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Modelle und Motoren der Zukunft - Teil 1 des Expertenchats mit Jürgen Stackmann von Seat

Der Vorstandsvorsitzende von SEAT, Jürgen Stackmann spricht im ersten Teil des Chats über neue Modelle, wohin sich die Marke SEAT entwickelt, ob es ein sportliches Cabrio geben wird, über die Motoren der Zukunft und den Namen des neuen SUV. Die Fragen stellte die MOTOR-TALK-Community vorab und während des Chats. Der Chat wurde per Videostream übertragen.

Constantin: Hallo und herzlich willkommen liebe MOTOR-TALKer. Ihr seid live beim MOTOR-TALK-Expertenchat, heute zu Gast: der Vorstandsvorsitzende von SEAT, Herr Jürgen Stackmann.

Jürgen Stackmann: Guten Abend, Constantin.

Constantin:Zu seiner Linken meine liebe Kollegin Sabine. Ich bin Constantin und wir werden heute Eure Fragen an den Mann weiterleiten, der sich am besten mit SEAT auskennt.

Sabine: Ihr habt ja vorab schon viele Fragen an uns geschickt. Spannende und auch kritische. Ihr könnt weiterhin Fragen stellen und wir werden sie weiterleiten. Bevor wir mit der ersten Frage starten, würde ich Herr Stackmann bitten, noch ein paar Worte zu sich zu sagen.

Jürgen Stackmann: Erst einmal vielen Dank für die Einladung, tolle Gelegenheit mit der Community zu sprechen. Ich habe zurzeit wirklich das Vergnügen, meinen Traumjob zu haben, ich bin bei SEAT seit zwei Jahren. Das Unternehmen macht einen Riesenspaß, wir haben eine tolle Mannschaft zusammen. Es bewegt sich viel in der Marke. Es geht konsequent aufwärts und wir haben für die nächsten Jahre einen sehr schönen Plan für die Marke aufgestellt, den wir jetzt realisieren dürfen. Und es ist wie gesagt ein Traum, sowas in seinem Leben mal machen zu dürfen.

Stackmann fährt einen SEAT Leon ST X-Perience und SEAT Alhambra

Constantin: Super. Ich würde sagen, wir fangen leicht an. Herr Stackmann, was fahren Sie für ein Auto und was würden Sie für ein Auto fahren, wenn es kein SEAT wäre? (Frage von Helef)

Jürgen Stackmann: Ich fahre natürlich einen SEAT, einen SEAT Leon ST X-Perience. Das ist das Fahrzeug, das mir am meisten am Herzen liegt, das ich einfach wunderschön finde. Es vermittelt Fahrkomfort, Fahrfreude, tolle Eleganz, tolles Design. Wir fahren als zweites Fahrzeug einen SEAT Alhambra, wir haben viele Kinder zu Hause und viel Besuch. Wenn man in Barcelona lebt, hat man immer viel Besuch. Das Fahrzeug ist für uns und die Stadt einfach perfekt geeignet.

Constantin: Und wenn es kein SEAT wäre?

Jürgen Stackmann: Zurzeit bin ich wunschlos glücklich, es gibt nichts, das ich vermisse. Es gibt schöne Autos im Konzern. Vielleicht einen Audi RS6 Avant, das ist so das Auto, das ich auch sehr schön finde.

Constantin: Ein bisschen sportlicher dann.

Jürgen Stackmann: Genau.

Sabine: Die nächste Frage kommt von chilirat: Er möchte wissen, wofür steht SEAT denn eigentlich, für welche Modellstrategie? Interessante Modelle wie Altea und Exeo wurden ohne Nachfolger eingestellt und beim Toledo wurde das Konzept verändert. Welcher langfristige Plan steht dahinter?

Jürgen Stackmann: Ich kann die Frage sehr gut nachvollziehen. Die Marke SEAT hat natürlich eine Entwicklung hinter sich, die aus Kundensicht nicht immer geradlinig gewesen ist. Wenn Sie mir erlauben, ein klein wenig auszuholen zu diesem Komplex, denn wenn man die Zukunft beschreiben will, muss man ein klein wenig in die Historie zurückgehen:

Die Marke SEAT hat eigentlich die ersten 30 Jahre nur in Spanien verbracht. Von 1953 bis ungefähr 1983 ging es um die Mobilität des Landes Spanien. Ganze Familien fuhren SEAT, habe eine lange Geschichte mit der Marke hinter sich. In der Zeit so 1984 bis vor zwei, drei Jahren hat sich die Marke selbst um den Ibiza herum neu definiert. In den meisten Märkten - wie auch in Deutschland - ist die Marke mit dem Ibiza groß und auch stark geworden, mit einem Kleinfahrzeug, und hat sich dann immer wieder voran getastet und ihren eigenen Weg gesucht.

Der Weg ist eigentlich jetzt abgeschlossen worden mit der neuen Familie Leon, die jetzt wirklich das Thema Zukunft für die Marke neu aufgesetzt hat. Denn der neue Leon ist ein Katalysator für den Wechsel der Marke. Die Marke hat lange gesucht, hat viel experimentiert und hat sich jetzt wirklich gefunden. Wir haben im letzten Jahr zum ersten Mal mehr Leon verkauft.

SEATs Schwerpunkt verschiebt sich in Richtung mittlere Kompaktwagenklasse

Der Schwerpunkt der Marke verschiebt sich in die mittlere Kompaktwagenklasse und der Weg in die Zukunft ist für uns jetzt als Mannschaft total transparent erkennbar.

Wir gehen in den Bereich, Funktionen und Emotionen intelligent zu paaren, wirklich tolle Technik zu verwenden. Wir sind im Bereich Qualität auf jeder Dimension inzwischen mit jeder Konzerngruppenmarke, jedem Werk weltweit vergleichbar, absolut auf einem Top-Niveau. Wir werden diese große Kunst, tolles Design hochfunktional anzubieten, in den nächsten Jahren in ein Segment hineinbringen, das für uns wie gemacht ist.

Das sind die Crossover und SUV. Das ist für uns der Markt für die nächsten Jahre. In diesem Segment werden wir genau in 12 Monaten mit dem ersten Fahrzeug aufschlagen und ich verspreche Ihnen, alles das, was man in einem Leon sieht, wird man in dieser Klasse wiederfinden. Das ist ein Fahrzeug, das super Spaß macht. Wir haben die ersten Prototypen jetzt gefahren. Es ist super agil, aber funktional im Erlebnis. Die Zukunft der Marke steht, der Plan ist fertig und wir freuen uns auf die nächsten Jahre, weil wir die Marke jetzt wirklich sauber führen und auch definieren können.

Sabine: Wenn wir schon beim neuen SUV sind, verraten Sie uns denn, wie es heißen wird?

Jürgen Stackmann: Das ist eine der Fragen, die ich heute leider nicht beantworten kann. Wir haben natürlich einen Namen. Ich hoffe, dass Sie ihn alle schön finden werden, wenn Sie ihn hören. Wie immer beim Namen kann man ja 50 % Treffer und Nichttreffer landen. Aber es ist ein Name, der zum Konzept passt, der auch zukunftsfähig ist und auch so ein bisschen die Welt öffnet. zu einer Familienidee für die nächsten Jahre. Wir haben uns viele Gedanken dazu gemacht, lassen Sie sich überraschen.

Sabine: Die nächste Frage kommt von 6502. Er möchte wissen ob ein Exeo-Nachfolger geplant ist, beispielsweise auf der aktuellen A4-Plattform. Könnten dafür die Produktionsstraßen des aktuellen VW Passat B8 nach dessen Auslaufen verwendet werden? Schließlich hat Skoda mit Superb und Octavia ein größeres Auto im Angebot. Will man bei SEAT nicht auch über die Golf-Klasse hinausgehen?

Jürgen Stackmann: Die Frage ist nachvollziehbar, vielleicht zunächst zwei,drei Worte zu SEAT und der Markenstrategie von SEAT. SEAT ist eine europäische Marke und entwickelt primär für den europäischen Markt. Auf dem europäischen Markt gibt es keinen großen Limousinenmarkt mehr. Den gibt es in China und in Nordamerika. Daher erklärt sich auch die Strategie unserer Schwestermarke Skoda, die einen großen Markt besonders in asiatischen Bereich hat, für den sie eine Limousine braucht.

Wenn wir größer werden im Produkt - und wir möchten irgendwann wieder in der Lage sein größer zu werden, zurzeit muss die Marke noch zwei, drei Zwischenschritte gehen, um dahin zu kommen -werden wir eher zuerst ein Konzept anbieten, das es uns erlaubt, UNSERE Stärken zu spielen, Emotionen, Funktionen auf den Punkt zu übertragen.

Deswegen glauben wir, dass wir das beim Konzept VenteVente 1:1 zeigen können. Wir würden als größeres Fahrzeug keine Limousine wählen. Das passt bei anderen Marken vielleicht besser ins Profil. Bei uns können wir Emotionen und Funktionen deutlich besser in einem Konzept wie dem Crossover zusammenbringen.

Karosserieformen: Crossover, SUV oder Limousine?

Constantin: Um dann doch noch einmal auf eine andere Karosserieform einzugehen: Der Nutzer Solaristrollino erinnert sich gerne an den Cordoba und an eine Studie, die ihn allerdings damals auch eher an den A3 erinnert hat. Er fragt, ob es für den Cordoba noch eine Chance gibt, vielleicht auch eine Klasse höher?

Jürgen Stackmann: Das ist jetzt schon fast die gleiche Frage, die wir eben hatten. Ich glaube, er erinnert sich an den IBL, den wir in Frankfurt gezeigt hatten. Das ist eine sehr schöne Limousine, die sich in vielen Bereichen auch im Leon wiederfindet.

Wir haben jetzt ein Fahrzeug im Portfolio, den SEAT Toledo, von dem wir im Jahr etwa 20.000 Einheiten in den zwei großen Märkten verkaufen, die es dafür für uns noch gibt. Das ist Mexico, der größte Einzelmarkt für den Toledo. Und dann Spanien – der letzte verbliebene große Limousinenmarkt in Europa, und groß bedeutet in diesem Fall, dass wir mit 3.500 Einheiten mit Abstand der größte Anbieter auf dem Heimatmarkt sind. Das Potential für eine Limousine ist also für uns nicht sonderlich groß und deswegen würde ich als nächsten großen Schritt nicht damit rechnen, dass wir eine Limousine bringen. Was mich freuen würde wäre, wenn wir mit billig-brilianten Crossovern auch das Herz des Nutzers gewinnen könnten.

Sabine: Als nächstes kommt ein SUV. Wird das näher am Skoda Yeti oder näher am VW Tiguan sein?

Jürgen Stackmann: Weder noch, es ist natürlich ein reiner SEAT. Wir entwickeln das Fahrzeug ja. Das ist bei uns nicht nur im Design, sondern in der gesamten Entwicklung ein 100%iger SEAT. Es orientiert sich von der Größe her etwa am heutigen Tiguan und Qashqai, diesem Mittelmarktsegment in der Größe. Wir werden mit dem Fahrzeug wirklich einen Volltreffer landen. Das Fahrzeug ist wunderbar kompakt, fährt sich mit einer unglaublichen Agilität, die viele Kunden an unseren Fahrzeugen schätzen, aber er hat eben einen unheimlich schönen Gebrauchswert und ich glaube, diese Kombinatorik ist unschlagbar. Wir werden mit großem Erfolg diesem Auto ins Jahr 2016 starten. Können sich alle drauf freuen.

Constantin: Unser Nutzer CSchnuffi5 hätte gerne noch genauere Informationen zu Motoren in der Zukunft. Er wünscht sich den 240-PS-Diesel-Vierzylinder aus dem Passat zum Beispiel im Leon. Gibt es da eine Chance?

Jürgen Stackmann: Das Fahrzeug, der Motor ist fantastisch. Ich habe den jetzt gerade im VW Passat auch gefahren und er ist von der Laufkultur, vom Drehmoment, von der Fahrkultur herausragend positiv. Ich glaube, es ist denkbar. Es ist nicht ganz einfach, diesen Motor auf unsere Plattformgröße MQB A zu applizieren. Von der Konzeption her passt es ganz gut zur Marke, wir gucken uns das Thema sicherlich an.

Ich muss aber auch sagen, wir sind im Bereich Top-Performance mit dem Cupra aktuell unterwegs, wie wir es uns niemals haben vorstellen können. Wir haben im letzten Jahr 4.000 Leon Cupra verkauft, als 3-Türer und 5-Türer. Dieses Jahr kommt nochmal der ganze ST dazu, als erster Kombi in dem Bereich, sodass wir für unsere Ziele in diesem Bereich einen großen Diesel eigentlich gar nicht brauchen.

Wir sind vom Leon Cupra und dessen Resonanz im Markt super-positiv angetan. Das Fahrzeug ist elegant, sportlich, ohne dass er zu auffällig wird im Markt. Das ist ein Fahrzeug, das ich im Alltag bewegen kann, aber wenn ich mal Lust habe, habe ich halt wirklich einen Sportwagen unter mir.

Der SEAT Leon Cupra auf dem Nürburgring

Wir haben das ja bewiesen mit dem Test auf dem Nürburgring, wo wir der erste serienmäßige frontgetriebene Wagen waren unter 8 Minuten. Wir werden sicher auch im Bereich der Kombis dieses Jahr noch einmal eine Duftnote setzen. Der Wagen ist eigentlich mit nichts zu vergleichen, was es auf dem Markt gibt. Ein vollwertiger Kombi mit extrem viel Platz, aber mit wirklicher Sportwagen-Charakteristik, wenn man es denn haben will. Frage war: Großer Diesel - könnte der zur Marke passen. Die Antwort lautet Ja, aber ob wir das hinkriegen, den da zu applizieren, wo der Nutzer es gerade anspricht, werden wir schauen.

Constantin: Also ich lese zwischen den Zeilen: Wenn der kommt, dann wahrscheinlich eine Klasse drüber und ich schiele jetzt gedanklich mal auf ein SUV.

Jürgen Stackmann: Man wird sehen. Also ich stimme dem zu, der Motor ist eine absolute Granate, ein toller Antrieb.

Sabine: Unsere Nutzer möchten gerne noch einmal über den Namen des neuen SUV sprechen. Und zwar hat die „Auto Motor Sport“ gestern geschrieben, dass das SUV „Snowman“ heißen wird. Ist das so?

Jürgen Stackmann: Das glaube ich jetzt nicht. Der Name „Snowman wird seit einem Jahr kolportiert mit einem Skoda. Nicht mit einem SEAT. Da müssten Sie dann schon die Skodaianer frage. Ich weiß jetzt aber auch nicht mehr, mit welchem Wagen das in Verbindung stand. Also nein, er wird nicht Snowman heißen.

Über Cupra, Cabrio und SEAT Mii

Constantin: Wo wir gerade noch bei sportlichen und schnelleren Antrieben sind. Unsere Nutzer könnten sich den SEAT Mii auch in einer Cupra-Version vorstellen. Ist da vielleicht was geplant?

Jürgen Stackmann: Von der Auslegung her ja, wobei Cupra natürlich nicht 1:1 übertragbar ist auf ein Fahrzeug dieser Größe. Wir werden den Mii dieses Jahr mit einer „FR“-Version ausstatten, die praktisch unser Herzstück ist, Cupra ist ja der Top-Performance-Bereich. Wenn Sie sich diese Kleinwagenkategorie angucken, A00-Klasse wie wir sie nennen, macht eine Übermotorisierung eigentlich wenig Sinn, es gibt keinen Markt.

Selbst eine Klasse drüber, beim Ibiza, haben wir vom Cupra, auch wenn das wirklich ein herausragend gutes Fahrzeug ist, einen Verkaufsmix von etwa 2 %. Es ist eine sehr kleine Kundschaft, die dieses Auto kaufen will. Wir als Marke sind davon überzeugt, dass wir im Mii, und das betrifft auch Fahrzeuge wie den Alhambra und den Toledo, das Thema „FR“ sehr gut übertragen können. Damit werden wir diese drei Fahrzeuge noch dieses Jahr beglücken.

Sabine: Die nächste Frage kommt von Helef: Warum baut SEAT kein sportliches Cabrio?

Jürgen Stackmann: Das hat einen ganz einfachen Grund. Nicht, dass wir es nicht könnten, ich versichere Ihnen, SEAT könnte ein brilliantes Cabrio bauen. Leider haben die Cabrios signifikant an Markt verloren, und ich komme aus einer Generation, für die ein Cabriolet ein großer Teil von Freiheit war. Viele Leute, die früher Cabrio oder Roadster gefahren sind, fahren heute interessante SUV, sind eher auf ein emotionales Konzept, aber mit höherem Nutzwert umgestiegen.

Wir könnten sicherlich eines bauen, es wäre ein wunderschönes Produkt, aber wir sind ja auch Unternehmer, oder ich bin für die Marke auch unternehmerisch verantwortlich. Wir wollen und müssen unsere Ressourcen auf die Projekte fokussieren und konzentrieren, die die Marke einen großen Schritt voranbringen können.

Wir haben mit dem SEAT Leon gezeigt, dass wir Sportlichkeit wirklich in die Menge bringen können. Wir haben im Markt sicher einen der schönsten Kompaktwagen überhaupt und wir wollen diese Idee nun auf die Crossover- und SUV-Segmente übertragen. Cabriolet - tolles Produkt- leider wird der Markt dafür von Jahr zu Jahr immer kleiner.

Sabine: Tatsächlich auch in Ihrem Heimatmarkt? Das ist doch eigentlich so der klassische Cabriomarkt?

Jürgen Stackmann: Denk man immer, ja, aber die großen Cabriomärkte waren immer England, Deutschland und die Schweiz. Überall da, wo viel Regen ist, gibt es viele Cabriolets.

Sabine: Also ist es in Spanien einfach zu heiß?

Jürgen Stackmann: Ja genau, die Spanier gucken uns immer an und denken sich: Wie bescheuert sind die eigentlich? Sich den Pelz verbrennen zu lassen in der Sonne. Es gibt in Südeuropa kaum nennenswerte Cabrio-Stückzahlen, die sind alle nördlich der Alpen – ganz interessant. Aber auch hier, die Umstellung ist sehr konsequent fortgeschritten.

Hier geht es zu Teil 2 Alternative Antriebe, Teil 3 SEATs Design-DNA und Teil 4 Potenziale im Unternehmen des Expertenchats mit SEAT.

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