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Einparkhilfen und Platzangebot im neuen Opel Astra

Alexandra aka AlexABI und Markus aka chief500 testen für Euch den neuen Opel Astra auf seine Alltagstauglichkeit. Wie gut die Einparkhilfen und üppig das Platzangebot für die Passagiere im Astra sind, erfahrt Ihr hier.

Parkdistanzkontrolle

Unsere beiden Testfahrer mussten sich an die Einparkhilfen erst gewöhnen. Vor allem die Parkdistanzkontrolle ist sehr sensibel. Alexandra schreibt: „Für mich sind solche Hilfen neu, und ich musste mich erst dran gewöhnen. Das Piepen ist manchmal schon nervig und ich tu mich schwer, die Kontrolle teilweise an die Systeme abzugeben.“

Markus erklärt, was er sich an der Parkdistanzkontrolle anders wünscht und warum: „Auf den ersten Blick ist die Parkdistanzkontrolle schon ein feines Gimmick, vor allem bei der breiten C-Säule. Aber: Ich finde es sehr anstrengend, dass sich die PDC jedes Mal aktiviert, wenn man stehen bleibt oder langsam irgendwo ranfährt. Bin dadurch schon ein paar Mal erschrocken, als es plötzlich zu piepen anfing.

Im Vergleich zu meinem aktuellen Auto ist die Lösung im Astra schlecht umgesetzt. Es sollte die vordere PDC nur aktiv sein, nachdem man entweder von Hand aktiviert oder nachdem man vom Rückwärtsgang in den 1. Gang schaltet. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit sollte sie sich dann von selbst deaktivieren. Die hintere PDC sollte nur bei eingelegtem Rückwärtsgang aktiv sein.“

Rückfahrkamera

Bild der Rückfahrkamera: Man sieht viel vom Kennzeichen Bild der Rückfahrkamera: Man sieht viel vom Kennzeichen Alexandras Urteil zur Rückfahrkamera fällt positiv aus: „Die Rückfahrkamera an sich ist natürlich eine Erleichterung, wenn man nicht ganz genau sehen kann, was hinter einem ist oder wenn es eng wird, aber man sollte dennoch nicht nur auf das System vertrauen, sondern weiterhin auch den Kopf benutzen. Positiv ist, dass die Kamera auch im Dunkeln ein ausreichend gutes Bild liefert. Selbst wenn es regnet, sieht man dennoch alles, was notwendig ist, um gefahrlos rückwärts zu fahren.

Markus sieht die Rückfahrkamera wiederum kritischer: „Ich finde es ganz gut, eine Kamera im Heck zu haben. Nach hinten ist die Sicht doch sehr eingeschränkt. Leider hat die Kamera eine nicht so gute Auflösung. Ich hätte mir da ein klareres Bild erhofft. Leider ist sie auch ein wenig tief angebracht und man sieht das Kennzeichen im Bild. Zudem ist sie ziemlich schmutzanfällig. Leider habe ich bis jetzt noch keinen sonnigen Tag gehabt, um zu sehen, wie sich die Kamera da schlägt. Ich werde aber hoffentlich noch in den Genuss kommen.“

Einparkassistent

Am Einparkassistenten haben beide Testfahrer Spaß gefunden. Markus schreibt: „Rückwärtseinparken funktioniert echt gut. Man muss sich nur trauen, das Kommando dem Auto zu überlassen. Habe es drei- bis viermal hintereinander probiert. Jedes Mal parkte das Auto ohne Probleme ein. Auch Nachkorrigieren wird von der Automatik beherrscht."

Rückwärts seitwärts einparken funktionierte perfekt. Wir haben erst eine größere Lücke geschaffen, und dann noch einen Versuch mit einer Lücke mit ca. 70 cm hinten und vorn. Das Auto parkte jeweils ohne Probleme ein.“ Ich bin fasziniert von der Technik. Mehr kann man dazu nicht sagen.

Und Alexandra bestätigt: „Der Einparkassistent ist für mich ganz neu. Es macht Spaß, ihn zu nutzen. Besonders wenn man selbst denkt, die Parklücke sei zu klein, dann hilft es enorm und der Assistent fährt zügig in die Lücke. Definitiv eine Alltagserleichterung.

Platzangebot für die Passagiere

„Ich als Fahrer habe mich sofort wohlgefühlt im Astra. Ich habe schnell ‚meine’ Sitzposition gefunden und konnte so bequem fahren. Hinten ein- und auszusteigen war kein Problem. Auch der Abstand von Sitzbank hinten zur Sitzlehne des Vordersitzes war ausreichend groß. Kopfabstand zum Dach bei meinen 1,73 m war ebenfalls groß genug.

Platzangebot auf dem Rücksitz Platzangebot auf dem Rücksitz Ich hatte verschiedene Mitfahrer, und alle haben mir bestätigt, dass man im Astra bequem sitzen kann, und es keine Platzprobleme gibt. Im Vergleich zu meinem aktuellen Auto ist auf allen Sitzplätzen um Einiges mehr Platz“, schreibt Markus.

Alexandra meint: „Das Platzangebot auf den Rücksitzen ist ausreichend. Selbst große und stabile Personen haben genügend Platz und Kopffreiheit. Meine beiden Testpersonen sind um die 1,85 m und 1,90 m groß. Selbst wenn große Menschen als Fahrer den Sitz doch recht weit hinten haben, hat man als große Person noch genügend Platz dahinter. Leider gibt es bei meinem Testmodell keine Mittelarmlehne hinten, was auf längeren Reisen sicherlich noch bequemer wäre für die hinteren Beifahrer."

Der nächste Zwischenbericht folgt Anfang nächster Woche.

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3 Kommentare
Avatar von Verbrecher75
Land Rover
22. Dezember 2015 um 12:28:55 Uhr

Mal was zum Thema Einparkhilfe vorne:

 

Zitat:

Ich finde es sehr anstrengend, dass sich die PDC jedes Mal aktiviert, wenn man stehen bleibt oder langsam irgendwo ranfährt.

Ich persönlich finde diese Einstellung super. Unser Volvo hatte das seinerzeit so und das fand ich genial. Ok, zu Anfang war ich auch des Öfteren "erschrocken", schlussendlich war das aber besser/einfacher als die PDC jedes Mal manuell aktivieren zu müssen.

Jetzt beim Land Rover und dem Cascada aktiviert sich die PDC vorn nicht von alleine, was ich wiederrum sehr nervig und anstrengend finde.

Ging ja weniger darum, es immer aktivieren zu müssen, sondern wenn man es mal deaktiviert hatte, es sich jedes mal wieder von alleine aktiviert. Das kann auf Dauer schon nervig sein, ansonsten macht die PDC natürlich Sinn und erleichtern den Alltag, aber wenn man langsam an eine Ampel heranrollt und unter 11km/h kommt aktiviert die sich und sollte dann ein Fußgänger hinten ums Auto laufen oder ein Radfahrer fährt hinterm Auto lang, dann piept es furchtbar laut, da kann man sich schon erschrecken. Man kann sich auf Dauer sicherlich dran gewöhnen, aber ich konnte es in den zwei Wochen Testfahrt nicht, mich hat es einfach genervt. ;)

Avatar von Verbrecher75
Land Rover
23. Dezember 2015 um 11:05:37 Uhr

Zitat:

@AlexABI schrieb am 22. Dezember 2015 um 18:13:45 Uhr:

Ging ja weniger darum, es immer aktivieren zu müssen, sondern wenn man es mal deaktiviert hatte, es sich jedes mal wieder von alleine aktiviert. Das kann auf Dauer schon nervig sein, ansonsten macht die PDC natürlich Sinn und erleichtern den Alltag, aber wenn man langsam an eine Ampel heranrollt und unter 11km/h kommt aktiviert die sich und sollte dann ein Fußgänger hinten ums Auto laufen oder ein Radfahrer fährt hinterm Auto lang, dann piept es furchtbar laut, da kann man sich schon erschrecken. Man kann sich auf Dauer sicherlich dran gewöhnen, aber ich konnte es in den zwei Wochen Testfahrt nicht, mich hat es einfach genervt. ;)

Achso...., hinten aktiviert sich die PDC automatisch...!? Na das macht natürlich absolut kein Sinn. Das würde mich dann auch nerven.

Ich dachte wir reden von vorne. ;)

Wobei es ja auch so im Text steht.... :o Naja, wer lesen kann ist wohl doch klar im Vorteil. :cool:

Das war bei meinem Volvo schon genial. Irgendwo vorwärts einparken - sei es im Parkhaus, beim shoppen oder zuhause in der Garage - hat sich die PDC (nur vorne) selbstständig aktiviert. Das war super.

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