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Vier MOTOR-TALKer, vier Elemente und ein SEAT Ateca

Bei der Berlin-Etappe der SEAT 4 Elements Tour konnten unsere MOTOR-TALKer den neuen SEAT Ateca in einem Stadt-Parcours fahren. Die Vier bewiesen große Nervenstärke.

bigwill0805 wählt die jeweils passende Kameraperspektive aus bigwill0805 wählt die jeweils passende Kameraperspektive aus Der Kopf geht nach links, um den Schulterblick zu machen. Aber das bringt nichts. Denn die Fenster des SEAT Ateca sind mit einer weißen Folie abgeklebt. Alle Fenster. Der Fahrer steuert das Auto nur mit Hilfe des 8 Zoll großen Touchscreens. Das ist für MOTOR-TALKer bigwill0805 ungewohnt und mit jeder Minute Fahrt nähert sich seine Nase dem Monitor um einige Zentimeter.

Automatisch geht sein Blick zur Seite, um abzuschätzen, ob die Seitentür an den Fähnchen entlang schrappt. Das Kameradisplay zeigt an, dass gerade genug Platz ist, um die Kurve ohne Kratzer zu kriegen. Der Instruktor schaltet zwischen den verschiedenen Kameraeinstellungen hin und her, damit bigwill0805 die Außenseite seines Fahrzeuges aus dem passenden Winkel betrachten kann. Nach 10 Minuten steht der Samoa-orangefarbene Ateca schrammenfrei rückwärts eingeparkt am Ende des Blind Drives.

Das SUV für Stadt und Land

Das SEAT-SUV Ateca ist ein Auto, mit dem Großstädter ihre Kinder in die Kita bringen können. Aber nicht nur. Der Ateca kann auch was im Gelände, sagt der Instruktor. Dank Plastikbeplankung untenrum, längeren Federwegen, Böschungswinkeln von 20,5 vorn und 25,6 Grad hinten sowie elektronischen Helfern wie Berganfahrhilfe oder den SEAT Drive Profilen. Vier unterschiedliche Hindernisse und ein Blind Drive mit abgeklebten Fenstern sollen den MOTOR-TALKern zeigen, wie gut der Ateca den Wechsel von Stadt ins Gelände schafft.

Um die Steigung hochzukommen, muss der Fahrer ordentlich Gas geben Um die Steigung hochzukommen, muss der Fahrer ordentlich Gas geben Die Fahrzeuge fahren dabei nicht über schnöde metallene Rampen. Der Künstler Marc Wöhr entwarf bunte Holzreliefs, die auf Planen gedruckt die Hindernisse umgeben. Wöhr begann als Street-Art-Künstler, die Straße und ihre Fassaden haben ihn nie ganz losgelassen. Für den Parcoursteil Urban ließ er sich beispielsweise vom Stadtbild La Barcelonetas, einem Stadtteil Barcelonas, inspirieren.

Schräg versetzte Rampen sorgen dafür, dass jeweils nur ein Vorder- und Hinterrad greift, die anderen beiden Räder in der Luft hängen. Der intelligente Allradantrieb schaltet je nach Bedarf zwischen 4 und 50 Prozent der Leistung nach hinten. bigwill0805 spielt mit Gas und Bremse und geht die erste Rampe an: Dreht ein Rad durch, weil es in der Luft hängt, macht die elektronische Differenzialsperre zu. Somit kriegen die Räder mit Bodenkontakt Traktion. „Lenkrad gerade!“, ruft der Instruktor. bigwill0805s Gleichgewichtssinn will gegenarbeiten, darf aber nicht.

Aus dieser Position heraus mussten die MTler gerade auf den Berg zufahren Aus dieser Position heraus mussten die MTler gerade auf den Berg zufahren

Geradelenken mit Linksdrall

Das mit dem Geradelenken war auch für BigVanVader nicht einfach. Insbesondere nachdem er aus dem Hindernis davor, dem „Land“, schräg auf den Berg zufahren musste. Auf der kreisförmigen Rampe fuhr ein Rad auf dem Boden, das andere auf der Schräge. „Das Ausrichten des Autos vor dem Berg fand ich am herausfordernsten, weil man exakt gerade darauf zufahren musste.“ Über zwei Metallstege führt der Weg, ähnlich schmal wie bei der Einfahrt in eine automatische Waschanlage.

Ohne ordentlich Gas bleibt der Ateca allerdings am Berg stehen. BigVanVader tritt drauf, dann sieht man nur noch Himmel durch die Frontscheibe. „Wenn du die Gitter siehst, geh voll auf die Bremse“, weist der Instruktor BigVanVader an. Ab dann gilt: Hab Vertrauen. Auch wenn es vor dem Ateca steil bergab geht. Füße von den Pedalen und den Bergabfahrassistenten die Arbeit machen lassen. So starke Steigungen müssen Großstädter in der Stadt selten bewältigen. Im nächsten Gebirgsurlaub können sie dann aber auch mal die Abkürzung über die Hügelkuppe nehmen.

Wo ist der Haltegriff?

Dass „unscheinbar“ nicht immer „einfach zu meistern“ bedeutet, erfahren die MOTOR-TALKer auf der „Düne“. Eine Schräge hoch, eine Schräge wieder hinunter. Runterzu sieht das ein bisschen aus wie unsere Tiefgarageneinfahrt hier in der Werkstatt. Die Düne ist laut Instruktor das fahrtechnisch anspruchsvollste Element des Parcours. Denn der Fahrer muss die Steigung in einem 45-Grad-Winkel treffen, um beim Überfahren der Kante genau am richtigen Punkt zu sein.

Auf der Düne: Kurz vor dem Überfahren des Scheitelpunktes Auf der Düne: Kurz vor dem Überfahren des Scheitelpunktes bigwill0805 arbeitet sich mit dem Ateca langsam die Steigung hoch. „Millimeter für Millimeter“, hören wir auf dem Parcours am häufigsten vom Instruktor. Und: „Schön am Gas arbeiten!“ Der Zweiliter-Diesel mit 190 PS Leistung ist trotz der vielen Gasarbeit im Inneren wenig zu hören.

Das Vorderrad geht über die Kante, es gibt einen Ruck und das Heck geht steil nach oben, bis das Rad vorn auf der anderen Seite der Schräge wieder greift. „Voll auf die Bremse!“ ruft der Instruktor. Ist der Fahrer nur 10 Zentimeter neben dem Umlenkpunkt, kippen die 1,5 Tonnen des Atecas beim Lastenwechsel besonders heftig auf die Vorderachse. Das sieht von außen schlimm aus, fühlt sich von innen aber nicht so an.

Was nehmen die MOTOR-TALKer am Ende des Parcours mit? Wie man gefühlvoll mit dem Gas arbeitet, sich Steigungen „Millimeter für Millimeter“ hocharbeitet, wie es sich anfühlt, wenn die Bergabfahrhilfe die Kontrolle übernimmt und dass der Ateca das beides kann: Familien durch die Stadt transportieren und am Wochenende dem Campingsausflug in die Berge gewachsen ist. BigVAnVader ging der Parcours zu schnell vorbei. Mit Beginn der Abenddämmerung macht er sich auf, um eine zweite Runde zu drehen. Was er an dem Abend erlebt hat, lest Ihr hier in seinem Blog.

Auch bigwill0805 und silverbluede haben ihre Erfahrungen in einem Artikel beschrieben. Ihr lest sie hier und hier.

Falls Ihr Euch wundert, dass nur vier MTler auf dem Gruppenbild sind: In der PN an die Gewinner hat sich ein Fehler eingeschlichen, so dass offload und OSLER ein falsches Datum hatten. Sie kriegen dafür ein kleines Trostpaket von uns. Bananne ist kurzfristig nachgerutscht.

Wie die Seat 4 Elements Tour in Berlin war, seht Ihr hier im Video:

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