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Das Fazit von unserem Ceed-Gewinner
MOTOR-TALK
Tue Aug 21 09:47:02 CEST 2018 um Tue Aug 21 09:47:02 CEST 2018 UhrCommunity Testdrive, Kia Ceed

Wir haben bereits viele tolle Dinge verlost. Kindersitze, neue Reifen, einen Sommerurlaub. Nun zum ersten Mal ein neues Auto. Gemeinsam mit Kia verlosten wir einen neuen Kia Ceed der dritten Generation. Marcel (YuExpress) sammelte im Finale die meisten Punkte ein und gewann so gegen seine beiden Mitbewerber. Damit auch Ihr etwas davon habt, testete er den Ceed in den vergangenen Wochen und berichtetet darüber. Hier lest Ihr nun sein Fazit.

"Nachdem unsere Reise nun zu Ende gegangen ist und wir sicher und einigermaßen erholt im schönen Hamburg angekommen sind, hat der Kia nun etwas über 10.000 km auf der Uhr. Somit konnte ich nun genug Erfahrungen sammeln, um in diesem Schlussbericht mein Fazit vorzustellen.

Motor:

img-20180820-144927 img-20180820-144927 Das Herzstück des Fahrzeugs ist der 1.4-T-GDI-Motor. Der Turbobenziner leistet 140 PS und hat ein maximales Drehmoment von 242 Nm, welches schon bei 1.500 U/min zur Verfügung steht. In Verbindung mit dem Schaltgetriebe arbeitet der Motor sehr ausgeglichen und lässt aufgrund des relativ hohen Drehmoments auch schaltfaules Fahren zu. Nichtsdestotrotz ist eine kleine Anfahrschwäche zu erkennen - insbesondere in gebirgigen Regionen. Sobald diese jedoch überwunden ist, spurtet der Kleine sehr harmonisch voran.

Die Geräusche des Motors sind kaum wahrnehmbar, sodass ich bereits gefragt wurde, ob es sich um ein Elektroauto handele. Auch bei höheren Geschwindigkeiten ist der Motor kaum wahrnehmbar, solange man es nicht drauf anlegt. Die maximale Geschwindigkeit von 210 km/h sind ebenfalls möglich. Laut Tacho konnte ich sogar 230 km/h erreichen.

Die Schaltwege sind angenehm kurz und auch wenn es nicht unbedingt knackig ist, so gleiten die Gänge förmlich in den Nächsten. Der durchschnittliche Verbrauch hat sich seit der Übergabe auf 7,4 Liter eingependelt, was angesichts meines Fahrprofils ein sehr guter Wert ist. Ein Ottopartikelfilter ist ebenfalls mit an Bord und somit erfüllt der Kia auch die Schadstoffklasse Euro 6d-Temp.

Verarbeitung:

Wer meine vorherigen Berichte bereits gelesen hat, hat sicherlich mitbekommen, dass ich sehr positiv davon angetan war. Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau und der Übergang der verschiedenen Materialen sowie die Nähte und die ganze Haptik fühlen sich einfach sehr wertig an. Es gibt bis auf die billig wirkende Abdeckung der OBD-Schnittstelle absolut nichts Negatives anzumerken in Sachen Verarbeitung. Dies fängt beim äußeren Erscheinungsbild mit perfekten Spaltmaßen an, bestärkt meinen Eindruck durch den tollen Innenraum und endet mit einem tollen "Klang" beim Schließen der Türen nachdem Verlassen des Fahrzeugs.

Ausstattung:

Das Fahrzeug hat die Austattungslinie "Spirit". Diese beinhaltet jeglichen Spielkram, den man zwar nicht wirklich benötigt, aber sehr viel Spaß macht, wenn man ihn hat. Hierzu gehören unter anderem 2-Zonen-Klima-Automatik, Smart Key (Keyless Go), Voll-LED-Scheinwerfer, Parkassistent, Toter-Winkel-Warner, Notbremsassistenten, Müdigkeitserkennung, Spurhalteassistent, Tempomat, Fernlichtassistent, JBL-Audiosystem samt dem tollen 8 Zoll großen Bildschirm und Infotainmentsystem. Die Liste geht weiter über elektrische Sitze samt Memory-Funktion, Sitzheizung (selbst für die Fondpassagiere).

Da kam mir zu Anfang natürlich gleich der Gedanke: "Jede Menge Spielkram, der kaputt gehen kann und den die Welt nicht braucht". Dank der 7-jährigen Garantie seitens Kia sehe ich das Ganze nun etwas pragmatischer.

Die Bedienung der Elemente ist ziemlich simpel und nach kurzem Ausprobieren selbsterklärend. Dank der einfachen Bedienung und des übersichtlichen Cockpits braucht man dafür weder Bedienungsanleitung noch Youtube-Videos. Alle Systeme machen, was sie sollen und funktionieren erstaunlich gut. Der Spurhalteassi greift sehr sanft ein, wenn man ohne zu blinken an die Ränder der Fahrbahnmarkierungen kommt und hält die Spur, so wie es sich gehört. Doch wo keine Fahrbahnmarkierungen sind, sollte man sich auch nicht auf den Assistent verlassen. In kurvigen Landstraßen, wo man mal die Fahrbahn überfährt, sollte man ausschalten, da bei Berührung der Fahrbahnmarkierung das Lenkrad vibriert und das Fahrzeug versucht gegenzusteuern.

Der Fernlichtassistent reagiert sehr schnell auf entgegenkommende Fahrzeuge und blendet kurz darauf wieder auf. Das macht ziemlich Spaß, mit diesem zu fahren.

img-20180820-145007 img-20180820-145007 Was ich jedem noch ans Herz legen kann, sind die Voll-LED-Scheinwerfer. Diese haben eine tolle Ausleuchtung und ermöglichen angenehmes nächtliches Fahren. Selbst bei Regen hat man eine tolle Ausleuchtung. Eine automatische Leuchtweitenregulierung fehlt jedoch, sodass man hier bei Beladung aufpassen muss, dass man den Gegenverkehr nicht blendet.

Das Infotainmentsystem macht einfach nur Spaß. Das große 8 Zoll Display lässt sich mittels Touch-Gesten simpel bedienen und die Reaktionen sind fix. Android Auto, bzw. Car Play, ist mit an Bord und Android Auto (den angebissenen Apfel konnte ich nicht testen) funktioniert tadellos. Die JBL-Lautsprecher liefern einen hochwertigen Klang - auch wenn man mal voll aufdreht. Die Rückfahrkamera ist ein Segen, wenn man in eine sehr enge Parklücke muss. Die Auflösung reicht aus und auch bei Nacht liefert die Kamera anständige Bilder aufs Display.

Der Notbremsassistent kam ebenfalls einmal kurz zum Einsatz. Dieser griff frühzeitig ein. Es war zwar noch ein bisschen Luft, aber zumindest funktioniert auch dieses System.

Was ebenfalls angenehm ist, gerade für größere Menschen und oder kräftigere Leute, ist, dass die Sitze beim Öffnen der Türen nach hinten fahren, um den Einstieg zu erleichtern. Nachdem Ausschalten des Motors fährt der Sitz dann nochmal nach hinten, um den Ausstieg zu erleichtern. Mir gefällt es!

Im Großen und Ganzen funktioniert alles tadellos und wirkt ausgereift. Bis auf die nervende Start-Stopp-Automatik sowie die Gurtanschallkontrolle für hinten (leider mittlerweile in jedem neuen Auto) funktioniert alles problemlos.

Platz:

Die Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer sind sehr gut. Auch im Fond fühlt man sich mit ausreichend Beinfreiheit sehr wohl. Unser Riesen-Reboarder findet dort ausreichend Platz. Auch wenn der Vordersitz nun nicht mehr ganz nach hinten zu verstellen ist, so bleibt ausreichend Platz, damit ein Erwachsener auf dem Beifahrerplatz bequem sitzen kann.

Der Kofferraum umfasst 395 Liter Stauraum und bei umgeklappter Rückbank 1290 Liter. Aufgrund des Kindersitzes hatten wir lediglich 390 Liter Stauraum zur Verfügung. Der Platz reicht aus, um Kinderwagen und Einkauf unterzubringen. Auch unser Gepäck für den Urlaub konnten wir dort unterbringen. Da wir ja unsere kleine Europatour mit dem Kia absolvierten, mussten wir schon ziemlich genau selektieren, was wir mitnehmen wollten. Größere Shoppingtouren im Urlaub waren somit tabu, da wir bereits voll waren.

Entsprechend macht sich der Kia in der Stadt wirklich super und bietet für die kleine Familie ausreichend Platz. Für die große Tour sind die Platzverhältnisse jedoch grenzwertig.

Fazit:

Wir hatten in den letzten Wochen eine wunderschöne Zeit und der Kia hat uns stets sicher an unsere Ziele gebracht, ohne Anzeichen von Problemen. Sowas erwartet man selbstverständlich auch von einem neuen Auto. Darüber hinaus hat mich das Fahrzeug hinsichtlich der Verarbeitung positiv überrascht.

Das allgemeine Fahrverhalten macht sehr viel Spaß. Die komfortablen Sitze mit ihrer Lordosenstütze bieten sehr guten Seitenhalt. Das Fahrwerk steckt die Bodenwellen gut weg und vermittelt eine sportliche Fahrdynamik. Auf kurvigen Landstraßen fühlt sich der Kia wohl, da aufgrund der geringen Seitenneigung und des stabilen Fahrverhaltens auch mal die Kurven schneller gefahren werden können. Sportliches Fahren ist durch ein direktes Ansprechverhalten und sehr gute Rückmeldung der Lenkung durchaus möglich. Der Wagen ist ziemlich stabil und lässt erst ziemlich spät ein leichtes Untersteuern zu, sodass hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sind. Auch schnelleres Autobahnfahren macht der Kleine ganz gut mit. Ab 160 km/h dauert alles ein bisschen länger, aber das Auto bleibt stets angenehm und stabil zu fahren. Weiterer Vorteil ist, dass die Fahr- und Motorengeräusche angenehm leise sind und eine Unterhaltung möglich ist.

Das Auto hat uns sehr viel Spaß gemacht und ist ein tolles, hochwertiges Fahrzeug, welches gute Fahrleistungen bietet. Die Anfahrschwäche werde ich bei Kia ansprechen, mit der Hoffnung eines Updates. Bei dem Hyundai i30 berichteten Leute mit selbigen Motor über Ähnliches, welches nach dem Update behoben wurde.

Das Design liegt natürlich im Auge des Betrachters, doch kann die Tigernase mit der Front des Kia Stinger und den Voll-LED-Scheinwerfer samt dem Tagfahrlicht voll überzeugen. Auch die Heckansicht, welche an den Kia Optima SW erinnert, überzeugt und besitzt zudem noch die LED-Tagfahrrücklichter. Der gesamte Innenraum und das leicht zum Fahrer gerichtete Armaturenbrett in Verbindung mit der tollen Haptik und einfachen Bedienung führte dazu, dass uns das Auto in Großen und Ganzen voll überzeugt. Die Platzverhältnisse sind ausreichend, gerade für den täglichen Gebrauch eines Singles, Paares oder auch einer Kleinfamilie (wobei hier der SW eher geeignet ist.

Ich kann das Fahrzeug wirklich jedem ans Herz legen, welche sich derzeit für einen neuen und modernen Kompaktwagen interessiert.

Ich jedenfalls freue mich darüber, dass meine Verlobte ein sicheres Fahrzeug bewegen kann, mit allerlei Helferlein, welche sie beim Fahren unterstützen. Ich hoffe, dass Euch meine Berichte gefallen haben und bedanke mich nochmal bei allen zuständigen Personen, welche an dem Gewinnspiel beteiligt waren und dem tollen Auto sowie allen meinen Lesern!

Viele Grüße!

Marcel (YuExpress)"

Das Fazit als Videozusammenfassung

 

Hier lest Ihr die ersten Eindrücke nach dem Gewinn, den ersten Zwischenbericht, den zweiten Zwischenbericht und den Reisebericht.

Aktion ist schon vorbei!Der Teilnahmeschluss für diese Aktion ist leider schon vorbei. Doch kein Grund zum Trübsal blasen, denn auf MOTOR-TALK findest Du immer wieder neue Aktionen und Events, an denen Du teilnehmen kannst. Schau einfach bald wieder bei uns vorbei. Unser Info-Brief informiert Dich übrigens auch stets über neue Aktionen und Events speziell für die MOTOR-TALK Community.


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31 Kommentare

Bergige Regionen treiben den Kraftstoffverbrauch ordentlich hoch. Gerade wenn sich bergauf und bergab häufig abwechseln.

Da muss man nichtmal schneller als 130 fahren.

Bei mir sind teils 120 nur im 5. Gang mit erhöhter Drehzahl möglich. In Mecklenburg dagegen kann man ohne Probleme mit 140 fast niedertourig im 6. dahingleiten.

Avatar von Taxidiesel "Rostlaube"
Fri Aug 24 16:17:42 CEST 2018

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 24. August 2018 um 13:33:55 Uhr:

 

 

Aber keine Leuchtweitenregulierung? Trotz Lichtassistent?

Es fehlt nur die automatische, die manuelle wird drin sein. Wobei die eigentlich nicht viel bringt, weil sie leider kaum jemand benutzt :(

Herzlichen Glückwunsch und danke für diesen Bericht!

 

Der erste Ceed war schon ein Quantensprung im Vergleich zu den vorherigen Kias und die machen von Generation zu Generation tolle Fortschritte. Als ich 2013 nach einem neuen Gebrauchten suchte, testete ich den 2010er Facelift Ceed. Ich kannte bereits das damals aktuelle Modell, das wirklich einen guten Eindruck machte und war umso enttäuschter vom alten Ceed. Am Ende wurde es ein sogar 3 Jahre älterer Leon aus der 2. Serie. Trotz viel Plastik fühlte es sich doch wertiger an. Der 2013er Ceed war schon deutlich wertiger und ich bin auf den aktuellen schon sehr gespannt.

Zitat:

@Dynagonzo schrieb am 23. August 2018 um 13:30:03 Uhr:

Das sind Rücklichter, welche zusammen mit dem vorderen Tagfahrlicht leuchten.

Es gibt ja Länder in Europa (z.B. Dänemark) mit Lichtpflicht am Tag. Und da kann man dann nur Tagfahrlicht nutzen wenn die Rücklichter mitleuchten (TFL skandinavisch). Kann man sich zuschalten lassen.

Zitat:

@Sep12 schrieb am 24. August 2018 um 17:15:06 Uhr:

Zitat:

@Dynagonzo schrieb am 23. August 2018 um 13:30:03 Uhr:

Das sind Rücklichter, welche zusammen mit dem vorderen Tagfahrlicht leuchten.

Es gibt ja Länder in Europa (z.B. Dänemark) mit Lichtpflicht am Tag. Und da kann man dann nur Tagfahrlicht nutzen wenn die Rücklichter mitleuchten (TFL skandinavisch). Kann man sich zuschalten lassen.

Oder in diesen Ländern einfach das Standlicht einschalten - vorne leuchten dann dieselben Birnen wie beim Tagfahrlicht, und hinten schalten sich die Rückleuchten zu.

Avatar von Spurverbreiterung142
Sat Aug 25 08:32:42 CEST 2018

Also ich sag einfach mal Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn - auch an die Verlobte, die den Wagen ja scheinbar in Zukunft nutzen wird, während der Gewinner weiter BMW fährt... :p

 

Aber warum auch nicht, netter Familien-Zweitwagen, von welchem ich schon viel Positives aus dem Bekanntenkreis gehört habe. Durch die Langzeitgarantie von KIA ist so ein Fahrzeug durchaus berechenbarer, was die langfristigen Kosten angeht und qualitativ gibt es wohl derzeit bei KIA-Modellen allgemein nicht viel zu meckern.

 

Also "Daumen hoch" und Gute Fahrt... ;)

Zitat:

@Samuel1987 schrieb am 23. August 2018 um 19:50:34 Uhr:

Wie sieht es aus mit der Kühlleistung der Klimaanlage? Kühlt sie das Auto in annehmbarer Zeit herunter und vor allem, schafft sie angenehm kühle Temperaturen? Bei mehreren Opel Fahrzeugen (Corsa D, Meriva A, Agila), die ich fahre bzw. gefahren bin, bin ich bei allen Fahrzeugen mit der Klimatisierung absolut nicht zufrieden. Schwache Kühlleistung, es ist kaum möglich, im Hochsommer den Fahrzeug-Innenraum unter die Außentemperatur herunterzukühlen. Dies ist für mich ein entscheidendes Kriterium beim Fahrzeugkauf. Ob das Auto nun 80, 100 oder 200 PS hat, ist bei unseren niedrigen zulässigen Geschwindigkeiten eher nachrangig für mich.

Kühlleistung bei KIA ist sehr gut. Kann dies vom KIA RIO UB (109 PS) und aktuell vom KIA Optima SW 1,7 Diesel nur bestätigen.

Im Optima kann man mit der Sitzkühlung und Klima, bei gekipptem Schiebedach einen Kühlschrank daraus machen und dies bei den aktuellen 35 ° Hitze.

Bin in diesem Bereich absolut mit KIA zufrieden ! VAG hatte da im Passat Kombi bei diesen Temp. große Probleme und ab 30° war dies kein Vergnügen mehr ! Den Variant hatte ich auch mit Stoffsitzen und Kühlung, was aber ins Kreuz gezogen hatte, was bei KIA mit Ledersitzen nicht der Fall ist.

Die Kühlung funktioniert hier auf Stufe I schon sehr gut und angenehm - ohne Zug im Rücken.

Zitat:

@HoWaWo schrieb am 25. August 2018 um 09:44:11 Uhr:

 

Kühlleistung bei KIA ist sehr gut. Kann dies vom KIA RIO UB (109 PS) und aktuell vom KIA Optima SW 1,7 Diesel nur bestätigen.

Im Optima kann man mit der Sitzkühlung und Klima, bei gekipptem Schiebedach einen Kühlschrank daraus machen und dies bei den aktuellen 35 ° Hitze.

Bin in diesem Bereich absolut mit KIA zufrieden !

Interessant, freut mich zu hören, danke. Ich habe gar nicht gewusst, dass es mittlerweile auch eine Sitzkühlung gibt. Aber bei unseren heißen Sommern ist das sicher eine gute Idee.

Fahre seit zwei Wochen einen 2016er Kia Sportage und kann sagen, im Vergleich zu meinen 2002er 325i ist die Klima ein Traum. Ich muss nicht mal immer den Klimakompressor einschalten. Bis ca 25 Grad reicht es sogar die Lüftung auf mich zu richten und es lässt sich im Auto aushalten, war bei meinem BMW undenkbar.

Hallo an Alle,

 

als Erstes möchte ich mich nochmals ganz herzlich für die Glückwunsche bedanken :)

Hier ist ja ordentlich was passiert. Ich versuche mal auf die Fragen so gut wie möglich einzugehen.

 

Zitat:

@g0ldba3r schrieb am 21. August 2018 um 14:15:29 Uhr:

Nachträglich nochmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Ceed.

Ich hätte das Teil zwar gern mein Eigen genannt, aber so hat ihn wenigstens jemand bekommen, der beim Gewinnspiel nicht mit den typischen Neandertaler-Sprüchen daherkam und auch einem KIA den nötigen Respekt entgegenbringen kann.

 

 

Was mich als Ceed-Fahrer (und nur Gelegenheitsleser des Tests) am meisten interessiert, wäre der Langstreckenkomfort für große Leute und das Verhalten in "Extremsituationen".

 

Im JD kann ich kaum 60 Minuten sitzen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Die Lordosenstütze drückt irgendwohin, aber nicht da, wo sie soll. Und den Sitzauflagen fehlt die liebgewonnene Verlängerung des E39. Dass ich in Linkskurven dazu öfters mit dem Knie die Klimaautomatik ausmache und eigentlich keine perfekte Sitzposition finden kann, obwohl ich ständig rumstelle, macht es nicht besser.

Da wird der Optima zu gegebener Zeit wohl ein ergonomischerer Nachfolger.

 

 

 

Dazu würde mich interessieren, wie sich das Auto bei einer Vollbremsung verhält.

Ich durfte auf der geraden Autobahn schon voll in die Eisen, was das Hinterteil störrisch wie einen alten Esel hat werden lassen.

Dass dieser Beinahe-Ausbruch von KIA gewollt ist, kann ich mir nicht vorstellen. Da wäre es mal schön zu erfahren, ob KIA hier Hand angelegt hat oder ob andere Sachen einfach höher auf der Agenda standen.

Während einer Notsituation griff das Fahrzeug selbstständig ein. Ich bremste und der Vordermann bremste plötzlich sehr viel stärker, sodass der Kia selbständig ne Vollbremsung hinlegte. Ich hätte in diesem Moment keine Vollbremsung hingelegt, sondern wäre dichter ans Fahrzeug gefahren ohne das es geknallt hätte. Allerdings erfordert dies natürlich auch eine gewisse Aufmerksamkeit, sodass es in einer wirklich echten Notsituation wo der Fahrer abgelenkt ist einen Unfall vermieden hätte.

 

Ich habe auch schon - sowohl auf nasser, als auch auf trockener Fahrbahn - eine Vollbremsung hingelegt um zu spüren wie sich das Auto verhält. Hier kann ich nichts negativ berichten, auch nicht bei Geschwindigkeiten um die 180 kmh.

 

Ein störrisches Hinterteil hast Du hier zum Glück nicht. Das kann ich mir auch nicht vorstellen das das gewollt ist. Das ist ja eine Gefahr für Dich und die Allgemeinheit.

 

Bezüglich des Sitzkomforts habe ich mich ausgiebeig austoben können und eine angenehme Sitzposition finden können.

Das hat bei mir auch ziemlich gedauert, wobei ich dieses Problem bisher mit jedem Wagen hatte. Der e39 ist spielt natürlich in einer anderen Liga und mittlerweile ein echter Klassiker. In Sachen Sitzkomfort kann ich dazu leider kein wirklichen Vergleich aufstellen.

Das Anstoßen des Knies an der Mittelkonsole bleibt aus, da man hier daran gedacht hatte die "Strebe" zwischen dem Klimabedienelement und der unteren Mittelkonsole auszulassen. Beim Beifahrer ist entsprechend die Strebe vorhanden. Das sollte man anhand des Bildes erkennen können. Somit stößt das Knie auch beim Kuppeln nirgends gegen.

Interessant fand ich auch, dass die manuell einstellbaren Sitze um ca. 3 cm tiefer einstellbar sind.

 

Zitat:

@Samuel1987 schrieb am 23. August 2018 um 19:50:34 Uhr:

Wie sieht es aus mit der Kühlleistung der Klimaanlage? Kühlt sie das Auto in annehmbarer Zeit herunter und vor allem, schafft sie angenehm kühle Temperaturen? Bei mehreren Opel Fahrzeugen (Corsa D, Meriva A, Agila), die ich fahre bzw. gefahren bin, bin ich bei allen Fahrzeugen mit der Klimatisierung absolut nicht zufrieden. Schwache Kühlleistung, es ist kaum möglich, im Hochsommer den Fahrzeug-Innenraum unter die Außentemperatur herunterzukühlen. Dies ist für mich ein entscheidendes Kriterium beim Fahrzeugkauf. Ob das Auto nun 80, 100 oder 200 PS hat, ist bei unseren niedrigen zulässigen Geschwindigkeiten eher nachrangig für mich.

Absolut! Die Klima lief nahezu täglich. Gerade nachdem das Fahrzeug in der prallen Sonne bei Schattentemperaturen um die 37 Grad stand, war das Fahrzeug innerhalb von - wenn überhaupt - 2 Minuten angenehm kühl. Die Klimaautomatik habe ich nachdem ausprobieren stets auf 23 Grad eingestellt, was unsere Wohlfühltemperatur entspricht.

 

Zitat:

@Taxidiesel schrieb am 24. August 2018 um 16:17:42 Uhr:

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 24. August 2018 um 13:33:55 Uhr:

 

 

Aber keine Leuchtweitenregulierung? Trotz Lichtassistent?

Es fehlt nur die automatische, die manuelle wird drin sein. Wobei die eigentlich nicht viel bringt, weil sie leider kaum jemand benutzt :(

Genau, die manuelle ist vorhanden und die habe ich auch genutzt, da das Licht sehr stark ist. Weshalb LED-Scheinis ohne aut. LWR verkauft werden dürfen und Fahrzeugen mit Xenon-Scheinis diese zwingend benötigen erschließt sich mir nicht, da der Blendeffekt bei beiden extrem hoch ist, wenn es nicht richtig eingestellt wurde. Evtl. weiß jemand jemand darüber mehr?

 

Zitat:

@G7C schrieb am 24. August 2018 um 08:11:51 Uhr:

"Die Platzverhältnisse sind ausreichend, gerade für den täglichen Gebrauch eines Singles, Paares oder auch einer Kleinfamilie (wobei hier der SW eher geeignet ist)."

Über diese Aussage hab ich mich etwas verwundert - aber nachdem ich festgestellt hab, dass dieser Ceed jetzt nur der Zweitwagen ist und der Besitzer einen batzen BMW hat, wundert mich da jetzt weniger was. Schon ein Kleinstwagen wie ein Opel Adam ist für den täglichen Gebrauch absolut ausreichende für einen Single oder ein Paar. Die Kleinwägen a la Corsa/Clio/Fiesta sowieso.

 

Über den Verbrauch mach ich mir jetzt auch keine Sorgen mehr - gibt ja unterschiedlichste Fahrprofile der Leute.

Da gebe ich Dir absolut Recht! Letzten Endes kommt es immer auf die Anforderungen an das Fahrzeug an. Man kann natürlich auch mit nem Kleinstwagen mit mehreren Personen in den Urlaub fahren, wenn man sich bemüht. Ich würde dies allerdings nicht unbedingt bevorzugen, wenn es andere Möglichkeiten gibt.

Da Du den BMW ansprichst, möchte ich dazu mitteilen, dass wir den nach langer Überlegung und ich ihn schweren Herzens vor kurzem verkauft habe. Der Wagen war zwar schnell, leistungsstark, sparsam und ein ideales Zugfahrzeug, aber auch der BMW E91 ist nicht unbedingt als Raumwunder bekannt. Da ich zu dieser Jahreszeit sowieso nahezu immer das Motorrad bevorzuge stand der Bimmer fast nur rum und kostete Geld. Jetzt freut sich halt ein anderen über den Wagen :)

Ein Zweitwagen war gedanklich toll, hat sich bei uns in der Praxis allerdings nicht rentiert. Somit ist die Mama mitm Auto unterwegs und der Papa darf mitm Motorrad fahren :D

 

Ich hoffe ich habe Eure Fragen soweit beantwortet.

Bezüglich des Verbrauchs habt Ihr Euch ja schon ein wenig ausgetauscht und weitere Fragen bezüglich der Lichter wurden ja schon beantwortet.

 

Sollte ich was vergessen haben, so erinnert mich bitte daran.

 

Viele Grüße aus Hamburg! :)

Zitat:

@YuExpress schrieb am 25. August 2018 um 18:38:31 Uhr:

Genau, die manuelle ist vorhanden und die habe ich auch genutzt, da das Licht sehr stark ist. Weshalb LED-Scheinis ohne aut. LWR verkauft werden dürfen und Fahrzeugen mit Xenon-Scheinis diese zwingend benötigen erschließt sich mir nicht, da der Blendeffekt bei beiden extrem hoch ist, wenn es nicht richtig eingestellt wurde. Evtl. weiß jemand jemand darüber mehr?

Danke für die Rückmeldung.

 

Meines Wissens kommt das auf den Lichtstrom an.

Bei normalem Xenon beträgt dieser 3000 Lumen, weshalb LWR und SRA (Leuchtweitenregulierung und Schweinwerferreinigungsanlage) gesetzlich vorgeschrieben sind.

Bei Niedrigenergie-Xenon (bspw. Skoda Rapid, manche Mercedes) beträgt der Lichtstrom nur 2000 Lumen, weshalb auf beides verzichtet werden darf.

Das Gleiche trifft auf LED zu, sodass beides weggelassen werden darf. Komfortabler (und sicherer) ist es natürlich, wenn die Leuchtweitenregulierung automatisch stattfindet.

 

Allerdings muss man da auch differenzieren: Beim Sportage der Baureihe SL war es ein typisches Problem, dass das Licht oftmals entgegengesetzt regelte. Also statt aufzublenden, wurde abgeblendet, sodass man am Ende einen Lichtklops bis 10 oder 20 Meter hatte.

Das musste dann erst im Autohaus eingestellt werden.

Durch das Problem wurden die Scheinwerfer auch oftmals bis an die Grenze des Erlaubten hochgestellt.

Mit ursächlich war, dass KIA nur einen Sensor (glaube an der Hinterachse) verbaute, statt scheinbar üblicher zwei.

Bezüglich des Verbrauchs:

Ich bin den cee‘d jd mit dem 1.4 99ps Motor auf meiner täglichen Pendelstrecke / meinem täglichen Arbeitsweg Probe gefahren. Dabei bin ich leider ebenfalls auf einen durchschnittlichen Verbrauch von 7 L gekommen trotz zurückhaltender Fahrweise (die Leistung bzw Spritzigkeit war dafür ziemlich mau). Aufgrund dessen ist JD leider raus gefallen. Nichts desto trotz ein verdammt schönes Auto.

Deshalb kann ich die Verbrauchsangaben schon nachvollziehen.

Moin,

Auch ich fahre einen Kia Ceed , nicht ganz so frisch aber ich fahre ihn gerne.

Er ist nun 2.5 Jahre alt hat 45000 km drauf , ein Kia Cee'd SW 1.6 lit. 136PS Premium .

Ein tolles Auto, kann ihn nur empfehlen. In jeder hinsicht.

Zitat:

@YuExpress schrieb am 25. August 2018 um 18:38:31 Uhr:

Hallo an Alle,

als Erstes möchte ich mich nochmals ganz herzlich für die Glückwunsche bedanken :)

Hier ist ja ordentlich was passiert. Ich versuche mal auf die Fragen so gut wie möglich einzugehen.

Hallo - danke für deine freundliche Antwort. Ich möchte mich dazu nur entschuldigen, da ich das mit dem BMW etwas böse geschrieben hab. Ich hatte bei dem Bericht den Eindruck, dass hier eine Jungfamilie ein cooles Auto gewonnen hat, die sich womöglich finanziell kein neues Auto leisten kann - soll es ja auch geben :-) und dann las ich, dass das eher nur ein 2. Wagen ist und man eh diesen Mega-BMW hat ... das passte dann nicht mehr so :-)

 

Aber nochmals Glückwunsch zu dem lieben Kind und zu dem Gewinn dieses tollen Autos :-)

Zitat:

@ChrisCZT schrieb am 23. August 2018 um 19:05:17 Uhr:

Zitat:

Dynagonzo

 

Eigentlich ist das Wort selbst erklärend. Das sind Rücklichter, welche zusammen mit dem vorderen Tagfahrlicht leuchten. So etwas gibt es heutzutage, so z.B. auch beim aktuellen Mazda MX 5. Ob das allerdings Sinn macht, darüber lässt sich sicherlich streiten, denn wenn es schon so dunkel ist oder auch stark regnet, dass man seinen Vordermann nicht mehr sehen kann, dann sollte ja spätestens sowieso das Abblendlicht (wo dann ja auch das Heck beleuchtet ist)eingeschaltet werden... Und wer bei Tageslicht seinen Vordermann ohne eingeschaltete Heckbeleuchtung nicht sehen kann, der sollte sein Auto sofort stehen lassen und einen Augenarzt aufsuchen...:p

Viele "brauchen" diese mitleuchtenden Rücklichter, da sie bis zur totalen Finsternis nicht auf ihr "cooles" Tagfahrlicht verzichten wollen. Von daher eine sinnvolle Sache damit keiner auf die Schüssel von hinten rauf kachelt.

 

Zum Topic:

 

Der Kia sieht echt gut aus. Zum Verbrauch von 7,4 Liter würde ich so erstmal nix sagen. Müsste ich selbst erst mal "erfahren". Und werde das sicherlich auch tun wenn der örtliche Kia Händler mal wieder seine Aktionstage hat. :D

Ich habe den Ceed mit dem gleichen Motor und Schaltgetriebe, allerdings als Platinum-Edition gerade als Werkstattersatzwagen. In meinem Fahrprofil beträgt der Verbrauch derzeit 6,2l/100km.

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