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In Zeiten von Internet und sozialen Medien werden die Nutzer einer Sache immer mehr selbst zu deren Marketingchef. Und das ist gut so – schließlich wissen sie am besten, was etwas taugt und was nicht. Durch Erfahrung. Wir wollen von Euch wissen: Wie beschlagen seid Ihr, wenn es um so etwas Wichtiges, Handfestes wie Autoreifen geht? Beratet Ihr Eure Freunde oder Familie beim Kauf von neuem Gummi fürs Gefährt? Führt Ihr gern Fachgespräche über Bremseigenschaften oder Rollwiderstand – beim Händler, im Netz, in der Kneipe oder manchmal noch abends im Bett? Wem steckt Ihr hin und wieder Geheimwissen zu? Betreibt Ihr gar einen Blog zu allen Reifenfragen? Lasst es uns wissen! Stimmt bei unserer Umfrage ab. Mehrfachnennungen sind selbstverständlich möglich. Oder schreibt uns mehr über Euch in den Kommentaren. |

Hehehe, klare Sache, mit Reifen denen dieses Prädikat nicht verliehen wurde darf man nur bei Schönwetter raus
Gesetzt der Fall Dein Reifenhändler ist sehr engagiert könnte man das so stehenlassen, alleine meine Erfahrung sagt mir etwas anderes.
Anders ausgedrückt: erstens fährt, gelinde gesagt, kaum ein Reifenhändler alles was er verkauft, zweitens fehlt mir der Glaube, daß die Damen und Herren der Branche ständig alle Reifentests querlesen, zumal die, realistisch betrachtet, erst zum Feierabend dafür Zeit haben dürften.
Die Wirklichkeit sieht eher so aus, daß man empfohlen bekommt was zu einem finanziell passt, der blanke Lehrling fährt mit Schlittschuhen vom Hof während Wohlsituierte teure Premiumsocken aufgezogen bekommen, Ausnahmen mögen die Regel bestätigen.
Ich hab bislang immer nur schwarze Reifen gekauft.
Im Winter mit Winterluft gefüllt, im Sommer mit Sommerluft gefühlt - Berliner Luft ist eh zu teuer...
Da ich oben bei der Umfrage angekreuzt habe, dass ich es in den Kommentaren sage, hier meine Antwort auf die gestellte Frage, wie gut ich mich mit Reifen auskenne: Gar nicht gut, aber ich schaffe es gerade noch so zwischen Sommer- und Winterreifen zu unterscheiden und diese jeweils rechtzeitig zu montieren
Wenn die Leute bei Conti die Leute hier im Forum zur Umfrage passend halten, dann habe ich erkannt wie abgehoben diese Leute sind. Und ich bereue es schon fast für meine Frau die TS860 gekauft zu haben. Aber den Fehler mache ich nicht noch mal. Auf meine Kiste kommen im SOmmer nur die guten von Michelin drauf und die Sommerreifen meiner Frau sind wie meine. Im Winter fahre ich weiterhin meine Bridgestone, die kommen aber weg und es kommen auch Michelin drauf. Die sind nicht so abgehoben, haben dafür bessere Produkte.
Aaaaha, alles sehr objektiv und auf Fakten basierend.
Aussage zu 100% evidenzbasiert.
Ich zitiere mal den Kommentar zur Umfrage:
"In Zeiten von Internet und sozialen Medien werden die Nutzer einer Sache immer mehr selbst zu deren Marketingchef. Und das ist gut so – schließlich wissen sie am besten, was etwas taugt und was nicht. Durch Erfahrung."
Welcher Ottonormalverbraucher hat denn die Muße (von Budget und Fachwissen will ich gar nicht erst anfangen), nur für sein eigenes Auto vor dem Kauf verschiedene Winterreifen zu testen - das kann ich noch viel weniger als ein Händler bzw. bin definitiv noch weiter weg vom Thema als der.
Ich selbst habe vorletzte Woche von unterwegs meinen Händler angerufen, der mir für 2 PKW schon mal Reifen bzw. komplette Räder rausgesucht hat. Allein die Tatsache, dass ich für meine vorhandenen Felgen und das spezielle Auto nicht jeden Reifen nehmen kann, schränkt die Auswahl (zumal im Winter) dermaßen ein, dass man als Laie ernsthaft kaum eine Chance hat. Mein Händler gibt die Fzg-ID ein und bekommt verschiedene Treffer. Dann hat er mir per Telefon dazu die Testergebnisse/Eigenschaften und Preise durchgesagt und dann habe ich beide Sätze per Telefon geordert.
Gestern sind bei beiden PKW die Reifen gewechselt worden - und ernsthaft: ich kann Dir jetzt nicht sagen, welches Fabrikat ich drauf habe. Ist mir auch egal, denn grundsätzlich kaufe ich sicherlich nicht vom billigsten, aber ob ich von den Premiummarken Nummer 1 oder 5 drauf habe, ist mir völlig egal und ich bin mir auch sicher, dass ich das kaum selbst unterscheiden könnte.
Was ich als Normalo durchaus merke, ist der Unterschied zwischen einem Sommer- und Winterreifen bzw. auch einem All-season-Reifen, den ich als Standard auf meinem A6 hatte. Das verändert das Fahrverhalten schon eindeutig - aber ob ich einen Pirelli von einem Conti oder Michelin unterscheiden könnte? ... no way.
Insofern ist mir egal, dass mein Händler nicht alle Kombinationen selbst testet - ich kann das noch viel weniger.
Ich kann auch nicht verstehen, wie manche Menschen gerade bei reifen sparen. Die teuersten müssen es ja nicht sein, bin ich auch kein Fan davon. Ich bin zum Beispiel absolut gegen Michelin reifen. Kosten nur ein Schweine Geld. Ich habe am liebsten die evo‘s von hankook drauf. Das ist mein persönlicher Preis- Leistung Sieger.
Die Umfrage heisst: "Wie fit seit ihr beim Thema Reifen".
Da habe ich - naiv wie ich bin - mit einem Test zum Thema Reifen gerechnet.
Stattdessen finde ich eine vollkommen abgehobene Umfrage zum Thema Reifen, indem sich sicherlich kaum ein Motor-talk Nutzer wiederfinden wird. Es sei denn er ist Hauptberuflicher Reifenhändler.
Mit solchen Massnahmen beschädigt man die Marke Continental, statt weitere Kunden zu gewinnen.
P.S. Aus persönlicher Erfahrung im letzten Jahrtausend kaufe ich nur noch "Premiumreifen" Michelin, Pirelli, Continental oder Bridgestone. Wenn möglich werden es Michelins, weil ich mit denen sehr gute Erfahrungen zur Haltbarkeit gemacht habe, leider ist man häufig bei der Auswahl beschränkt, da es für die benötigten Grössen manchmal nicht alle Hersteller etwas anbieten.
Mir geht das ähnlich, wobei ich aber nicht auf den Luxus eines so engagierten Händlers bauen kann. Ich erfahre eher so etwas, wie: "Nehmen Sie die. Die sind gut," und man verkauft mir Barum oder etwas ähnliches. Das soll Barum und vergleichende Marken nicht in Abrede stellen, aber die Händler machen es sich sehr oft sehr einfach.
Wenn Reifen nicht so gut sind, bestätigt man mir das leider verspätet. So erstand ich einmal ein paar Sommerreifen, die grundsätzlich gut waren - abgesehen vom Lärm der ab 160 km/h schon mehr als deutlich war und dem Effekt, dass die Reifen nur eine Saison hielten. Als ich später die ersten 2 durch Neuere ersetzen ließ und nach einer anderen Marke fragte, kam von diesem Händler schon ein entsprechender Lautstärke-bezogener Kommentar.
Ich habe das Raddimensionen-Problem und die Verallgemeinerung der Händler hilft hier auch nicht. Anfang des Jahres erstand ich einen Satz Nexen. Auf meiner roten Cora waren die bei Nässe anständig bis gut, auf dem Trockenen eher gar nicht zu gebrauchen. Der Seitenhalt artete bisweilen in spürbare Walkbewegungen aus. Das war beim ersten mal sehr beunruhigend.
Also wechselte ich die Teile auf den anderen Corrado, auf welchem sie wesentlich besser abschnitten. Gleiche Marke, ähnliches Gewicht, anderes Fahrwerk, andere Anforderungen an die Reifen.
Von den Händlern in meiner Umgebung weist mich niemand darauf hin. Für die sind die 2 Fahrzeuge so ähnlich, dass das schon passt und man mit der Haus-und-Hof-Marke eh nie falsch liegen kann. ...
gegrüßt!
Was ich jetzt so über Reifenkauf gehört habe, dass direkt von meinem Nachbarn, der Winterreifen kaufen muss, weil er immer in den Wintersport-Urlaub fährt und dort oben über 2500 meter die Reifen auch nötig sind, dass ist schon die Härte.
Er fährt AUDI A6 Limosine und hat 20 Zoll Räder mit Dimension 225/55 R20. Er hat sich auch über die Preise informiert und kaufte eigentlich immer bei reifen.com im Internet und hat vor Ort montieren lassen, aber als er den Termin hatte und die Monteure am Auto gearbeitet haben, ist Ihm durch Zufall aufgefallen, weil Ihn das ja auch direkt interessiert hat, dass die Reifen schon 3 Jahre alt waren.
Auf tippscout.de habe ich gelesen, dass es Gerichtsurteile gibt, wahrscheinlich vom ADAC Anwalt, dass Neureifen höchstens 2 Jahre alt sein dürfen. Diese Urteile sollten eigentlich diese Präzedenzfälle schaffen, woran sich dann alle Verkäufer halten sollten oder wie seht Ihr das?
Jedenfalls hat mein Nachbar dann den Kauf abgebrochen bei reifen.com und die haben dann erzählt, dass die bis zu 3 Jahre alt sein dürfen, wo es doch keine Vorschrift gibt. Also was erzählen die da nur für einen Bullshiet?
Dann ist er zu Audi gefahren und die haben auch nur 2, anstatt 4 neue (3 Jahre alte Reifen montiert) obwohl mein Nachbar auf neuen Reifen bestanden hat, bevor der gekauft hat. Zumal die Audi Reifenmonteure wohl blind waren?! Die haben einen neuen Reifen vorne links montiert und den anderen neuen Reifen hinten rechts, was ja nun sowas von verboten ist, dass ist schon strafbar in meinen Augen. Dann beim Abholen seines Audi hat es es sofort gesehen und moniert, diese Sprüche vom Service Mitarbeiter kann man kaum hier niederschreiben, die sind zu dumm, die Reifen richtig zu montieren. Dann waren die Reifen ja auch 3 Jahre alt und darauf hin sagte Audi, dass darf so sein. Aber mein Nachbar hat das so nicht hingenommen und wollte Reifen aus 2018, die er nach ein paar Tagen warten, dann auch bekommen hat. War wohl recht teuer, aber es hat sich dann für Ihn doch gelohnt.
Aber muss das denn sein? Dann noch von einem so genannten Premium-Hersteller wie Audi? Die machen sich doch immer mehr unglaubwürdiger, als es sein müsste.
Nun zum Grund für diese 3 Jahre alten Reifen, was ich vermute und was aber wahrscheinlich der Wahrheit entspricht.
Die Winterreifen wurden vor 3 Jahren in großen Mengen produziert, aber niemand hat die je gekauft, weil die Winter nicht so streng waren und weil wohl sehr viele Autofahrer immer mehr auf Ganzjahres-Reifen umsteigen, da es in Deutschland ja in den allermeisten Gebieten eh nicht nötig ist, reine Winterreifen zu haben. Und weil Ganzjahresreifen ja immer besser werden in den Eigenschaften.
Mich würde es brennend interessieren wie China reifen überhaupt eine TÜV Zertifizierung überstehen??
Welcher Audi fährt im Winter 20" ?
Der Kauf bei Reifen.com bringt sowieso nix. Sogar mein kleiner, aber feiner Händler im Nachbardorf kann die Preise problemlos mitgehen. Dazu gibts sein Wissen kostenlos dazu und ob es dann ein Linglong, oder ein sogenannter Premiumreifen wird, hängt ganz von den Anforderungen und vor allem auch vom Geldbeutel ab.
Die Oma mit ihrem 75 PS Schnauferl fährt auf dem Linglong genau so gut wie auf einem Michelin, da sie nicht mal in dessen Grenzbereich kommt. Ausserdem ist bei weitem nicht jeder günstige Reifen schlecht.
Einen 3 Jahre alten "Neureifen", das Alter sieht der Händler schon bei der Bestellung im Computer, würde mein Reifenfuzzi keinem Normalkunden empfehlen, aber manch Taxler ist ganz wild auf so etwas.
Völliger Schmarn!
Jede Gefahrbremsung oder ein Ausweichmanöver bringen hier den Unterschied.
Insbesondere bei Nässe.
Wenn dann schreibt man den Schmarrn mit Doppel r, ausserdem schreibst den Schmarrn du.
Oder was verstehst du unter Oma?
Die wissen nicht mal theoretisch wie man eine Gefahrbremsung macht, von Ausweichen ganz zu schweigen.