Die MOTOR-TALKer Derk aka der_Derk, Dirk aka keksedoik, Frank aka WalkersAstra, Jörg aka hungryeinstein und Thomas aka tommyhome testen für Euch den Jeep Renegade. Seit mehr als einer Woche sind sie bereits unterwegs. Im Zwischenbericht Nummer eins geht es um den ersten Eindruck, Motor und Antrieb. Der erste Eindruck Die optische Wirkung des Wagens kann auch Dirk bestätigen: “Nach dem Einparken zu Hause zog das Auto sofort die Aufmerksamkeit der Nachbarn auf sich.” Jörg hat eine Erklärung für das Verhalten der Passanten: “Der Renegade ist noch recht selten zu sehen und fällt deswegen auf. Der gelbe Lack ist daran sicherlich nicht ganz unschuldig.” Das sieht Frank ähnlich: “Heute waren wir auf einem Geburtstag, wo zeitweise das ‘Geburtstagskind’ in den Hintergrund gerückt ist. Einen Jeep Renegade hatte noch keiner gesehen.” Motor und AntriebAber nicht das Aussehen steht im Vordergrund, wichtig ist, was der Renegade unter der Haube hat. "Dass der Jeep ein italienisches Herz hat stört mich nicht, ganz im Gegenteil. Der Multiair-Motor ist ein ganz besonderes Stück Technik mit einer einmaligen Ventilsteuerung und einer bemerkenswerten Literleistung. Ob so ein Motor ein harmonisches Fahrerlebnis liefern kann? Die Automatik ist da sicher ein guter Partner. Mit einer Spreizung von fast 10 sollte tatsächlich immer die richtige Übersetzung verfügbar sein.", sagt Testfahrer Jörg. Auch für Thomas ist der erste Eindruck seiner 2,0-Multijet-Diesel-Variante positiv: “Die 9-Gang-Automatik schaltet im Stadtverkehr gut. Die 170 PS zaubern einem schon ein kleines Lächeln ins Gesicht, wenn man die volle Leistung abruft.” Jörg bemerkt beim schnelleren Anfahren eine Besonderheit: “Beim flotten Start an der Ampel geht es erstmal nicht recht vorwärts. Bis zur Geschwindigkeit von 20 km/h dürften viele andere Verkehrsteilnehmer schon einen Vorsprung haben – auch mit schwächeren Fahrzeugen. Erst ab 2.500 U/min setzt schlagartig ein Schub ein. Es fühlt sich für mich nicht wie 170 PS an, eher wie 140 bis 150 PS. Untermotorisiert ist man aber auf gar keinen Fall. Ist diese Anfahrschwäche überwunden, passt wieder alles.” Automatikgetriebe und Handschalter Ähnliches berichtet auch Derk: “Das Getriebe ist zum Motor passend abgestimmt und bietet sowohl einen kurz übersetzten ersten Gang, der das Anfahren im Standgas erlaubt, als auch einen langen sechsten Gang, der bei 110 km/h geruhsame 2000 U/min anliegen lässt. Dazwischen muss allerdings viel geschaltet werden. Die Geschwindigkeit von 60 km/h lässt sich im fünften Gang bewältigen.” Jörg war mit dem Renegade im Harz unterwegs: “Die Automatikschaltung im bergigen Gelände hat gut funktioniert, der richtige Gang ist eigentlich immer drin. Teilweise würde ich sogar früher zurückschalten, aber das Getriebe lässt den kleinen Benziner auch an Steigungen nicht übermäßig drehen. Wünschen würde ich mir etwas schnellere und noch ruckelfreiere Schaltvorgänge.” Lautstärke und FahrgeräuscheUnd wie stark macht sich die Lautstärke des Motors bemerkbar? Das hängt für Jörg natürlich vor allem vom Fahrverhalten ab: “Die Automatik hält den Motor im richtigen Drehzahlbereich. Tritt man das Gaspedal bis zum Anschlag, werden die Gänge ausgedreht, der Motor teilt sich ordentlich mit. Er klingt recht rau und er wirkt auch angestrengt. Schöner fährt es sich mit Halb- bis Dreiviertelgas. Bei etwa 3500 U/min geht es in die nächste Fahrstufe. Bei normaler Fahrt ist es im Wagen aber schön ruhig, der Motor ist nicht wirklich zu hören. Vibrationen gibt es auch keine.” Doch wie sieht es in umgekehrter Richtung aus? Jörg ist beim Langsamerwerden Folgendes aufgefallen: “Beim Ausrollen verhält sich die Automatik bisweilen seltsam, die Motorbremswirkung lässt nach, gefühlt gibt der Motor wieder leicht Gas, dann geht es in die niedrigere Fahrstufe und die Bremswirkung ist wieder da. Speziell beim Übergang von fünften in den vierten Gang fällt das stark auf. Das gleiche Phänomen tritt auch bei der manuellen Gangwahl auf.” Hier lest Ihr den nächsten Zwischenbericht zu den Bereichen Fahrverhalten und Verbrauch. |












