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Die meisten Autofahrer haben den Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen bereits seit Ostern hinter sich. Leider nicht alle: Von Jahr zu Jahr fahren mehr Autofahrer mit Winterreifen auch im Sommer, wie eine Untersuchung von Continental zeigt. Auf Kosten der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer: Der Bremsweg verlängert sich, die Reifen verschleißen schneller und der Verbrauch steigt. Warum sich mit dem Wechsel von Winterreifen auf Sommerreifen besonders die Fahrsicherheit verbessert, erklären Euch die Experten von Continental auf der Sommerreifen-Themenseite. Wir wollen von Dir wissen, was Dir bei Sommerreifen besonders wichtig ist. Magst Du sportliche Reifen? Setzt Du mehr auf Lebensdauer? Oder soll Dein Reifen Sprit sparen? Mach bei unserer Umfrage mit! Unter allen Teilnehmern verlosen wir einen Satz Continental-Sommerreifen.
Teilnahmeschluss ist der 16.06.2015. Der Gewinner wird per PN benachrichtigt und ist mit der Veröffentlichung seines Benutzernamens einverstanden. Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich. Es besteht kein Anspruch auf Auszahlung oder Ausgabe eines Ersatzgewinns. Mitarbeiter der MOTOR-TALK GmbH dürfen an dem Gewinnspiel nicht teilnehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. |

Die 4 mm sind eine Empfehlung. Vom Gesetz her darfst du auch Winterreifen bis 1,6 mm runter fahren! Da hat auch die Versicherung nichts zu meckern!
@19321 schrieb am 26. Mai 2015 um 13:01:55 Uhr:
Das wechseln hat sicher einen Sinn, wenn die Km-Leistung relativ hoch ist, bei meinem Fiat, der max. 2000 Km. im Jahr zurück legt, ist das schon fraglich. Da muss man wahrscheinlich Reifen wegwerfen, die noch ausreichend Profil haben, weil sie schon zu alt sind. Ganzjahresreifen wären eine Alternative,
jedoch die Wintertauglichkeit ist nicht optimal. Und fraglich ist auch, ob ein Markenwinterreifen mit 4mm oder weniger Profiltiefe nicht bessere Werte liefert wie ein NoName-Produkt als Sommerreifen.
Diese Frage hab ich schon mal einem Fachmann des ÖAMTC gestellt, bekommen habe ich eine ausweichende Antwort. Deshalb liegt der Verdacht nahe, dass sehr wohl die Reifenindustrie daran interessiert ist, dass die Verwendung von abgefahrenen (4mm) Winterreifen verhindert wird, egal ob per Gesetz oder Androhung der Versicherung, bei einem Unfall nicht zu zahlen. Die EU (Europas Untergang) mit ihren Fachleuten ist da der beste Partner der Industrie, ihre Wünsche per Gesetz durch zu drücken
"Die 4 mm sind eine Empfehlung. Vom Gesetz her darfst du auch Winterreifen bis 1,6 mm runter fahren! Da hat auch die Versicherung nichts zu meckern!"
Aber Achtung: Andere Länder, andere Sitten. In Österreich und/oder Schweiz, vielleicht noch in weiteren Ländern, geltend Winterreifen unter 4 mm Profil nicht mehr als Winterreifen.
Anbei verweise ich auf zwei interessante Artikel. Der Trend zum Ganzjahresreifen ist trotz Widerstandes der Reifenindustrie und des Reifenhandels durch gezielte Fehlinformationen zur Leistungsfähigkeit dieser Reifenart nicht nehr aufzuhalten. Vielleicht kapiert es jetzt auch der letzte deutsche Michel, dass ein zweimal jährlicher Räderwechsel in erster Linie gut für den Geldbeutel der Reifenhersteller und -verkäufer ist. Bedeutende Reifenhersteller wie beispielsweise Michelin und Pirelli, für die vor Jahren die Produktion von Ganzjahresreifen noch ein absolutes No-Go war, sind jetzt übrigens auch auf den Zug aufgesprungen. Mehr kann man also zu diesem Thema wirklich nicht sagen.
reifenpresse.de:
(Weiter) wachsende Nachfrage nach Ganzjahresreifen
Mittwoch, 17. Juni 2015
Der Reifenfachhandel berichtet nicht nur von einer gestiegenen Nachfrage nach Ganzjahresreifen, sondern erwartet zudem, dass sich dieses Marktsegment auch in Zukunft als weiter wachsend bzw. stark wachsend erweisen wird. Das hat eine entsprechende Befragung im Rahmen des jüngsten sogenannten „Branchenbarometers“ TIX (Tire Index) ergeben, mit dem der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseurhandwerk e.V. (BRV) seit Anfang vergangenen Jahres mehr oder weniger regelmäßig die Stimmungslage innerhalb der Branche sowie zu ausgewählten Themen erhebt. Mit einem verstärkten Trend hin zu Allwetterreifen verbindet der Handel offenbar jedoch vor allem negative Folgen. „Für den Reifenfachhandel bedeutet dies, dass Kundenkontakte durch die Umrüstung verloren gehen“, soll immerhin jeder zweite Handelsbetrieb im Rahmen der jüngsten TIX-Datenerhebung gesagt haben. Auch werde teils ein deutlicher Rückgang beim Absatz der Sommer- und Winterreifen erwartet, heißt es weiter. Die aktuelle Onlineumfrage der NEUE REIFENZEITUNG zu diesem Thema bestätigt diese tendenziell eher negative Einschätzung. christian.marx@reifenpresse.de
Auszug aus kfz-betrieb (Vogel Business Media)
03.06.15 | Autor: Jan Rosenow
Das Segment der Ganzjahresreifen steht vor einem kräftigen Wachstum – da sind sich die meisten Reifenanbieter einig. Um 16 Prozent soll der Markt in Europa jedes Jahr wachsen, schätzt beispielsweise Pirelli. Laut einer Umfrage der Italiener würden 68 Prozent der Autofahrer lieber heute als morgen auf den jahreszeitlichen Räderwechsel verzichten. Mit diesem Wunsch muss die Kfz-Branche umgehen.Gleichzeitig haben die Fortschritte in der Reifentechnik dazu geführt, dass die Alleskönner keine absoluten Notlösungen mehr sind, sondern die Anforderungen von Durchschnittskunden an Performance, Rollwiderstand und Laufleistung durchaus erfüllen können.
Wenn die Reifenindustrie es schafft das Ganzjahresreifen die Eigenschaften eines guten Sommerreifens mit einem guten Winterreifen zu kombinieren käme der Zeitpunkt wo man sich die Anschaffung überlegen könnte. Aber bis Sie es mal schaffen die Physik zu überlisten bleibt es bei zwei Sätzen Reifen.
Und was die Kosten angeht, ob Ich jetzt auf 60000km einen Satz SR und einen Satz WR runterfahre oder zwei Sätze Ganzjahresreifen macht weder finanziell noch vom Aufwand einen Unterschied, es sind so oder so 8 Reifen die Abgefahren werden.
Das Problem liegt bei den Ganzjahresreifen eher darin was man macht wenn die Dinger im Spätherbst zu viel Profil zum Wegschmeißen haben aber zu wenig für den Winter. Ein Grund weswegen so Mancher wieder auf klassische SR & WR umgestiegen ist.