Den richtigen Reifen für das passende Fahrzeug und die individuellen Ansprüche zu finden, beschäftigt viele Autofahrer bei einem anstehenden Reifenwechsel intensiv. Hier berichten normale Autofahrer für andere Autofahrer: Fünf MOTOR-TALKer haben für Euch die neuen Dunlop Sport Maxx RT 2 mit ihren eigenen Fahrzeugen getestet. Hier lest Ihr das abschließende Fazit der Tester nach drei Wochen Alltagseinsatz. Und Ihr erfahrt, für wen sich die Dunlops nach Meinung der Tester besser eignen - und für wen eher nicht. Der Gesamteindruck der Testfahrer von den Sport Maxx RT 2 ist überwiegend positiv. Aber jeder der fünf Tester fährt anders, hat andere Ansprüche und Fahrleistungen. Entsprechend gehen die Meinungen der Tester bei einigen Aspekten auch auseinander. Vorteile bei stärkerer Belastung Das merkt man jedoch in extremeren Fahrsituationen, da spielen die UHP-Sommerreifen ihre Vorteile aus: „Wenn man ihn dann aber fordert, kann man feststellen, dass er hervorragende Haftung auf trockener Straße bietet. Das macht sich sowohl durch eine Bremsverzögerung bemerkbar, die das Potenzial für Nackenschmerzen hat, als auch durch gute Querbeschleunigungen in Kurvenfahrten mit hoher Rückmeldung von der Straße über die Lenkung.” Mats aka Schmatsi hat mit seinem Audi A5 3.0 TDI Quattro ähnliche Erfahrungen gemacht: “Die Kurvengeschwindigkeiten können höher sein als zuvor und mein schwerer Diesel schiebt auf der Vorderachse weniger nach außen. Durch den hohen Grip und mein gestiegenes Vertrauen in den Reifen habe ich es zum ersten Mal geschafft, den Reifen an seine Grenzen zu bringen und ein deutliches Quietschen zum Vorschein zu bringen. Trotzdem bleibt der Sport Maxx RT 2 gut beherrschbar und zeigt kaum Lastwechselreaktionen.” Guter Fahrbahnkontakt und Grip Ralf kann diesen Eindruck bestätigen: “Der Sport Maxx RT 2 vermittelt mir über die gefühlvolle Lenkung meines Mazda MX-5 einen guten Fahrbahnkontakt sowie viel Rückmeldung, wie sich die Vorderräder gerade verhalten. Dadurch lassen sich auch enge Wechselkurven zielgenau anpeilen. Es macht Spaß, eine Kurve schnell zu nehmen und noch genug Grip-Reserven zu haben, um ab dem Scheitelpunkt mit dem Pedal auf dem Bodenblech heraus zu beschleunigen. Dabei wird das Heck im Grenzbereich keineswegs nervös oder kommt gar quer.” Christian (BlueMevo) hat dabei jedoch eine Besonderheit bemerkt: “Beim Grip ist mir jedoch mehrfach aufgefallen, dass der Dunlop eine gewisse Strecke braucht, um sein volles Vermögen zu zeigen. Er muss quasi erst auf die richtige Temperatur kommen, um diese Stärken voll ausspielen zu können.” Reifen für sportliche Fahrer Wie sich bereits im letzten Zwischenbericht abzeichnete, hat Christian (BlueMevo) ein paar Kritikpunkte an den Sport Maxx RT 2. Vor allem die Soundkulisse beim Fahren ist ihm aufgefallen: “Eine Schwäche sind die Geräusche. Hier ist der Dunlop im Vergleich zum Hankook deutlich lauter. Den Klang zu beschreiben, ist nicht einfach. Es ist kein unangenehmes Brummen - eher ein monotones Rauschen, das der Reifen kontinuierlich von sich gibt. Bei nasser Fahrbahn nehmen die Fahrgeräusche spürbar zu. Die Fahrbahnoberfläche hat dabei allerdings wenig Einfluss auf die Lautstärke.” Und sein Verbrauch stieg: “Für konkrete Verbrauchszahlen waren die Testbedienungen der letzten Wochen zu unterschiedlich. In etwa hat sich mein Durchschnittverbrauch aber bis um zu 0,5 Liter erhöht.” Sein Fazit nach drei Wochen mit den Dunlop-Reifen lautet: “Der Sport Maxx RT 2 ist ein idealer Reifen für sportliche Fahrer, ein echter UHP-Reifen. Er hat viele Stärken, die man mit unter dem Wort ‘Grip’ zusammenfassen kann. Auch bei Nässe leistet sich der Dunlop wenig Schwächen. Für den Sparfuchs oder für geräuschempfindliche Fahrer, ist dieser Reifen aber nicht der Richtige.” Ralf empfiehlt die Sport Maxx RT 2 folgenden Fahrern: “Wer einen ausgewogenen Straßenreifen mit guten Eigenschaften auf trockener wie auch nasser Fahrbahn sucht, ist hier gut bedient. Wer allerdings ein Fahrzeug mit konstruktionsbedingt schwächeren Bremsen, einfacherem Fahrwerk und entkoppelter Lenkung bewegt, wird das Potenzial dieser Reifen nicht ausschöpfen können. Auch für das andere Extrem, Sportwagen, die wenig im Alltag, dafür mehr auf Trackdays bewegt werden, finden sich sicher spezialisierte Reifen.”
Wer unsere Tester waren und alle Zwischenberichte zum Community Testdrive lest Ihr hier: |








Naja, zur Verteidigung ... Ich bin überrascht, dass dein Opel überhaupt 8000km geschafft hat. Wie man soviel Geld für so eine Karre ausgeben kann ist mir schleierhaft. Da muss man wirklich NULL Ahnung von Autos haben.
2-3 Meter früher stehen bleiben macht den Unterschied zwischen auf der Rückbank des Vordermanns anklopfen oder vor einer Kollision zum Stillstand kommen. Mich kotzen Menschen an, die am Auto sparen - Ihr bewegt Tonnen an Gewicht durch öffentlichen Raum - Ihr gefährdet damit ALLE eure Mitmenschen. Fahr doch einfach Fahrrad, wie wärs damit?
Mir scheint, die Höflichkeit ist bei manchen Mitgliedern dieser Seite abhanden gekommen!
Ich bin seid vielen Jahren BMW Fahrer, möchte aber betonen, das Opel unter seinem Wert gehandelt wird. Wer glaubt, BMW ist das Gelbe vom Ei, soll in seinem Glauben weiter leben, jedoch in seiner Wortwahl etwas Zurückhaltung zeigen. Dunlop ist nicht der Beste der Besten, wird aber in den Medien immer so dargestellt. Man hat auch den ADAC dabei erwischt, dass die Testergebnisse nicht ganz korrekt waren!
Hallo Zusammen,
auch wenn`s lang lang her ist, wollte ich hier ein abschließendes Fazit zu meinem test der RT2 dalassen.
Die Reifen sind in diesem Jahr nicht mehr aufgezogen worden. Nicht, weil sie verschlissen waren, sondern weil ich mir 2 Schrauben so in den Reifen gefahren habe, dass das nicht mehr reparabel gewesen ist.
Ich bin mit den Reifen circa 35tkm-40tkm gefahren. Meist langweilig mit Tempomat 120kmh die A5 von Darmstadt nach Bad Homburg und zurück. Aber auch 12 Runden Nordschleife (die Rundenzeit wurde mit der Anzahl der Runden immer geringer :-)), in 4h von Darmstadt nach Lübeck (mit Tankstopp), oder in 1:15h von Darmstadt nach Fulda. Während der gesamten Testphase habe ich keinen Strafzettel erhalten, dass nur als kleine Anmerkung und um den Gedanken "Raser!" gleich auszugrenzen.
Bei der Demontage der Reifen hatte alle 4 noch über 6,5mm Profil. Das hat mich erstaunt. Ich hätte weniger erwartet. Offenbar ist der A5 mit Quattro aber eher ein Reifenschmeichler. Meine Winterreifen aus 2016 haben auch noch 7mm Profil.
Das Profil ist also nur gering gesunken, der Grip lies jedoch auf den letzten 7tkm spürbar nach. Das Gefühl auf dem Boden zu kleben, hatte ich zuletzt nicht mehr. Es war in keinster Weise gefährlich, oder rutschig, lediglich nicht mehr dieser überzeugende Grip wie auf den ersten 20tkm. Ich würde die angefahrenen Dunlop vom Grip her in etwa mit einem fabrikneuen Nexen N8000 (den ich kurzzeitig als "Zwischenreifen" gefahren bin) gleichsetzen.
Nun fahre ich einen Michelin Pilot Sport 4S. Der klebt wieder wie Hölle, weckt bei Nässe aber weniger Vertrauen als der Dunlop.
Würde ich die Dunlop Sportmaxx RT2 weiterempfehlen? Ja, in jedem Fall. Das Preis- Leistungsverhältnis stimmt einfach. Ich war lange Zeit und viele Kilometer absolut zufrieden mit dem Reifen. Ich kann bis auf den schleichenden Gripverlust auf den Kilometern nichts negatives berichten. Nicht vom Spritverbrauch, der Geräuschkulisse und von den Fahreigenschaften schon gar nicht.
Vielleicht hilft`s ja jemandem der vor der Kaufentscheidung steht weiter, würde mich jedenfalls freuen und hat mich gefreut teilnehmen zu dürfen. Coole Aktion von Motor-Talk und Dunlop, danke!