Autos sind nicht nur ein funktionaler Gebrauchsgegenstand. Vielen Fahrern bedeutet das eigene Fahrzeug deutlich mehr. Umso schlimmer ist es, wenn ein besonderes Exemplar gestohlen wird. Doch es gibt Möglichkeiten, sein Lieblingsblech vor Diebstahl zu schützen. Wir wollten von Euch wissen, wie Ihr Eurer Lieblingsstück absichert. Hier lest Ihr die Ergebnisse. Um das Lieblingsgefährt zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten. Während Lenkradkrallen und Alarmanlagen Diebe von der Tat abhalten sollten, setzten Trackingsysteme und gesonderte Versicherungen einen Schritt später an. Die MOTOR-TALKer, die an unserer Umfrage zum Oldtimer-Sicherheit mitgemacht haben, nutzen beide Schutzmechanismen. Doch in erster Linie gehen sie auf Nummer sicher: 40,1 Prozent der Teilnehmer parken ihr Liebhaberfahrzeug lieber in einer geschützten Garage statt auf der Straße. Erst auf Platz 2 der abgegebenen Stimmen (Mehrfachauswahl war möglich) liegt mit 15,8 Prozent die spezielle Versicherung, die mehr abdeckt als nur den Zeitwert des Klassikers. Es folgen Sicherungssysteme wie die Alarmanlage (14,0 Prozent) sowie GPS und Handyortung (9,9 Prozent). 8,1 Prozent wollen mit Lenkradkrallen und Radklammern und 6,3 Prozent mit Kippschaltern, die die Bezinzufuhr unterbrechen, den Kriminellen den Spaß an ihrer Beute verderben. Auf künstliche DNA am Fahrzeug und an den Bauteilen setzten dagegen mit 3,2 Prozent nur relativ wenige Nutzer. Der richtige MixDiese Prioritäten bei unserer Abstimmung zeigen sich auch im Kommentarbereich. Für viele MOTOR-TALKer ist ein sicherer Stellplatz das A und O beim Fahrzeugschutz. Ein Nutzer dazu: “Persönlich glaube ich, dass wenn ein Fahrzeug erst einmal gestohlen wurde, die Chancen es wiederzubekommen vor allem unversehrt und komplett, sehr gering sind. Leider steigt auch die Wahrscheinlichkeit Opfer von Pkw-Diebstahl zu werden je weiter es in Richtung Osten geht. Ein abschließbarer Stellplatz ist schon eine Grundvoraussetzung für jeden Besitzer eines teuren Automobils.” Das es beim Diebstahlschutz auch auf den richtigen Mix ankommt, können einige Kommentatoren bestätigen. Ein Nutzer fasst zusammen: “Wer seinen Klassiker liebt, investiert sicherlich auch in ein adäquates Fahrzeugwertgutachten, um eine entsprechende Kasko in der Oldtimer-KFZ-Versicherung zu vereinbaren. Technische Diebstahlsicherungssysteme sind individuell zusätzlich nützlich, ersetzen jedoch keineswegs die Fahrzeugversicherung, die ja auch noch gegen weitere Risiken (z. B. eigener Fahrfehler, Brand, etc.) schützt.” Für einige Kommentatoren ist es allerdings nicht ganz einfach, die passende Extra-Versicherung zu finden. “Der ideelle Wert eines Oldies lässt sich kaum über eine Versicherung abdecken. Ich selbst habe 'nur' einen 34 jährigen Polo. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Oldtimer Versicherungen Fahrzeuge erst ab einem gewissen Mindestwert versichern. Bei dem Polo, der umgerechnet vielleicht 6000-7000 Euro neu gekostet hat, ist es nicht ganz so einfach” schreibt ein MOTOR-TALKer. Weitere Informationen über solche Versicherungen und adäquaten Diebstahlschutz findest Du in unserem zugehörigen Themenspezial. |