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Unser IAA-Tour-Stopp bei Mercedes
MOTOR-TALK
23.09.2013 um 16:14 UhrIAA2013, IAA 2013 (5 weitere)

Nach dem Start der IAA-Tour mit fast 400 MOTOR-TALKern folgten die rund 200 Teilnehmer der Tour Blau dem Stern von Mercedes. Und wenn einer weiß, wie man auf einer IAA auftritt, dann ist das Mercedes. Allein der Ausbau der Frankfurter Festhalle lässt alle zwei Jahre die Besucher staunen. Extreme Innenarchitektur mit Lichteffekten, außergewöhnlichen Rolltreppen, Showwänden und zig Ebenen lassen die Augen der Betrachter leuchten.

Mondänes Flair in der Festhalle Mondänes Flair in der Festhalle Und dann die choreographisch perfekt inszenierten Auftritte der Fahrzeuge. GLA, S-Klasse und das S-Klasse Coupé fuhren filigran über die Bühne. So seltsam sich das anhört, so spektakulär sah es aus. Neben dem Sehen stand bei Mercedes aber das Erleben im Mittelpunkt des MOTOR-TALK-Besuchs. Dazu wurden die MOTOR-TALKer in drei Gruppen aufgeteilt, mit Headsets versorgt – und los ging es zu den spannendsten Exponaten. Klar, dass in jedem Bereich ein Mercedes-Experte exklusiv für die Fragen der MOTOR-TALKer zur Verfügung stand.

Station Getriebeentwicklung Station Getriebeentwicklung Carsten Gitt aus der Getriebeentwicklung beispielsweise: Er erklärte am Antriebsstrang des S 500 Plug-in-Hybrid, welche Möglichkeiten dessen Technik bietet. Das System „denkt“ selbstständig und vorausschauend. Liegt das Fahrtziel in einer Stadt, in der emissionsfrei gefahren werden soll, wird das ab Fahrtbeginn berücksichtigt. Die Batterie behält bis zum Eintreffen in der Stadt die volle Kapazität und wird für die Überlandfahrt kaum genutzt. So steht die vollelektrische Reichweite am Zielort zur Verfügung.

Bei den Fahrzeug-Designern bekamen die MOTOR-TALKer Insiderinfos zum Mercedes-Designprozess. Das Aussehen eines Autos ist mitunter der langwierigste Part bei der Entwicklung eines neuen Fahrzeugs. Vom ersten Entwurf bis zur Umsetzung kann es leicht fünf Jahre dauern. Und dann muss das fertige Design ja auch noch mindestens 7, 8 Jahre aktuell sein.

Am Simulator dürfen die Kleinen fahren Am Simulator dürfen die Kleinen fahren Mehr Andrang als Möglichkeiten gab es am Fahrsimulator der Intelligent-Drive-Station. Hier testeten die MOTOR-TALKer, wie die neuen Fahrassistenzsysteme von Mercedes eingreifen. Bremsunterstützung, Fernlichtassistent, Spurhalteassistent und Co. konnten bei den simulierten Fahrten durch Städte, über Landstraßen bei Nacht und auf Autobahnen probiert werden. Vor allem die jüngsten IAA-Tour-Teilnehmer schienen mitunter an den Sitzen zu kleben. So fasziniert waren sie von dem Simulator.

Smarte Studie bei Smart

Einen kleinen Exkurs zum Smart-Stand schaffte leider nur eine der Gruppen. Dabei zeigte die Studie des Smart fourjoy schon sehr deutlich, in welchem Kleid der nächste Smart 2014 auf den Markt kommt. Der fourjoy dient als Basis für den künftigen Viersitzer, der mit 3,50 Meter Länge die Größe eines ein VW up oder Fiat 500 hat.

Nach dem Tour-Besuch bei Mercedes fand der eine oder andere MOTOR-TALKer den Weg vor lauter Sternen nicht mehr. Es wurde also dringend Zeit, nach dem Wissensflash einen Essensstop einzulegen.

Und hier findet Ihr die Artikel zu den anderen Standbesuchen:

Citroën

Toyota

Audi

VW

BMW

Opel

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4 Kommentare
Avatar von Ti-Driver "Ti-Driver"
VW
23. September 2013 um 16:44:03 Uhr

Ja Top, aber Ich würde es begrüßen wenn dieser Aufwand auch in Produktion und Fertigung betrieben würde. Die Qualität einiger Typen läßt zu wünschen übrig und ist nur noch im Preis Premium. Hier hat Mercedes erheblichen Nachholbedarf. Bitte baut wieder Fahrzeuge die dem Premiumanspruch der Marke entsprechen.

Kann meinem Vorredner nur zustimmen,wenn die Qualität der Mercedesprodukte so zulegen würde,wie die Preise zulegen,dann wäre das Auto perfekt....nur leider sieht die Realität anderst aus...

nunja, es gibt schon Luft nach oben. Mein 212er knüpft aber an die Qualität meines 124iger an (dass er dennoch in der Summe lange in der Werkstatt war, lag an Unfällen, die man ja nicht dem Fahrzeug anlasten kann). Er ist daher deutlich besser als meine 211er. Völlig problemlos ist (bzw. waren) übrigens meine 168/169iger.

 

Insoweit ist Daimler auf dem richtigen Weg, sollte aber keinesfalls den Fehler nochmals machen, zu viel zu entfeinern. Dies macht schlechte Stimmung.


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