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MOTOR-TALKer André berichtet aus Barcelona
MOTOR-TALK
24.09.2018 um 14:41 UhrErlebnisbericht, Kia Ceed

Bei diesem Preis darf man das Trost getrost streichen: MOTOR-TALKer André war einer der drei Finalisten im Kampf um unseren neuen Kia Ceed. Den neuen Ceed nahm zwar Marcel mit nach Hause, doch dafür bekam André eine Einladung zur Premiere des ProCeed in Barcelona. Lest hier, was er dort erlebt hat.

Hier kommt Andrés Bericht

Was für ein schöner Anblick - der neue Proceed im Nautic Center in Barcelona Was für ein schöner Anblick - der neue Proceed im Nautic Center in Barcelona Mit dem ProCeed feierte Kia am 13. September in Barcelona seine Premiere. Als Endrundenteilnehmer des gemeinsamen Gewinnspiels von MOTOR-TALK und Kia bekam ich als „Trostpreis“ eine Einladung zu diesem besonderen Abendevent. Sowohl was den „Trostpreis“ anbelangt als auch bei dem neuen ProCeed hat sich Kia wahrlich nicht lumpen lassen. Die Designer Peter Schreyer und Gregory Guillaume haben erneut ein wunderschönes Auto auf die Räder gestellt.

Als Shooting Brake, also eine Mischung aus Kombi und Coupé, ist der ProCeed der Nachfolger des bisherigen Dreitürers. Bis zur B-Säule ist das Design des ProCeed im Wesentlichen bekannt vom neuen Ceed als Fünftürer und Kombi. Daher war ich wie alle anderen auch auf das neue Heck gespannt. Mit viel Rauch und leuchtenden Effekten wurde schließlich der neue Shooting Brake enthüllt. Zum Vorschein kam ein aufregendes, sportlich-elegantes Hinterteil, an dem man sich nicht satt sehen kann. Die Fotos sprechen für sich. Das beeindruckende Design des ProCeed macht wirklich einiges her und wird als einziger Shooting Brake in der Kompaktklasse neben dem CLA von Mercedes das Straßenbild deutlich bereichern.

Dabei scheint der Alltagsnutzen nicht zu kurz zu kommen. Der Kofferraum wirkt durchaus geräumig und fasst 594 Liter, natürlich nur bis zur Abdeckung. Bei sperrigeren Gegenständen wird es aufgrund der schrägen Heckklappe schwierig. Die Ladekante ist etwas höher, was mich persönlich aber nicht weiter stören würde. Auch im Fond sitzt man überraschend komfortabel. Mit meiner Körpergröße von ca. 1,80 Meter hatte ich noch ausreichend Luft zwischen Kopf und Dachhimmel. Die Länge des ProCeed übertrifft dabei um 5 Millimeter noch knapp die des Kombis.

Motor und Ausstattung

Den ProCeed wird es nur als GT (1.6 T-GDI mit 204 PS) und als GT-Line (1.4 T-GDI mit 140 PS oder 1.6 CRDi mit 136 PS) geben. Ein Schnäppchen wird er daher nicht. Andrerseits kann ich mir den ProCeed auch schlecht in einer Basisausstattung mit 15-Zoll-Stahlfelgen vorstellen. Das würde einfach nicht passen.

MOTOR-TALKer André mit Kias Chef-Designer Peter Schreyer MOTOR-TALKer André mit Kias Chef-Designer Peter Schreyer Die GT-Ausstattung, die in Barcelona präsentiert wurde, zeigt sich sportlich. Auffallend sind außen die geänderte Frontschürze mit neu gestalteten Lufteinlässen sowie einige rote Akzente an Kühlergrill, Frontlippe, Seitenschweller und 18-Zoll-Felgen, die man auf den Fotos erkennen kann. Zudem sind die Bremssättel rot lackiert. Innen vermitteln das abgeflachte Lenkrad, die Sportsitze und die üblichen roten Ziernähte einen hochwertigen Eindruck. Besonders die neuen Sitze sind gut. Der Rest ist aus dem normalen Ceed bekannt.

Im eindrucksvoll am Hafen gelegenen Barcelona Nautic Center war es uns leider nicht vergönnt, den ProCeed zu bewegen. Da sich das Abendevent auch eher als Party für feierfreudige Influencer (#kiaproceed) mit nettem Essen und Drinks, Barber- und Tattoo-Möglichkeit entpuppte, war das vielleicht auch gar keine schlechte Idee. Beurteilen kann ich das Fahrverhalten daher nicht. Entsprechende Artikel findet man aber im Netz, auch bei MOTOR-TALK. Wenn der ProCeed sich tatsächlich so fahren lässt, wie er aussieht, ist er ein insgesamt sehr gelungenes Auto geworden.

Fazit

Ein Blick ins Cockpit ... Ein Blick ins Cockpit ... Schaut ihn euch an, wenn er ab 2019 beim Händler stehen wird. Als sportliches Kombi-Coupé ist der ProCeed sicher eine ansprechende Alternative. Hinzu kommen die sieben Jahre Garantie und die Abgasnorm Euro 6d-TEMP, mit der Kia alle Motoren anbietet.

Mein Fazit: Ein unvergesslicher Abend. Das wunderschöne und aufregende Design sowie der trotzdem bestehende Alltagsnutzen des neuen ProCeed haben mich absolut überzeugt. Falls man mit der GT-Version nicht in die Vollen greifen möchte oder kann, wäre für mich der 1.4 T-GDI-Motor mit dem DCT-Doppelkupplungsgetriebe als GT-Line eine vernünftige Alternative. Bleibt letztlich der Preis abzuwarten. Den hat Kia noch nicht verraten.

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1 Kommentar

Mal sehen, ob der ProCeed optisch ansprechender ist als der langweilige Ceed. Da sieht der i30 wesentlich besser aus, mit nur 5 Jahren Garantie leider keine Alternative.

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