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Fazit der fünf Testfahrer: Stärken und Schwächen des Dunlop Sport Maxx RT 2
MOTOR-TALK
Thu Jun 16 17:48:21 CEST 2016 um Thu Jun 16 17:48:21 CEST 2016 UhrCommunity Testdrive

Den richtigen Reifen für das passende Fahrzeug und die individuellen Ansprüche zu finden, beschäftigt viele Autofahrer bei einem anstehenden Reifenwechsel intensiv. Hier berichten normale Autofahrer für andere Autofahrer: Fünf MOTOR-TALKer haben für Euch die neuen Dunlop Sport Maxx RT 2 mit ihren eigenen Fahrzeugen getestet. Hier lest Ihr das abschließende Fazit der Tester nach drei Wochen Alltagseinsatz. Und Ihr erfahrt, für wen sich die Dunlops nach Meinung der Tester besser eignen - und für wen eher nicht.

Der Gesamteindruck der Testfahrer von den Sport Maxx RT 2 ist überwiegend positiv. Aber jeder der fünf Tester fährt anders, hat andere Ansprüche und Fahrleistungen. Entsprechend gehen die Meinungen der Tester bei einigen Aspekten auch auseinander.

Vorteile bei stärkerer Belastung

Die Sport Maxx auf Ralfs MX-5 Die Sport Maxx auf Ralfs MX-5 Ralf aka Mr. Moe fuhr den Test mit seinem Mazda MX-5 und ist mehr als 2.000 Kilometer mit den Sport Maxx RT 2 gefahren. “Im Alltag verhält sich der Dunlop Sport Maxx RT 2 unauffällig. Weder Verbrauch, Abrollgeräusche noch Federungskomfort geben einen Hinweis darauf, dass man einen High-Performance-Reifen auf der Felge hat.“

Das merkt man jedoch in extremeren Fahrsituationen, da spielen die UHP-Sommerreifen ihre Vorteile aus: „Wenn man ihn dann aber fordert, kann man feststellen, dass er hervorragende Haftung auf trockener Straße bietet. Das macht sich sowohl durch eine Bremsverzögerung bemerkbar, die das Potenzial für Nackenschmerzen hat, als auch durch gute Querbeschleunigungen in Kurvenfahrten mit hoher Rückmeldung von der Straße über die Lenkung.”

Mats aka Schmatsi hat mit seinem Audi A5 3.0 TDI Quattro ähnliche Erfahrungen gemacht: “Die Kurvengeschwindigkeiten können höher sein als zuvor und mein schwerer Diesel schiebt auf der Vorderachse weniger nach außen. Durch den hohen Grip und mein gestiegenes Vertrauen in den Reifen habe ich es zum ersten Mal geschafft, den Reifen an seine Grenzen zu bringen und ein deutliches Quietschen zum Vorschein zu bringen. Trotzdem bleibt der Sport Maxx RT 2 gut beherrschbar und zeigt kaum Lastwechselreaktionen.”

Guter Fahrbahnkontakt und Grip

Die ersten paar Kilometer sind runter Die ersten paar Kilometer sind runter Christian aka BlueMevo hat die Sport Maxx RT 2 mit seinen Hankook S1 evo2 verglichen, die er vier Wochen vor dem Test auf seinen Golf VI aufgezogen hatte: “Die größten Unterschiede zu meinen alten Reifen zeigt der Sport Maxx RT 2 beim Bremsen und in der Kurvenstabilität. Durch seinen Aufbau und die verstärkten Flanken ermöglichen die Sport Maxx RT 2 höhere Kurvengeschwindigkeiten und präziseres Lenken. Die Reifen bringen eine höhere Stabilität und gleichzeitig deutlich mehr Grip. Aber auch beim Bremsen und bei Beschleunigen unterstützt der Dunlop den Fahrer und das Fahrwerk durch seinen Aufbau. Die Befehle an das Gaspedal werden direkter ausgeführt. Der Reifen gibt deutlich mehr von der Fahrbahnoberfläche an Fahrwerk und Auto weiter.”

Ralf kann diesen Eindruck bestätigen: “Der Sport Maxx RT 2 vermittelt mir über die gefühlvolle Lenkung meines Mazda MX-5 einen guten Fahrbahnkontakt sowie viel Rückmeldung, wie sich die Vorderräder gerade verhalten. Dadurch lassen sich auch enge Wechselkurven zielgenau anpeilen. Es macht Spaß, eine Kurve schnell zu nehmen und noch genug Grip-Reserven zu haben, um ab dem Scheitelpunkt mit dem Pedal auf dem Bodenblech heraus zu beschleunigen. Dabei wird das Heck im Grenzbereich keineswegs nervös oder kommt gar quer.”

Christian (BlueMevo) hat dabei jedoch eine Besonderheit bemerkt: “Beim Grip ist mir jedoch mehrfach aufgefallen, dass der Dunlop eine gewisse Strecke braucht, um sein volles Vermögen zu zeigen. Er muss quasi erst auf die richtige Temperatur kommen, um diese Stärken voll ausspielen zu können.”

Reifen für sportliche Fahrer

Das Reifenprofil der Sport Maxx RT 2 ist noch unberührt Das Reifenprofil der Sport Maxx RT 2 ist noch unberührt Robin aka Panameraner ist mit den Dunlop-Sommerreifen mehr als zufrieden: “Ich bin in fast jeder Weise von den Sport Maxx RT 2 begeistert. Großen Gefallen habe ich an der Zuverlässigkeit sowie an der Performance gefunden.” Allerdings hat sich für ihn als Vielfahrer eines gezeigt: ”Die relativ weiche Mischung nutzt sich bei meinen 500 Nm bei 1,5 Tonnen verhältnismäßig stark ab. Das würde für mich zwei Sätze im Jahr, beziehungsweise knapp 1.600 Euro bedeuten. Aufgrund meiner Fahrleistung werde ich in Zukunft daher wieder härtere Mischungen fahren.” Sein Abschlussfazit zu seinem Test lautet: “Ein super Reifen für Leute, die gerne auch mal sportlich unterwegs sind - für Vielfahrer aber eher weniger geeignet.”

Wie sich bereits im letzten Zwischenbericht abzeichnete, hat Christian (BlueMevo) ein paar Kritikpunkte an den Sport Maxx RT 2. Vor allem die Soundkulisse beim Fahren ist ihm aufgefallen: “Eine Schwäche sind die Geräusche. Hier ist der Dunlop im Vergleich zum Hankook deutlich lauter. Den Klang zu beschreiben, ist nicht einfach. Es ist kein unangenehmes Brummen - eher ein monotones Rauschen, das der Reifen kontinuierlich von sich gibt. Bei nasser Fahrbahn nehmen die Fahrgeräusche spürbar zu. Die Fahrbahnoberfläche hat dabei allerdings wenig Einfluss auf die Lautstärke.”

Und sein Verbrauch stieg: “Für konkrete Verbrauchszahlen waren die Testbedienungen der letzten Wochen zu unterschiedlich. In etwa hat sich mein Durchschnittverbrauch aber bis um zu 0,5 Liter erhöht.” Sein Fazit nach drei Wochen mit den Dunlop-Reifen lautet: “Der Sport Maxx RT 2 ist ein idealer Reifen für sportliche Fahrer, ein echter UHP-Reifen. Er hat viele Stärken, die man mit unter dem Wort ‘Grip’ zusammenfassen kann. Auch bei Nässe leistet sich der Dunlop wenig Schwächen. Für den Sparfuchs oder für geräuschempfindliche Fahrer, ist dieser Reifen aber nicht der Richtige.

Die Sport Maxx RT 2 nach vier Runden Ringfahrt Die Sport Maxx RT 2 nach vier Runden Ringfahrt Christian aka Nickie-007 beschreibt dagegen einen gesunkenen Verbrauch. Er war die drei Wochen mit seinem Mustang unterwegs und hat „im Vergleich zu meinen alten Reifen eine Ersparnis von ca. 0,9 Litern“.

Ralf empfiehlt die Sport Maxx RT 2 folgenden Fahrern: “Wer einen ausgewogenen Straßenreifen mit guten Eigenschaften auf trockener wie auch nasser Fahrbahn sucht, ist hier gut bedient. Wer allerdings ein Fahrzeug mit konstruktionsbedingt schwächeren Bremsen, einfacherem Fahrwerk und entkoppelter Lenkung bewegt, wird das Potenzial dieser Reifen nicht ausschöpfen können. Auch für das andere Extrem, Sportwagen, die wenig im Alltag, dafür mehr auf Trackdays bewegt werden, finden sich sicher spezialisierte Reifen.”

Wer unsere Tester waren und alle Zwischenberichte zum Community Testdrive lest Ihr hier:

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123 Kommentare

Es gibt keine Reifen in Deiner Größe, deren Flanken verstärkt sind!

 

Entweder meinst Du XL-Reifen oder Gummis mit Felgenschutz.

Schau auf der Reifenflanke nach "Treadwear"

 

100 hat der Vergleichsreifen, also ein Testreifen:

Ein Reifen mit 200 ist doppelt so "hart", ein 250er also 2,5 mal so "hart"

 

"Harte" Reifen haben 260 - 280 - 320

 

Aber, nicht nur die Härte der Lauffläche ist entscheidend, sondern auch die "Steifigkeit" der Reifenflanken:

 

Je höher der Geschwindigkeits-Index ( S - H - V - W - X - Z ), umso "stärker, stabiler" sind die Flanken.

 

Eine Flanke von einem "S - Reifen" kannst mit einem Nagelklipser löchern, einen W oder Z, da brauchst einen Dolch :D

 

Dann gibt es noch "Flankenverstärkte" Reifen, Bezeichnung ist verschieden, BSW oder ähnlich .....

Da sind die Flanken extra stark, heißt, Federungskomfort ist stark eingeschränkt :)

 

Aber das Abrollverhalten ist halt viel stabiler, gerade in Kurven.

Und, das Reifenprofil fährt sich gleichmäßiger ab, da die Reifen kaum "walken"

Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es sich bei dieser Angabe um einen Indikator zur Abriebfestigkeit handelt.

 

Auch die Bezeichnung "BSW" steht nicht für eine verstärkte, sondern schwarze Seitenwand.

Gummihoeker:

 

Zustimm

 

 

Der Kollege darüber hat eine seltsame Ansicht was diverse Kürzel bedeuten

 

 

 

Zu Dunlop:

 

Fahre seit 25 Jahren Auto und hatte schon einige Dunlops. Bis auf hohen Verschleiß mancher Modelle (gibt schlimmere, z.B. Conti, Uniroyal, Nexen) meist zufrieden oder gar begeistert. Höhenschläge nie gehabt bei den Dunlops, weder bei SR noch WR.

 

Nur der Wintersport M3 war eine wirkliche Enttäuschung auf Nässe, und mein 8 Jahre alter Sport D3 (Erstausrüstung) war etwas laut und ungemütlich beim Abrollen.

Hallo,

meine Erfahrung und Wertung wie folgt:

 

Mischbereifung:Vorne:225/40/19

Hinten:255/35/19

( seit Feb.12 F30/335iA mit PPK -->F30 340iA xDrive mit PPSK seit Jan.16)

A: Continental SportContact 5P(36.000km)

?????? ?

B:Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2 (22.000km)

????????

C: Dunlop Sport Maxx RT (2.000km)

 

A B C

Reifengeräusche: 4 2 1

bei Aquaplaning: 2 2 1

Grip bei Nässe: 3 2 1

Grip bei Trocken: 2 2 1

Bremswege: 2 1 2

Stabilität bei hohen GSWKTen: 2 3 1

Stabilität bei Kurvenfahren: 2 3 1

Rückmeldung von Boden: 2 2 1

Fahrkomfort: 3 2 1

Handling: 2 2 1

Spritverbrauch: 2 3 2

Laufleistung: keine Daten

 

Also, Dunlop Sport Maxx RT ist der beste Reifen fuer 3er!!

VG

Okay, Audi Fahrer haben auch einen Hang dazu, sich Gegebenheiten zurecht zu biegen :D

 

Ach ja, völlig vergessen, ich fahre ja selber Einen Quattro :D

 

Was die Kürzel betrifft, da bezeichnet jeder Hersteller die runden Dinger anders ...:)

 

Ich muss aber zugeben, dass sich "XL" als Bezeichnung für Flankenverstärkte Reifen durchgesetzt hat.

 

Und was "Treadwear" betrifft, es ist natürlich schwer zu verstehen, dass ein "harter" Reifen länger hält, als ein "Super Weicher" :D

 

Oder halten jetzt die "Weichen" länger, als Reifen mit harter Profilmischung ?

 

Es gab mal Michelin, welche das Auto aushielten, allerdings war da ein 3 Liter Benz mit 84 Pferdchen ein halber"Rennwagen" :D

 

Übrigens, ich bin noch mit Diagonal - Reifen auf gewachsen, Radial waren da Exoten :D

Ich glaube, Einige malen sich hier die Welt ein wenig zu einfach.

 

Wie lange ein Reifen hält ist z.B. auch abhängig von der Profiltiefe am Anfang. Ich habe schon Goodyear UHPs für die Corvette C6 Z06 mit weit unter 7mm neu gesehen. Nur mal so als Gedankenanstoß. Das sind ganz vielfältige Faktoren. Wenn man "aktive" Mischungen fährt, dann kann der Threadwear-Index noch so gut sein. Sobald man die Mischung aktiviert (also G-Kräfte fährt), verzahnt sich der Gummi mit dem Untergrund und der Verschleiß steigt sprunghaft an (im Vergleich zu einem Reifen ohne diese aktive Mischungen mit gleichem Index).

Avatar von Trennschleifer28934
Fri Jun 24 23:39:11 CEST 2016

Ihr könnte mich alle auslachen..... :D

Ich fahre schon seit jahren keine teuren "Markenreifen" mehr.

 

Aktuell habe ich auf meinem Galant "StarPerformer TNG UHP" in der Größer 225/45/17 drauf. Auf trockener Straße super Grip und Aquaplaning ist ein Fremdwort. Da kann man auch mal mit 160 durch stehendes Wasser auf der Autobahn fahren.....kein Problem...

 

Und der Preis: Keine 40 Euro das Stück.

Da muß das Wasser bei 160km/h sehr flach stehen ...

 

Und wahrscheinlich mußtest du auch noch nie bei Nässse bremsen?

Avatar von Schattenparker45349
Sun Jun 26 00:59:13 CEST 2016

Ich habe diese Reifen seit kurzem auf meinem Golf 1 Cabrio GLI (1800 DX mit 112 PS), und bin begeistert. Sehr komfortable und leise, und trotzdem viel Grip und ein gutes Lenkverhalten. Ich habe sie im 205/45 16 Format auf Borbet A Felgen. Montiert sind Domstreben oben und unten und eine Variante 2 Gewindefahrwerk von KW. Sturz ist vorne auf -,5 Grad eingestellt. Bei leicht nasser Fahrbahn waren sie bis jetzt auch sehr gut, ich fahre aber mit dem Wagen nicht im Regen also kann ich leider nicht sagen wie sie mit größeren Wassermengen umgehen.

 

Ich würde diese Reifen wieder kaufen!!

Zitat:

@Scour schrieb am 25. Juni 2016 um 18:58:09 Uhr:

Da muß das Wasser bei 160km/h sehr flach stehen ...

 

Und wahrscheinlich mußtest du auch noch nie bei Nässse bremsen?

200km/h ist bei normalem Regen und Nässe zumindest in Deutschland mit gut getesteten Markenreifen kein Problem, auch nicht bei stärkeren Bremsungen. Das sind eigene Erfahrungswerte von 10 Jahre Außendienst immer Pedal nach unten (Spritkosten egal, Zeit spielte große Rolle) und 1 Million Kilometer (100tkm/Jahr). Allerdings hatten manche Reifen das Problem, dass sie schon bei 5-6mm Profil bei Regen stark nachließen, da gibt es große Unterschiede bei den Herstellern. Man sollte mal gebrauchte Reifen testen, das dürfte kein altersbedingtes Problem gewesen sein, da die Reifen aufgrund der hohen Kilometerleistung gerade mal ein bis max. zwei Sommer durchhielten. Was mir noch aufgefallen ist, wenn man versuchte bei den strapazierten Autobahnreifen von hinten nach vorne zu wechseln, was die Reifenhändler oder Werkstätten immer gerne machen, war es unmöglich weiterzufahren, da der Wagen stark nach links zog, darunter waren auch Dunlopreifen. Zusätzlich waren die Reifen lauter, man dachte die würden sich förmlich über die Straße radieren. Ich hatte die Reifen daraufhin zurückwechseln lassen, dann war alles wieder ok.

Scheinbar fahren sich die Reifen durch die ewigen Vollgasfahrten auf der linken Spur auf der Autobahn "anders ab" als auf normaler Straße. Einseitigkeiten beim Profil konnte ich aber keine feststellen, die Reifen fuhren sich vom Profil her immer gleichmässig ab. Autos waren meistens TDI Passats 2.0 bis 2.5L.

Als langjähriger Außendienstler hab ich auch Erfahrung.

 

Bei leichter Nässe kann man sicherlich noch schnell fahren sofern man davon ausgeht das man nie bremsen muß. Der Brmsweg steigt nun mal nicht linear an

 

Aber der Vorredner auf dem ich das Kommentar bezog will uns weis machen dass er kein Aquaplaning kennt mit den Billigstreifen, das nenne ich sehr realitätsfremd.

 

Ich bin schon bei genügend hohen Wasser bei unter 60km/h geschwommen, das er da mit 160km/h durchbrettern würde ohne was zu merken kann ich deshalb nicht glauben.

 

Über den Bremsweg eines Star Performers bei 160km/h auf Nässe wollen wir besser nicht diskutieren, oder?

Seid ihr Euch sicher, dass der Bremsweg bei Nässe tatsächlich mit abnehmender Profiltiefe ansteigt? Nach meinem Verständnis leiden sehr wohl die Aquaplaning-Eigenschaften, d.h. das Fahrzeug schwimmt schneller auf, aber solange das nicht passiert, verändert sich der Bremsweg nicht?

Habe Dunlop Sport (welche genau...eigentlich egal). Habe die 17 Zoll Felgen geordert. Ich kenne Dunlop Sport Reifen, die hatte ich bei meinem vorherigen Touran drauf. Vorne würde ich sagen, hatten die ganz gut gehalten, sind aber bretthart und bei Regen schlüpfrig, hinten waren die nach 70000 km (hatte auch Winterreifen) noch Original. Beim Polo musste ich jetzt im Urlaub im Alpenland feststellen, dass es sich gleich verhält. Sehr hart, bei Regen hüpfen die schon mal über Gully-Deckel und sind auch etwas laut. Sind halt 40er. Also eben doch sehr flach.

Zitat:

@Scour schrieb am 26. Juni 2016 um 21:58:12 Uhr:

Ich bin schon bei genügend hohen Wasser bei unter 60km/h geschwommen, das er da mit 160km/h durchbrettern würde ohne was zu merken kann ich deshalb nicht glauben.

das stimmt, ich bin auch schonmal geschwommen, auch bei neuen Reifen, zum Glück selten, man hält das Lenkrad still und weiter gehts, vorausgesetzt man ist nicht hoffnungslos zu schnell, dann kann einem keiner mehr helfen. Nach einer gewissen Zeit hat man einen Blick dafür entwickelt und reduziert automatisch kurzzeitig die Geschwindigkeit an der Stelle, wo das Wasser zu hoch steht. Sehr nervig fand ich auch den dadurch entstehenden breiten Sprühnebel von LKWs etc., man sieht manchmal nur noch die Rücklichter vom Vordermann bei genügend dringend erforderlichen Abstand.

Wenn man praktisch im technischen Außendienst auf der Autobahn wohnt, weiß man genau wann das Auto beginnt aufzuschwimmen. Hinzu kommt noch, dass man auch sehr gut die üblichen Stellen mit Wasserläufen und gefährlichen Senken kennt. Ich erinnere mich an einer Stelle hinter Homberg/Ohm Richtung Frankfurt, trotz leichten normalen Regens steht öfters das Wasser höher als normal in der Senke, die Aquaplaning-Schilder zeigen es rechtzeitig an. 120km/h waren ohnehin nur erlaubt, ich kannte die Schmerzgrenze und hatte 140 drauf, ein scheinbar unerfahrener Porschefahrer, der die Stelle nicht kannte, wollte dennoch unbedingt an mir vorbei und fuhr mit 160 in die Senke, es war kurz vor Mitternacht und sehr wenig Verkehr. Natürlich ging das nicht gut, er kam ins Schlingern touchierte leicht die Leitplanke und fuhr mit reduzierter Geschwindigkeit weiter, zum Glück gings gut.

 

Zitat:

@J.M.G. schrieb am 26. Juni 2016 um 22:05:54 Uhr:

Seid ihr Euch sicher, dass der Bremsweg bei Nässe tatsächlich mit abnehmender Profiltiefe ansteigt? Nach meinem Verständnis leiden sehr wohl die Aquaplaning-Eigenschaften, d.h. das Fahrzeug schwimmt schneller auf, aber solange das nicht passiert, verändert sich der Bremsweg nicht?

ja der Bremsweg soll bei einer Blockierbremsung auf nasser Fahrbahn merklich ansteigen, wenn der Reifen statt 8mm nur noch 1,6mm hat.

http://www.kfz-auskunft.de/autoreifen/profiltiefe.html

Allerdings hatte ich bislang noch keine Blockierbremsung auf nasser Autobahn´durchführen müssen.

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