Was taugt ein Ganzjahresreifen im Alltag? Dieser Frage sind fünf MOTOR-TALKer nachgegangen. Für die Community haben sie den Goodyear Vector 4Seasons Gen-2 ausführlich getestet. Ihr Fazit lest Ihr hier. Nun fehlt noch ein abschließendes Urteil. Mathias aka diambi hat über sein Fazit die Überschrift „Auf der Suche nach dem Kompromiss“ geschrieben. Bei seinen Probefahrten war ihm vor allem das Verhalten der Reifen auf nassen Straßen wichtig: “Wäre die Nässeperformance schlecht, würde der Reifen direkt nach dem Fazit in der Tonne liegen. Da kommt er aber nicht hin, denn in dem Bereich sehe ich die absolute Stärke des Vector 4 Seasons. Zu keinem Zeitpunkt war ich schlechter unterwegs als mit meinen ein- beziehungsweise zweijährigen Sommerrädern, die dem Goodyear gewichen sind. Eher sind die neuen Reifen sogar noch griffiger!” Sein Fazit ist deswegen eindeutig: ”Kaufempfehlung: Ein klares Ja! Ich empfehle diesen Reifen ohne Wenn und Aber.” Nach drei Wochen zur HochformDaniel aka DonC ist mit seinem Auto auf vielen Untergründen unterwegs. Mit der Performance der Vectors ist er zufrieden: “Nach drei Wochen ist die Nässehaftung erst so richtig zur Hochform aufgelaufen. Auch bei Trockenheit ist der Reifen deutlich besser geworden, insbesondere das Lenkgefühl hat sich nicht zuletzt wegen der Luftdruckerhöhung auf 2,5/2,6 bar nochmals gebessert. Wünsche bleiben bei den derzeitigen Temperaturen keine offen - außer vielleicht das Laufgeräusch beim Anbremsen vor der Ampel. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau.” Mit den Vectors hatte Daniel eigentlich etwas Anderes geplant: “Wir hatten überlegt, den Goodyear nur im Winter zu fahren und im Sommer einen Sommerreifen. Die Wintertauglichkeit des Vector bezweifle ich nicht - wenn sie nur ähnlich gut ist wie vom Fulda Multicontrol sind wir mehr als zufrieden. Allerdings überzeugt der Vector nach drei Wochen derart, dass wir ihn wohl wirklich ganzjährig fahren werden.” An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass es im Testzeitraum in Deutschland kaum Schnee oder Glätte gab. Andreas dazu: “Leider fehlt der Schneematsch, reine verschneite und vereiste Straßen. Bei Hitze im Sommer mache ich mir keine Gedanken. Besser wie reine Winterreifen, die ich komplett drei Jahre gefahren bin, werden sie allemal sein!“ Liebe Tester: Herzlichen Dank für Euer Engagement, Eure Berichte und Eure Bilder. Das hat total Spaß gemacht und die Community freut sich sicher über Eure objektiven Urteile. |




Ein GJR altert einfach zwischen den Wintern erheblich. Wohl mehr als dies ein Winterreifen im Sommerlager tut. Dass sich das Profil im Sommer zudem abfährt ist ja wohl auch klar.
Der 4. Winter dürfte so in etwa der Zeitpunkt sein, ab dem es kritisch werden kann. Das wäre, so wie ich es an einem PKW-GJR erfahren habe, ab spätestens 35.000km und 4mm. Ist eben saublöd, wenn das vor dem Winter ist. In Österreich ist das dann sowieso nochmal blöder, weils dann nicht mal mehr ein Winterreifen ist.
(Aber da wo man sinnigerweise GJR fährt, hat man evtl die Freiheit morgens nicht fahren zu müssen eher der Räumdienst durch ist oder man hat ein Ausweichauto bzw eine andere Art der Mobilität.)
Quelle: Auto Bild
Was ist das für eine Aussage ?
Gut - er lebt in den Kitzbühler Alpen.
Ich lebte damals im Oberallgäu. Da ist es auch bergig. Ab Mitte der 60-er Jahre hatte ich selbst ein Auto und hatte Winterreifen aus dieser Zeit drauf.
Richtig - man kam mit dem Käfer den Berg gut hinauf.
Aber dessen Geradeauslauf war schlecht wenn man auf glatter Fahrbahn beschleunigte oder schnell fuhr.
Der Geradeauslauf war gut beim Laufenlassen ohne Gas. Also wenn der Motor leicht bremste.
Stabilisieren konnte man den Geradeauslauf auch mit leichtem Anbremsen durch die Handbremse.
Ich weiß ja nicht welches Auto der Stuck damals fuhr. Ist er nicht auch Porsche oder einen anderen Hecktriebler gefahren ?
Die hatten also alle das gleiche Problem mit dem Geradeauslauf.
Aber da konnte der Winterreifen nichts dafür. Das war vom Antriebskonzept her bedingt.
Der Audi 50 meines Vaters war im Geradeauslauf auf Glätte gut so lange man ihn ziehen ließ. Bremste der Motor war dafür die Spurstabilität hinten nicht gut. Er hatte die Tendenz mit dem Hinterteil aus der Spur zu gehen.
Allerdings ging der Audi 50 bei Schnee mit Winterreifen eigentlich genauso gut am Berg zur Sache wie ein Käfer.
BMW 's und andere Hecktriebler haben auch Geradeauslaufprobleme beim Beschleunigen auf Glätte. Sie brechen hinten aus.
Die Tendenz ist heute nicht mehr so ausgeprägt wegen der Regeleingriffe auf den Antrieb durch die Elektronik.
Damals gab es das aber nicht.
Nach meiner Ansicht hat das also nichts grundsätzlich mit den Winterreifen zu tun. Sondern einfach damit wo der Wagen seine Antriebsachse hat .
Diese " Erfahrung" konnte ich also auch machen ohne Rennfahrer zu sein.
Denn ob Rennfahrer oder nicht - die Fahreigenschaften eines Autos unterliegen letztendlich der Physik bzw. dessen Konstruktionseigenschaften.
Und so eine Lamelle ist, weil an ihr eine Griffkante entsteht, erklärbar durch die Physik, eine tolle Sache.
Das gilt unabhängig von irgendwelchen elektronischen Helferlein.
Ach so, der "Strietzel" Stuck irrt sich, wenn er den schlechten Geradeauslauf der alten Winterreifen beklagt? Wieso wusste er nicht, dass es am am Antriebskonzept liegt und nicht am Reifen?
Klar, der Mann hat von solchen Dingen null Ahnung. Hoffentlich liest er diesen Thread mit, damit er von den wahren Auto-Auskennern noch was lernen kann.
Öhm...
Quelle: Holger Lange, Leiter Materialentwicklung Pkw-Reifen bei Conti
Aber der Herr Lange irrt sich bestimmt ebenso wie der Herr Stuck.
@cocker
Dann schreib doch einfach, dass du dir das fahren bei Schnee und Eis mit deinem Fahrzeug mit GJR nicht zutraust. Im Gegensatz zu deinen früheren Tagen übrigens, obwohl damals Fahrwerks- u. Reifentechnik auf einem anderem Stand waren. Vermutlich haben sich seit damals die winterlichen Straßenverhältnisse verschlechtert.
Stattdessen müssen wir sowas lesen.:
Oder das hier. Der letzte Halbsatz bezieht sich sicher auf SR, oder...
Nun - ihr Lamellen und Silicagläubigen.
Gestern konnte ich feststellen wie gut die Objekte eures Glaubens funktionieren.
Du erkennst Deinen Denkfehler nicht. Der Geradeauslauf eines Fahrzeuges wird nicht vom Reifen sondern von der Fahrwerksgeometrie oder Einflüssen auf das Fahrzeug durch Fahrbahnuntergrund, Seitenkräfte oder andere Einwirkungen auf die Spurhaltung bestimmt.
Der Reifen selbst, ist er rund und einwandfrei hergestellt, läuft gerade. Das war damals auch so.
Oder ist euer Auto schon mal mit intakten Winterreifen, technisch funktionsfähigem Fahrwerk und angemessenem Tempo auf gerader trockener Straße von dieser plötzlich und unerwartet abgekommen ? Trunkenheit oder Fremdeinflüsse ausgenommen.
Natürlich nicht ? Es waren ja Winterreifen mit Lamellen und Silicamischung drauf .
Ich müßte nach dieser Logik schon vor Jahrzehnten verunfallt oder zu Tode gekommen sein.
Oder konnte ich - obwohl ich kein Rennfahrer war und bin - doch ganz gut mit diesen alten gefährlichen Winterreifen umgehen ?
Denn mir ist nie selbst bei schwierigen winterlichen Bedingungen was damit passiert.
Sie sind immer dorthin gelaufen wohin ich wollte ...
@Ugolf
Dann wäre der Mentor M200 ein toller Reifen für dich. Der ist stollig ohne Ende, genau was du suchst.
Oder der Trayal T200, ist quasi der gleiche Reifen.
Hier die überragenden Testergebnisse, denen man sowieso nicht trauen kann und die bestimmt gefälscht sich.
https://www.oeamtc.at/aux/testarchiv/reifen/winter2015/1636557.html
Stichwort Geradeauslauf von Reifen.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Preisfrage: Wer von beiden wird sich wohl irren?
Stichwort Silica und nasser Untergrund.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
Preisfrage: Wer von beiden wird sich wohl irren?
Zum Geradeauslauf von Reifen ein Auszug aus "So testet der ADAC Reifen":
Warum wird etwas getestet, das bei intakten Reifen angeblich keine Rolle spielt?
Außerdem noch ein Screenshot aus dem Fachbuch "Fahrsicherheitssysteme". Was steht dort bei den Eigenschaften eines Reifens an erster Stelle?
Hier geht es nicht um Glauben, sondern um Fakten. Du bist nicht der allwissende Reifengott, der den Fachleuten erklären muss, was es mit dem Geradeauslauf von Reifen und der Wirkung von Silica in Wahrheit auf sich hat. Wie es um Dein Wissen bestellt ist, weiß man entweder dadurch, dass man selbst genug von der Materie versteht. Oder dadurch, dass man Deine Behauptungen mit dem abgleicht, was echte Fachleute zum Thema schreiben. Dann wird es bitter.
MfG, Tazio1935
Dann schaue ma das an. So urteilen diejenigen welche den Reifen fahren.
http://www.reifentest.com/pkw_winterreifen/mentor/m200/index.html
... und ehrlich gesagt - wenn ich so einen Satz Reifen jetzt geschenkt bekäme würde ich ihn bedenkenlos fahren.
Denn mehr also so herumrutschen wie gestern könnte ich mit diesen Reifen sicher auch nicht.
Die können nichts taugen. Die haben ja Lamellen. Bist Du etwa auch ein Anhänger von solchem Reifen-Voodoo-Zeug?
Die Lamellen gehen aber Gott sei Dank nur 2mm tief rein. Danach greift der Reifen dann richtig bissig zu. Wie ein Stollenreifen.
tazio, jetzt tue Dich nicht so ab an mir !
Ich bin ein Mensch der selbst Verstand hat und sich ein Urteil bilden kann.
Da brauche ich nicht unbedingt immer Fachleute dazu. Vor allem wenn sie von einer Brotsorte gefüttert werden.
Ihr Lamellen und Silicagläubigen ! Wenn so ein Reifen der mit diesen Eigenschaften ausgestattet ist nicht den richtigen Untergrund findet für den er optimiert ist nützen ihm die Lamellen und die Mischung auch wenig.
Solche Reifen sind auf eher trockenem gefrorenem Schnee und Untergrund optimal.
Da können die Lamellen was zum Beißen finden und das Silica schmiegt sich an den Schnee.
Ist aber der Untergrund nicht griffig genug sondern naß und pappig schmieren sich die Lamellen zu und das Silica wirkt auch nicht richtig. Er findet dann keinen richtigen Untergrund auf dem er hält und rutscht wie jeder andere Reifen auch.
Darum behaupte ich daß selbst ein solcher Reifen wie ihr ihn mir genannt habt durchaus seine Chance haben kann.
Ich würde mit dem bedenkenlos fahren denn ich stelle meine Fahrweise sowieso auf die Gegebenheiten ein.
Oder glaubt ihr daß ich jemals beim Kauf von Reifen, seien es Winter oder Sommerreifen gewesen, vorher ellenlange Testlisten gelesen habe.
Ich habe den Reifen meist nach Preis und der Empfehlung des Händlers gekauft.
Gefahren bin ich eigentlich mit allen gut und sicher. Da mache ich doch keine Wissenschaft daraus.
Dafür gibt es Fachleute und Marketingleute welche davon leben. Sollen sie.
Jetzt habe ich den Ganzjahresreifen vom Guten Jahr. Damit werde ich auch zurechtkommen ...
Hallöle,
was man bei allen Reifentests natürlich auch noch berücksichtigen muss, dass jeder Reifen, auf einem anderen Fahrzeug andere Fahreigenschaften mit sich bringt, abhängig von Fahrzeuggewicht und Reifenbreite. Darum wird der gleiche Sommer- Winter, oder auch Ganzjahresreifen, auf eine Mercedes E Klasse , SUV mit breiten Reifen anders bremsen oder anfahren, als ein Polo mit schmaler Bereifung .Dazu kommt noch die Wahl des Antriebs, Front-Heck, oder Allrad.
Alles mit physikalische Eigenschaften, für Bremsverhalten, Seitenführung, Anfahren usw. Ein Fulda Reifen der Dimension 165, wird anders sein, als ein Fulda mit 225 Bereifung der gleichen Marke, also abhängig von Fahrzeuggewicht und Reifenbreite, und den elektronischen Helferlein wie ABS/ESP, ASR,XDS.
Gruß,
OliOla