Stolz steht er da, der leuchtend blaue Ford GT in Halle 9: "Ford, die können was." Direkt daneben die Mustangs. Das sind Hingucker. Die Gruppe der MOTOR-TALKer löst sich sofort auf und muss erst einmal Autos bestaunen. Ausstellungskonzept geglückt! Mit etwas Verspätung sammeln sich dann doch alle im VIP-Bereich des Ford-Stands. Es gibt Sekt und Sitzplätze, an denen wir die Akkus unserer Smartphones aufladen. Hurra! Standrundgang mit Titus DittmannDie Begrüßungsrede ist ebenso stolz wie der GT am Eingang: Ford sieht sich als Vorreiter bei Innovationen. Der Vorsprung sei wichtig, weil Autofahrer beispielsweise vor ein paar Jahren noch an Parkassistenzsystemen gezweifelt hätten, diese jetzt aber gefragter Standard bei den Kunden seien. Ebenso werde der Sinneswandel zum Thema autonomes Fahren eintreten. Auch dann möchte Ford vorn mitspielen. „Titus!“ ruft ein MOTOR-TALKer laut und drängend, denn bei der Begrüßungsrunde steht Titus Dittmann, Skaterlegende, Mustang- und Motorsport-Fan zwischen den Ford-Experten. Genau: Wir wollen mit Titus zu den Mustangs. Bis dahin dauert es für einige Tourteilnehmer jedoch ein bisschen, denn nur eine Teilgruppe kann sofort dorthin. Daher zunächst Focus RS. Eckwerte: von 0 auf 100 in 4,7 Sekunden, 350 PS. „Wir haben das Thema Allrad neu erfunden“, sagt Standleiter und Events Manager Hubertus von Zehmen. Beim Focus RS gehen 70 Prozent des Antriebs auf die Hinterachse und bei einer Kurvenfahrt bis zu 100 Prozent von diesen 70 auf ein Rad. Ford GT und MustangEndlich geht’s zum Ford GT, den Mustangs und Titus. Er schwärmt von den "wilden Ponys": Sie machen der Mustang-Tradition mittlerweile wieder alle Ehre. Nicht leicht zu fahren seien sie und gerade deshalb eine willkommene Herausforderung für sein Renn-Hobby. Einen begeisterteren Markenbotschafter als Dittmann kann sich Ford nicht wünschen. Mit dem Ford GT wird Ford 2016 wieder in Le Mans am Start sein. Der GT ist leicht, weil viel Carbon und Aluminium verbaut wurde. Mit seinem 3,5-Liter-Biturbo kommt er auf mehr als 600 PS. Aufgrund des Karosserie-Designs benötigt der GT keine Spoiler. Der kleine Flotte und die GroßenMit Pressesprecher Hartwig Petersen geht es bei den Performance-Fahrzeugen weiter. Der Fiesta ST wird in Köln gebaut und ist mit 182 PS ein sportlicher Kleinwagen. 10 Prozent der Fiestas, die in Köln vom Band rollen, sind ST-Varianten. Wir nehmen noch den großen Bruder Focus ST in Augenschein und machen dann mit den SUV weiter. Der Ford Edge hat auf der IAA Premiere. Aber uns zieht es zum Ford Ranger. Ein Riese! Produktmanagerin Sarah Bremer verschwindet komplett hinter der Motorhaube des in Südafrika produzierten Pick-ups. Das Auto mag seinen Besitzer wie einen Zwerg aussehen lassen – bei der Sitzprobe fühlt man sich wie der König der Prärie. Mondeo VignaleIm VIP-Bereich auf der Empore des Ford-Standes steht für uns der Mondeo Vignale auf dem Programm. Die Luxus-Ausstattung der Vignale-Linie huldigt Alberto Vignale. Der Karosseriebauer verkaufte 1969 seine Ausstattungsfirma an Ghia. Die Vignale-Linie tritt das Erbe der Ford-Ghia-Varianten an. Neben der exklusiven Innenausstattung umfasst sie beim Mondeo auch ein Geräuschunterdrückungssystem und schallabsorbierende Verglasung. Vignale-Fords können nur in Ford-Häusern mit Vignale-Lounge bestellt werden, von denen 90 in Deutschland geplant sind. Wir versammeln uns zur Verabschiedung wieder im "Aufladebereich" und nehmen noch unsere Snack-Tüten mit. Gestärkt laufen die Teilnehmer der gelben IAA-Tour quer über das Messegelände zum Abschluss bei Audi. Vielen Dank an Ford für den gelungenen Nachmittag! Die Berichte zu den anderen Tour-Etappen lest Ihr hier: |
















Die Tour bei Ford war gut organisert und interessant, vielen Dank den Verantwortlichen dafür.
Neben Peugeot hat Ford die beste Tour durchgeführt. Wir wurden wie VIPs empfangen und durften alle Stationen bei Ford besuchen.
Das sehe ich genauso - Ford und Peugeot TOP - Audi GUT - dagegen gibt es bei Mercedes noch viel Luft nach oben ...
Ein riesiges Kompliment an Ford, eure Präsentation war 1a.