Bei diesem Preis darf man das Trost getrost streichen: MOTOR-TALKer André war einer der drei Finalisten im Kampf um unseren neuen Kia Ceed. Den neuen Ceed nahm zwar Marcel mit nach Hause, doch dafür bekam André eine Einladung zur Premiere des ProCeed in Barcelona. Lest hier, was er dort erlebt hat. Hier kommt Andrés Bericht Als Shooting Brake, also eine Mischung aus Kombi und Coupé, ist der ProCeed der Nachfolger des bisherigen Dreitürers. Bis zur B-Säule ist das Design des ProCeed im Wesentlichen bekannt vom neuen Ceed als Fünftürer und Kombi. Daher war ich wie alle anderen auch auf das neue Heck gespannt. Mit viel Rauch und leuchtenden Effekten wurde schließlich der neue Shooting Brake enthüllt. Zum Vorschein kam ein aufregendes, sportlich-elegantes Hinterteil, an dem man sich nicht satt sehen kann. Die Fotos sprechen für sich. Das beeindruckende Design des ProCeed macht wirklich einiges her und wird als einziger Shooting Brake in der Kompaktklasse neben dem CLA von Mercedes das Straßenbild deutlich bereichern. Dabei scheint der Alltagsnutzen nicht zu kurz zu kommen. Der Kofferraum wirkt durchaus geräumig und fasst 594 Liter, natürlich nur bis zur Abdeckung. Bei sperrigeren Gegenständen wird es aufgrund der schrägen Heckklappe schwierig. Die Ladekante ist etwas höher, was mich persönlich aber nicht weiter stören würde. Auch im Fond sitzt man überraschend komfortabel. Mit meiner Körpergröße von ca. 1,80 Meter hatte ich noch ausreichend Luft zwischen Kopf und Dachhimmel. Die Länge des ProCeed übertrifft dabei um 5 Millimeter noch knapp die des Kombis. Motor und AusstattungDen ProCeed wird es nur als GT (1.6 T-GDI mit 204 PS) und als GT-Line (1.4 T-GDI mit 140 PS oder 1.6 CRDi mit 136 PS) geben. Ein Schnäppchen wird er daher nicht. Andrerseits kann ich mir den ProCeed auch schlecht in einer Basisausstattung mit 15-Zoll-Stahlfelgen vorstellen. Das würde einfach nicht passen. Im eindrucksvoll am Hafen gelegenen Barcelona Nautic Center war es uns leider nicht vergönnt, den ProCeed zu bewegen. Da sich das Abendevent auch eher als Party für feierfreudige Influencer (#kiaproceed) mit nettem Essen und Drinks, Barber- und Tattoo-Möglichkeit entpuppte, war das vielleicht auch gar keine schlechte Idee. Beurteilen kann ich das Fahrverhalten daher nicht. Entsprechende Artikel findet man aber im Netz, auch bei MOTOR-TALK. Wenn der ProCeed sich tatsächlich so fahren lässt, wie er aussieht, ist er ein insgesamt sehr gelungenes Auto geworden. Fazit Mein Fazit: Ein unvergesslicher Abend. Das wunderschöne und aufregende Design sowie der trotzdem bestehende Alltagsnutzen des neuen ProCeed haben mich absolut überzeugt. Falls man mit der GT-Version nicht in die Vollen greifen möchte oder kann, wäre für mich der 1.4 T-GDI-Motor mit dem DCT-Doppelkupplungsgetriebe als GT-Line eine vernünftige Alternative. Bleibt letztlich der Preis abzuwarten. Den hat Kia noch nicht verraten. |











Mal sehen, ob der ProCeed optisch ansprechender ist als der langweilige Ceed. Da sieht der i30 wesentlich besser aus, mit nur 5 Jahren Garantie leider keine Alternative.