Welche Frage zu markierten Reifen interessiert dich am meisten?
Markierte Reifen, homologierte Reifen, OE- oder OEM-Reifen. Viele Bezeichnungen, die häufig dasselbe meinen: Reifen, die in enger Zusammenarbeit zwischen Fahrzeug- und Reifenhersteller entwickelt werden. Diese passen optimal zu Deinem Fahrzeug und sind daher ab Werk aufgezogen. Doch hinter markierten Reifen steckt noch viel mehr. Im kommenden Jahr planen wir ein Themenspezial dazu. Wir möchten daher von Dir wissen, welche Fragen wir darin beantworten sollen. Was hast Du Dich schon immer gefragt? Worauf hast Du bis jetzt noch keine Antwort gefunden? Verrat es uns in unserer Umfrage und in den Kommentaren. |
Was soll der dazu sagen? Nenne mir mal eine Vorschrift, die das Alter der Reifen am PKW regelt. Und zwar will ich nicht hören, das ist so, sondern konkret mit Fundstelle.
Vorschrift:
Physik
Quelle/Fundstelle:
Allgemeinbildung, Fahrschule, Fahrerfahrung
Widerspruch nur durch:
Arroganz, extremer Trieb zur Sparsamkeit, Leichtsinnigkeit, Unwissenheit
Möchte nicht Diskutieren, aber kurz folgendes Anmerken.
Es ist dein gutes Recht zu sparen (tue ich auch gerne).
Habe auch erst dieses Jahr das erste und 2. Mal neue Reifen gekauft (Sommer+Winter).
Gerade bei hoher Fahrleistung steigt die Wahrscheinlichkeit, dass brenzliche Situationen aufkommen, wo deine Reifen über Unfall oder kein Unfall entscheiden. Je nach Fahrer verschieben sich brenzliche Situationen, aber der Reifen entscheidet letzendlich.
Möchte nur drauf hingewiesen haben...
Fahren kannst du mit den Reifen wahrscheinlich länger als das Auto. Das sollte nicht das primäre Ziel deines "Experiments" sein!!
Vielleicht schenkt dir Pirelli einen Satz neuen Reifen? Ich wäre dafür!
Ich wünsche mal lieber keinen (guten) Rutsch, sondern einen guten Start ins neue Jahr nach den Feiertagen
Was ist ein markierter Reifen ?
Noch nie im Leben gehört.
OEM Reifen würde mir da schon mehr sagen.
Gehe aber eigentlich davon aus dass ich den Reifen den mir der Hersteller auf meinen Ford macht auch exakt so im Handel kaufen kann.
Ich bekomme vielleicht nur nicht so gute Preise......
Bitte um Aufklärung....
Markierte Reifen sind wohl die Reifen welche eine spezielle Kennung von OEMs bekommen, welche mit dem Reifenhersteller entwickelt wurden.
Sehr oft bei sportlichen Fahrzeugen anzutreffen --> Porsche etc. MO bei Mercedes.
Selbst der neue Hyunday i30N hat eine eigene Markierung bekommen.
Da sagt der OEM dann dem Reifenhersteller welche Eigenschaften er betont haben möchte.
Z.b. Geschwindigkeiten über 400km/h, ...
Mehr Infos vielleicht auch bei Reifendirekt oder so zu finden?
@ MGi1 :
Physik :
Für JEDEN Reifen gibt's 'ne physikalische Grenze. Aber solang man die nicht überschreitet . . . alles ok ;-)
(---> Fahrerfahrung hilft da bei jedem Reifen/-alter, um zu wissen wie weit man gehen kann und wann's an die Grenze geht)
Arrogant isses eher, jemandem aus der Ferne seine Reifen madig machen zu wollen, ohne die je selbst gefahren zu haben.
Ist nicht jeder so anspruchsvoll und braucht High-Tech-Top-Qualität mit modellspezifischen Markierungen, gibt eben auch andere Prioritäten ohne deswegen gleich leichtsinnig zu sein. Gibt auch Leute, die fahren billige chinesische Reifen und kommen prima mit zurecht . . . auch alles nur leichtsinnige Unwissende ?
...oder nur mangelnde Toleranz derer, die etwas nicht akzeptieren wollen, weil nicht sein kann was in deren Augen nicht sein darf ?
Solang man weiß, mit welche Reifen man unterwegs ist, ist Geiz also durchaus geil
Oder war das jetzt zu arrogant ?
Weiß gar nicht, ob Pirelli meine Größe überhaupt noch herstellt (205/55-15), und ihr braucht auch nicht für mich zu spenden ;-)
Möcht mein Auto noch 390.000 km fahren (dann ist die Million voll), sooo lang werden die jetzigen bestimmt nicht durchhalten. Wenn mir die nimmer gut erscheinen, hab ich auch kein Problem damit, die zu entsorgen. Aber bestimmt nicht, weil "fürsorgliche" Leute aus der Ferne das empfehlen ;-)
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So, und nur zurück zum eigentlichen Thema.
Ok, braucht ja nicht jeder.
...oder weiß nur noch nicht jeder, daß er sowas braucht ---> noch bissl Überzeugungsarbeit nötig für Pirelli's Marketingabteilung, um's den Leuten schmackhaft zu machen ;-)
Gibt's denn überhaupt Leute, die da schon wirklich echte Verbesserungen festgestellt haben ? Gibt solche Reifen ja schließlich schon paar Jahre von verschiedenen Herstellern.
Oder gibt's nur welche, die deren Werbeaussagen nachplappern ;-)
Oder halten sich die Vorteile die Waage mit den Leuten, für die diese "verordneten" Vorteile eher von Nachteil sind ?
Markierte Reifen sind ein "Geschäftsmodell", welches Vorteile für wenn ? erbringen werden.
Richtig Nutzen erbringt es m.E. nur für den Kunden, wenn sich messbare Vorteile für den Kunden einstellen lassen. Hier fangen die Probleme aber an. Die Interessen und Fahrstile sind sehr unterschiedlich. Die ganze Bandbreite kann kein Reifen einfangen und ob es dann als GJR wiederzufinden ist, stellt eine weitere schwierige Frage dar. Das Risiko ist groß. dass die Reifen sportlich ausgelegt sind und ordentlich Grip bieten; das wird dann wohl zu Kosten der Lebensdauer gehen.
Viele Kunden werden wohl daher eher im Wettbewerbsumfeld der Reifenhersteller fündig. So fiel meine Wahl auf dem CrossClimate GJS von Michelin.
Pirelli betont weniger "die Laufleistung", dafür aber wohl andere Werte. Allen kann es nicht recht gemacht werden.
Reifen sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich - in den Fahreigenschaften und in der Haltbarkeit.
Fahre derzeit die billigsten MO - Winterreifen für den W 212 - und siehe da, eine Offenbarung. Extrem komfortabel, spurtreu und laufruhig.
Perfekt, und das zum halben Preis eines anderen MO-Reifens. Reifen ohne MO würde ich nicht kaufen - im Zweifelsfall nach einem Unfall können sich so nicht Automobil - und Reifenhersteller den schwarzen Peter zuschieben.
Zur weiter oben diskutierten Frage, wie alt ein Reifen sein darf:
https://www.bussgeldkatalog.org/reifenalter/
es gibt also keine Altersgrenze. Bei Längsrissen in der Flanke würde ich austauschen. Bei Fahrzeugen, die ständig draussen stehen, nach zehn Jahren wegen der voranschreitenden Gummiverhärtung. Bei nur gelegentlich genutzten Garagenfahrzeugen ohne Belichtung wie Veteranen wechsle ich nur, wenn der reifen sichtbar gealtert ist oder der Abrollkomfort durch Verhärtung spürbar gelitten hat. Dann weg damit, weil der Bremsweg sich dann verlängert. Ansonsten lasse ich sie drauf.
Gebrauchte Reifen würde ich nie kaufen. Reifen sind ein Sicherheitsbauteil. Gebrauchten sieht man nicht an, ob sie über Bordsteinkanten getrieben wurden oder in einen Unfall verwickelt waren. Wenn es deswegen bei höherer Geschwindigkeit zu einer Laufflächenablösung kommt, ist man in Schwierigkeiten. Man beachte die Lastwagenreifentrümmer auf den Autobahnen. Die sind in der Regel von runderneuerten Gebrauchtreifen.
Gruß
T.O.
Wie begründest Du diese Sorge?
Fakt: Reifen die zugelassen sind und den Vorgaben und technischen Daten gem. Fahrzeugunterlagen / Freigaben und dem einwandfreien Zustand entsprechen haben keinerlei negativen Einfluss auf Garantie, Kulanz, Versicherungsschutz oder anderen Dingen.
Ich werde voraussichtlich keine MO mehr nehmen.
Die MO haben mir einen zzu veralteten Entwicklungsstand.
Die neuesten Reifengenerationen sind einfach in vielen Dingen besser.
Probleme damit? Keine!
Ein fester Riegel vor das Tor zur Welt der faulen Ausreden ist stets empfehlenswert
Nun, in dem o.g. Falle gibt es keine faule Ausrede, die nicht widerlegt werden könnte.
Im Zweifel - wenn es um viel Geld, oder Personenschaden geht ohnehin über Gutachter.
Kannst Du einen einzigen Fall nachweisen, bei dem einem Fahrzeugführer nach einem Schaden, oder Unfall alleinig der Vorwurf "keine MO Bereifung" zur Verweigerung irgend einer Leistung geführt hätte?
Da fahre ich lieber meine 35-40tkm im Jahr auf den besten Reifen, die ich jeweils aktuell frei kaufen kann und nicht mit welchen, die (wie z.B. für mein Fahrzeug von Conti als SC2 bereits entwicklungstechnisch 20 Jahre auf dem Buckel haben).
Ja, selbstverständlich geht das auch.
Beim MO spare ich mir, mich durch die zulässigen Rad/Reifenkombinationen zu fräsen ...
https://www.mercedes-benz.de/.../...nd-reifenkombinationen.module.html
... und das auch immer unter Beobachtung zu halten.
Fährst Du viel und besondere Strecken, ist die Beschäftigung mit den jeweils neuesten Reifen, wenn zugelassen (s.o.) bestimmt sinnvoll.
Als normaler Privatfahrer im Mischbetrieb fahre ich MO im Sonderangebot und bin damit auf der sicheren Seite ... .
Gruß
T.O.
Also Allgemeinbildung, Fahrschule und Fahrerfahrung sind konkrete Dinge, die in einer gesetzlichen Vorschrift regeln, was zulässig und was nicht. Danke für die Aufklärung.
Das Problem sind übrigens weniger die Reifen selbst, sondern viel mehr die Ventile. Die verhärten nämlich auch. Ich hatte das mal an einem 19 Jahre alten Satz. Da waren die Reifen einwandfrei, aber wenn die Ventile nur ein bisschen gebogen wurden, verlor der Reifen Luft. Das geschah auch schon bei mäßig schnellerer Fahrt (>100). Austausch der Ventile und gut war es.
Was sind da für Kombinationen abzufragen? Ich habe bei mir 205/55 R16V drauf. Und diese Größe kriege ich von versch. Herstellern. Und ob ich nun den Michelin Energy Saver MO kaufe oder den Energy Saver+, das ist kaum ein Unterschied.
Wie gesagt, ich habe bei den Herstellern nachgefragt, als der Ersatz heranstand und da kam die Aussage, dass der AO/MO oder wie auch immer herstelleroptimiert, eben einen etwas veralteten Stand darstellt. Preislich macht es keinen Unterschied, ob ich einen AO, MO oder den nackten Reifen kaufe. Und der Reifen, den ich bekam, war 6 Wochen alt.
Ich muss den herstelleroptimierten Reifen ja auch nicht in der Vertragswerkstatt kaufen. Den kann jeder Reifenhändler liefern.
Ich sehe da nur den einen Punkt, der den Autoherstellern eine erneute Auswahl der Reifen für die Dauer der Fahrzeugproduktion erspart. Das dürfte der Hauptgrund sein. Und natürlich die Hoffnung über den Ersatzbedarf noch ein bisschen Kohle aus den Kunden zu ziehen.
Ich suche mir die Reifen aus in dem ich mir Testberichte ansehe und dann meine Kriterien gewichte. Danach sehe ich auf soziale Kriterien und den Preis. Beispiel Conti ist bei mir durch, seit die die Fertigung in Deutschland zugemacht haben. Es muss nicht sein, dass mein Reifen konkret hier gefertigt wurde, das sehe ich erst, wnen ich ihn in der Hand habe. Ich akzeptiere nur die geldgierige Begründung der zu teuren Fertigung hier im Lande nicht und das strafe ich eben ab.
Lies dir einfach mal den Test hier durch. Da waren der Bridgstone und Michelin deutlich schlechter wie die Standardreifen. Teilwenise noch auf dem alten kmodell basierend
https://www.test.de/Reifen-Sicher-in-der-Spur-1348940-2348940/
Und daran hat sich in den letzten 10/11 Jahren nichts verändert. Das zeigen auch Tests des ADAC, von Autoblöd und auch vom ACE.
Aber wenn du es trotzdem willst, Glaube macht aus selig.
Die Reifenhersteller, die die Erstausrüstung für die Fahrzeughersteller liefern, fertigen auf deren Wunsch hin spezielle Versionen, die auf die Anforderungen der Hersteller optimiert sind. Da werden die Kriterien etwas verschoben, um das Fahrzeug zunächst gut aussehen zu lassen. Da wird dann schon mal Geräuscharmut und geringerer Verbrauch höher gewichtet, wie die Naßrutschfestigkeit. Wohlgemerkt, das sind meist Variationen des gleichen Grundreifens. Da wird ein etwas anderes Profil gebacken, der Gummi ist etwas anders oder auch Rundlauf und Unwucht sind enger toleriert. Wobei das bei Markenreifen selten Ausreißer gibt.
Und so gibt es für Audi, Ford, Mercedes, Porsche etc. optimierte Reifen
hier mal eine Liste
https://www.reifendiscount.de/.../...wissen-reifenzusatzkennungen.html