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Viel Leistung braucht viel Grip

Intro

Tuner veredeln Fahrzeuge und machen sie oft leistungsstärker. Aber: Der stärkste Motor nützt wenig, wenn die Leistung nicht auf die Straße kommt. Nicht umsonst werden im Motorsport Rennen durch die Wahl der richtigen Reifen entschieden. Viel Kraft braucht viel Grip - aber auch kurze Bremswege, Kurvenstabilität, Lenkpräzision. Die Fahrer wünschen sich zudem möglichst wenig Verschleiß und Kraftstoffverbrauch.

Um die besten Eigenschaften aus High-Performance-Reifen und Fahrzeugen herauszukitzeln, arbeiten die Entwicklungsabteilungen von Continental und verschiedenen Tuningspezialisten seit vielen Jahren eng zusammen. Dabei steht nicht nur die Leistung im Vordergrund, sondern auch Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und vor allem Sicherheit. Damit kommt die gute Zusammenarbeit zwischen Reifenhersteller und Tunern allen zu Gute, die in sportlichen Autos unterwegs sind.

Einen Überblick über die Tuner, die mit Continental kooperieren, und ihre Arbeitsgebiete bekommt Ihr hier.

ABT

Audi A5

Kein anderer Tuner blickt auf eine so lange Tradition zurück wie ABT. Seit 1896 optimiert das Unternehmen aus Kempen Fahrzeuge. Seit einigen Jahren konzentriert sich Abt auf Modelle von Audi, VW, Seat und Skoda. Zu den Arbeiten zählen optisches-, fahrdynamisches- und Motor-Tuning. Neben Sporträdern, Abgastechnik, optimiertem Motormanagement und Leistungssteigerungen entwickelt ABT als erfolgreichstes Motorsportteam Deutschlands seit Jahren Rennwagen. Das Ziel bei allen Fahrzeugen: größtmögliche Leistung für langfristigen Spaß.

Damit die Reifen perfekt zum Fahrzeug passen, arbeiten Ingenieure von ABT und Continental eng zusammen. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf Kurvenverhalten, Nasshandling und das Bremsen auf trockenem und nassem Untergrund. So konnten in den vergangenen Jahren die Reifencharakteristika für besonders sportliche Fahrzeuge immer weiter verfeinert werden – für mehr Leistung und vor allem deutlich mehr Sicherheit.

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AC Schnitzer

AC Schnitzer aus Aachen verfeinert schon seit mehr als 30 Jahren vor allem Fahrzeuge von BMW und Mini, seit einiger Zeit auch Jaguar und Land Rover. Der Tuner ist spezialisiert auf maßgeschneiderte Komponenten für die Fahrzeuge. AC Schnitzer setzt dabei seit Jahrzehnten auf Reifen von Continental – und auf eine ebenso lange wie intensive Zusammenarbeit.

So entstand zum Beispiel ein spezieller Konzeptreifen, der Continental Blueco auf Basis des ContiSportContact 5 P, für den AC Schnitzer 99d. Der Vierzylinder-Diesel wurde hier auf 190 PS getunt und stößt dennoch nur 99 g/km CO2 aus, 10 Gramm weniger als die Serie, ein 320D-Efficient-Motor eines BMW Z4. Das Fahrzeug ist ein Konzeptauto, das als Technologieträger für weitere Entwicklungen dient. Erreicht wurden die Werte mit Hilfe eines angepassten Abrollwiderstandes, einer hohen Kurvenfestigkeit, verbesserten Aerodynamik, des verringerten Gewichts und insgesamt weniger Reibung.

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Für einen besseren Abtrieb und ein sportlicheres Design sorgen Frontspoilerelemente.
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Der AC-Schnitzer-Fahrwerkfedernsatz legt den F-Pace im Vergleich zur Serie 20 bis 25 Millimeter vorne und hinten tiefer. Dazu passen: Leichtmetallfelgen wie AC Schnitzer AC2 in BiColor Schwarz/Silber oder Schwarz/Anthrazit mit 9,0J x 22“ ET 38 (vorne und hinten) und die Bereifung (265/40 R22).
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Durch das AC-Schnitzer-Soundmodul mit seinen sechs Soundvarianten lassen sich sechs Sounds zuschalten.
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Doppel-Schalldämpfer aus Edelstahl mit 4 "Sport"-Endblenden verchromt oder den 4 "Sport Schwarz"-Endblenden für den F-Pace mit 2.0d oder 3.0.d.

Brabus

Brabus hat alles, was Tuningfans träumen lässt: leistungsgesteigerte Motoren, Karosserie-Kits, Leichtmetallräder, Sportfahrwerke oder exklusive Innenausstattungen. Besonders bekannt sind die Bottroper für ihre extrem leistungsstarken Motoren mit bis zu 900 PS.

Um die Kraft der Motoren auf die Straße zu bekommen, setzt Brabus auf High-Performance-Reifen von Continental. Seit Jahren arbeiten Ingenieure beider Unternehmen gemeinsam an neuen Entwicklungen wie dem ContiSportContact-Reifen, um die Technik weiter voranzutreiben. Das Ziel: kontrollierbare Höchstleistungen in allen Bereichen, egal bei welcher Fahrzeugklasse. Nur dadurch lassen sich Lenkpräzision und Verzögerungseigenschaften weiter verbessern – für ein sportlicheres und sicheres Fahren.

Graph

Time Beschleunigung 0 - 100

Brabus: 5,3 Sekunden
Serie: 7,5 Sekunden

Time Beschleunigung 0 - 200

Brabus: 11,5 Sekunden
Serie: 14,3 Sekunden

Momentum Drehmoment

Brabus: 510 NM
Serie: 460 NM

Bild technische Daten: Brabus 650 Coupé und Brabus Rocket 900

Lorinser

Seit fast 40 Jahren veredelt der Tuner Lorinser Fahrzeuge mit dem Stern. Neben optischen Veränderungen widmen sich die Ingenieure dem technischen Tuning. Die beiden Hochleistungsexperten Lorinser und Continental entwickeln dafür seit Jahrzehnten zusammen die optimalen Reifen. Diese müssen die hohen Gewichte und Endgeschwindigkeiten der Fahrzeuge aushalten und gleichzeitig hohen Federungskomfort bieten. Und natürlich alle Anforderungen an Qualität, Leistung und Sicherheit erfüllen.

Mit dem Tieferlegungsmodul von Lorinser hebt und senkt sich das Auto in Sekundenschnelle. Per Knopfdruck auf der Lenkradtastatur senkt sich das Fahrzeug und verändert den Look insgesamt – Scheinwerfereinstellung inklusive. Ganz legal, TÜV-geprüft. Die Höhe des Fahrwerks lässt sich um bis zu drei Zentimeter nach oben und unten verändern – separat an Vorder- und Hinterachse. Die für den Fahrer optimale Höhe lässt sich speichern.

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TECHART

Seit 30 Jahren beschäftigt sich Techart mit der Individualisierung von Autos. Anfangs veredelten die Tuner für verschiedene Marken in Handarbeit die Innenräume. Später kamen zu den präzisen Sattlerarbeiten noch Veränderungen im Bereich Design, Aerodynamikentwicklung, Modell-, Karosserie- und Motorenbau hinzu.

Seit ein paar Jahren kümmert sich Techart ausschließlich um das Tunen von Porsche-Fahrzeugen. Dazu zählen Aerodynamik, Design, Interieurveredelung, Carbonteile-Herstellung und technische Optimierung. Mittlerweile zählt Techart zu den größten Porsche-Tunern weltweit. Um das Fahrverhalten zu verbessern und die Sicherheit zu erhöhen, schraubt Techart zusammen mit Continental an den optimalen Reifen.

Wissenswertes zum Thema High-Performance-Reifen und Tuner

  • Wie lange entwickelt Continental an High-Performance-Reifen?

    Für die Entwicklung eines High-Performance-Reifen benötigt Continental gemeinsam mit den Tunern 1,5 Jahre.

  • Was machen High-Performance-Reifen aus?

    Der Begriff High Performance (HP) ist nicht geschützt. Er bezeichnet Reifen für den Hochgeschwindigkeitsbereich (Geschwindigkeitsindizes ab V), mit darauf abgestimmten Eigenschaften.

    Die Reifen sind meist laufrichtungsgebunden, das verursacht weniger Geräusche. Sie haben einen speziellen Aufbau und ein besonderes Reifenprofil, um eine hohe Stabilität und Lenkpräzision bei hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten. Auch die Reifenmischung ist auf schnelle Fahrten abgestimmt, sie verzahnt sich besser mit dem Untergrund und sorgt so für mehr Traktion.

  • Wie finde ich die passenden Reifen für mein Auto?

    Ihr seid Euch nicht sicher, welche Reifen Ihr auf das Auto montieren könnt? Ein Blick in die Fahrzeugpapiere hilft weiter. Hier findet Ihr Angaben zu erlaubten Reifendimensionen, der Tragfähigkeit und der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

    In Fahrzeugscheinen vor Oktober 2005 sind diese Ziffern wichtig: 20-23 und Ziffer 33 unter dem Punkt Bemerkungen. Ab Oktober 2005 gilt die Zulassungsbescheinigung Teil I, hier sind die Punkte 15.1-3 und 33 bzw. 22 wichtig.

  • Wo testet Continental die High-Performance-Reifen zusammen mit den Tunern?

    Das bekannteste Testzentrum ist das Contidrom in der Nähe von Hannover. Zutritt haben hier nur Reifentester, Ingenieure und ab und an auf Einladung auch externe Besucher. Seit 1967 werden hier Reifen getestet, heute zählt das Contidrom zu den modernsten Testgeländen weltweit.

    Auf 160 Hektar Fläche gibt es verschiedenste Nass- und Trockenhandlingskurse, Strecken mit unterschiedlichen Oberflächen wie Asphalt, Beton oder Kopfsteinpflaster, Ovale und Kreisbahnen oder ein Aquaplaning-Becken. Neben Reifentests finden hier auch regelmäßig Fahrzeugtests statt.

    Im Winter finden Reifentests gern auf einem stillgelegten Flugplatz bei Ulrichen in der Schweiz statt. Hier herrschen die perfekten Bedingungen für Test in winterlichen Verhältnissen.

Worauf achtest Du bei der Wahl eines sportlichen Sommerreifens? Ich achte auf:

  • geringen Abrieb und eine hohe Laufleistung
    13.1% (591)
  • eine gute Nasshaftung
    20.7% (935)
  • das EU-Label
    3.8% (171)
  • Testergebnisse in Automobilzeitungen
    12.8% (578)
  • direktes Lenkverhalten
    10.5% (473)
  • Höchstgeschwindigkeitstauglichkeit über 300 km/h
    2.5% (111)
  • das Seitenwanddesign bzw. das Profildesign
    5.8% (263)
  • den Preis
    13.0% (589)
  • Trockengrip
    16.5% (746)
  • auf etwas Anderes und sage es in den Kommentaren.
    1.3% (58)
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