Wir sind stolz auf Euch: Wir planen die größte Aktion aller Zeiten auf MT – und Ihr macht so richtig mit! Weit über 1.000 Bewerbungen haben wir auf unseren Aufruf erhalten. Das hat all unsere Erwartungen übertroffen. Eigentlich etwas schade, dass wir nur 100 Fahrer mitnehmen können. Auf dem Bild seht Ihr die Avatare unserer 100 Gewinner. Was erwartet die 100 Fahrer beim Qualifying auf dem Hockenheimring? An verschiedenen Stationen müssen die Testfahrer beweisen, dass sie viel fahrerisches Geschick und ein ausgeprägtes Gespür für das Fahrzeug besitzen. Je nach Testparcours wird das entweder ein Mazda3, Mazda6, Mazda MX-5 oder ein Mazda CX-5 sein. Mit diesen PS-starken Serienfahrzeugen geht es um Kurvenfahrten, Geschwindigkeit und spontane Ausweichmanöver. Ihr könnt sie auf Blech und Motor testen. Von unseren 100 Testfahrern kann einer einen Platz bei der Mazda-24-Weltrekordfahrt ergattern. Das heißt: Er oder sie ist Teil des Mazda-Teams und wird einen Fahrslot von etwa 4,5 Stunden während der 24-Stunden-Fahrt übernehmen. Herzlichen Glückwunsch an die Testfahrer! Viel Erfolg und keine Blechschäden, wir sehen uns dann auf dem Hockenheimring. |




Testfahrerbericht vom 28.08.2014, Nachmittagsgruppe, Nr. 097:
Ich wurde von einem netten Motor-Talker nach Hockenheim an dem Morgen mitgenommen (Danke an HNET-GOOSE-111). Den ganzen Weg auf der AB A6 war ich hypernervoes und platzte foermlich innerlich vor lauter Vorfreude. Ich konnte es noch gar nicht fassen, dass alles echt geklappt hatte. Der Weg zum Motodrom Fahrerlager war gut beschildert und leicht zu finden. Dort angekommen wurden wir auf unsere Parkplaetze durch Personal geleitet. Dann sondierten wir mal die Lage und fanden unseren Weg zu den beiden weissen Zelten. Nach kurzen Small Talks mit anderen Vormittagsteilnehmern fanden wir den Weg ins 2. Zelt zur Anmeldung. Fuehrerschein vorlegen, Anmeldung, bzw. AGB's ausfuellen und unterzeichnen, erhalten von einem Schluesselanhaenger zum Umhaengen mit meinem Vor- und Zunamen drauf. Danach gingen wir wieder hinaus. Draussen sah ich diese weissen Tuetchen und andere Teilnehmer teilten mir mit, dass Stand 2 die T-Shirts, die dazugehoerigen Startnummern inklusive Namensschildchen und Silikonarmband mit der Gruppenfarbe ausgab. Also, nix wie hin. So, steh wieder draussen, ja wo zieh ich mich um? Wieder durchgefragt und ab zu den Toiletten. T-Shirt war Damen-XL, aber irgendwie absolut zu eng, fuehlte mich wie 'ne Presswurst. Ab zu Stand 2 und mal fragen, ja, ich muss warten bis alle was geholt haben. Draussen hab ich mich praechtig mit anderen Motor Talkern unterhalten. Es kamen viel von ziemlich weit her und jeder war sehr gespannt. Meinen zukuenftigen Teamkollegen lernte ich da auch kennen. Dann gabs Mittagessen, ich hatte vor lauter Aufregung keinen Hunger, aber das Essen hab ich nach Begutachtung der vollen Teller an den Stehtischen als sehr lecker bewertet. Es hat auch jedem geschmeckt! Gut gekuehlte verschiedene Softdrinks waren auch erhaeltlich. Nach einer Weile wurden wir durch Mazda und Motor-Talk herzlich begruesst. Danach wurden wir in verschiedene Teams nach Farben (rot, gelb, blau) aufgeteilt. Ich war in der roten Gruppe mit 29 Leuten. Wir gingen zur 1. Station zum "Ideallinie fahren" auf die Rennstrecke. Dort waren verschiedene Mazda6 und Mazda CX-5 aufgestellt. Es wurde kurz erlaeutert wie alles ablaeuft, wie man den Sitz einstellt, wie die Sitzposition sein muss und auf was man sonst achten muss. Jeder schnappte sich nen Teamkollegen(-kollegin) und hechtete in ein Fahrzeug. Wir hatten einen Mazda6. Es wurde per Funk erklaert, dass wir dem 1. Fahrzeug erst mal alle 'ne Runde nachfahren und danach duerfen wir dann gleich los. Ich schwitze, da die Sonne mit 27 Grad runterbrannte und war total nervoes, meine Haende zitterten leicht. Wir sahen zu, dass wir dem Vorfahrfahrzeug hinterherkommen (gar nicht so leicht wennst das Auto und die Strecke nicht kennst), aber, gib Stoff und hinterher. Danach stehen wir wieder in Reih und Glied. Die erste Anspannung weicht, das Zittern geht weg. Wir ruecken immer weiter vor, jetzt gehts los. Gib ihm! Gasgeben, Hochschalten, Ueberraschung ueber den sauberen Durchzug, die direkte Lenkung, es macht Spass. Ideallinienorientierung an den Reifenspuren am Asphalt, kurz vor der Kurve abbremsen, mit quietschenden Reifen die enge Stelle der Kurve umfahren, aus der Kurve wieder beschleunigen und ab in die naechste Kurve. Mein Teamkollege krallt sich im Auto fest, er kennt mich und meine Fahrweise ja nicht. Am Start reihen wir uns wieder ein und es faengt richtig an Spass zu machen. Naechster Durchlauf geht viel leichter von der Hand. Dann, Tausch mit dem Teamkollegen. Fragen schiessen durch den Kopf, wie wird er wohl fahren, klappt alles ohne das was passiert? Egal, weggewischt den Gedanken. Wenn man nebendranhockt ist es ein anderes Gefuehl als wie wenn man selbst faehrt, ich kralle mich auch fest...lach. Er faehrt seine 2 Durchlaeufe und wir wechseln zum CX-5. Viel hoeher, kuerzerer Radstand, eben SUV. Wie wird der wohl gehen? Der CX-5 hat einen schwerfaelligeren Abzug, liegt aber auch gut und sicher in den Kurven. Mein Teamkollege meinte, dass mir der CX-5 eher liegen wuerde. Ich dachte umgekehrt. Jetzt bin ich so richtig warmgelaufen und bereit fuer die naechste Herausforderung. Erstmal Pause, was zum Trinken, Toilette und auf gehts zur naechsten Station "Ausweichmanoever/Speedtest" mit dem Mazda3. Tachos sind schon abgeklebt, schade. Head-up-Display auch ohne Funktion. Wir fahren in einer Kolonne zu einem anderen Teil des Gelaendes. Dort wird uns erklaert, dass wir vom 1. auf den 2. Gang beschleunigen muessen, so mit 75, idealerweise 80km/h beim Durchfahren der Lichtschranke erreichen sollen und dann, wenn der Zufallsgenerator die Ampel recht oder links rot leuchten laesst in die entgegengesetzte Richtung (links oder rechts) auszuweichen, danach abzubremsen und rechts rum zum Speedtest zu fahren. Als ich dran war, schoss ich los, 1. Gang, 2. Gang, kein Gefuehl wie schnell ich bin, Wahrnehmen der roten Ampel und Lenkrad in die andere Richtung rumreissen und durch, es ist geschafft. War fuer mich irgendwie leicht, da ich eh beim Ueberholen immer regelrecht Haken schlage und das "Lenkradreissen" gewohnt bin. Kein Huetchen gerollt. Der Speedtest war ein Ding fuer sich. Nach der Kurve war der Start dafuer, bis zum Dritten durchgeschalten, denk ich bin bissl zu schnell, dann Gas geben um die kleine Kurve, Hochschalten und Gasgeben, hinten wieder bremsen, rechts scharf um die Huetchen und....nur 97km/h bei der 120er Lichtschranke geschafft. Mist. Beim zweiten Durchlauf auch kein Huetchen geflogen und beim 120er nur 112 km/h geschafft. Der Teamkollege schaffte bei seinem Durchlauf beim Speedtest bei 120 tatsaechlich 120 km/h. Cool. Nachdem alle durch waren fuhren wir wieder zurueck an den Ursprungsort bei den Zelten. Break-time, Pause. Dann gings nach dem Durchzaehlen zur letzten Station, dem "Pylonen-Parcour", eine kurze Erklaerung des Ablaufs und rein in die Mazda MX-5 Flunder. Sehr niedrig zum Einsteigen, sehr eng, ich fuehl mich nicht wohl. Wir haben 2 Uebungslaeufe, dann 2 Wertungslaeufe. Leichter als ich dachte, flitzte ich bei den Uebungslaeufen ohne Umstossen von Pylonen durch, aber ohne den Rekord von 19 Sek. zu knacken. Die Bremsbox machte so richtig Spass, voll in die Eisen. Bei den Wertungslaeufen jedoch versalzte ich meine Wertung durch jedesmales Umwerfen der gleichen 2 Pylonen. Zefix. Es wurmte mich sehr! Mein Teamkollege fuhr souveraen durch. Dann wars geschafft. Alles durch und wir gingen gemeinschaflich zu den Zelten zurueck. Dort unterhielten wir uns ueber den vergangenen Nachmittag. Jetzt schlaegt langsam Mattigkeit durch und die Anspannung fiel ab. Es wurde gegen 18:15 Uhr noch Kaffee, Latte Macchiato, Kuchenschnitten und liebevoll angerichtete Toasthaeppchen (Kaese, Salami, Schinken mit Tomaten/Gurken) gereicht. Nach einer Weile, so gegen 18:45 Uhr wurden wir von Mazda und Motor-Talk verabschiedet. Ein Ueberraschungsgeschenk von Bose wurde an den "Besten" ueberreicht. Wir haben kein Auto geschrottet und es wurde fuer unsere Teilnahme gedankt. Mazda machte noch Schleichwerbung fuer neue Modelle. Dann verabschiedeten wir uns voneinander und jeder fuhr seines Weges.
Ich stieg ca. gegen 21:30 Uhr um in mein Auto in Ursensollen/Oberpfalz und gegen 22 Uhr war ich hundemuede zuhause....
Fazit: Definitiv ein sehr gelungener Tag, sehr elebnissreich, einmalig. Kurzum: SUPER!
Mein Traum einmal am Hockenheimring fahren zu duerfen ist hiermit in Erfuellung gegangen!!
Danke an alle Organisatoren (Mazda, Motor Talk, Hockenheimring) und das Catering Team!
Jederzeit wieder!
Extrem geiler Bericht ;-) toll geschildert !
Da gibt es wirklich nichts hinzu zu Fügen ;-)
Bin auch sehr gespannt wer es von uns geschafft hat.
Ich denke da hoffen einige von uns ;-) ich natürlich inclusive ;-)
Ich drücke euch anderen trotzdem die Daumen und freue mich auch weiter von euch zu lesen ;-)
Andreas
Startnummer 99
Nun möchte auch ich Danke sagen.
Danke an Mazda und das ganze Motor-Talk Team, welche ein Meisterwerk an Event auf die Beine gestellt hat.
Die Möglichkeit einem zu geben, ein Teil von etwas Einzigartigem zu sein, hat mich dazu bewegt mich anuzmelden. Gesagt getan, bin ich einer unter 100 glücklichen Motor-Talker-Mitgliedern gewesen.
Es ist toll gewesen, zu sehe, wie viele unterschiedliche Charaktere sich für solch ein Event begeistert.
Was ich jedoch schade finde und hier auf jedenfall noch einmal ansprechen will ist, dass nicht alle 100 Eingeladenen anwesend waren. Denn es gab sicherlich genug Nachzügler, die gerne teilgenommen hätten.
Nun zum Event an sich und den Autos
es gab am Anfang im Anmeldungszelt vorerst die Starter-Nr. und ein paar Gadgets für den stolzen Sammler "Mann". Ebenso wurde sein Heißhunger auf die Autos und den Ring erst einmal mit einem leckeren Buffet gestillt. Auch an der Vielfalt der Getränke gab es nichts auszusetzen, für jeden etwas in ausreichender Menge dabei. Nach einer kurzen Begrüßung und einem Briefing ging es zu den ausgewählten Teams, welchem mit einer Farbe erkenntlich war. Los ging es mit dem 1. Test, Ausweichmanöver im Mazda 3 mit anschließendem halten einer vorgegebenen Geschwindigkeit und einem abgeklebtem Tacho, wo man zuerst 50km/h fahren und dann auf 120km/h beschleunigen musste. Dies wurde mit einer Lichtschranke gemessen. Die Schwierigkeit beim ersten Part war hier, dass man mit Vollgas auf das erste Hinternis zufuhr und die Kurzzeitreaktion gefragt war, sowie das Gefühl für Risiko und Sicherheit beim ausweichen und zurücklenken auf nasser Fahrbahn. Zum Auto an sich, eine Golfklasse auf hohem Niveau. Die Ausstattung war schlicht aber dennoch sportlich gestaltet. Als Kompaktklasse eine tolle Alternative zum bekannten deutschen Automarkt. Das einzige Manko ist die Gangschaltung, welche des öfteren bei schnellen Schalten gehakt hat.
Der 2. Test bestand aus einem abgestecktem Parcour mit dem Mazda MX5 (auf den ich sehr gespannt war) hier musste man mit Vollgas durch den Parcour fahren ohne eine Pylone umzuwerfen, sonst gab es Strafpunkte. Ebenso musste man ab Ende der Strecke in einem Feld mit allen 4 Rädern zum Stehen kommen. Das Paltzangebot im Auto war sehr gering, die sportliche Schaltung und das sportliche Fahrverhalten haben das aber wieder ausgeglichen. Tolles Auto, ich bin auf das neue Model gespannt, wäre eine tolle 2. Fahrzeugwahl
Der 3. Test war nun auf dem Ring im Wechesel vom Mazda 6, Mazda 6 Kombi und CX 5. Hier ging es um das Fahrverhalten in den Kurven, Ideallinie halten, zum richtigen Zeitpunkt rausbeschleunigen und einlenken. Drifts und zu frühes oder zu spätes abbremsen hat das ein oder andere Fahrzeug dazu gebracht von der Ideallinie oder gar der Strecke abkommen zu lassen. Auch wenn man vorher die Strecke mit einem Instructor abgefahren ist, war das eine der schwierigsten Aufgaben. In beiden Fahrzeugen war ein tolles Platzangebot, vom Fahrverhalten war der CX5 ein Tick straffer und angenehmer. Auch die Einstiegshöhe des CX5 hat mir sehr gefallen.
Zwischen den Event´s konnte man ein Interview über das Event selber geben, warum man DER Fahrer für Mazda ist. Ebenso konnte man Blogeinträge schreiben oder Bilder hochladen.
Am Ende gab es noch vor der Zusammenfassung des Tages noch Kaffee, Kuchen und belegte Brötchen sowie die Prämierung des Tagesbesten, welcher ein Soundlink von Bose gewonnen hat. Glückwunsch auf diesem Wege! Tolles Ergebnis.
In diesem Sinne Danke ich allen Organisatoren noch einmal für das tolle Event und die tolle Möglichkeit ein Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein.
Euer
Marc
Nr. 175