Online: 5.444
ANZEIGE
„Umparken im Kopf“ – das Tagebuch zu Opels neuer Werbe-kampagne

Wer eine bestimmte Automarke fährt, findet diese meist auch toll. Und andere Marken nicht selten unattraktiv. Wir haben das Thema aufgegriffen und daraus die Kampagne „Umparken im Kopf “ ins Leben gerufen, die am 20. Februar 2014 mit einer Microsite an den Start ging. Sie soll nicht zuletzt helfen, die Vorurteile gegen Opel zu hinterfragen und die Menschen zum Umdenken zu bewegen.

Hummel ist eines der 8 Kampagnenmotive Hummel ist eines der 8 Kampagnenmotive Eine Besonderheit der Kampagne: In der ersten Phase gaben wir uns nicht zu erkennen. Am Start sind acht Motive, die erst jeweils ein Vorurteil nennen und dieses dann gleich wieder neutralisieren.

Hier ist unser Kampagnen-Tagebuch der ersten 5 Tage:

Donnerstag

20.02.2014 +++ Start frei! +++

Die Internetseite Umparkenimkopf, der dazugehörende Facebook-Account, der Twitter-Account und der Youtube-Kanal gehen nachmittags an den Start.

Schauspieler definieren Vorurteile Schauspieler definieren Vorurteile Bei Youtube erscheinen Videos der Schauspieler Ken Duken, Joachim Król, Fahri Yardim, Karoline Herfurth, Nadja Uhl und Bettina Zimmermann. Ken Duken, Karoline Herfurth und Bettina Zimmermann verlinken ihre Videos bei Facebook.

Klar, dass wir beobachten, wie diese Kampagne von Euch im Internet und in den sozialen Netzwerken aufgenommen wird.

Freitag

21.02.2014 +++ Die Kampagne gibt Gas +++

In ganz Deutschland hängen die Plakate mit den acht Kampagnenmotiven. Wir geben uns noch nicht als Absender zu erkennen. Aber: Die Plakate kommen in den typischen Opel-Farben schwarz-gelb daher. Wir sind gespannt: Wie schnell werdet Ihr uns enttarnen?

Samstag

22.02.2014 +++ Mutmaßungen im Netz und natürlich hier bei MOTOR-TALK +++

Direkt ab dem 21. wird vereinzelt im Netz und auch auf dem Opel-Blog spekuliert: Felix schreibt: „Ist diese Website von Opel? umparkenimkopf.de“. Seine Begründung: „... Motto, Farbgebung und Schriftart passen einfach PERFEKT zu Opel.“ Und wenige Minuten später schreibt Markus: „Oh ja, das kommt definitiv von Opel.“ Auch Josh sagt: „Sieht ganz nach Opel aus :)“.

Microsite in den typischen Opel-Farben Microsite in den typischen Opel-Farben Auch auf MOTOR-TALK wird spekuliert. MOTOR-TALKer Frisch-Denker schreibt: „….Die Farbkombi "Gelb / schwarz" deutet jedenfalls mächtig auf Opel hin - und dieser Satz hier ebenso: "Was wir denken, bestimmt, was wir sehen. Und Dinge, über die wir ein vorgefasstes Urteil haben, sehen wir oft überhaupt nicht mehr. Dabei würde sich genau hinschauen lohnen. Denn die Welt ist manchmal anders als wir denken. Wer von Zeit zu Zeit die Bilder in seinem Kopf überprüft, hat viel zu entdecken." Wir dürfen gespannt sein ;)“.

LesGrossman zitiert und findet: „Cool, ja das ist garantiert von Opel...würde gut passen!“ Und 1.4 ecoFlex sagt: „Das ist ja mal interessant!! Vielleicht wollen sie auch mit dem Spruch: "Oft verrät der zweite Blick mehr als der Erste!" andeuten, dass man wie auf der homepage auf dem ersten Blick keine Automobilwebsite sieht... Wer weiss, jedenfalls ist es eine sehr neugierde entwickelnde seite“.

Sonntag

23.02.2014 +++ Die Diskussion geht weiter +++

Josh bleibt dran: „Hab irgendwo gelesen, dass bald Schauspieler Werbung machen, die vorher nicht oft Werbung machten.“ Und auch De2nis meldet sich zu Wort: „Die Seite sieht schon sehr nach Opel aus….“ Auch MOTOR-TALKer ubai meint: „Also um Opel handelt es sich definitiv“.

Montag

24.02.2014 +++ Klare Sache +++

MOTOR-TALKer Flex-didi findet Gedanken zur Kampagne in anderen Medien.

Und Josh sagt: „Inhaltlich passt die Kampagne aber auch zu dem aktuellen Beitrag in der Automobilwoche wo es um das “Mauer einreißen in den Köpfen der Menschen” geht. Ich habe heute Morgen schon die Kampagne in den Infoscreens der U-Bahnhaltestellen gesehen.“

Es wird weiter spekuliert. Aber noch halten wir dicht.

Freitag

01.03.2014 +++ Aufgedeckt +++

MOTOR-TALKer 1.4 ecoFlex lädt einen Tweet hoch, in dem Opel zugibt, hinter der Kampagne zu stecken.

Super Resonanz

Die Kampagne scheint wirklich einen Nerv getroffen zu haben. Die meisten Menschen bewerten das Thema „Vorurteile“ positiv. Sie freuen sich, dass sich jemand damit beschäftigt. Sie retweeten und posten die Kampagnenmotive, geben Kommentare ab, rätseln, wer dahinter steckt und freuen sich auf die Auflösung.

Die Kampagne trifft den Nerv Die Kampagne trifft den Nerv Noch wird gerätselt... Noch wird gerätselt...

 

Andere entwickeln eigene Motive: Die Kampagne lebt! Und dann der Knaller: Thomas Hitzlsperger tweetet ein Kampagnen-Motiv.

Manche denken sich eigene Motive aus Manche denken sich eigene Motive aus Auch Thomas Hitzlsperger macht mit Auch Thomas Hitzlsperger macht mit

 

Ausblick:

Opel ist Absender der Kampagne. Und wir haben noch viel vor. Denn jetzt kommen z. B. die Schauspieler nochmals zum Einsatz – allerdings nicht so, wie Ihr es erwartet. Ab 04.03. könnt Ihr online unter Umparkenimkopf den nächsten Teil der Kampagne erleben. Unter anderem mit Umparkomat, TV Spot, Making Of und Probefahrten.

Also: Bleibt dran. Passt auf, was noch läuft. Erzählt Euren Freunden von der Kampagne. Erzählt ihnen von www.umparkenimkopf.de. Und beteiligt Euch an den Aktionen im Netz: Postet einen Beitrag auf der Umpark-Plattform oder ganz einfach „Eure“ Klischees mit #umparkenimkopf.

Danke, dass Ihr schon umgeparkt habt!

Diesen Artikel teilen:
602 Kommentare

Hummeldumm....nee..nee

 

es ist doch mittlerweile bewiesen, dass das mit den Hummeln ein Märchen ist.

Auch die Wissenschaft hat anerkannt, dass Hummeln fliegen können.

 

Bei Wikipedia nachzulesen....wer möchte.

 

 

http://de.wikipedia.org/.../Hummeln?...

Sehr gute Idee, aber wird das auch die Flottenmanager und Firmenfahrzeugdisponenten überzeugen? Bei Mittel- und Oberklasse werden hier mehr als 50% der Käufe getätigt.

Zitat:

Original geschrieben von jacko43

Sehr gute Idee, aber wird das auch die Flottenmanager und Firmenfahrzeugdisponenten überzeugen? Bei Mittel- und Oberklasse werden hier mehr als 50% der Käufe getätigt.

Habe es an Freunde weitergegeben. Fahre selbst keinen Opel, habe aber auch keine Vorurteile gegenüber deren Autos. Und Nadja Uhl gefällt mir als Schauspielerin, egal welches Auto sie fährt.

Avatar von Joker1987 "Testfahrer in Spe"
4. März 2014 um 11:50:42 Uhr

Yes. Genau so sieht Marketing aus Opel. :-D

Mehr kann ich dazu nicht sagen. Finde ich spitze!

und ich dachte erst das ist wieder irgenteine kampagne gegen die diskriminierung irgentwelcher minderheiten.

Zitat:

Original geschrieben von Buchener74722

Hummeldumm....nee..nee

 

es ist doch mittlerweile bewiesen, dass das mit den Hummeln ein Märchen ist.

Auch die Wissenschaft hat anerkannt, dass Hummeln fliegen können.

 

Bei Wikipedia nachzulesen....wer möchte.

 

 

http://de.wikipedia.org/.../Hummeln?...

Jupp, das Hummeldings ist mir auch so ein bißchen aufgestoßen. Zitiert man normalerweise gerne in Eso-Kreisen um zu zeigen, dass Wissenschaft ja doof ist ist und man demzufolge Erbkrankheiten sehr wohl mit Duftöl behandeln kann.

 

Aber sonst find ich die Kampagne okay bis dahin. Man wird sehen, wie sie sich weiterentwickelt.

Avatar von Vectra C 2.2 direct
Opel
4. März 2014 um 12:11:15 Uhr

OPEL hat vollkommen recht. Es ist wirklich Zeit über einen Markenwechsel nachzudenken...

Puh ist das schlecht.

 

Habe mir soeben die Mühe gemacht die Videos anzuschauen.

Ich kann da nicht zuschauen wenn Menschen nicht wissen wie man ein Auto bedient, ins Lenkrad greifen und unkoordinierte Handbewegungen am Volant vollführen. Was sind das für Leute?

 

So lange Opel keine stattlichen Autos mehr baut, wird das nichts.

Die Legenden wie Opel Kadett Gsi, Manta, Senator, Diplomat, Lotus Omega, Monza, GT sind leider schon längst Vergangenheit.

 

Kurz nach der Einführung des Cascada stand ich beim FOH und wollte ihn mir anschauen.

Mit einer Handbewegung und den Worten: "dort hinten muss irgendwo einer stehen", wurde ich allein gelassen. Tja, was soll man dazu noch sagen.

Der Ansatz ist doch schon Panne. Dabei heißt es doch das es so viele Wechselkäufer gibt wie noch nie.

 

Und das ist der Ansatz für jeden Hersteller. Die bester Webekampagne nutzt nichts, wenn ich mich nicht vorwärtsbewege. Teileweise sind die Ansätze nicht schlecht, aber dann macht man wieder 2 Schritte zurück. Trotz neuer Modelle, sind die Verkaufszahlen von Opel nicht in die höhe geschossen. Ich denke mal hat teilweise sehr an den Markt vorbei geplant.

Ich finde diese Kampagne nicht schlecht. Es gab Zeiten, da hat Opel viel Geld in die Trikotwerbung bei Inter Mailand und Bayern München gesteckt. Ich kann nicht sagen, dass es damit erkennbar eine Imageverbesserung geben hat.

 

Opel aber hat ein Imageproblem, das Ursache massiver Qualitätsprobleme der 90-er Jahre war und zentral durch den Lopez-Effekt ausgelöst wurde. Ich fahre seit 1½ Jahren Opel einen Astra J Sports Tourer und bin von dem Konzept überzeugt und von der Qualität absolut überrascht. Opel hat aber auch Imageprobleme durch Missmanagement und Inkonsistenz des Vorstandes. Es dauerte in einigen Fällen kein ½ Jahr dann war der von GM fremdbestimmte Opel-Vorstand bereits ausgetauscht; aber jeder hat seine „Duftmarke“ mit Sparzielen, Personalentlassungen, Produktentscheidungen und Modellflops hinterlassen. Wie soll eigentlich eine nachhaltige Produktions- und Verkaufsstrategie eines ehemals großen europäischen Automobil-Konzerns unter ständig wechselnden Vorständen entwickelt werden und wie können die Arbeitsplätze von ehemals 18.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Opel in Europa gesichert werden, das wäre die Frage, der sich die Vorstände zu stellen hätten.

Opel hat auch ein Imageproblem durch Marketingfehler. Wie kann der GM-Konzern öffentlich darüber debattieren, ob Opel nun verkauft wird oder nicht und die Bieter öffentlich preisgeben, darunter ein italienischer Autokonzern, dem damals selbst das Wasser bis zum Halse stand. Da laufen die Kunden doch reihenweise weg! Oder die Entscheidung von GM, die konzerneigene Marke Chevrolet europäisch auszurichten und quasi produktgleich mit niedrigeren Preisen gegen Opel am Markt zu setzen, während der amerikanische Markt gegenüber den in Europa produzierten Opel-Fahrzeugen abgeschottet wird. Dank einer Frau im neunen GM-Vorstand ist herausgearbeitet worden, dass Opel unter diesen Vertriebs- und Verkaufsbedingungen in Europa und in Deutschland eh keine Chance hat und nun lässt man umgekehrt Chevrolet in Europa auslaufen. Das halte ich in der Sache auch für eine richtige Entscheidung.

Erinnert sei auch an die jährlichen Hiobsbotschaften, wie viele Schulden der operative Teil von Opel jährlich wieder eingefahren hat. Welcher Kunde kauft da eigentlich noch Opel - Fahrzeuge? Oder die Modell- und die Produktionspolitik bei Opel, mit der z.T. öffentlich diskutiert wurde, Opel-Modelle in Kooperation mit ähnlich angeschlagenen französischen Automobil-Konzernen in Europa zu entwickeln und zu verkaufen. Dann aber nach kurzer Zeit und öffentlich diskutiert davon ein Rückzieher gemacht, weil keine Einsparung damit möglich ist.

Gleichzeitig werden die bestehenden Opel-Werke in Europa von GM im Sinne eines Sozial-Darwinismus´ gegeneinander ausgespielt, wenn es darum geht, die Produktionskosten für Fahrzeuge der Marke Opel zu senken. Warum soll ich ein Opel-Fahrzeug kaufen, wenn dennoch der Kumpel in Bochum oder in Antwerpen am Ende seinen Job verliert? Dass insbesondere auch in Deutschland Automobile zu „Hoch-Lohn-Bedingungen“ konkurrenzfähig produziert werden können, das zeigt doch die VW-Gruppe. Wenn also mein freundlicher Opel-Händler in Bonn selbst gesagt, dass in 10 Jahren ohnehin kein Opel-Fahrzeug mehr in Deutschland produziert wird, dann frage ich mich, warum soll ich dann einen Opel kaufen?

 

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es weitere, hier nicht von mir dargestellte Entwicklungen gibt, die ebenfalls zu einem Imageschaden von Opel beigetragen haben. Ob diese Kampagne tatsächlich zu einer Wahrnehmungsveränderung beiträgt? Ich kann das nicht beurteilen, wünsche es der Fa. Opel aber und kann zumindest sagen, dass ich seit über 20 Jahren Opel Fahrzeuge fahre –was übrigens in erster Linie mit den Fachwerkstätten in den Städten zu tun hatte, in denen ich gelebt habe- und Opel mit dem Astra J ein wirklich tolles Fahrzeug entwickelt hat.

Avatar von John-Doe1111 "Anti-Statussymbol-Fahrer"
4. März 2014 um 13:01:07 Uhr

hab mich schon gefragt, welchen sinn diese schwachsinnigen plakate haben sollen.

 

das geld für die werbekampagne hätte man ebensogut gleich verbrennen können:D

Die beste Opel Werbekampagne war das Werk Bochum zu schließen.

 

Obwohl das Werk am produktivsten war und viele Gewinne nach Rüsselsheim/GM überwiesen hat. Seit 2004 mussten die Mitarbeiter laufend auf Lohnerhöhungen verzichten, damit das Bochumer Werk überleben kann. Es waren etwas über 30 %. Dieses eingesparte Geld bekommen nun die Leute als Abfindung. Viele Arbeiter, darunter Schwerbehinderte, wurden mit Hilfe von Betriebsräten zur Abfindung erpresst. Da viele Arbeiter von Werk Bochum und Fremdfirmen jetzt ohne Arbeit dastehen, werden diese überlegen, ob je wieder ein Opel gekauft wird.

 

Das ist eine Werbekampagne!

Avatar von siggi s. "Bluesmaker"
4. März 2014 um 15:26:56 Uhr

Zitat:

Original geschrieben von John-Doe1111

hab mich schon gefragt, welchen sinn diese schwachsinnigen plakate haben sollen.

 

das geld für die werbekampagne hätte man ebensogut gleich verbrennen können:D

Jetzt ist mir klar, wie du auf 30 Beiträge pro Tag kommst ...,;)

... werden jetzt die Bereiche wieder mit Opel-Blogs zugepflastert...? Mann das nervt...

Opel auf Motor-Talk

Hier informiert Dich Opel über alles rund um die Marke mit dem Blitz und ihre Aktionen auf MOTOR-TALK. Egal, ob Exklusiv-Aktionen, Neuigkeiten, Events oder Verlosungen - wenn Opel etwas auf die Räder stellt, erfährst Du es hier.

Autoren
  • Opel
Opel auf Facebook
Abonnenten (6011)
Keine Lust auf Werkstattsuche? MyOpel hift Dir.
Opel auf MOTOR-TALK empfehlen

    1
    2
    3
    4
    5
    6
    7
    8
    9
    10
    11
    12
    XXL > 1420.02px XL 1300.02px - 1420px L 1000.02px - 1290px M 640.02px - 1000px S 480.02px - 640px XS 0 - 480px