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Die neuen Testfahrer berichten
MOTOR-TALK
Thu Oct 29 08:34:04 CET 2015 um Thu Oct 29 08:34:04 CET 2015 Uhr500X, Fiat (1 weitere)

Die neuen Testpiloten sind mit den fünf Fiat 500X unterwegs: Jens, Karin, Günter, Wiebke und Thomas. Nun schildern sie ihre ersten Erlebnisse mit den Testwagen. Die Eindrücke sind durchaus unterschiedlich.

Hinten im Fiat 500X Hinten im Fiat 500X Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck. Beim neuen Testdriver Jens fällt das erste Urteil überwiegend positiv aus: „Von außen weiß der 500X durch seine Formgebung, das Cross-Paket und die schicken Felgen zu gefallen. Kein typisches Auto für den Mann oder die Frau. Unisex halt. Die Zielgruppe sehe ich eher bei Singles oder Paaren ohne Kinder, die gelegentlich mal jemanden mitnehmen, und nicht mit großem Reisegepäck unterwegs sind, da man ihm die Abstammung vom Fiat 500 in Punkto Platz gerade auf den hinteren Sitzen anmerkt. ‚Er sieht von außen größer aus, als er innen ist.’ – O-Ton meiner Frau.“ Testfahrerin Wiebke hat dazu übrigens eine andere Meinung. Die lest Ihr weiter unten bei „Bequemlichkeit und Platzangebot“.

Keyless Entry und Keyless Go

„Ist der wirklich zu?“ Einige der Testfahrer aus Phase eins sahen das schlüssellose Schließsystem ihres Fiat 500X skeptisch. Und auch Wiebke musste sich damit anfreunden:

Langsam fange ich an, mich daran zu gewöhnen, dass ich keinen Schlüssel benötige. Nachdem ich mit meiner Freundin testen konnte, dass man wirklich neben dem Auto stehen muss, damit die Tür geöffnet werden kann, bin ich diesbezüglich beruhigt.“ „Das schlüssellose Schließsystem ‚Keyless Entry’ und ‚Keyless Go’ funktioniert tadellos“, meint Jens.

Das Cockpit des 500X

Kleiner Tacho und Drehzahlmesser Kleiner Tacho und Drehzahlmesser Er schreibt weiter: „Für meinen Begriff sind aber der Tacho und der Drehzahlmesser zu klein ausgefallen und lassen sich gerade für Menschen wie mich schlecht ablesen, die eine Lesebrille tragen müssen. Das Infocenter in der Mitte dagegen ist ziemlich groß und stellt viele Informationen für den Fahrer in verschiedenen Menüs dar. Ich habe mir die gefahrene Geschwindigkeit hier digital anzeigen lassen und umging so das Problem mit dem kleinen Tacho. [...] Das Leder-Multifunktionslenkrad liegt gut in der Hand. Mit den links und rechts angeordneten Tasten des MFL ist es möglich, sich durch das Info-Menü zu navigieren, Telefongespräche anzunehmen und zu beenden und den Tempomaten zu bedienen. Was leider nicht unterstützt wird, ist, die Lautstärke des Radios zu verändern und die Senderwahl zu betätigen. Das vermisse ich.

Die Airbag-Kontrolleuchte irritert Die Airbag-Kontrolleuchte irritert Die Airbag-Kontrolleuchte hatte auch die Fahrer in Phase eins irritiert: „Ständig leuchtet eine gelbe Kontrollleuchte im Sichtfeld des Fahrers und signalisiert ‚Airbag’ aktiv. Wäre es nicht besser diese nur leuchten zu lassen wenn der Airbag nicht aktiv ist?

Lob für Radio und Navigation

Hier fällt sein Urteil positiv aus: „Zum Radio und zur Navigation gibt es fast nur Positives zu berichten. Leicht zu bedienen und über diverse Einstellmöglichkeiten personalisierbar. Integrierte Freisprecheinrichtung via Bluetooth, Musikstreaming vom Handy, SMS-Ansage, Lesefunktion und Sprachwahl. All das funktionierte während des Tests fehlerfrei.

  • Die Navigation läuft flüssig und ist einfach zu programmieren.
  • Gut finde ich das digitale DAB-Radio, da der FM-Tuner doch Schwächen zeigte und selbst lokale Radiosender manchmal verrauscht sind.
  • Der „Beatssound“ aus den 6 Lautsprechern ist völlig ausreichend und wenn man die Bässe über das Menü anhebt, schön satt.
  • Unterstützt werden SD-Karte, USB und AUX-In.

Anschlüsse Mediasystem Anschlüsse Mediasystem Günter stimmt dem Urteil über das Navigationssystem zu: „Die Rückfahrt war entspannt – außer die Fahrt durch Berlin. Ohne Navi würde ich heute noch dort rumirren. Kleines Manko des Navi, das sehr gut und schnell arbeitet: Es könnte etwas zum Fahrer gerichtet sein.Thomas ist zufrieden: „Selbsterklärend kann man das Navi bedienen. Ein Handbuch oder eine Anleitung ist schon fast überflüssig. [...] Einmal im Bordcomputer verbissen, habe ich das Smartphone via Bluetooth verbunden. Diese ‚Grundfunktionen’ sind denkbar einfach, selbsterklärend und auch ohne Studium lösbar.

Thomas hat ebenfalls Reifendruck gemessen Thomas hat ebenfalls Reifendruck gemessen

Keine Bedienungsanleitung

Er vermisst jedoch eine Anleitung auf Papier: „Auf dem ersten Rastplatz habe ich mir erst mal die wichtigsten Dinge vom Fahrzeug zu Gemüte geführt, damit ich weiß, was das Getute und Blinken bedeutet. Dabei merkt man dann, wie wichtig eine geschriebene Anleitung sein kann.

Karin hätte sich auf der Rückfahrt von Berlin nach Hause ebenfalls ein Handbuch gewünscht, als das Reifendruckkontrollsystem Alarm schlug: „Wir fanden nirgendwo einen Hinweis, wie denn der korrekte Reifendruck sein müsste.“ Es gibt nirgends einen Aufkleber. „Ein Handbuch fürs Auto war leider auch nicht dabei, so dass wir improvisieren mussten.

Rückfahrkamera und Einparken

Wiebke: Einparken ohne Rückfahrkamera geht auch Wiebke: Einparken ohne Rückfahrkamera geht auch Karin schreibt dazu: „Einparken geht gut. Wir vermissen allerdings angesichts der unübersichtlichen Front (wo hört das Auto vorne genau auf?) einen vorderen Abstandswarner. Dass dieser fehlt, ist schade. Da hilft bei engen Parkverhältnissen auch die sonst sehr praktische Rückfahrkamera unseres Testfahrzeuges nicht weiter. Die hinten zusätzlich zur Rückfahrkamera verbauten Abstandswarnsensoren hätte man besser vorne verbaut!“ Jens schreibt übereinstimmend: „Einzig nach vorne lässt sich die Entfernung etwas schlechter abschätzen, da wären Parksensoren vorn manchmal ganz hilfreich. Die Rückfahrkamera am Heck funktioniert zumindest am Tage perfekt und liefert ein gutes Bild.

Wiebke ergänzt zum Thema Rückfahrkamera: „Heute hat es heftig geregnet und das mochte die Rückfahrkamera wohl nicht so sehr: Ich musste über die Außenspiegel einparken, weil das Bild aus der Kamera kaum zu erkennen war. Aber das war dank der Parksensoren überhaupt kein Problem.

Bequemlichkeit und Platzangebot Innenraum

Wiebke testet persönlich das Platzangebot als Fondpassagier Wiebke testet persönlich das Platzangebot als Fondpassagier Die Teilledersitze sehen schick aus sind recht bequem und lassen sich auch vielfältig über Hebel an der Seite manuell verstellen. Ein bisschen mehr Seitenhalt wäre besser. Meine Frau findet sie wieder top. Trotzdem bekam ich auf langen Strecken nach ca. 2 Stunden Rückenschmerzen. Gut ist die elektrisch verstellbare Lordosenstütze. [...] Die Türablagen könnten ruhig etwas größer sein und die Flaschenhalter wenigstens eine 0,5-Liter-Flasche aufnehmen. So passt nur eine Dose rein. Vorne ist sowohl in der Breite und der Länge genug Platz auch für große Leute. Hinten dagegen wird es eng. Wenn vorn ein größerer Fahrer sitzt, dann ist Beinfreiheit Mangelware. Ab 185 cm Körpergröße reicht hinten die Kopffreiheit nicht mehr aus. Man stößt am Dach an“, wägt Jens das Für und Wider ab.

Wiebkes Freunde über einen Tagesausflug am Wochende: „Wir waren auf der Tour übrigens zu viert und konnten den Platz auf den Rücksitzen testen. Für 2 Erwachsene absolut ausreichend.

Der Hund ist zu groß Der Hund ist zu groß

Kofferraum – der Hundetest

Zu Hause weckte ich natürlich bei meinen Lieben die Neugier, was ich da wohl mitgebracht habe. Die erste Frage meiner Schwester war: ‚Passt da auch mein Hund rein?’ Wie auf den Bildern zu sehen: Dieser Hund nicht“, schreibt Jens über seinen Test.

Bei Karin stellt sich konkret die Frage, wie der Familienhund transportiert werden kann: „Danach musste sich der Fiat im Alltagsbetrieb einer vierköpfigen Familie mit Hund beweisen. Bereits der Hundetransport unserer Mia (3-jähriger Labrador) bot die erste Überraschung. Die Hundetransportbox passte zwar in den Kofferraum, wenn man die Hutablage entfernte – danach ließ sich aber der Kofferraumdeckel nicht mehr schließen, da die Hecklappe durch ihre Abschrägung viel Platz verschenkt. Man sieht auf den Bildern hoffentlich gut, wieso die Box, die für einen Labrador noch nicht einmal besonders groß ist, nicht passt. Man kann den Hund aber gut ohne Box im Kofferraum spazieren fahren. [...] Ein weiteres Problem für den Hundetransport ist aus unserer Sicht die sehr hohe Ladekante. Unser Hund springt trotz Bestechung mit Leckerli nicht in den Kofferraum, da es entweder zu hoch ist oder bei erfolgreichem Sprung der Auslauf zum Abbremsen im Kofferraum fehlen würde.

Die Hundebox ist zu groß Die Hundebox ist zu groß Der Kofferraum geht nicht zu Der Kofferraum geht nicht zu

Transport von sperrigen Gegenständen

Karin versuchte außerdem, ein Cello zu transportieren: „Im Kofferraum keine Chance. Wir haben es dann einfach auf die Rückbank quer gelegt, da wir nur zu zweit unterwegs waren. Nächste Woche nehmen wir uns mehr Zeit und testen eine (teilweise) Umklappung der Rückbank.

Wiebke schildert positive Eindrücke: „Ich habe die Gelegenheit genutzt, das Ladevermögen des großen Kleinen zu testen und ein Tischchen mit nach Hause gebracht, das in meinem Adam nur mit sehr viel Mühe Platz gefunden hätte. Im 500X war das überhaupt kein Problem.

So passt das Cello So passt das Cello Wiebke transportiert einen Stehtisch Wiebke transportiert einen Stehtisch

Die Test-Ergebnisse der neuen Fahrer zu den Themen Fahrverhalten und Verbrauch lest Ihr im nächsten Bericht.

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9 Kommentare

Hallo,

 

zum Punkt Lautstärkenregelung für das Radio vom Lenkrad aus. Es befinden sich hinter dem Lenkrad, jeweils rechts und links ein Wippschalter. Mit dem rechten Wippschalter kann man die Lautstärke regeln und mit dem linken Wippschalter den Sendesuchlauf bedienen. Man kommt sehr gut mit dem Mittel- und Zeigefinger ran.

 

Wünsch euch noch viel Spaß!

 

Viele Grüße

Stimmt war gerade mal schauen. Die Tasten hab ich übersehen. Sind halt auf der Rückseite vom Lenkrad.

Das mit der hohen Ladekante und dem Hund kann ich bestätigen. Die Dogge oben auf dem Bild wollte auch nicht selbst einsteigen. Da war Menschliche Muskelkraft gefragt. 60kg können ganz schön schwer sein.

Ein Nachtrag zum Schließsystem: Zum öffnen muss man den Türgriff umfassen, zum schließen drückt man einfach auf den Taster an den Vordertüren oder der Heckklappe, dabei darf der Türgriff aber nicht umfasst werden. Dann klappts auch problemlos.

Zitat:

@Len1979 schrieb am 29. Oktober 2015 um 10:06:45 Uhr:

Hallo,

 

zum Punkt Lautstärkenregelung für das Radio vom Lenkrad aus. Es befinden sich hinter dem Lenkrad, jeweils rechts und links ein Wippschalter. Mit dem rechten Wippschalter kann man die Lautstärke regeln und mit dem linken Wippschalter den Sendesuchlauf bedienen. Man kommt sehr gut mit dem Mittel- und Zeigefinger ran.

 

Wünsch euch noch viel Spaß!

 

Viele Grüße

Gut das ich den Wagen noch einen Tag fahren kann. Das hatte ich nämlich auch vermisst. Werde morgen suchen gehen.

So konnte auf der Heimfahrt die neu entdeckten Funktionen der "Radiotastenfernbedienung" die versteckt hinter dem Lenkrad liegen noch schnell testen. Funktion = einwandfrei. re. Laut/Leise und Stumm. Links = Quellenanwahl und Sender oder Titelwahl. Top.

Habe meinen großen Kleinen heute wieder abgegeben.

Waren 2 sehr schöne Wochen mit einem tollen Auto. Würde ich jederzeit wiederholen.

 

Liebe Grüße

 

Wiebke

So heute heißt es Abschied nehmen von meinem feuerroten City-Crosser. Du hast Spaß gemacht und wirst mir fehlen. Danke an Motortalk das ich dich kennen lernen durfte. Cu Bella rosso.

Bild:Fiat 500X Offroad

Ganz schlicht, Danke für Eure Mühe.Gruß aus B......

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