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Mercedes-Benz eVito, eSprinter, Concept Sprinter F-Cell

Elektro-Vans nach Maß, made in Stuttgart

Der neue eSprinter erhöht 2019 die ohnehin riesige Vielfalt des Sprinters um eine batterieelektrische Variante. „Nach dem eVito legen wir mit dem eSprinter nach und statten mittelfristig unser gesamtes Transporterportfolio mit einem batterieelektrischen Antrieb aus“ – sagt Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans.

von MOTOR-TALK am 14.09.2018 um 13:10

Dabei spielt der Zweck des Einsatzes die entscheidende Rolle für die Wahl des Antriebs. Bei häufigen Kurzstreckenfahrten machen elektrifizierte Version mehr und mehr Sinn. Besonders in Innenstädten, wenn diese für alte Diesel gesperrt werden sollten. Auf der Langstrecke ist noch der Verbrenner die erste Wahl. Doch Mercedes-Benz arbeitet an einer umweltfreundlicheren Lösung: mit einer Brennstoffzelle im Concept Sprinter F-CELL. Das Neueste daran: Der Prototyp verbindet Brennstoffzellen- und Batterietechnik zu einem Plug-in-Hybrid mit 147 kW Leistung und 350 Nm Drehmoment. Mit drei Wasserstofftanks schafft der Sprinter 300 Kilometer Reichweite. Ein vierter Tank erhöht die Reichweite gemeinsam mit einer Batterie auf bis zu 530 Kilometer.

Kostentest mit der eVan Ready App

Für Transporter-Kunden, die noch nicht überzeugt sind, ob E-Mobilität für ihr Unternehmen die passende Antriebsart ist, bietet Mercedes-Benz Vans die App „eVAN Ready“. Die kostenlose Smartphone-App zeichnet auf Wunsch reale Fahrstrecken des Nutzers auf. Für Transporter-Kunden, die noch nicht überzeugt sind, ob E-Mobilität für ihr Unternehmen die passende Antriebsart ist, bietet Mercedes-Benz Vans die App „eVAN Ready“. Die kostenlose Smartphone-App zeichnet auf Wunsch reale Fahrstrecken des Nutzers auf. Doch nicht nur an der Hardware, den Lieferwagen, forscht Mercedes-Benz. Ein wichtiges Tool zur ökonomischen und ökologischen Bewertung der Fahrzeuge ist die für den eVito entwickelte App eVan Ready. Mit ihr können Fuhrparkmanager testen, ob batterieelektrische Fahrzeuge wie der eVito zum eigenen Fuhrpark passen.

Vorwegnehmen lässt sich folgendes Ergebnis: Der eVito funktioniert bestens im urbanen Lieferverkehr. Mit seiner Reichweite und der Laderaumkapazität erfüllt er aber auch viele Ansprüche von Handwerkern und Servicetechnikern. Die Batteriekapazität von 41 kWh sorgt für rund 150 Kilometer Reichweite. Selbst im kalten Winter sind es noch 100 Kilometer. Zum Wiederaufladen brauchen die Batterien sechs Stunden.

Clevere Ideen schonen die Ressourcen

Mit diesen Ideen macht Mercedes-Benz seine eVans noch besser:

  • Die Höchstgeschwindigkeit lässt sich zwischen 80, 100 und 120 km/h konfigurieren.
  • Pre-Conditioning wärmt oder kühlt den Innenraum vor dem Start. Das senkt den Verbrauch während der Fahrt.
  • Rekuperation steigert die Reichweite.
  • Im eVito werden drei Fahrprogramme und vier Rekuperationsstufen angeboten, die sich optimal an Nutzung und Fahrstil anpassen.

Grundsätzlich gilt beim eSprinter: Er kann vielfältig konfiguriert werden. Zunächst wird es als Kastenwagen mit Hochdach und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3.500 Kilogramm angeboten. Das maximale Ladevolumen liegt bei den gewohnten 10,5 Kubikmetern.

Mit vier Batteriemodulen und einer Kapazität von 55 kWh beträgt die Reichweite 150 Kilometer bei maximaler Zuladung von 900 Kilogramm. Doch Kunden können auch andere Prioritäten setzen. Drei Batterieeinheiten (mit 41 kWh) steigern die maximale Zuladung um 140 Kilogramm auf etwa 1.040 Kilogramm bei einer Reichweite von dann 115 Kilogramm.

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Mercedes-Benz eSprinter, Mercedews-Benz eVito, Mercedes-Benz Concept Sprinter F-Cell

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