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Das Fazit von unserem Ceed-Gewinner
MOTOR-TALK
21.08.2018 um 09:47 UhrCommunity Testdrive, Kia Ceed

Wir haben bereits viele tolle Dinge verlost. Kindersitze, neue Reifen, einen Sommerurlaub. Nun zum ersten Mal ein neues Auto. Gemeinsam mit Kia verlosten wir einen neuen Kia Ceed der dritten Generation. Marcel (YuExpress) sammelte im Finale die meisten Punkte ein und gewann so gegen seine beiden Mitbewerber. Damit auch Ihr etwas davon habt, testete er den Ceed in den vergangenen Wochen und berichtetet darüber. Hier lest Ihr nun sein Fazit.

"Nachdem unsere Reise nun zu Ende gegangen ist und wir sicher und einigermaßen erholt im schönen Hamburg angekommen sind, hat der Kia nun etwas über 10.000 km auf der Uhr. Somit konnte ich nun genug Erfahrungen sammeln, um in diesem Schlussbericht mein Fazit vorzustellen.

Motor:

Der Kia Ceed 1.4 T-GDI. Marcel setzte sich im Finale gegen seine beiden Konkurrenten durch und konnte den kompakten Koreaner mit nach Hause nehmen Der Kia Ceed 1.4 T-GDI. Marcel setzte sich im Finale gegen seine beiden Konkurrenten durch und konnte den kompakten Koreaner mit nach Hause nehmen Das Herzstück des Fahrzeugs ist der 1.4-T-GDI-Motor. Der Turbobenziner leistet 140 PS und hat ein maximales Drehmoment von 242 Nm, welches schon bei 1.500 U/min zur Verfügung steht. In Verbindung mit dem Schaltgetriebe arbeitet der Motor sehr ausgeglichen und lässt aufgrund des relativ hohen Drehmoments auch schaltfaules Fahren zu. Nichtsdestotrotz ist eine kleine Anfahrschwäche zu erkennen - insbesondere in gebirgigen Regionen. Sobald diese jedoch überwunden ist, spurtet der Kleine sehr harmonisch voran.

Die Geräusche des Motors sind kaum wahrnehmbar, sodass ich bereits gefragt wurde, ob es sich um ein Elektroauto handele. Auch bei höheren Geschwindigkeiten ist der Motor kaum wahrnehmbar, solange man es nicht drauf anlegt. Die maximale Geschwindigkeit von 210 km/h sind ebenfalls möglich. Laut Tacho konnte ich sogar 230 km/h erreichen.

Die Schaltwege sind angenehm kurz und auch wenn es nicht unbedingt knackig ist, so gleiten die Gänge förmlich in den Nächsten. Der durchschnittliche Verbrauch hat sich seit der Übergabe auf 7,4 Liter eingependelt, was angesichts meines Fahrprofils ein sehr guter Wert ist. Ein Ottopartikelfilter ist ebenfalls mit an Bord und somit erfüllt der Kia auch die Schadstoffklasse Euro 6d-Temp.

Verarbeitung:

Marcel ist mit der Verarbeitung und Haptik sehr zufrieden. Marcel ist mit der Verarbeitung und Haptik sehr zufrieden. Wer meine vorherigen Berichte bereits gelesen hat, hat sicherlich mitbekommen, dass ich sehr positiv davon angetan war. Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau und der Übergang der verschiedenen Materialen sowie die Nähte und die ganze Haptik fühlen sich einfach sehr wertig an. Es gibt bis auf die billig wirkende Abdeckung der OBD-Schnittstelle absolut nichts Negatives anzumerken in Sachen Verarbeitung. Dies fängt beim äußeren Erscheinungsbild mit perfekten Spaltmaßen an, bestärkt meinen Eindruck durch den tollen Innenraum und endet mit einem tollen "Klang" beim Schließen der Türen nachdem Verlassen des Fahrzeugs.

Ausstattung:

Das Fahrzeug hat die Austattungslinie "Spirit". Diese beinhaltet jeglichen Spielkram, den man zwar nicht wirklich benötigt, aber sehr viel Spaß macht, wenn man ihn hat. Hierzu gehören unter anderem 2-Zonen-Klima-Automatik, Smart Key (Keyless Go), Voll-LED-Scheinwerfer, Parkassistent, Toter-Winkel-Warner, Notbremsassistenten, Müdigkeitserkennung, Spurhalteassistent, Tempomat, Fernlichtassistent, JBL-Audiosystem samt dem tollen 8 Zoll großen Bildschirm und Infotainmentsystem. Die Liste geht weiter über elektrische Sitze samt Memory-Funktion, Sitzheizung (selbst für die Fondpassagiere).

Da kam mir zu Anfang natürlich gleich der Gedanke: "Jede Menge Spielkram, der kaputt gehen kann und den die Welt nicht braucht". Dank der 7-jährigen Garantie seitens Kia sehe ich das Ganze nun etwas pragmatischer.

Die Bedienung der Elemente ist ziemlich simpel und nach kurzem Ausprobieren selbsterklärend. Dank der einfachen Bedienung und des übersichtlichen Cockpits braucht man dafür weder Bedienungsanleitung noch Youtube-Videos. Alle Systeme machen, was sie sollen und funktionieren erstaunlich gut. Der Spurhalteassi greift sehr sanft ein, wenn man ohne zu blinken an die Ränder der Fahrbahnmarkierungen kommt und hält die Spur, so wie es sich gehört. Doch wo keine Fahrbahnmarkierungen sind, sollte man sich auch nicht auf den Assistent verlassen. In kurvigen Landstraßen, wo man mal die Fahrbahn überfährt, sollte man ausschalten, da bei Berührung der Fahrbahnmarkierung das Lenkrad vibriert und das Fahrzeug versucht gegenzusteuern.

Der Fernlichtassistent reagiert sehr schnell auf entgegenkommende Fahrzeuge und blendet kurz darauf wieder auf. Das macht ziemlich Spaß, mit diesem zu fahren.

210 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft der Kia Ceed. In 8,9 s ist er auf Tempo 100 210 km/h Höchstgeschwindigkeit schafft der Kia Ceed. In 8,9 s ist er auf Tempo 100 Was ich jedem noch ans Herz legen kann, sind die Voll-LED-Scheinwerfer. Diese haben eine tolle Ausleuchtung und ermöglichen angenehmes nächtliches Fahren. Selbst bei Regen hat man eine tolle Ausleuchtung. Eine automatische Leuchtweitenregulierung fehlt jedoch, sodass man hier bei Beladung aufpassen muss, dass man den Gegenverkehr nicht blendet.

Das Infotainmentsystem macht einfach nur Spaß. Das große 8 Zoll Display lässt sich mittels Touch-Gesten simpel bedienen und die Reaktionen sind fix. Android Auto, bzw. Car Play, ist mit an Bord und Android Auto (den angebissenen Apfel konnte ich nicht testen) funktioniert tadellos. Die JBL-Lautsprecher liefern einen hochwertigen Klang - auch wenn man mal voll aufdreht. Die Rückfahrkamera ist ein Segen, wenn man in eine sehr enge Parklücke muss. Die Auflösung reicht aus und auch bei Nacht liefert die Kamera anständige Bilder aufs Display.

Der Notbremsassistent kam ebenfalls einmal kurz zum Einsatz. Dieser griff frühzeitig ein. Es war zwar noch ein bisschen Luft, aber zumindest funktioniert auch dieses System.

Was ebenfalls angenehm ist, gerade für größere Menschen und oder kräftigere Leute, ist, dass die Sitze beim Öffnen der Türen nach hinten fahren, um den Einstieg zu erleichtern. Nachdem Ausschalten des Motors fährt der Sitz dann nochmal nach hinten, um den Ausstieg zu erleichtern. Mir gefällt es!

Im Großen und Ganzen funktioniert alles tadellos und wirkt ausgereift. Bis auf die nervende Start-Stopp-Automatik sowie die Gurtanschallkontrolle für hinten (leider mittlerweile in jedem neuen Auto) funktioniert alles problemlos.

Platz:

Der Reboarder-Kindersitz passt gut auf den Fond. Der Beifahrer hat bequem Platz vorn, auch wenn sich der Sitz wegen des Kindersitzes nicht ganz nach hinten verschieben lässt Der Reboarder-Kindersitz passt gut auf den Fond. Der Beifahrer hat bequem Platz vorn, auch wenn sich der Sitz wegen des Kindersitzes nicht ganz nach hinten verschieben lässt Die Platzverhältnisse für Fahrer und Beifahrer sind sehr gut. Auch im Fond fühlt man sich mit ausreichend Beinfreiheit sehr wohl. Unser Riesen-Reboarder findet dort ausreichend Platz. Auch wenn der Vordersitz nun nicht mehr ganz nach hinten zu verstellen ist, so bleibt ausreichend Platz, damit ein Erwachsener auf dem Beifahrerplatz bequem sitzen kann.

Der Kofferraum umfasst 395 Liter Stauraum und bei umgeklappter Rückbank 1290 Liter. Aufgrund des Kindersitzes hatten wir lediglich 390 Liter Stauraum zur Verfügung. Der Platz reicht aus, um Kinderwagen und Einkauf unterzubringen. Auch unser Gepäck für den Urlaub konnten wir dort unterbringen. Da wir ja unsere kleine Europatour mit dem Kia absolvierten, mussten wir schon ziemlich genau selektieren, was wir mitnehmen wollten. Größere Shoppingtouren im Urlaub waren somit tabu, da wir bereits voll waren.

Entsprechend macht sich der Kia in der Stadt wirklich super und bietet für die kleine Familie ausreichend Platz. Für die große Tour sind die Platzverhältnisse jedoch grenzwertig.

Fazit:

Wir hatten in den letzten Wochen eine wunderschöne Zeit und der Kia hat uns stets sicher an unsere Ziele gebracht, ohne Anzeichen von Problemen. Sowas erwartet man selbstverständlich auch von einem neuen Auto. Darüber hinaus hat mich das Fahrzeug hinsichtlich der Verarbeitung positiv überrascht.

Der Kia Ceed kann auch mal sportlich durch die Kurven gescheucht werden Der Kia Ceed kann auch mal sportlich durch die Kurven gescheucht werden Das allgemeine Fahrverhalten macht sehr viel Spaß. Die komfortablen Sitze mit ihrer Lordosenstütze bieten sehr guten Seitenhalt. Das Fahrwerk steckt die Bodenwellen gut weg und vermittelt eine sportliche Fahrdynamik. Auf kurvigen Landstraßen fühlt sich der Kia wohl, da aufgrund der geringen Seitenneigung und des stabilen Fahrverhaltens auch mal die Kurven schneller gefahren werden können. Sportliches Fahren ist durch ein direktes Ansprechverhalten und sehr gute Rückmeldung der Lenkung durchaus möglich. Der Wagen ist ziemlich stabil und lässt erst ziemlich spät ein leichtes Untersteuern zu, sodass hohe Kurvengeschwindigkeiten möglich sind. Auch schnelleres Autobahnfahren macht der Kleine ganz gut mit. Ab 160 km/h dauert alles ein bisschen länger, aber das Auto bleibt stets angenehm und stabil zu fahren. Weiterer Vorteil ist, dass die Fahr- und Motorengeräusche angenehm leise sind und eine Unterhaltung möglich ist.

Das Auto hat uns sehr viel Spaß gemacht und ist ein tolles, hochwertiges Fahrzeug, welches gute Fahrleistungen bietet. Die Anfahrschwäche werde ich bei Kia ansprechen, mit der Hoffnung eines Updates. Bei dem Hyundai i30 berichteten Leute mit selbigen Motor über Ähnliches, welches nach dem Update behoben wurde.

Das Design liegt natürlich im Auge des Betrachters, doch kann die Tigernase mit der Front des Kia Stinger und den Voll-LED-Scheinwerfer samt dem Tagfahrlicht voll überzeugen. Auch die Heckansicht, welche an den Kia Optima SW erinnert, überzeugt und besitzt zudem noch die LED-Tagfahrrücklichter. Der gesamte Innenraum und das leicht zum Fahrer gerichtete Armaturenbrett in Verbindung mit der tollen Haptik und einfachen Bedienung führte dazu, dass uns das Auto in Großen und Ganzen voll überzeugt. Die Platzverhältnisse sind ausreichend, gerade für den täglichen Gebrauch eines Singles, Paares oder auch einer Kleinfamilie (wobei hier der SW eher geeignet ist.

Ich kann das Fahrzeug wirklich jedem ans Herz legen, welche sich derzeit für einen neuen und modernen Kompaktwagen interessiert.

Ich jedenfalls freue mich darüber, dass meine Verlobte ein sicheres Fahrzeug bewegen kann, mit allerlei Helferlein, welche sie beim Fahren unterstützen. Ich hoffe, dass Euch meine Berichte gefallen haben und bedanke mich nochmal bei allen zuständigen Personen, welche an dem Gewinnspiel beteiligt waren und dem tollen Auto sowie allen meinen Lesern!

Viele Grüße!

Marcel (YuExpress)"

Das Fazit als Videozusammenfassung

 

Hier lest Ihr die ersten Eindrücke nach dem Gewinn, den ersten Zwischenbericht, den zweiten Zwischenbericht und den Reisebericht.

Aktion ist schon vorbei!Der Teilnahmeschluss für diese Aktion ist leider schon vorbei. Doch kein Grund zum Trübsal blasen, denn auf MOTOR-TALK findest Du immer wieder neue Aktionen und Events, an denen Du teilnehmen kannst. Schau einfach bald wieder bei uns vorbei. Unser Info-Brief informiert Dich übrigens auch stets über neue Aktionen und Events speziell für die MOTOR-TALK Community.


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31 Kommentare

Nachträglich nochmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Ceed.

Ich hätte das Teil zwar gern mein Eigen genannt, aber so hat ihn wenigstens jemand bekommen, der beim Gewinnspiel nicht mit den typischen Neandertaler-Sprüchen daherkam und auch einem KIA den nötigen Respekt entgegenbringen kann.

 

 

Was mich als Ceed-Fahrer (und nur Gelegenheitsleser des Tests) am meisten interessiert, wäre der Langstreckenkomfort für große Leute und das Verhalten in "Extremsituationen".

 

Im JD kann ich kaum 60 Minuten sitzen, ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Die Lordosenstütze drückt irgendwohin, aber nicht da, wo sie soll. Und den Sitzauflagen fehlt die liebgewonnene Verlängerung des E39. Dass ich in Linkskurven dazu öfters mit dem Knie die Klimaautomatik ausmache und eigentlich keine perfekte Sitzposition finden kann, obwohl ich ständig rumstelle, macht es nicht besser.

Da wird der Optima zu gegebener Zeit wohl ein ergonomischerer Nachfolger.

 

Dazu würde mich interessieren, wie sich das Auto bei einer Vollbremsung verhält.

Ich durfte auf der geraden Autobahn schon voll in die Eisen, was das Hinterteil störrisch wie einen alten Esel hat werden lassen.

Dass dieser Beinahe-Ausbruch von KIA gewollt ist, kann ich mir nicht vorstellen. Da wäre es mal schön zu erfahren, ob KIA hier Hand angelegt hat oder ob andere Sachen einfach höher auf der Agenda standen.

Thema Bremsen aus hoher Geschwindigkeit

 

Ich habe mal vor ca.4 Jahren einen pro ceed 1,6T GDI 204 PS probegefahren und bei einem Bremstest aus ca 150 km/h hat das Heck ausgeschlagen!! Dank schnellen, richtig dosierten Gegenlenken war es beherrschbar. Die Streckenvehältnisse waren ideal: trocken, eben, geradeaus...

Was sind denn LED Tagfahrrücklichter?

Tagfahrlicht an der Front ist bekannt aber am Heck?!?

@Psycoracer

 

Eigentlich ist das Wort selbst erklärend. Das sind Rücklichter, welche zusammen mit dem vorderen Tagfahrlicht leuchten. So etwas gibt es heutzutage, so z.B. auch beim aktuellen Mazda MX 5. Ob das allerdings Sinn macht, darüber lässt sich sicherlich streiten, denn wenn es schon so dunkel ist oder auch stark regnet, dass man seinen Vordermann nicht mehr sehen kann, dann sollte ja spätestens sowieso das Abblendlicht (wo dann ja auch das Heck beleuchtet ist)eingeschaltet werden... Und wer bei Tageslicht seinen Vordermann ohne eingeschaltete Heckbeleuchtung nicht sehen kann, der sollte sein Auto sofort stehen lassen und einen Augenarzt aufsuchen...:p

Glückwunsch - auch zu dem süßen Kind.

 

Der KIA Ceed sieht echt überzeugend aus - kann mir gut vorstellen, dass ich mir nächstes

Jahr einen Ceed Kombi oder Ceed Shooting Brake bestelle/anschaffe.

Avatar von Taxidiesel "Rostlaube"
23. August 2018 um 14:13:33 Uhr

Schön, dass jemand das Auto gewonnen hat, der es auch artgerecht hält: Nämlich als Fahrzeug und nicht als Stehzeug nutzt.

 

Einzig 7,5 Liter finde ich bei so einer Langstreckentour recht viel, gerade, wenn man in Ländern mit Tempolimit unterwegs war. Mein damals 15 Jahre alter V6-Benziner hat bei einer Tour über den Balkan nur unwesentlich mehr genommen - bei deutlich größeren Außenmaßen.

Avatar von ShadMomentum
Peugeot
23. August 2018 um 15:11:27 Uhr

Diese Anfahrschwäche ist wohl deutlicher als bei anderen Turbomotoren vergleichbarer Art/Leistung. Denn davon hört und liest man sehr oft.

 

Der Verbrauch wundert mich ebenso, aber ich denke einerseits durch den Filter bedingt und andererseits konnten sich Kia's Turbo-Motoren bisher nie profilieren, besonders effizient zu sein.

Zitat:

@Taxidiesel schrieb am 23. August 2018 um 14:13:33 Uhr:

Schön, dass jemand das Auto gewonnen hat, der es auch artgerecht hält: Nämlich als Fahrzeug und nicht als Stehzeug nutzt.

 

Einzig 7,5 Liter finde ich bei so einer Langstreckentour recht viel, gerade, wenn man in Ländern mit Tempolimit unterwegs war. Mein damals 15 Jahre alter V6-Benziner hat bei einer Tour über den Balkan nur unwesentlich mehr genommen - bei deutlich größeren Außenmaßen.

Sehe ich auch so. Schönes Auto, nette Ausstattung, aber der Verbrauch von 7,4 Liter geht ja schon mal gar nicht.

Ein moderner Benziner in der Größe darf aus meiner Sicht nicht mehr als 6,5 Liter vernichten -> so macht es mein Astra k und ich würde meine Fahrweise durchaus als zügig ansehen (drehe gerne mal im 3. Gang bis 130, komme also durchaus vorran). Und auf Spritmonitor oder ähnlichen Seiten kann man sehen, dass man den Astra als Sparfuchs auch mit einer 5 vor dem Komma bewegen kann.

 

Schade, ich wollte mir den Ceed eigentlich auch mal näher ansehen...

Zitat:

Dynagonzo

 

Eigentlich ist das Wort selbst erklärend. Das sind Rücklichter, welche zusammen mit dem vorderen Tagfahrlicht leuchten. So etwas gibt es heutzutage, so z.B. auch beim aktuellen Mazda MX 5. Ob das allerdings Sinn macht, darüber lässt sich sicherlich streiten, denn wenn es schon so dunkel ist oder auch stark regnet, dass man seinen Vordermann nicht mehr sehen kann, dann sollte ja spätestens sowieso das Abblendlicht (wo dann ja auch das Heck beleuchtet ist)eingeschaltet werden... Und wer bei Tageslicht seinen Vordermann ohne eingeschaltete Heckbeleuchtung nicht sehen kann, der sollte sein Auto sofort stehen lassen und einen Augenarzt aufsuchen...:p

Viele "brauchen" diese mitleuchtenden Rücklichter, da sie bis zur totalen Finsternis nicht auf ihr "cooles" Tagfahrlicht verzichten wollen. Von daher eine sinnvolle Sache damit keiner auf die Schüssel von hinten rauf kachelt.

 

Zum Topic:

 

Der Kia sieht echt gut aus. Zum Verbrauch von 7,4 Liter würde ich so erstmal nix sagen. Müsste ich selbst erst mal "erfahren". Und werde das sicherlich auch tun wenn der örtliche Kia Händler mal wieder seine Aktionstage hat. :D

Wie sieht es aus mit der Kühlleistung der Klimaanlage? Kühlt sie das Auto in annehmbarer Zeit herunter und vor allem, schafft sie angenehm kühle Temperaturen? Bei mehreren Opel Fahrzeugen (Corsa D, Meriva A, Agila), die ich fahre bzw. gefahren bin, bin ich bei allen Fahrzeugen mit der Klimatisierung absolut nicht zufrieden. Schwache Kühlleistung, es ist kaum möglich, im Hochsommer den Fahrzeug-Innenraum unter die Außentemperatur herunterzukühlen. Dies ist für mich ein entscheidendes Kriterium beim Fahrzeugkauf. Ob das Auto nun 80, 100 oder 200 PS hat, ist bei unseren niedrigen zulässigen Geschwindigkeiten eher nachrangig für mich.

Zitat:

@Girgl-Schorre schrieb am 23. August 2018 um 17:04:18 Uhr:

Ein moderner Benziner in der Größe darf aus meiner Sicht nicht mehr als 6,5 Liter vernichten -> so macht es mein Astra k und ich würde meine Fahrweise durchaus als zügig ansehen (drehe gerne mal im 3. Gang bis 130, komme also durchaus vorran). Und auf Spritmonitor oder ähnlichen Seiten kann man sehen, dass man den Astra als Sparfuchs auch mit einer 5 vor dem Komma bewegen kann.

 

Schade, ich wollte mir den Ceed eigentlich auch mal näher ansehen...

Interessant, dass der Autor selber den Wert als gut für sein Fahrprofil ansieht, du aber ohne genauere Kenntnis der genauen geografischen Gegebenheiten der Strecken, des Fahrstils, der Beladung und der EInfahrphase den Wert schon als schlecht einordnen kannst.

Ich schaffe mit dem 1.6 CRDI und Wandler sogar 6,5-7,5l/100km.

Kannst du ja stur mit deinem Wert vergleichen.

Ist dann halt nur absolut nicht aussagekräftig.

"Die Platzverhältnisse sind ausreichend, gerade für den täglichen Gebrauch eines Singles, Paares oder auch einer Kleinfamilie (wobei hier der SW eher geeignet ist)."

Über diese Aussage hab ich mich etwas verwundert - aber nachdem ich festgestellt hab, dass dieser Ceed jetzt nur der Zweitwagen ist und der Besitzer einen batzen BMW hat, wundert mich da jetzt weniger was. Schon ein Kleinstwagen wie ein Opel Adam ist für den täglichen Gebrauch absolut ausreichende für einen Single oder ein Paar. Die Kleinwägen a la Corsa/Clio/Fiesta sowieso.

 

Über den Verbrauch mach ich mir jetzt auch keine Sorgen mehr - gibt ja unterschiedlichste Fahrprofile der Leute.

Avatar von hungryeinstein
Honda
24. August 2018 um 11:26:47 Uhr

Ich wundere mich über nichts mehr und freue mich über jeden, dem ein Auto genügt, welches nicht gleich ein SUV ist.

Zitat:

@g0ldba3r schrieb am 23. August 2018 um 20:10:53 Uhr:

Zitat:

@Girgl-Schorre schrieb am 23. August 2018 um 17:04:18 Uhr:

Ein moderner Benziner in der Größe darf aus meiner Sicht nicht mehr als 6,5 Liter vernichten -> so macht es mein Astra k und ich würde meine Fahrweise durchaus als zügig ansehen (drehe gerne mal im 3. Gang bis 130, komme also durchaus vorran). Und auf Spritmonitor oder ähnlichen Seiten kann man sehen, dass man den Astra als Sparfuchs auch mit einer 5 vor dem Komma bewegen kann.

 

Schade, ich wollte mir den Ceed eigentlich auch mal näher ansehen...

Interessant, dass der Autor selber den Wert als gut für sein Fahrprofil ansieht, du aber ohne genauere Kenntnis der genauen geografischen Gegebenheiten der Strecken, des Fahrstils, der Beladung und der EInfahrphase den Wert schon als schlecht einordnen kannst.

Ich schaffe mit dem 1.6 CRDI und Wandler sogar 6,5-7,5l/100km.

Kannst du ja stur mit deinem Wert vergleichen.

Ist dann halt nur absolut nicht aussagekräftig.

Mag sein, leider hat der Auto das Fahrprofil nicht genauer beschrieben.

Aber 7,4l sind tatsächlich viel, dass schaffen meine vergleichbaren TSI nicht bei Alltagsbedingungen. Auf Urlaubstouren liegen selbst beim 1,4l im Touran selten eine 7 vor dem Komma, obwohl die Richtgeschwindigkeit gerne mal überschritten wird, wo es geht.

Also bleibt das Fazit, entweder hoher Verbrauch oder er fährt wirklich oft sehr schnell (oder immer nur 1km zum Supermarkt ;) )

 

Aber keine Leuchtweitenregulierung? Trotz Lichtassistent?

 

Zitat:

Ich wundere mich über nichts mehr und freue mich über jeden, dem ein Auto genügt, welches nicht gleich ein SUV ist.

Dem muss man nichts hinzufügen.

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