Online: 1.315
ANZEIGE
Umfrage zur IAA: Auswertung

Alternative Antriebe und Assistenzsysteme auf der IAA Nfz

Kurz vor dem Start der IAA Nutzfahrzeuge haben wir Euch gefragt: Was interessiert Euch am meisten beim Thema dicke Brummer? Lest hier, welche Antworten von Euch am häufigsten geklickt wurden.

von MOTOR-TALK am 10.09.2018 um 13:36

Eure Interessen richten sich an die Zukunft: Fast jeder vierte von Euch möchte auf der IAA Nutzfahrzeuge erfahren, mit welchen Antrieben sich Lkw und Busse künftig durch die Lande – und vor allem durch die schadstoffbelasteten Städte – bewegen. „E-Fahrzeuge sind in der Stadt definitiv sinnvoll“, schreibt ein MOTOR-TALKer.

iaa-umfrage iaa-umfrage Auf Platz 2 unserer Umfrage landen mit 21,6 Prozent "Assistenzsysteme für Nutzfahrzeuge". Bei Euch sind ganz klar Menschen vom Fach am Start, die starkes Interesse daran haben, wie das Fahren mit Lkw und Co. einfacher, sicherer und umweltgerechter gestaltet werden könnte.

Diesel-Fahrverbot und volle Innenstädte

Mit 15,8 Prozent belegt das Interesse an E-Mobilität Platz 3. Auch hier spielt der Wunsch einiger MOTOR-TALKer nach geringerem Einsatz fossiler Brennstoffe mit hinein, gerade bei schweren Maschinen. Und natürlich Überlegungen dazu, wie der Nutzfahrzeugbetrieb in Zeiten von Diesel-Fahrverbot und immer strengeren Umweltauflagen praktikabler gestaltet werden kann. „Fahrverbote gefährden Existenzen, da müssen die Betriebe notgedrungen reagieren“, schreibt ein MTler.

Möglichkeiten und Realitäten dazu werden auch in anderen Kommentaren diskutiert: „Mich interessiert Elektromobilität für den kommunalen Einsatz grade bei Feuerwehren“, heißt es da. Und jemand anderes öffnet das Feld und fragt, wie es z.B. bei der Müllabfuhr, in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei Rettungswagen aussieht?

Dazu passt, dass in Eurem Ranking auf Platz 4 mit 13,3 Prozent die handfeste Frage steht: „Wie kann man leichte und schwere Nutzfahrzeuge an die engen und vollen Innenstädte anpassen?“. In immer dichteren Ballungsräume sind Euch nicht bloß Regularien und Abgaswerte, sondern auch Wagendesign und –technik wichtig.

„Nutzfahrzeuge, die automatisiert fahren“ interessieren 13,1 Prozent der MOTOR TALKer. Das scheint einem MTler vor allem auf Autobahnen sinnvoll: „Auf Autobahnen ist autonomes Fahren viel leichter zu realisieren als in den Städten, wo es nicht nur geradeaus geht. Auf Autobahnen gibt es auch nur selten Fußgänger, Radfahrer und Ampeln :-)“.

Ein weiterer Nutzer wünscht sich darüber hinaus praxisnah „ein System zur Parkplatzbelegungserkennung mittels GPS und Parkplatzdaten. Das verhindert überfüllte Parkplätze“. Ein anderes Community-Mitglied fragt: „Was gibt es denn Neues bei den Rasenmähertraktoren?“ – das sind ja schließlich auch Nutzfahrzeuge. Und ein MOTOR-TALKer macht richtig Ernst: Ihn interessieren „die vierachsigen Schwerlastzugmaschinen à la Actors SLT 4163 und MAN TGX 41.640“.

2 Kommentare
rossariorossa Avatar
von rossariorossaTue Sep 11 16:08:50 CEST 2018

Zum Thema Assistenzsysteme hatten wir im Kraftfahrer Clubs Deutschland auch bei der E U schon einmal angeregt das E Call auch im Lkw eingebaut wird, das hat die Industrie und auch die E U abgelehnt und so lange die Politik den Herstellern die Stange hält wird sich nicht viel verändern, das sieht man ja am Dieselskandal, diejenigen die betrogen wurden lässt man auf den Kosten sitzen und diejenigen die es verursacht haben sind aus dem Schneider dank der Politik.

Als ich 1970 anfing Lkw zu fahren baute die Fa. Renault einen 7,5 Tonner mit Gasantrieb unten am Chasis waren auf beiden Seiten Halter für eine 33 kg Gasflasche, die hielt immerhin 400 km durch bevor die andere dran kam,übrigens baut Renault derzeit fast den gleichen Lkw noch einmal zumindest vom Aussehen her.

Und Assistenzsysteme auf der Autobahn finde ich auch gut, denn manchmal passt noch nicht einmal eine Zeitung mehr dazwischen, weil einige meinen das reicht schon und die Abstandswarner nicht mehr zum abschalten, dann würde vielleicht mancher Auffahrunfall vermieden.

Und da wären noch die hoch gepriesenen Giga Liner, die Brücken halten dem jetzigen Verkehr schon nicht mehr stand, wie soll das dann mit den Giga Linern funktionieren die wurden glaube ich mal auf 60 Tonnen ausgelegt, welche Straße hält das wie lange aus ?

rossariorossa Avatar
von rossariorossaWed Feb 20 11:52:59 CET 2019

das ist ja wieder zu kurz gesprungen,auch die Aussage das dies bis 2014 Wirklichkeit werden soll. Ich frage mich warum man nicht auch die Flugzeuge einbezieht, die lassen Kerosin ab und die Triebwerke produzieren ein vielfaches an Abgasen. Was den Elektroantrieb betrifft, ist dieser ja noch nicht ausgereift aber jetzt muss schnell ein System her, hinter dem wahrscheinlich wieder die Lobbyisten stecken und sich ein goldenes Näschen verdienen ob das in Brüssel ist oder sonstwo.

Es gibt Firmen in Deutschland die Linienbusse gekauft haben und wieder abschaffen, weil diese noch jede Menge Kinderkrankheiten haben. Ich las einen Bericht wonach ein Elektrobus bei kalten Außentemparaturen " seinen Geist aufgegeben " hatte, er beschleunigte nicht mehr und blieb dann stehen. Wenn man bedenkt das ein solches Fahrzeug an die 500.000 € kostet, welcher Unternehmer kann sich solch ein Fahrzeug oder mehrere leisten zumal ja die Subventionen für den ÖPNV weggefallen sind. Das können nur öffentlich rechtliche oder große Firmen leisten die ein gutes Rückenpolster haben und wo sollen die Batterien aufgeladen werden, diese Infrastruktur gibt es noch gar nicht und wird es auch so schnell nicht geben.

Gut schaut man nach Luxemburg oder nach Belgien, da muss ich sagen die sind schon viel weiter wie wir, dort fahren Straßenbahnen ohne Fahrer und auch Elektrobusse haben wir hier wieder mal " gepennt"?.

Deine Antwort auf "Alternative Antriebe und Assistenzsysteme auf der IAA Nfz"

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
XXL > 1420.02px XL 1300.02px - 1420px L 1000.02px - 1290px M 640.02px - 1000px S 480.02px - 640px XS 0 - 480px