fand ich die Anzeige, ob das Fahrzeug verschlossen ist und das man sehen konnte, ob alle Fenster und das Panoramadach geschlossen waren. Schade, daß man aus der Ferne z.B. die Fenster nicht schliessen kann.

In Summe ist Connect zu teuer, die Infos größtenteils nutzlos oder doppelt und der Verbindungsaufbau ist zu langsam oder bricht ab.

 

Einen echten Mehrwert sehe ich für Arbeitgeber: die können bequem alle Fahrdaten auslesen und ggfl. noch das Geofencing nutzen ohne den AN fragen zu müssen ;).

 

Grüße,

Thilo

Was hilft das jetzt dem Tiguan Besitzer.?

Zitat:

@Thilo T. schrieb am 15. November 2018 um 23:51:11 Uhr:

Gut fand ich die Anzeige, ob das Fahrzeug verschlossen ist und das man sehen konnte, ob alle Fenster und das Panoramadach geschlossen waren.

Wäre auch nicht ganz so wichtig, wenn das "Regenschließen" (z.B. beim Yeti vorhanden) nicht weggefallen wäre.

Ich hoffe mal die Skoda Leute lesen mal mit..

 

https://www.skodacommunity.de/.../page-2#post-1816648

Avatar von PMissus "Avant - 2 Eurasier drin!"
Audi
18. November 2018 um 13:51:46 Uhr

Bri mir funktioniert es auch nur sporadisch. Habe heute vergeblich versucht, die Standheizung aus der Ferne zu aktivieren. Und es ist zwar positiv, das geöffnete Fenster/Schiebedach angezeigt zu bekommen - aber warum kann ich es dann nicht ferngesteuert schliessen? Auch das ständige Vergessen des Logins nervt. Geld würde ich dafür auf keinen Fall bezahlen.

Das iPhone Widget vergisst mittlerweile (anfänglich ging es mal ganz gut!) ständig meinen Superb und zeigt mir 3 fiktive Skodas in Tchechien an. Was für ein Unsinn! Musste es deaktivieren.

Zitat:

@Thilo T. schrieb am 15. November 2018 um 23:51:11 Uhr:

 

Einen echten Mehrwert sehe ich für Arbeitgeber: die können bequem alle Fahrdaten auslesen und ggfl. noch das Geofencing nutzen ohne den AN fragen zu müssen ;).

 

Grüße,

Thilo

Na ja, so blöd ist heute wohl kein AG mehr ...

Ansich ist der Dienst ja gut......... wenn er dann auch funktioniert.

Ein Jahr ist das ganze ja inklusive, aber ich werde danach sehr warscheinlich kein Geld für einen Dienst bezahlen, der jede Woche für 2 bis 3 Tage ausfällt.

 

Gerade im Moment durfte ich, um meine Standheizung einzuschalten, wieder raus ans Auto laufen, da ich mich auf die (momentan mal wieder nicht funktionierende) Skoda Connect APP verlassen habe und meine Fernbedienung zuhause liegt.

ŠKODA auf MOTOR-TALK

Auf dieser Seite findest Du Informationen zu Aktionen von ŠKODA und MOTOR-TALK. Anschließend berichten die Teilnehmer und MOTOR-TALK über die Events.

Blogautor(en)
  • Skoda
Abonnenten (2040)

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    XXL > 1420.02px XL 1300.02px - 1420px L 1000.02px - 1290px M 640.02px - 1000px S 480.02px - 640px XS 0 - 480px