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„Umparken im Kopf“ – das Tagebuch zu Opels neuer Werbe-kampagne

Wer eine bestimmte Automarke fährt, findet diese meist auch toll. Und andere Marken nicht selten unattraktiv. Wir haben das Thema aufgegriffen und daraus die Kampagne „Umparken im Kopf “ ins Leben gerufen, die am 20. Februar 2014 mit einer Microsite an den Start ging. Sie soll nicht zuletzt helfen, die Vorurteile gegen Opel zu hinterfragen und die Menschen zum Umdenken zu bewegen.

Hummel ist eines der 8 Kampagnenmotive Hummel ist eines der 8 Kampagnenmotive Eine Besonderheit der Kampagne: In der ersten Phase gaben wir uns nicht zu erkennen. Am Start sind acht Motive, die erst jeweils ein Vorurteil nennen und dieses dann gleich wieder neutralisieren.

Hier ist unser Kampagnen-Tagebuch der ersten 5 Tage:

Donnerstag

20.02.2014 +++ Start frei! +++

Die Internetseite Umparkenimkopf, der dazugehörende Facebook-Account, der Twitter-Account und der Youtube-Kanal gehen nachmittags an den Start.

Schauspieler definieren Vorurteile Schauspieler definieren Vorurteile Bei Youtube erscheinen Videos der Schauspieler Ken Duken, Joachim Król, Fahri Yardim, Karoline Herfurth, Nadja Uhl und Bettina Zimmermann. Ken Duken, Karoline Herfurth und Bettina Zimmermann verlinken ihre Videos bei Facebook.

Klar, dass wir beobachten, wie diese Kampagne von Euch im Internet und in den sozialen Netzwerken aufgenommen wird.

Freitag

21.02.2014 +++ Die Kampagne gibt Gas +++

In ganz Deutschland hängen die Plakate mit den acht Kampagnenmotiven. Wir geben uns noch nicht als Absender zu erkennen. Aber: Die Plakate kommen in den typischen Opel-Farben schwarz-gelb daher. Wir sind gespannt: Wie schnell werdet Ihr uns enttarnen?

Samstag

22.02.2014 +++ Mutmaßungen im Netz und natürlich hier bei MOTOR-TALK +++

Direkt ab dem 21. wird vereinzelt im Netz und auch auf dem Opel-Blog spekuliert: Felix schreibt: „Ist diese Website von Opel? umparkenimkopf.de“. Seine Begründung: „... Motto, Farbgebung und Schriftart passen einfach PERFEKT zu Opel.“ Und wenige Minuten später schreibt Markus: „Oh ja, das kommt definitiv von Opel.“ Auch Josh sagt: „Sieht ganz nach Opel aus :)“.

Microsite in den typischen Opel-Farben Microsite in den typischen Opel-Farben Auch auf MOTOR-TALK wird spekuliert. MOTOR-TALKer Frisch-Denker schreibt: „….Die Farbkombi "Gelb / schwarz" deutet jedenfalls mächtig auf Opel hin - und dieser Satz hier ebenso: "Was wir denken, bestimmt, was wir sehen. Und Dinge, über die wir ein vorgefasstes Urteil haben, sehen wir oft überhaupt nicht mehr. Dabei würde sich genau hinschauen lohnen. Denn die Welt ist manchmal anders als wir denken. Wer von Zeit zu Zeit die Bilder in seinem Kopf überprüft, hat viel zu entdecken." Wir dürfen gespannt sein ;)“.

LesGrossman zitiert und findet: „Cool, ja das ist garantiert von Opel...würde gut passen!“ Und 1.4 ecoFlex sagt: „Das ist ja mal interessant!! Vielleicht wollen sie auch mit dem Spruch: "Oft verrät der zweite Blick mehr als der Erste!" andeuten, dass man wie auf der homepage auf dem ersten Blick keine Automobilwebsite sieht... Wer weiss, jedenfalls ist es eine sehr neugierde entwickelnde seite“.

Sonntag

23.02.2014 +++ Die Diskussion geht weiter +++

Josh bleibt dran: „Hab irgendwo gelesen, dass bald Schauspieler Werbung machen, die vorher nicht oft Werbung machten.“ Und auch De2nis meldet sich zu Wort: „Die Seite sieht schon sehr nach Opel aus….“ Auch MOTOR-TALKer ubai meint: „Also um Opel handelt es sich definitiv“.

Montag

24.02.2014 +++ Klare Sache +++

MOTOR-TALKer Flex-didi findet Gedanken zur Kampagne in anderen Medien.

Und Josh sagt: „Inhaltlich passt die Kampagne aber auch zu dem aktuellen Beitrag in der Automobilwoche wo es um das “Mauer einreißen in den Köpfen der Menschen” geht. Ich habe heute Morgen schon die Kampagne in den Infoscreens der U-Bahnhaltestellen gesehen.“

Es wird weiter spekuliert. Aber noch halten wir dicht.

Freitag

01.03.2014 +++ Aufgedeckt +++

MOTOR-TALKer 1.4 ecoFlex lädt einen Tweet hoch, in dem Opel zugibt, hinter der Kampagne zu stecken.

Super Resonanz

Die Kampagne scheint wirklich einen Nerv getroffen zu haben. Die meisten Menschen bewerten das Thema „Vorurteile“ positiv. Sie freuen sich, dass sich jemand damit beschäftigt. Sie retweeten und posten die Kampagnenmotive, geben Kommentare ab, rätseln, wer dahinter steckt und freuen sich auf die Auflösung.

Die Kampagne trifft den Nerv Die Kampagne trifft den Nerv Noch wird gerätselt... Noch wird gerätselt...

 

Andere entwickeln eigene Motive: Die Kampagne lebt! Und dann der Knaller: Thomas Hitzlsperger tweetet ein Kampagnen-Motiv.

Manche denken sich eigene Motive aus Manche denken sich eigene Motive aus Auch Thomas Hitzlsperger macht mit Auch Thomas Hitzlsperger macht mit

 

Ausblick:

Opel ist Absender der Kampagne. Und wir haben noch viel vor. Denn jetzt kommen z. B. die Schauspieler nochmals zum Einsatz – allerdings nicht so, wie Ihr es erwartet. Ab 04.03. könnt Ihr online unter Umparkenimkopf den nächsten Teil der Kampagne erleben. Unter anderem mit Umparkomat, TV Spot, Making Of und Probefahrten.

Also: Bleibt dran. Passt auf, was noch läuft. Erzählt Euren Freunden von der Kampagne. Erzählt ihnen von www.umparkenimkopf.de. Und beteiligt Euch an den Aktionen im Netz: Postet einen Beitrag auf der Umpark-Plattform oder ganz einfach „Eure“ Klischees mit #umparkenimkopf.

Danke, dass Ihr schon umgeparkt habt!

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602 Kommentare
Avatar von Music-Boy "- - - Charly's Sohn - - -"
11. Mai 2014 um 02:29:22 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von Dynamix

...Da würde ich eher versuchen Opel ala "Das Auto" zu vermarkten. Der Spruch kam ja meines Wissens sogar von Opel. ...

Yep, kannst ja mal folgendem Link folgen, da hatte ich mal in einem anderen Forum eine alte Opel-Werbung abgetippt und dort eingestellt:

 

http://www.kadett-forum.de/thread.php?postid=430444#post430444

 

Gruß Music.

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
11. Mai 2014 um 11:09:15 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

Zitat:

Original geschrieben von mottek

Autos werden zum großen Teil über das Image verkauft.

Aber ganz ehrlich, wer ein Image mit Auto in Verbindung bringt, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

Ich verbinde Image und Auto keinesfalls.

Dann erkläre uns einmal was für dich mit dem Begriff Image in Verbindung steht.

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

 

Dann erkläre uns einmal was für dich mit dem Begriff Image in Verbindung steht.

Wieso uns, bist Du der Forensprecher?

 

Daher erkläre ich es Dir:

 

Image bedeutet ein Bild das ich von mir als Mensch zeigen möchte und das sehr entscheidend von der eigenen Persönlichkeit abhängig ist und ursächlich auf das eigene Selbstwertgefühl resultiert.

Man will also ein Selbstbild erzeugen oder sich dahinter verstecken - je nachdem.

Je geringer die eigene Persönlichkeit ausgeprägt ist, je größer ist das Bedürfnis ein gewisses Image nach außen zu verkörpern bzw. zu symbolisieren.

Und das machen einige Menschen sehr gerne mit materiellen Dingen und ein Auto ist da ein ganz profanes Mittel. Und grundsätzlich immer dann, wenn man Auto und Image in Verbindung bringt oder in Verbindung zu bringen versucht.

 

Daher ist Auto in Verbindung mit Image für mich obsolet.

Avatar von TuningStylerMen "Diplom-Jodler"
11. Mai 2014 um 19:28:22 Uhr

Aua! Hoffentlich ist das kein schlechtes Omen:

 

„Man kann die FDP mit Opel vergleichen. Opel macht gerade eine wunderbare Werbekampagne, die heißt: Umparken im Kopf. So etwas versuchen wir auch, nur eben auf dem Markt der Meinungen. Die FDP parkt um – im Kopf und in der praktischen Politik.“

 

Wolfgang Kubicki, FDP-Vize

 

http://www.focus.de/.../...um-umparken-im-kopf-bringen_id_3827447.html

 

;)

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
11. Mai 2014 um 20:37:54 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

 

Dann erkläre uns einmal was für dich mit dem Begriff Image in Verbindung steht.

Wieso uns, bist Du der Forensprecher?

 

Daher erkläre ich es Dir:

 

Image bedeutet ein Bild das ich von mir als Mensch zeigen möchte und das sehr entscheidend von der eigenen Persönlichkeit abhängig ist und ursächlich auf das eigene Selbstwertgefühl resultiert.

Man will also ein Selbstbild erzeugen oder sich dahinter verstecken - je nachdem.

Je geringer die eigene Persönlichkeit ausgeprägt ist, je größer ist das Bedürfnis ein gewisses Image nach außen zu verkörpern bzw. zu symbolisieren.

Und das machen einige Menschen sehr gerne mit materiellen Dingen und ein Auto ist da ein ganz profanes Mittel. Und grundsätzlich immer dann, wenn man Auto und Image in Verbindung bringt oder in Verbindung zu bringen versucht.

 

Daher ist Auto in Verbindung mit Image für mich obsolet.

Wow. Jetzt bin ich schwer beeindruckt:cool:, aber ich glaube du hast nicht ganz verstanden um was es eigentlich geht.

 

Hier geht es darum, daß Opel ein besseres Image gebrauchen kann, um wieder begehrt zu werden, analog dazu sollen entsprechend die Verkaufszahlen steigen.

Zitat:

Original aus dem Focus/von Kubicki

„Umparken im Kopf“ wie bei Opel notwendig

 

Als Beispiel nannte er gegenüber der „Welt“ etwa die Ukraine-Krise, bei der die FDP „keine vernünftige Positionierung“ habe. Er fordert hierbei, auf Russland zuzugehen: „Eine Lösung wird es nur mit Russlands Präsident Putin geben, nicht ohne ihn. Deshalb muss man versuchen, die Bedrohungslage zu verstehen, die Putin empfindet – und diese Ängste entkräften.“

Der Kubicki spinnt doch. Die kleine Ukraine soll den großen Putin bedrohen.

 

Wenn das so wäre, würden wir ab nächstes Jahr nur noch Dreirad fahren. Ohne Putin gehts aber wirklich nicht, denn der sitzt an ziemlich langen Hebeln und lässt sich von Drohungen kaum beeindrucken.

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
11. Mai 2014 um 20:45:49 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

 

Daher ist Auto in Verbindung mit Image für mich obsolet.

Entweder du kennst die Bedeutung des Wortes nicht oder du bist noch nicht aufgewacht.

Gerade in der heutigen Zeit ist das Auto eines der Dinge, mit denen viele meinen nach aussen ein gewisses Image für sich aufzubauen. Das Auto zählt nach wie vor als "das Statussymbol" schlechthin. Das wird hier niemand wegdiskutieren können.

Natürlich wäre es ein Zeichen von Stärke wenn man dem Gruppenzwang trotzen könnte. Aber auf der anderen Seite stört es auch niemanden wenn man sich "dazugehörig" zu denen fühlt, die mit Markenartikeln versuchen ihr Ego aufzupolieren.

Der eine mit einem Auto, der Andere mit dem Iphone, der nächste mit teuren Fernreisen, und der Übernächste kann alles auf einmal. Schlimm ? Nö, wenns Portemonnaie es hergibt, warum nicht.  

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

Daher ist Auto in Verbindung mit Image für mich obsolet.

@ nanimarc

 

Lies doch mal genau was da steht.

 

ER spricht für sich und ob das stimmt oder nicht kannst weder du, noch ein anderer beurteilen.

Ich kann Lepoopel da nur zustimmen, denn ich kauf mir auch kein Auto nach dem Image.

Kriterien sind der Preis, das Preis/Leistungsverhältnis, die Optik und einige weitere, auch rein persönliche Argumente.

Avatar von siggi s. "Bluesmaker"
11. Mai 2014 um 21:35:38 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von schrotti_999

Zitat:

Original aus dem Focus/von Kubicki

„Umparken im Kopf“ wie bei Opel notwendig

 

Als Beispiel nannte er gegenüber der „Welt“ etwa die Ukraine-Krise, bei der die FDP „keine vernünftige Positionierung“ habe. Er fordert hierbei, auf Russland zuzugehen: „Eine Lösung wird es nur mit Russlands Präsident Putin geben, nicht ohne ihn. Deshalb muss man versuchen, die Bedrohungslage zu verstehen, die Putin empfindet – und diese Ängste entkräften.“

Der Kubicki spinnt doch. Die kleine Ukraine soll den großen Putin bedrohen.

 

Wenn das so wäre, würden wir ab nächstes Jahr nur noch Dreirad fahren. Ohne Putin gehts aber wirklich nicht, denn der sitzt an ziemlich langen Hebeln und lässt sich von Drohungen kaum beeindrucken.

Die aktuelle Ukraine nicht, aber eine potentielle Osterweiterung der NATO. Nur darum geht es ... 

(... allerdings nicht in diesem Thread ;))

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
11. Mai 2014 um 22:46:27 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von schrotti_999

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

Daher ist Auto in Verbindung mit Image für mich obsolet.

@ nanimarc

 

Lies doch mal genau was da steht.

 

ER spricht für sich und ob das stimmt oder nicht kannst weder du, noch ein anderer beurteilen.

Ich kann Lepoopel da nur zustimmen, denn ich kauf mir auch kein Auto nach dem Image.

Kriterien sind der Preis, das Preis/Leistungsverhältnis, die Optik und einige weitere, auch rein persönliche Argumente.

Wenn dein erstes Kriterium der Preis ist, das Zweite das Preis / Lesitungsverhältnis, dann glaube ich dir deine Aussage sogar.

Steht der Preis an letzter Stelle, sieht deine Wahl auf einmal ganz anders aus, wetten ?

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

Steht der Preis an letzter Stelle, sieht deine Wahl auf einmal ganz anders aus, wetten ?

Genau dann ist doch das Image völlig schei..egal und ich kann kaufen was ICH will. Da würden mir so einige unkonventionelle Autos einfallen, die mit dem typisch Deutschen Premiumimageauto nix zu tun haben.

 

Aber ich seh schon, du bist ein Imagekäufer/Fahrer und denkst das geht nicht anders.

 

Die Diskussion ist damit für mich beendet. ;)

Zitat:

Original geschrieben von nanimarc

 

Wow. Jetzt bin ich schwer beeindruckt:cool:, aber ich glaube du hast nicht ganz verstanden um was es eigentlich geht.

Dem Grunde nach tangiert es mich peripher, ob Du das bist oder nicht.

Jedenfalls habe ich sehr wohl verstanden und vor allem verstehe ich Dich und deine Intension in Bezug auf Auto und was es für Dich verkörpert.

 

Das das Unternehmen Opel sind *Image* aufpolieren möchte, muss, will (what ever) steht dabei auf einem ganz anderen Blatt. Aber wie gesagt, es handelt sich dabei um ein Unternehmen und nicht um eine Person.

 

Wer als Person, als Mensch, sein Image mit einem Auto oder was auch immer, aufpolieren will oder muss, der sollte sich und sein Selbstwertgefühl einmal sehr gründlich hinterfragen.

Dabei geht es keinesfalls um das liebe Geld, sondern um ganz, ganz andere Dinge oder Werte.

Nicht jeder ist bereit übermäßig viel Geld in ein Produkt zu stecken, was mit dem Kauf bereits 30% an Wert verloren hat und nach wenigen Jahren faktisch kaum noch etwas Wert ist.

Und als Betriebswirt hinterfragt man solche Ausgaben gleichwohl zwei mal.

 

Zudem soll es Leute geben, wie mich, die ihr Geld lieber in andere Dinge stecken. Nur können andere diese Dinge kaum sehen, man kann nicht damit protzen, sie nicht permanent zeigen aber sie sind vorhanden. Werte, die nicht vergehen und an Wert zulegen.

Ein teures Fahrzeug sagt daher absolut nichts über den finanziellen Background eines Fahrer aus, auch wenn viele genau das damit erreichen möchten, wie mir scheint.

Doch ich habe ich in 40 Jahren Berufserfahrung hunderte Mal, sehr tief hinter genau diese Fassade geblickt und weiß, das oft mehr Schein als Sein vorhanden ist.

 

Gleichwohl weise ich darauf hin, dass einer Studie zufolge immer weniger, vor allem junge Menschen, ein KFZ als s.g. Statussymbol ansehen und mehr noch, sie wollen immer weniger ein eigenes Fahrzeug haben.

Auch hier ist scheinbar ein breites Umdenken(parken) fortschreitend.

 

 

@schrotti_999,

 

nicht ärgern, dass bringt nichts.;)

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
12. Mai 2014 um 16:35:56 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von Lepoopel

 

Zudem soll es Leute geben, wie mich, die ihr Geld lieber in andere Dinge stecken.

Es soll auch Leute geben die all das auch können und trotzdem nicht Ihr Image mit einem Auto aufpolieren möchten, protzen sogar wie du es darstellst, sondern einfach das Auto kaufen, was ihnen an allen Ecken und Kanten gefällt, was für ihre Bedürfnisse genau zurecht geschnitten ist.

Wenn du schon von betriebswirtschaftlichen Überlegungen sprichst: Ja genau dort musst du ansetzen und entsprechend Investieren um am Ende sagen zu können, daß es sich gelohnt hat oder eben nicht.

Produkte mit Image haben dort ihren Riesenvorteil, die Begehrlichkeit ist auch noch vorhanden, wenn das Produkt alt oder älter ist.

Nehmen wir das oben angesprochene I-phone: Es kostet im Vergleich zu einem Samsung wasweißich deutlich mehr in der Anschaffung, der Besitzer kommt sich selbst toll damit vor ( auch wenn das natürlich wie du schon recht geschrieben hast völliger Blödsinn ist ), hat aber nach 2 Jahren Haltedauer das Bedürfnis ein neues Gerät zu kaufen. Das Iphone wird sich noch für gutes Geld verkeufen lassen, das Samsung ist gebraucht nur noch recht wenig wert, weil es im Laufer der 2 Jahre deutlich am Neupreis verloren hat und entsprechend entwicheklt sich auch der Gebrauchtmarkt.

Wenn ich ein Auto kaufe, kaufe ich auch analog zu der Iphone Geschichte aber ohne Markenaffinität, und ohne daß ich mich danach toll fühle.  Leider sehen einige Markenverblendete hier im Forum dieses nicht und schauen nur auf den aktuellen Fuhrpark um sich eine Meinung zu bilden.

Ich zitiere mich einmal selbst:

Zitat:

Wer als Person, als Mensch, sein Image mit einem Auto oder was auch immer, aufpolieren will oder muss, der sollte sich und sein Selbstwertgefühl einmal sehr gründlich hinterfragen.

Das und genau das ist es, was ich meine.

Nicht jeder hat dies nötig oder handelt danach. Je ausgeprägter das Selbstwertgefühl, je geringer diese Vorgehensweise.

Und doch ist sie, völlig unstrittig, sehr stark ausgeprägt und vorhanden. Leider.

Und viele Menschen urteilen danach und das wird von denen, die sich diesem Drang unterwerfen, unterschwellig auch erhofft.

Für viele Menschen ist dieses Vorgehen in einer Welt, in der das Individuum kaum eine Chance hat, sich abzugrenzen, ein gerne genutztes Vorzeigeobjekt.

Viel besser geeignet als ein hoher Intellekt, eine sehr hohe soziale Kompetenz oder Arrangement oder z.B. auch ein Haus. Das alles ist unsichtbar, wenn man die Straße quert.

 

Dein Bespiel mit dem Kaufpreis hinkt. Ein in der Anschaffung hochpreisiges Produkt ist von vielen Faktoren abhängig und bedeutet lange nicht, dass es den Wert auch tatsächlich verkörpert.

Um Deinen Telefonvergleich zu bemühen: Das iP hat einen Wert, inkl. allen Faktoren von ca. 150 EUR.

Zudem relativiert sich der hohe Anschaffungspreis beim Verkauf sehr schnell wieder.

Oder der Verkaufspreis ist leicht höher, gerade weil der Anschaffungspreis auch höher war.

 

Natürlich soll sich jeder an dem was er erwirbt erfreuen, Spaß damit haben, dass steht völlig außer Frage.

 

Ich urteile grundsätzlich nie nach den materiellen Dingen. Beruflich habe ich da ich sehr vielen Jahren tiefe Einblicke gehabt, die den ersten Eindruck oft Lügen strafen. In beide Richtungen.

 

Der Mensch steht im Mittelpunkt, nicht was er hat, sondern was er sagt, die soziale Kompetent, die Empathie und vieles mehr. Materielle Dinge sind Mittel zum Zweck. Doch auch die müssen meinen kritischen Urteilen Stand halten in Bezug auf Ästhetik, Ökologie und Ökonomie.

 

Die Fortführung dieses Gedankenaustausches führt aus meiner Sicht substanziell nicht weiter. Ich klinke mich daher nun aus.

Avatar von nanimarc "Mehrmarkenfahrer"
VW
12. Mai 2014 um 19:32:01 Uhr

@lepoopel

alles richtig was du da ausgeführt hast.

 

Ich persönlich nehme es aber niemandem krumm, wenn er sich etwas gönnt was in den Augen Anderer als Protzobjekt deklassiert werden möchte. Der Mensch tickt eben so. Und um auf Opel zurück zu kommen:

 

Schafft es Opel das Image aufzupolieren, schaffen sie es ihre Produkte so begerhlich zu machen, das eben diese Leute anstatt eines Audis lieber einen Opel kaufen um sich zu präsentieren, dann ist Opel auf dem richtigen Weg und schwimmt ganz an der Spitze wieder mit, verdient wieder richtig Geld und kann damit das Image noch weiter pflegen. 

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